Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen entspricht es einfach dem Kundenverhalten, dass deutlich mehr Daten heruntergeladen als gesendet werden - der Unterschied ist sogar deutlich größer als nur Faktor 2. Und der 2. Grund ist, dass bei dem heute üblichen GPON auf der Faser für alle Kunden doppelt so viel Downstream wie Upstream zur Verfügung steht.
Mir geht es weniger darum, wie oft oder wie viel hochgeladen wird, sondern eher um die verfügbare Geschwindigkeit beim Upload.
GPON gibt das in der Form nicht her. Aber sobald auf XGS-PON aufgerüstet wird: Wäre es dann realistisch, dass Anbieter wie Telekom oder Vodafone irgendwann auch auf symmetrisch wechseln?
Ich habe hier im Forum von Pilotprojekten gelesen, die vor zwei bis drei Jahren gestartet sind. Soweit ich es verstanden habe, ging es dabei aber eher um 2000/1000 Mbit/s und nicht um symmetrische 2 Gbit/s.
Was daraus geworden ist, ist mir ebenfalls nicht ganz klar, vor allem nicht, ob diese Gebiete seitdem nennenswert erweitert wurden.
Heißt für mich vermutlich: Ich sollte in den nächsten Jahren eher nicht fest damit rechnen, dass bei mir mehr als 1 Gbit/s verfügbar wird.