Beiträge von xrandr

    1. Kommune beantragt Förderung bei Bund und Land für die nun abgehängten OT.

    Und von der magentafarbenen Seite heißt es bei all diesem Vorgehen dann noch:

    "Ein eigen­wirt­schaft­licher Ausbau durch GlasfaserPlus hätte erheb­liche Steu­ergelder einge­spart", erklärt das Unter­nehmen.

    (https://www.teltarif.de/glasfaser-ansc…news/97585.html)

    Was für eine Farce.


    In dem behandelten Fall hat die Telekom sogar noch ein Streitbeilegungsverfahren eingeleitet, weil man während der Bauphase schon Open-Access für max. 12,67 € im Monat haben wollte.

    Bei uns ist es vielleicht auch weil die Telekom den Ausbau in der Kernstadt angekündigt hat.. Aber dort wo ich wohne wollte die UGG ausbauen aber die Telekom bisher nicht.

    Wieder ein Opfer der T-Rosinenpickerei. Mischkalkulation zerstört. Vielleicht aber auch weil UGG zu langsam war.

    Hoffentlich erbarmt sich ein Wettbewerber, und/oder ihr könnt euch in ein anderes Vorhaben einklinken. Viel Glück dabei!

    Die mmWave-Antenne sieht man am iPhone am rechten Rand; ein kleines Kunststofffeld. Das ist quasi portabler Richtfunk mit Beamforming seitens der Basis, selbst der Metallrahmen würde die Verbindung zunichte machen. Insgesamt homöopathisch ausgebaut aber Verizon zeigt das UW-Logo (Ultra Wideband) schön dauerhaft an, selbst bei meinem unfähigen europäischen iPhone 14 Pro weit weg von mmWave-Gebieten. Marketing-Gag. Doch an sich ist das Netz in den Staaten gemessen an der Fläche beeindruckend gut ausgebaut. Selbst in der Wüste kriegt man Extended Network, per Richtfunkkette angebunden und gebündelt von verschiedenen Providern. Aber furchtbar langsam.

    Da bin ich mit 1 Gbps in Deutschland durchaus zufrieden. Also auf den normalen Frequenzen.

    Ja die sind ja hier durchaus auch zu erreichen.

    Da machen die Wettbewerber wohl einiges falsch, wenn sie sich nicht mal gegen eine sehr hochpreisige Telekom durchsetzen können.

    Man muss der Telekom zugute halten dass sie sehr viel in ihr Image investiert hat. Dennoch hat die Telekom für viele den Ruf als "das offizielle Internet" - und das dürften größtenteils die Lorbeeren des vergangenen Jahrtausends sein. Jeder Telefonkunde wurde in den 90ern automatisch zum Telekom-Kunden und das bindet.

    Ich bin auch in den 60ern aber was manchmal von Personen in der Alterklasse zum Thema GF geäußert wird, ist schon erschreckend.

    Bei älteren Menschen erlebe ich in meinem Umfeld eher die Lager "Glasfaser braucht man generell nicht" - oder sie sind interessiert, unabhängig vom Anbieter. Dagegen sehr viele jüngere Menschen "mittleren Alters" oder auch jünger, die zu bequem sind, sich mit dem Thema zu befassen. Oder die - von den massiven Imagekampagnen der Telekom geprägt - die neue Technik scheuen. "Telekom funktioniert doch. Warum was anderes wagen?"

    wenn man (die Kommunen und der Steuerzahler) sich dann mit dem geförderten Ausbau dem vermeintlichen Retter DTAG an den Hals wirft. Die Magentafarbenen sind doch bereits in der Nähe und der gute Ruf tut sein übriges...

    Die klangen bei uns in der Pressemitteilung regelrecht beleidigt, weil sie den Zuschlag für das Graue-Flecken-Programm nicht wie damals beim Weiße-Flecken-Programm (mit VDSL realisiert) bekommen haben. Beim Zuschnitt des eigenwirtschaftlichen Bereiches sind sie dann extra scharf vorgegangen und haben sogar geplante Straßen des Kernortes rausgeworfen.

    Wie unattraktiv kann ein Angebot trotz vorhandener Speedpipes sein ...

    Mit dieser Argumentation, die ich persönlich durchaus nachvollziehbar finde, solltest Du selbstverständlich auch keine Dienstleistungen der weiteren Mitglieder in Anspruch nehmen!

    Was den Provider betrifft, so warte ich sehnsüchtig auf FTTH eines Nicht-Mitglieds :) Der Vertrag ist schon unterzeichnet und die Bauphase läuft.

    Was die Medienbranche betrifft: Sie sollen ja durchaus Geld an mir verdienen, ich gehe fast jeden Monat ins Kino.

    In meinen Augen liegt es nicht in der Autorität eines solchen Vereines, zu filtern. Doch die Netzneutralität bleibt unangetastet weil ich ja andere DNS-Server nutzen kann; das ist vermutlich der Trick.

    Ist schon erkennbar, dass es genau dort enden wird. Bis dahin kann dann noch über unrealistische Wunschvorstellungen bei gleichzeitig wegschrumpfender Wirtschaft diskutiert werden.

    Ach was. 5G/6G und Starlink werden so geil, dass es für alle Menschen DSL ersetzt :D hat ja schon bei UMTS, WiMAX und SkyDSL funktioniert.

    Ich bin mir aber sicher, dass es in einigen Jahren noch ein paar umfangreiche Nachverdichtungsprojekte geben wird, wo die heutigen Verweigerer eine zweite Chance bekommen. Denn bis dahin dürften viele Immobilien neue Eigentümer und Mieter haben, oder die bisherigen Verweigerer erkennen den überschrittenen Zenit.

    Kurzer Schwank: Im Bekanntenkreis hatte mein Kollege noch die Worte seines Vermieters im Kopf: "Die [DG] will ich nicht, die haben an meinem anderen Haus den ganzen Garten kaputtgemacht."
    Als der Vermieter dann zufällig kurz vor Fristende reinkam, fragte mein Kollege noch mal nach und bekam die Antwort: "Ich hätte mich gefreut wenn jemand einen Anschluss bestellt hätte ...". :shock: Das konnte mein Kollege am letztmöglichen(!) Tag dann noch verwirklichen.

    Hi, nette Idee.

    Ist bei mir schnell erzählt: 3,5 Mbps ADSL wurde das stückweise irgendwann auf 12 Mbps beschleunigt. Parallel gibt es TV-Kabel, einige Nachbarn surfen darüber und es ist erschreckend instabil. Die blöde DSL-Leitung läuft seit Jahren stabil. Ich bin ITler und auf zuverlässiges Internet angewiesen, auch wenn ich kaum Home-Office mache. Mit der Geschwindigkeit kam ich erstaunlich lange zurecht ohne auf HFC wechseln zu müssen und habe stattdessen (notgedrungen) 5G-Hybrid von der Telekom. Es ist "akzeptabel".

    Leider sind Dörfer mit Kabelnetz für eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau eher nicht so interessant und für den Überbau von HFC-Netzen gibt es immer noch keine Fördergenehmigungen. Bei uns ist es auch recht hügelig (Rheinisches Schiefergebirge), was den Aufwand erhöht. Glücklicherweise konnten wir den ISP, der hier gefördert ausbaut, mit ausreichend Verträgen überzeugen, auch unseren Ortsteil anzuschließen. Sie hatten von Anfang an eine eigenwirtschaftlichen Ausbau zusätzlich zum geförderten angekündigt, was vom Fördergeldgeber ausdrücklich erlaubt ist aber leider selten praktiziert wird. Und so warte ich jetzt auf diesen Anschluss :)

    Neben VDSL- und Kabelanschlüssen habe ich schon (mit leuchtenden Augen) so einige DG-, Telekom- und NetCologne-FTTH-Anschlüsse eingerichtet bzw. betreue davon welche. Wenn denn damit wirklich mal was im Argen ist ...

    auch nur ein DG Glasfaseranschluss mit Rechnungsstellung durch 1&1

    Jein. Der Anschluss ist am Ortsnetz bleibt von DG aber ob 1&1 Versatel eine Faser in derselben (zerstörten) Trasse als Backhaul/Uplink hat, ist nicht gesagt. Vermutung: Es könnte außerdem sein, dass das auf Businesskunden ausgerichtete Versatel-Netz ausfallsicherer ist.

    Wir wissen schlicht nicht, wo 1&1 in deinem Falle die Anbindung übernimmt. Führt laut dieser leider groben Karte zufällig irgendwo eine Trasse an deinem Wohnort vorbei oder sind die alle abgelegen?

    Hast du einen Nachbarn mit 1&1 über DG, bei dem es funktioniert? Vielleicht kannst du auch Glasfaser über 1&1 versuchen und bei Problemen auf 1&1 VDSL (über die Telekom-Doppelader) wechseln, da weiß ich nicht ob sie das vielleicht mitmachen.

    [Quelle: Golem.de]

    Im Rahmen der "infrastrukturellen Kooperation" werden die "lokalen Glasfasernetze der Deutschen Glasfaser" mit dem "Transportnetz von 1&1" verbunden. Deutsche-Glasfaser-Sprecher Dominik Beyer sagte Golem.de: "Wir haben mehrere Übergabepunkte, an denen der Traffic übergeben wird."
    [...] Doch im Rahmen der Partnerschaft wird 1&1 auch weitere Gebiete, in denen die Deutsche Glasfaser zukünftig ausbaut, mit seinem Transportnetz verbinden und auch dort 1&1-Glasfaserprodukte anbieten.
    1&1 Versatel betreibt ein rund 65.000 Kilometer langes Glasfasernetz und ist in rund 350 Städten verfügbar.

    Wenn ich jetzt zu 1&1 wechseln würde, hätte das dann eine Auswirkung auf die Verbindungssicherheit oder wäre dann einfach nur wo anders ein Grund, weshalb ich kein Internet habe?

    Ja dann verschiebst du den "Single Point of Failure" einfach nur. Irgendwo wird es dann über das Netz von 1&1 Versatel laufen aber bis zum Haus ist es ja 1) dieselbe Faser und auch 2) das Versatel-Netz kann gestört sein. Ich weiß aber nicht wo 1&1 dann deinen Datenstrom von DG übernimmt.

    Das Kabelnetz wäre in der Tat ein richtiger Failover, genau wie 5G. Wobei man bei Mobilfunk (oder auch Starlink) beachten muss, dass man im Zweifel nicht der Einzige ist, der dann ins Handynetz ausweicht was zu Kapazitätsengpässen dort führen kann. Beim Kabel treten diese ja ohnehin gerne mal auf, läuft das bei euch denn an sich stabil?

    DSL ist keine Alternative?

    Vielen Dank für die Infos. Sehr interessant finde ich, dass bei uns im Ort der Ausbau gleichzeitig mit dem Verlegen der Gasleitungen durchgeführt wurde, nun aber die Leitung an den Bahngleisen das Problem sein soll.

    Das können unterschiedliche Teile des Netzes sein. Waren die Bauarbeiten in euren Straßen für Erdgas/Hausanschlüsse oder Ferngas?
    Wenn man eure Gemeinde mit FTTH ausstattet, dann haben diese neuen Glasfaserleitungen noch keine "Verbindung zur Außenwelt". Dass die alternativen Glasfaseranbieter dann an die Telekom-Standorte gehen ist ein verbreiteter, meist Irrglaube, denn das ist furchtbar teuer und recht unflexibel. Deshalb nehmen sie Leitungsbündel, die schon in die Nähe eures Ortes ragen und in die nächsten Großstädte führen. Eben oft entlang von Bahngleisen oder Ferngaslinien.

    Das STRATO-AS hinter der IP von HiDrive peert selbst gar nicht sondern wickelt alles laut Notiz über AS8560 von IONOS ab.

    Deutsche Glasfaser peert mit DE-CIX Frankfurt, MegaIX und AMS-IX. Als Schnittmenge sehe ich in der PeeringDB für DG daher nur den DE-CIX FFM mit 2 x 200G seitens IONOS. Angenommen dieser ist überlastet, könnte es zu DG Probleme geben. Für andere ISPs jedoch nicht, wenn der Traffic bspw. über BCIX läuft, wo denn auch Vodafone und 1&1 vertreten sind. Wobei wunderlich ist dass die langsame Übertragung auch zu DNSNET passiert, die peeren auch mit BCIX. Über den Telekom-Anschluss den ich momentan nutze läuft es tatsächlich auch über Berlin (b-ec8-i.B.DE.NET.DTAG.DE und po3-1460.gw-stg-core-1b.17h.r22.rs.ber.de.net.ionos.com).

    Könntet ihr vielleicht auch mal eure (Ausschnitte) von Traceroutes posten damit wir die Wege kennenlernen?

    Das haben sie ja dann doch recht schnell hinbekommen.

    Interessant und Besorgnis erregend, wie weitreichend eine einziger Ausfall sein kann...

    Lokale "Ortsnetze" bzw. Backbones werden oft redundant als eine Art Ring aufgebaut. Die Anbindung, also Backhaul, passiert meistens über bestehende Darkfiber oder (geteilt) DWDM, wenn man nicht wie die Telekom über eigene Weitstreckenverbindungen verfügt. Das kann wie hier entlang von Bahngleisen (wahrscheinlich DB broadband) oder entlang von Ferngasleitungen (GasLINE) sein. Diese bestehenden Infrastrukturen haben den Vorteil, dass (Tief-)Bauarbeiten in ihrem unmittelbaren Umfeld kritisch und daher nur unter besonderen Auflagen zulässig sind. Das macht die Reparatur im Falle eines Falles aber leider auch komplizierter.

    Ja geht, maximale Stromabgabe (2 A) darf höher sein als die Stromaufnahme des Verbrauchers.
    Polarität ist noch wichtig; Plus innen und Minus außem am Hohlstecker wird vermutlich auch das Originalnetzteil haben ...?


    Edit: Effizienz/Verlustleistung könnte höher sein bei so einem 08/15-Netzteil, insbesondere wenn es höher dimensioniert ist. Dürfte aber im sehr vernachlässigbaren Rahmen liegen.