Beiträge von Konrad

    Also mit deinen WLAN-Anforderungen würde ich klar eine 5690 Pro nehmen. Die hat noch ein drittes 6 Ghz Band, während die meisten anderen Fritzboxen, also auch 5590, 5690 nur zwei haben.

    Habe selbst einige Stück von den 5690 Pro und bin zufrieden. Würde nichts anderes nehmen für Gf. Die ordentlichen Prozessoren drin können später auch problemlos 1G/1G leiten, die DSL-Fritzboxen bekommen ab ~500 Mbit so ihre Probleme mit den MIPS32-Prozessoren.

    Wie hier im Forum und im Ubiquiti-Forum reichlich gepostet. UISP-GPON Module von Ubiquiti funktionieren nicht mit deutschen ISP.

    Die erprobte Liste für Unifi ist fs.com, zyxel(Telekom) und Luleey. Alle haben bisher mit dem Provider in Deutschland funktioniert, aktuelle UniFi-OS 5.0.5 Netzwerk 10.0.161 als Voraussetzung.

    Funktionieren die auch alle für die DG? Meines Wissens nach doch nur die SFP-Module der Fritzboxen 5530, 5590, 5690 Pro, 5690?

    Die Fritz-SFP-Module funktionieren leider nur an den Fritzboxen? AVM hat das doch so beschränkt?

    Guten Morgen ☀️

    Das Problem hatte ich gestern auch. Wir wurden "heimlich" von 250/100 auf 600/300 umgestellt.

    In der Fritz!Box 7590 AX waren aber noch 250/100 eingestellt. Der Download wurde mit über 600MBit/s angezeigt, der Upload allerdings nur mit 87MBit/s.

    Als ich dann die Geschwindigkeiten in der Fritz!Box angepasst habe, komme ich jetzt im Upload auf um die 280-290MBit/s...

    Genau, für 600/300 kannst schon eine 5690 Pro kaufen und die dann an der WAN-Buchse am ONT betreiben. Die 7590 AX ist praktisch nur für die langsamen DSL-Anschlüsse gebaut, für solche Geschwindigkeiten wurde die nicht verbaut. Die 7590 AX dann einfach bei Ebay, Kleinanzeigen oder ähnlichem verkaufen. Solltest noch ordentlich Interessenten finden.

    Aktuell habe ich folgendes Problem. Ich habe die zweite Leitung anschlossen per LC/APC und SFP-Modul direkt an den Gf-TA. Es kommt auch eine Verbindung zum Gegenstück zu Stande, die auch angezeigt wird. Wenn ich aber http://activation.deutsche-glasfaser.de aufrufe, dann öffnet die nicht sondern die Seite wurde nicht gefunden. Muss ich das LC/APC-Kabel abstecken und etwas warten? Ne Stunde damit die Aktivierungsseite geht?


    Edit: Wieder was gelernt. Bei einer Reaktivierung des Anschluss muss man tatsächlich warten. Das LC/APC-Kabel kann aber die ganze Zeit drin stecken bleiben und der Router am Laufen. Dann nach einer Stunde kann man etwa die Aktivierungsseite öffnen und den Anschluss wieder reaktivieren. Dann bekommt man die Pseudo-IPv4, dann noch etwas warten und danach die IPv6. :)

    Die festen IPv4-Adressen sind oft versteckt und gar nicht in den AGBs drin, wie beim Vodafone-Kabel. Wenn man aufdringlich anruft und den richtigen Mitarbeiter am Telefon erwischt kann man die buchen. So könnte es bei 1und1 doch auch sein oder ist das ausgeschlossen und eine Wunschvorstellung?

    Das ist schon sehr seltsam. Das Notizbuch ist schon ein leistungsfähiges Notebook mit einem relativ aktuellen Intel 219V Adapter. Habe das Notizbuch an die Steckdose geklemmt, ein anderes LAN-Kabel verwendet aber es half nichts. Der Upload beträgt immer nur ~300 Mbit max. Am Standrechner gibts dann tolle und stabile 512 Mbit. Und am Standrechner habe ich auch einen Intel 219V in der zweiten Buchse. Einen 1G 219V und einen 1G Realtek 8125. Beide bringen ~950/510 und das Notizbuch nur 850/300 mit starken Schwankungen und hohen Pings.

    Hier noch ein Update zu dem Speedtest mit dem Notizbuch:

    Es ist immer noch so, dass bei Speedtest.net am Akku nur 300/300 mit katastrophalen Pings erreicht werden. Heftig wer hätte sich das Denken können.

    Im offiziellen Speedtest, bzw. den Servern von der DG dazu sieht es besser aus. Beim Download werden ~800 Mbit erreicht, es fehlen 150 Mbit. Im Upload sieht es erneut katastrophal aus und es werden nur 300 Mbit statt glatt 500 erreicht:

    Ich teste mal die Tage, hoffentlich morgen das gleiche Notizbuch an der Steckdose. Es sollte, wie gesagt, eine Art Energiesparmodus sein. Hoffentlich werden da 1000/500 annähernd erreicht. Eigentlich ist es ein leistungsstarker Prozessor für Notizbücher. Es könnten noch Probleme mit dem Intel-Adapter sein. Allerdings wäre das natürlich richtig heftig und dann leider nicht zu ändern, da fest verbaut und ein zweiter Adapter kann nicht verbaut werden.

    Die Aussagen sind wie gesagt zu richtig. Es gibt in der Fritzbox nur einen Ethernet-Switch, die WAN- und die LAN-Buchsen hängen alle an diesem einen Switch. Die Bandbreite wird sich geteilt. Bei Vollausleistung der WAN-Leistung bleibt nichts mehr für das LAN übrig. Daher am besten direkt an der Modem-Verbindung der SFP-Buchse anschließen. Schaue dann in den ChatGPT-Anhang, dort ist es beschrieben.

    Ich wage zu bezweifeln, dass sich das messbar oder spürbar niederschlägt.

    Genau, das ist in der Tat schwer zu bemessen.

    Das ist vollkommener Unfug. Wer auch immer dir das eingeredet hat: Glaube ihm nie wieder was.

    Nein, das ist definitiv wahr, zu 100%. Es steht auch so, unter anderem bei Geizhals:

    Da steht, dass das LAN mit dem einen RJ-45 2,5G geteilt ist. Bei Vollauslastung bricht die LAN-Leistung ein. Man kann unter anderem, je nachdem was man macht, keinen Datentransfer mit einer ordentlichen Datenrate tätigen. Für viele Workloads ist dann das ganze Netzwerk mit dem ONT bei Vollauslastung nicht mehr zu gebrauchen.

    Ich hole Popcorn

    Hm, was ist so spannend? ^^

    Hallo zusammen,

    gerne beschreibe ich hier meine Erfahrungen mit einem zweiten DG 1000/500 Anschluss am Gf-TA und einer eigenen Fritzbox 5690 Pro samt dem mitgelieferten SFP-Modul.

    Letzte Woche war der zweite Techniker da und hat ein zweites, neueres ONT angebracht und dieses am Gf-TA in der zweiten Buchse. Ich will aber wegen dem Ping und der allgemein besseren Leistung die Direktverbindung vom Gf-TA zur Fritzbox 5690 Pro.

    Folgende Vorteile gibt es im Betrieb mit dem SFP-Modul:

    01. Strom einsparen durch Wegfall ONT

    02. Mehr Leistung, besserer Ping, weniger Jitter. Insgesamt schwierig zu messen aber es ist so. Die höhere Leistung kommt durch die direkte Umwandlung im SFP-Modul des Lichts. Es wird die weitere LAN-Verbindung vom ONT zur Fritzbox-WAN eingespart.

    Der Weg über den ONT am WAN ist einfach überflüssig. Es kommt vom Gf-TA zum ONT, dort dann per RJ-45 in den Ethernet-Switch, an dem die anderen LAN-Buchsen hängen und dieser Switch muss dann geteilt mit den anderen LAN-Buchsen über die Backplane zum Prozessor. Per Modem-Verbindung und das ist die SFP-Buchse hat man einen Direktdraht zum Prozessor und spart sich das lästige Umwandeln in RJ-45 und Dauerswitching mit den LAN-Buchsen über die Backplane.

    03. Die WAN-Buchse praktisch aller Fritzboxen sind geteilt (shared) mit den LAN-Buchsen. Wird das WAN voll ausgeschöpft, bspw. die 1G voll im Download, dann bleiben nur noch wenige Mbit übrig für das LAN. Mit der SFP-Anbindung kann das volle GF genutzt werden und gleichzeitig das volle LAN. Mit DSL geht das auch. SFP plus LAN, DSL plus LAN sind getrennt. WAN und LAN sind geteilt.

    04. Die WAN-Buchse ist die einzige 2,5G-Buchse. Jetzt da die frei wird, kann man dort, wie bei DSL, einen 2,5G-Switch anschließen und das ganze Netzwerk zu 2,5G wechseln. Man kann es auch weiterhin als weitere 1G-LAN-Buchse benutzen

    Als Nachteile gibt es praktisch nur den erweiterten, einmaligen Einrichtungsaufwand. Sowohl auf der Fritzbox in der Aktivierung als auch im Haus/Wohnung bei der Verlegung der LC/APC-Panzerkabel. Die alten Telefon/LAN-Kabel gehen raus und neue LC/APC-Panzerkabel kommen dort rein.

    Da die Frage immer wieder aufkommt beschreibe ich hier nochmal den ganzen Ablauf:

    01. Wie oben beschrieben war der Techniker da, hat ein ONT am Gf-TA installiert, diesen ONT dann selbst aktiviert, etwas warten lassen und schon lief der Anschluss. Genauso war es bei mir, ich habe hier einen fertigen ONT-Anschluss gehabt.

    02. Dann habe ich die Fritzbox 5690 Pro ausgepackt, dort das GPON-SFP-Modul rausgenommen, die Klappe dort geschlossen gelassen. Anschließend habe ich das beiliegende LC/APC-Kabel genommen und dort vorne den grünen Schutz-Pin entfernt, dieses Ende habe ich in das SFP-Modul gesteckt. Das SFP-Modul dann in die Fritzbox. Anschließend bin ich mit dem Kabel, der Fritzbox zum Gf-TA gegangen. Dort habe ich das alte LC/APC-Kabel vom ONT entfernt. Der Gf-TA hat schwer sichtbare Klappen, die man nach unten aufklappen muss und nach Aufklappung steckt man von unten filigran das LC/APC-Kabel rein. Wie in der Anleitung beschrieben muss alles stehen und fertig sein und dann erst die Fritzbox ans Stromnetz gesteckt werden.

    03. Ich habe dann die Standard-Adresse der Fritzbox aufgerufen, der Einrichtungsassistent hat richtigerweise den Gf-Anschluss erkannt. Ich muss nur zwei Klicks klicken, die weitere Einrichtung habe ich einfach übersprungen. Es läuft ja ohne Aktivierung nicht, das kann man nur überspringen.

    04. Anschließend habe ich einige Minuten, es müssten so ~5 gewesen sein, gewartet und habe dann die Webseite http://activation.deutsche-glasfaser.de aufgerufen. Ja es ist noch http, eventuell mit dem Browser aufpassen, die nehmen standardmäßig https oder eine Suchmaschine. Das schlägt fehl, es muss die Webseite direkt per http aufgerufen werden.

    05. Dort habe ich den Code aus dem Kundenportal eingegeben. Den habe ich mir in weiser Voraussicht rauskopiert und dann einfach eingefügt. Im nächsten Schritt wurden meine Kundendaten richtig gezogen und unten rechts habe ich auf Reaktivieren geklickt. Ich habe nirgends angerufen und niemandem die Modem-ID der Fritzbox oder des SFP-Moduls mitgeteit. Danach war der Anschluss fertig. Ich habe einige Minuten gewartet, dann ging es immer noch nicht. Ich habe dann in Internet > Verbindungsdetails die Verbindung neu verbunden.

    06. Anschließend ging alles und ich konnte entsprechend Webseiten aufrufen.

    Mit dem Notizbuch, Windows 10 und den Standard-Einstellungen in dem Netzwerk-Adapter Intel 219V hatte ich deutlich schlechtere Werte in der Leistung, zusammen mit grottig-schlechten Pings. Man sieht es hier. Es sind nur 300/200 und ein Ping von 405 steht da für den Download.

    Im offiziellen Speedtest, bzw. den Servern von der DG dazu, sieht es besser aus. Beim Download werden ~800 Mbit erreicht, es fehlen 150 Mbit. Im Upload sieht es erneut katastrophal aus und es werden nur 300 Mbit statt glatt 500 Mbit erreicht:

    Mit der Linux Live-Distro Knoppix wurden dann die vollen 950/510 erreicht mit entsprechend den gleichem 16er Ping.

    07. Am Standrechner anschlossen habe ich dann ein sehr gutes Ergebnis erhalten. Am besten den offiziellen Speedtest von der DG benutzen: https://www.deutsche-glasfaser.de/service/speedtest

    Am Standrechner zeigt auch der Speedtest.net dann die volle Leistung:

    08. Bei meinem Anschluss bin ich mit einem Modell von Nokia und einer 2,5G/1,25G-Verbindung verbunden:

    09. Insgesamt bin ich nun zufrieden, muss aber noch so einiges erledigen. Nun wie gesagt das LC/APC-Panzerkabel in die Wände legen, dieses am Gf-TA anschließen, dann die Fritzbox hoch, dort das Panzerkabel am anderen Ende anschließen. Wenn alles läuft können die Switches dran und die Rechner laufen. Dann das gleiche nochmal an Anschluss-1. Das ist auch ein 1000/500, auch von der DG, an dem alten Nokia-ONT und ebenfalls an einer Fritzbox 5690 Pro.