Beiträge von wandler

    Ernsthaft? Du kaufst eine Switch nach der gerade belegten Anzahl von Port und nicht nach der tatsächlichen Anzahl der Leitungen? Was ist, wenn morgen ein Drucker oder ein TV dazu kommt?

    Kaufst du neu oder machst lieber das WLAN dicht? ;)

    Spannende Frage. Hier gibt es nur einen WLAN-Repeater pro Raum, weil gar kein Netzwerk verlegt ist. Daran jeweils ein Desktop-Switch (5-Port oder 8-Port) pro Raum, weil 2x GbE eh nicht reichen.

    So würde ich das auch mit verlegten Kabeln machen. Und dann halt gucken, dass ich die 2.5GbE zum Uplink-Port des Slave-Switches bekomme. Dann brauche ich die andere Strippe gar nicht.

    Der Provider lässt uns seit dem ersten Tag hängen. Da kommt trotz mehrere Emails und Telefonaten, 0,0 Support. Ich weiß nicht... Könnte ein Fall für den Anwalt werden...!?

    Erstmal schön das Beschwerdeformular bei der Bundesnetzagentur ausfüllen. Da hagelt es dann auch mal ein happiges Bußgeld, wenn sich nichts bewegt:

    Bundesnetzagentur - Beschwerden und Fragen

    Was ich mich frage: Wurde der Anschluss nach dem Bau nicht durchgemessen?

    Mit der Fritzbox 5530 Fiber und dazu noch einen LAN-Switch weil die Fritzbox nicht genug LAN-Anschlüsse hat wird der Netzwerkschrank auf jedenfall noch voller als vorher.

    Das überflüssige Glasfaser-Modem kann ja wieder raus. Dann noch den passenden 2.5Gbit/s-Switch reinwerfen:

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    Unklar ob es eine gute Idee ist einen POE-Switch in einen kleinen Kasten zu quetschen, wegen der Abwaerme...

    Tja, irgendwo muss der halt hin. Schönes Beispiel für einen Multimediaverteiler vom Elektriker, hingeklatscht und nicht zu Ende gedacht. Einfach zu klein für das, was im Markt ist und das Patchpanel nimmt schon 1/3 des Platzes ein.

    Für Glasfaser braucht es halt eigentlich etwas in die Richtung VA60WWH.

    Ist es möglich an das Glasfasermodem einen kleinen Router (wenn ja, welcher?) anzuschließen

    Natürlich ist das möglich. Du brauchst keinen riesigen Trümmer von 1&1 oder der Telekom mit WLAN und DSL-Modem. Nur ein paar Beispiele für einen kleinen Router ohne WLAN:

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    Dazu benötigt man noch einen PoE-fähigen Switch mit der passenden Anzahl Ports. Die WLAN-Accesspoints gehören in die Räume, wo das WLAN genutzt werden soll und werden vom Switch mit Strom versorgt.

    Die Telekom ist derzeit so ziemlich der hinterletzte Provider, den es gibt, zumindest aus technischer Sicht. Da ist ein Wechsel zu Glasfaser die perfekte Gelegenheit, ihr den Rücken zu kehren.

    Ich wollte nur erwähnen, dass der Glasfaseranschluss der Telekom der wohl beste in Deutschland erhältliche FTTH-Anschluss von einem Großanbieter ist. Sowohl was die technische Realisierung inklusive Anschluss eigener ONTs und anderer Endgeräte, als auch was die Anbieterauswahl und resultierenden Endkundenpreise angeht.

    O2 ist über die Telekom billiger als über den O2-eigenen Glasfaseranbieter. Das spricht schon Bände.

    Ich habe den Bestellprozess durchgemacht, ich bekomme nur 100 € Rabatt, was 4 € /Mon. sind.

    Das geht nicht auf. Bereits der Rabatt auf die ersten sechs Monate sind beim DSL 50 138 €. Aber da kommen dann noch 100 € "Online-Vorteil", 100 € "Routergutschrift" und 69,96 € "Wechselgutschrift" oben drauf.

    Nein, mit Mietrouter wird es nicht so viel. Aber grundsätzlich interessiert erst mal nur der Brutto-Endpreis ohne Hardware, also das was tatsächlich am Ende der Vertragslaufzeit vom Konto abgebucht wurde, nicht was als Listenpreis im Produktdatenblatt steht. Sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.

    Und genau da IN nicht mal ansatzweise konkurrenzfähig. Übrigens auch nicht gegen den Magenta FTTH 600, der nach Abzug aller Gutschriften (509,96 €) dann mit 21,25 € rabattiert ist, was einen Endpreis von 38,71 € monatlich ergibt.

    Bitte in der Studie nachlesen. Auch in PON lässt sich Faserzugriff realisieren.

    Auf welche Faser soll da wo zugegriffen werden?

    Ich wollte nur erwähnt haben, dass der PON-Kostenvorteil nicht beim Endkunden ankommt, sondern nur die Marge des Unternehmens erhöht. Deshalb hat sich diese Technik durchgesetzt.

    Die Studie hat meines Erachtens eine dramatische Schwachstelle: Sie ignoriert Wartungs- und Service-Kosten komplett. Das ist ein erheblicher Kostennachteil von PON.

    Die fallen ja im Privatkundengeschäft nicht an. Wenn es ein Problem gibt, fallen die Anschlüsse halt für ein paar Monate aus. Das stört keinen in DE, denn Glasfaserinternet ist ein reiner Luxusdienst. Zur "erschwinglichen Grundversorgung" ist laut Bundesnetzagentur Star Link bestimmt.

    Am Ende geht es darum, mit dem Netz Gewinn zu machen. Passive Netze erlauben den Rauswurf von Wettbewerb auf der dunklen Faser und gleichzeitig niedrigere Netzkosten.

    Für den Endkunden ergibt sich dabei kein (Preis-)Vorteil. Weshalb diese sich ja auch regelmäßig die Frage stellen, ob und warum sie die Produkte überhaupt brauchen.

    Hast du eine andere Telekom? :D

    Ich bekomme als kleinstes GF nur 150/75 zu 44,95 € angeboten
    und 50/20 DSL kostet für den hiesigen Standort 42,95 €

    Du vergleichst Listenpreise. Bei der Telekom sind die Listenpreise reguliert.

    Du bekommst aber bei der Telekom 407,96 € Gutschrift für einen Vertragsabschluss (bei den größeren Produkten entsprechend mehr). Von den 42,95 € (+ 69,95 € Bereitsstellungspreis) ziehst du also 407,96 / 24 = 17 € wieder ab und kommst auf 25,95 € monatlich für DSL 50/20. Für den FTTH 150/75 gibt es 419,96 € zurück, macht dann 17,50 € Rabatt auf den Listenpreis und ergibt 27,45 € Monatsentgelt. Da kannst du jetzt auf telekom.de gehen und das im Webshop genau so buchen. Gehst du zu Vermittlern, wird es noch weniger.

    IN liegt da mit dem kleinsten Produkt mal eben 100 % drüber. Das kauft keiner, wenn er nicht ganz dringend muss.

    Aber die Telekom verlangt für 600/300 GPON auch 59.95 €

    Das bei der Telekom am häufigsten genutzte Produkt hat 50 Mbit/s und wird bei der Telekom selbst für unter 30 € abgegeben. Bei Vermittlern sind unter 20 € möglich.

    Das ist die Benchmark. Bei 10-30 € mtl. spielt die Musik beim Haushaltskunden, nicht beim Dreifachen.

    Da sind 500/500 in AON-Technik zu 53,80 bei OI nicht teurer. Und AON-Technik ist nun mal teurer bei Investition und Betrieb.

    Das interessiert doch den Endkunden nicht. Deshalb baut die Telekom GPON.

    Diese Produktmatrix hat sich ein Totalversager ausgedacht und dementsprechend wird es der Bude auch wirtschaftlich ergehen. Allein dieser Webshop mit Bildern vom PS4-Controller. Darüber lacht die Welt und die wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben. Ob das AON-Netz dann überhaupt noch jemand betreibt? Ich habe Zweifel daran.

    Na ja, ein interessierter Leser des TKG 57 kann schon den Eindruck bekommen, dass Kunden ihren ISPs bei nachgewiesener Minderleistung nicht Schutzlos ausgeliefert sind:

    Die Mehrheit der Haushaltskunden MERKT es nicht einmal, von welcher abgrundtiefer schlechter Qualität der typische Internetzugang ist. Die interessiert § 57 TKG nicht die Bohne, solange das Telefon und der Fernseher läuft.

    Ist halt so, dass dieses Modell nur von ein paar Schwurblern als realistisch angesehen wird...

    Und den Geldgebern der Glasfaserfirmen. Die haben nämlich den Geldhahn längst zugedreht.

    Wo immer du den 250er Tarif her hast, auf der Homepage ist er nicht...
    https://internetnord.de/kaufen-sie-hier-ein/

    Bruttopreise von 53,80 bis 129,00 € sind komplett am Markt und Bedürfnissen von Haushaltskunden vorbei und starten bei 300 % der üblichen Raten.

    Das ist ja quasi schon eine Dritt-Miete neben Kaltmiete und Nebenkosten. Ich glaube nicht, dass eine nennenswerte Zahl von Haushaltskunden eine derartige Zahlungsbereitschaft für Telefon und Internet aufweist. Es hat schon seinen Grund, warum bei der Deutschen Telekom die Preisstaffel dort endet, wo sie bei IN anfängt.

    Die Tarifstaffelung 2500, 5000 und 8000 für Privatkunden mit WLAN und GLAN kann sich nur kompletter Vollidiot ausgedacht haben.

    dem Rest der Welt ist das IMHO so ziemlich egal

    Ist er nicht. Wenn z. B. Glasfaseranbieter von "Homes Passed" sprechen, dann meinen sie damit im Rest der Welt, dass ein Glasfaserkabel vor dem Haus auf einem Mast hängt. Ein solches Haus kann dann unkompliziert und kostengünstig angeschlossen werden. Nur in Deutschland bedeutet es, dass ein Glasfaserkabelkanal (ohne eine Glasfaser selbst) unterirdisch im Bürgersteig vorbeiläuft, was eben etwas völlig anderes heißt.

    In den Nerd-Foren befindet sich die allgemeine (Fehl-)Annahme, dass Telekom-DSL- und Vodafone-Kabel-Kunden (absolute Mehrheit der Haushalte) irgendeinen Geschwindigkeits- oder Qualitätsanspruch an ihren Internetzugang hätten. Wenn das so wäre, dann sähe der Markt aber völlig anders aus. Telekom- und Vodafone-Anschlüsse werden primär zum Telefonieren und Fernsehen genutzt.

    Wenn also ein Großteil der Privathaushalte nach der Kupferabschaltung zwangsweise in die Mobilfunknetze migriert (und Fernsehen dann über Satellit bezieht), dann hat DE einfach nur langsame und überlastete Mobilfunknetze, so wie jetzt auch schon, und der Rest der Welt wird drüber lachen. Keinen von diesen Endkunden wird es interessieren, ob man dann noch 0,5 Mbit/s oder 500 Mbit/s aus einer Mobilfunkstation rausbekommt. Das interessiert maximal die paar Nerds, die auch sich für Telekom-Peering und Vodafone-Segmentauslastung interessiert. Die Mehrheit der Haushalte bekommt davon schlicht nichts mit.

    Die Glasfaserinvestoren träumen davon, dass deutsche Haushaltskunden 200 % und mehr der gegenwärtigen Erlöse an ihre Geldgeber abführen werden, weil sie ja sonst nicht klarkommen würden. Genau das gehört einfach ins Reich der Fantasie. Die Bundesbürger werden sich hingegen einfach mit dem schlechten Stand in einem digital abgehängten Land weiter abfinden und damit hat es sich dann.