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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 12:01
    Zitat von NCC

    der Rest der Infrastruktur zu Hause kann es nicht

    Nun ja, wer exta Geld fuer >> 1 Gbps ausgibt und seine "Hausaufgaben nicht gemacht hat" der ist doch seines Glueckes eigener Schmied...
    Fuer viele Nutzer duerfte es ausreichen wenn man den einen PC per 10/5/2.5 Gbps Ethernet direkt am Router anschliessen kann, oder wenn die ueber alle Baender aggregierte WLAN-Kapazitaet alle WLAN Geraete gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit mit dem Internet verbinden kann.

    Zitat von NCC

    und viele merken noch nicht einmal, ob der AP mit 100 oder 250 Mbit/s läuft.

    Das mag sein (ich habe keine belastbare Daten dazu aber das deckt sich mit meinem Bauchgefuehl), bin aber nicht sicher ob das die Zielgruppe fuer unseren hypothetischen 8 Gbps Tarif ist (bzw. ob die den freiwillig waehlen wuerden, wenn es nicht ein Einheitstarif sein sollte wie bei z.B. salt.ch, aber dann vermute ich waehlen die den auch nicht wegen der 8 Gbps).

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 10:50

    Na ja, es gibt unterschiedliche Level von "10Gbps Koennen", das reicht von "hat >= 1 Port mit 10Gbps" bis zu "kann Traffic Shaping und DPI bei 10 Gbps mit Linerate auch bei minimaler Ethernetpaketgroesse". Da ist dann fuer jeden Anspruch und Geldbeutel etwas dabei...

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 10:15
    Zitat von NCC

    Wer kann denn zu Hause durchgängig 8 Gibt/s verarbeiten?

    Das duerften aktuell eher weniger als mehr sein... im Ausland sind bei solchen Tarifen halt auch Router dabei die nominell solche Raten verarbeiten koennen.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 10:08
    Zitat von Schnurz

    Daher halte ich jetzt 8GBit/s nicht wirklich für langsam.

    Meine Rede... und der meiste Buero-Traffic duerfte so oder so intern sein, d.h. ein Upgrade des LAN auf 2.5, 5, oder 10 Gbps duerfte mehr Effekt haben, als die WAN Seite aufzubohren.

    Zitat von Schnurz

    Wichtiger wäre für mich symetrische Anbindung und geringe Latenz über die gesamte Strecke. Also performante Router und Server overall.

    Na, ja, XGS erlaubt symmetrische Tarife (das S in XGS steht dafuer), aber immer eine Frage ob ISPs das fuer Privatkundentarife anbieten wollen oder nicht, mMn. ist allerdings bereits das sich langsam durchsetzende Verhaeltnis D/U = 2/1 ein Zugewinn. Was die Latenz angeht, sorry, da tun sich die ueblichen Zugangstechniken alle nicht viel, mit Ausnahme von ADSL (ohne FastPath) und LTE/(5G) liegen die reinen Zugangslatenzen da alle im niedrig einstelligen Millisekundenbereich, da ist die Konnektivitaet und das Peering des ISP oft wichtiger als die kleinen Unterschiede zwischen den Technologien.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 08:40
    Zitat von Schnurz

    Das ist eine nicht zu verachtende Geschwindigkeit.

    Oh, da stimme ich zu 8Gbps sind eine Menge Holz, ABER halt auch klar und deutlich keine 10 Gbps*. Und hier draengt sich ja manchmal der Eindruck auf alles unter 10 waere veraltetet Kindergeburtstag ;)


    *) Ich vermute, dass bereits 8 Gbps etwas eng ist, wenn man mit vollen 64er Segmenten arbeitet mit viel Last und wuerde da eher 4-5 Gbps als maximal-Tarif erwarten, andererseits duerften meine zwei Annahmen aktuell nicht wirklich zur Realitaet passen.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 07:08
    Zitat von BlackMage2

    ungeachtet dessen das es natürlich nur ein 8.5Gbit-Tarif ist bei allen

    Und selbst 8.5 Gbps ist bereits "kreativ", weil die laut BNetzA relevante Nettonutzlastrate liegt eher bei 8.2 als bei 8.5 Gbps (immer noch ohne OMCI Traffic). Aber solange die BNetzA so etwas toleriert, werden ISPs das weiter so bewerben...

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 18. August 2026 um 06:46
    Zitat von BlackMage2

    hmpf auch wenn ich nicht verstehe wieso bei > 2500 km nun unbedingt FEC integriert werden muss,

    Nun ja, FEC ist optional (auch bei GPON) erhoeht halt das Linkbudget... und ganz im ernst, stabile 8 Gbps finde ich attraktiver als instabile "10". Aber der FEC Overhead bei xgs betraegt nur ca. 13%, nicht 20%.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 23:50

    "Echte" 10Gbps sind mit XGS nur moeglich wenn man auf FEC verzichtet und OMCI Traffic... ist aber im Ausland nicht anders schau mal bei SwissCom und salt.ch ins Kleingedruckte.... oder beo orange.fr.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 23:31
    Zitat von BlackMage2

    dns:net hat 19,99 mtl im ersten jahr und 99€ mtl. nach einem Jahr(aber für den 10gbit tarif)

    DNS Net hat keinen 10 Gbps Tarif, das sind 8.5 Gbps... das istvkeine Kritik an DNS Net aber schon ein bisschen an Deiner (zu geringen) Recherchetiefe...

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 17:05
    Zitat von BlackMage2

    ja mir auch nichts, das ist ja das Problem..

    Welches Problem? Die Wahrscheinlichkeit, dass GFNW ueber XGS Tarife anbietet die viel breiter sind als das was Du ueber DSL/Kabel aktuell bekommst und gleichzeitig innerhalb des Preisrahmens den Du fuer gerechtfertigt zu halten scheinst duerfte gegen Null gehen. Waeren dann nur weitere FTTH Angebote die Du ausschlagen wuerdest, oder? (was Dein gutes Recht waere/ist).

    Zitat von BlackMage2

    Nachfragen ist auch sehr schwierig.

    Na ja, die haben sicher auch eine PR-Abteilung, wenn die XGS in Sichtweite haben, duerften die selber die Werbetrommel ruehren.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 16:10

    Na ja, die BNetzA hat halt klar gemacht, dass sie JVs nicht als "Gehe nicht ins Gefaengnis^W^W^W^W unterliege nicht der normalen Regulierung marktmaechtiger Unternehmen Karte fuer die Telekom ansieht... (auch wenn bei FTTH letztlich mildere Regulierung angewendet wird). Bin gespannt ob der 70% Plan der Telekom aufgehen wird, also dass sie als nicht mehr marktmaechtig eingestuft wird wenn sie nur 70% der Anschluesse versorgen kann. (Wobei wenn sich die Plaene zur symmetrischen Regulierung materialisieren sollten, kann ich mir Vorstellen, dass die BNetzA auch die Telekom zu so einem Regime migrieren wollen wuerde*).


    *) Europaeisches Regulierungsziel ist es die Ex-Monopolisten so klein zu schrumpfen, dass sie aus der Regulierung entlassen werden koennen... mit der Tendenz die Anforderungen an "klein" und "schrumpfen" zunehmend lockerer zu sehen, so zumindest mein Eindruck.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 10:17
    Zitat von mbo77

    DG (und fast alle anderen Anbieter) wollen ja bereits vorab die Konkurrenz rausdrängen. Also wenn das kein Rosinenpicken ist...

    Damit meinst die Mindestquote an Vorvertraegen? Eigenartige Sichtweise fuer die vermutlich belastbarste Methode Nachfrage pro-aktiv zu bestimmen. Aber ich bin raus, das sagt ja nicht mehr viel ueber die Realitaet aus, wenn wir hier subjektive Bewertungen austauschen (sind halt mehr Meinungen als Fakten und daher koennen die halt auch nebeneinander bestehen).

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 10:13
    Zitat von mbo77

    Der Begriff ist ohnehin ein starkes Framing.

    Nun ja, auch der Begriff "Framing" ist starkes "Framing" bei dem versucht wird davon abzulenken, dass in vielen Diskussionen jede Seite versucht ihre Argumente moeglichst ueberzeugend vorzubringen... "Framing" unterstellt, dass so ein Versuch unlauter waere... das halte ich persoenlich fuer Gruetze und eher fuer einen Versuch von eigenen schwaecheren Argumenten abzulenken.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 10:08
    Zitat von HubeBube

    Allerdings habe ich keine Quelle für eine verbindliche Nomenklatur bzw. Definition zur Hand. Es scheint Variationen in den Begrifflichkeiten zu geben:

    Da kochen viele Koeche an der Suppe, weniger um se zu verderben, mehr um sie komplett undurchsichtig werden zu lassen ;)

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 09:09

    Na ja, betriebswirtschaftlich rational und Rosinenpicken ist nicht das selbe... in der Ueberbaudebatte wird der Telekom oft vorgeworfen durch strategische Ankuendigung lokaler Ueberbauten in relativ lukrativen Gebieten die Mischkalkulation der Mitbewerber zu "entwerten" und damit den Ausbau abzubremsen. Im aktuellen Spaetphasenkapitalismus klar sub-optimal irgend etwas "dem Markt zu ueberlassen" wenn man den selben Markt nicht auch gut organisiert und die Einhaltung der Regeln mit Nachdruck ueberwacht. (Das ist was mMn. in der Schweiz und in Frankreich besser gemacht wird, das Schweizer-Modell ist mMn. egal wie sehr ich es schaetze fuer D. eher nicht erreichbar (zumindest nicht in dieser Ausbaurunde*), aber das franzoesische Modell ist mMn. erkennbar Inspiration fuer einige der Vorschlaege der BNetzA zur TKG-Aenderung).


    *) Wie heisst es so schoen, "there is never time to do it right, there is always time to do it over..."

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 17. August 2026 um 08:26

    Prinzipiell faende ich eine Aufsplittung in die vorgeschlagenen Subkategorien passed und prepared nuetzlich und informativ, ich bezweifle aber, dass ISPs oder BNetzA uns da den Gefallen tun werden und unsere Ideen zu uebernehmen...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 16. August 2026 um 16:58
    Zitat von BlackMage2

    aber PPPoE macht allgemein ja auch nicht wirklich Sinn

    Spoiler alert: bei ihren DOCSIS Netzen verwendet die Telekom kein PPPoE... aber die DOCSIS Anschluesse fallen auch nicht unter die Auflage an Reseller abgegeben werden zu muessen. Ansonsten macht PPPoE durchaus Sinn fuer die Telekom, sonst wuerde die das wohl nicht verwenden...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 16. August 2026 um 16:55
    Zitat von BlackMage2

    a, das war mir fast schon klar, wo hat die Telekom denn Kabelnetze?

    Wo kann ich Dir nicht genau sagen (guck aber mal hier: https://web.archive.org/web/2022052409…d-telefonieren/), aber die Telekom ist da im Vergleich zu Vodafone und TeleColumbus ein kleiner Fisch... war vermutlich auch eine Strategie um die Nebenkostenprivileg-Heimatbasis der Kabel-Anbieter nicht kampflos zu akzeptieren. Frueher konnte man das unter dem Stichwort Immobilienwirtschaft auf der Telekomseite oder per Google finden, heute ist maximal unklar ob so etwas einfaches wie Internetzugang noch verkauft wird... Aber wenn Du ein MFH mit ausreichend vielen WEs hast, freut sich die Telekom sicher ueber eine Kontaktaufnahme ;)

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 16. August 2026 um 16:46
    Zitat von Funker

    Weil dort ein klassischer Netzbetreiber-Wettbewerb herrscht und kein Technologiewettbewerb.

    Genau mein Punkt, Technologiewettbewerb ist so eine "FDP-ler" Idee die mit der Realitaet dies hiesigen TK-Endkundenmarktes wenig zu tun hat. Aber es ist auch kein echter "Markenwettbewerb", ich wette viele der Telekom-Kunden waren immer schon bei der Telekom und haben keine Ahnung was die Mitbewerber tatsaechlich leisten koennen.

    Was es ist, ist ein Privatisierungsversagen, bei dem aus dogmatischen Gruenden Infrastruktur auf Teufel komm raus "privatisiert" werden musste ohne klar ueberpruefbare Ziele* zu haben was der privatwirtschaftliche Besitz tatsaechlich bringen soll das auf eine Kundschaft trifft, die Internetzugang als Infrastruktur begreift und schlicht wenig Interesse an Marktbeteiligung hat.

    So fuehlt sich das zumindest fuer mich mitunter an.


    *) Vielleicht bin ich zu harsch und die urspruenglichen Ziele sind ueberpruefbar, aber wenn dem so ist, ist nicht klar ob eine solche Ueberpruefung ernsthaft versucht wurde.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • pufferueberlauf
    • 16. August 2026 um 12:18
    Zitat von DLMttH

    Also hier bei mir stürzen sich Telekom und GF+ auch gern auf Gebiete, wo sie selbst kein FTTC betreiben. Den Fehler, großflächig nicht der Versorger zu sein, will man wohl kein zweites Mal machen.

    Beim letzten Kapitalmarkttage sagte, damals noch der Herr Gopalan fuer die Telekom, dass man plane ca. 70% der Anschluesse selber mit FTTH zu erschliessen.

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