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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 6. September 2026 um 13:12
    Zitat von belegdol

    Sekunde, ich hole schnell die kleinste Geige der Welt raus 🤣

    Nun ja, da die BRD beim FTTH Ausbau auf privatwirtschaftliche Finanzierung setzt ist das ein Problem das uns alle betrifft, gerade auch weil die DSL-Daemmerung kommen wird, egal ob wir darauf vorbereitet sind oder nicht. Politischen Hunger, die Finanzierung des FTTH-Zugangsnetzbaus auf Steuerfinanzierung umzustellen sehe ich bei keiner Partei.

    Zitat von belegdol

    Die Netzbauer haben freiwillig den Markt betreten, jetzt zum Vater Staat rennen und rumnöllen dass der bitte die Marktbedingungen zu deren Gunsten verändert ist etwas zu durchsichtig. Gewinne einkassieren aber Verluste verallgemeinern, wie immer. Marktwirtschaft wenn es mir passt aber Planwirtschaft wenn es enger wird.

    Hoer doch mit der neo-liberalen Gruetze und dem Schreckgespenst "Planwirtschaft" auf... Das ist hier komplett Fehl am Platz. Alle Unternehmen haben Plaene fuer die Zukunft und versuchen diese Umzusetzen (alle Staaten auch), und gerade Untzernehmen haben oft aehnliche Kommndostrukturen wie die Staaten des Ostblocks die mie dem Kampfbegriff Planwirtschaft gemeint waren.
    Hier geht es schlicht darum wie wir den FTTH-Ausbau vernuenftig organisieren und eben nicht dem zeitlich begrenzten DSL-Restbetrieb erlauben den FTTH-Ausbau zu sabotieren. Wie wir das machen und wer die Hauptnutzniesser sein werden ist eine offene Frage, aber da ist es verstaendlich, dass alle Betroffenen ihre Meinung dazu offenbaren und versuchen den Konsens in ihre Richtung zu ziehen.

    Zitat von belegdol

    DSL mag auf dem Weg raus sein, funktioniert aber wie die PlayStation Blu-Rays als Preisanker.

    Ein Scherz oder? Die DSL-Preise sind in der BRD m wesentlichen regulatorisch festgelegt.... bei DSL handelt es sich nicht um einen echten, geschweige denn freien Markt...

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 6. September 2026 um 12:19
    Zitat von kingpin42

    Sollten wir nicht langsam anfangen, Diskussionen auf realistischer Augenhöhe zu starten ?

    Ja, ich werde versuchen zukuenftig schaerfer zu trennen zwischen dem was aktuell passiert und was mit hoher Wahrscheinlichkeit zukuenftig passieren wird und dem was ich fuer eine bessere Alternative halte. MMn. ist der Zug zu Veraenderungen nicht komplett abgefahren und ich sehe da gute Ansaetzpunkte z.B. in den aktuell diskutierten Aenderungen des TKG, aber mir ist auch klar, dass mein Wunschkonzert (PtP Netzstruktur zu ausreichend grossen Betriebsstellen die mehr als einer Handvoll ISPs erlauben ausreichend viele Kunden gewinnen zu koennen um profitabel zu arbeiten) zumindest in dieser Ausbaurunde nicht realisiert werden wird (und auch fuer die Zukunft bleibt das ziemlich unrealistisch).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 5. September 2026 um 23:44
    Zitat von gponner

    Planwirtschaft

    Sorry, das ist doch neo-liberale Kampfrhetorik...

    Die DSL-Daemmerung kommt, egal ob der gemeine Deutsche Michel das glauben/akzeptieren will oder nicht. Daher bedarf es eines Plans um fuer einen geordneten Uebergang von DSL zu den Folgenetzen zu sorgen, das ist normale Aufgabe von Politik sich um solche Dinge zu kuemmern. Das mag als zufriedener DSL-Kunde etwas unbefriedigend sein, ist aber eine direkte Konsequenz aus unserem Ausbaumodell "primaer privatwirtschaftlich finanziert"*, damit es zu solcher Finanzierung kommt, muss das ganze ausreichend profitabel sein... und hier melden halt ein paar FTTH-Ausbauer ihre Wuensche an, wie die Profitabilitaet erhoeht werden kann. Interessanterweise geht es letztlich um eine milde Beschleunigung des DSL-Endes, daher die Frage warum so viele deutsche Michels bereit zu sein scheinen dafuer auf die Barrikaden zu gehen?


    *) Und das nun schon fuer eine Reihe an unterschiedlichen Regierungen, keine davon hat fuer die Alternative eines staatlichen Baus des Zugangsnetzes entschieden, was dann bestimmt auch als Planwirtschaft kritisiert worden waere.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 5. September 2026 um 20:43
    Zitat von BlackMage2

    ich nehme an diese Providerrouter haben proprietäre ASIC-Chips um die pppoed Leistung bereitzustellen?

    Na ja und halt den ganzen Rest den ein ISP im BNG haben will, Traffic Policer/Shaper und so weiter...

  • DG: Anschluss fertiggestellt - Wie lang bis zur Aktivierung?

    • pufferueberlauf
    • 5. September 2026 um 10:57
    Zitat von xrandr

    So so, Telekom kauft das Netz. Überraschend irgendwie, normal ist für die Telekom doch hauptsächlich nur ihr Eigenbau gut genug.

    Nee, was die Telekom vermeidet ist der Einkauf von Bitstromvorleistungen*, bei physischer Infrastruktur hat sie weniger Beruehrungsaengste... Und ich vermute stark, das mit dem Bitstrom wird sich auch noch aendern, wenn die Telekom ihr internes Ausbauziel (vermutlich um die 70% der Anschluesse) erreicht haben wird. Bis dahin sind die anderen Ausbauer direkte Konkurrenz und je weniger Geld die in der Kasse haben, desto langsamer wird deren Ausbau.


    *) Und auch da agiert die Telekom recht clever und lehnt das nicht kategorisch und oeffentlich ab, sondern ist schlicht sehr selektiv und verhalten mit dem Einkauf von Bitstromvorleistungen.

  • Breko Marktanalyse 2026

    • pufferueberlauf
    • 4. September 2026 um 14:20
    Zitat von HubeBube

    Die Ausbau-Krise: Während die Leitungen in den Straßen (sogenannte Homes Passed) zügig ausgebaut wurden, stockt der eigentliche Anschluss der Wohnungen. Hausbesitzer, die sich erst nachträglich für einen Anschluss entscheiden, müssen diese Kosten oft selbst tragen, was die Hemmschwelle massiv erhöht.

    Genau da ist das Ausbautempo massiv zurueckgegangen, von 4.5 Prozentpunkten pro Jahr auf 2.5... und damit schnellte die naiv extrapolierte Ausbaudauer bis 100% home connected von geschaetzen 16 Jahren in 2025 auf geschaetzte 28 Jahre in 2026 hoch. Realistisch betrachtet sind das schlechte Schaetzungen, weil wenn denn der Ausbau in MFHs endlich losgeht, duerften die Zahlen sich noch mal deutlich aendern (zum Besseren).

  • Breko Marktanalyse 2026

    • pufferueberlauf
    • 4. September 2026 um 13:07

    Anmerkung: die haben meine ich den Partner gewechselt, von Boeker Ziemen zu IW Consult, aber insgesamt dafuer gesorgt, dass vergleichbare Zahlen reportiert werden, allerdings sind bei homes, passed/connected/activated die Zahlen zum jeweiligen Jahresende weg gefallen. Kein Beinbruch aber die waren ganz interessant weil die fehlenden Zahlen besser zu dem passen was BNetzA und VATM berichten, die BREKO Ist mit Mitte des jeweiligen Jahres ziemlich alleine.

  • Breko Marktanalyse 2026

    • pufferueberlauf
    • 4. September 2026 um 09:02

    So, die 2026er Marktanalyse der Breko ist da:

    BREKO Marktanalyse 2026
    Bonn/Köln, 2. September 2026 – Die Netzbetreiber in Deutschland bringen den Glasfaserausbau auf eine Ausbauquote von 62,0 Prozent (28,7 Mio. Haushalte und…
    brekoverband.de

    https://brekoverband.de/wp-content/uploads/2026/09/BREKO_Marktanalyse_2026.pdf

    Alles in allem recht wenig erstaunlich:
    Interessante Punkte:

    1. Extrapolation des homes passed Ausbaus (Annahme das aktuelle Tempo bleibt gleich) noch ca. 4 Jahre bis 100% (also 2030-2031)
    2. Extrapolation des homes connected Ausbaus (Annahme das aktuelle Tempo bleibt gleich) noch ca. 28 Jahre bis 100%, da sollte der Ausbau einen Zahn zulegen...
    3. neue Schaetzwerte zu den mittleren Ausbaukosten (IQR bereinigt):
      homes passed (pro Haus): Min-Max: 1185-1925, Median: 1498
      homes connected/Hausstich (pro Haus): Min-Max: 1575-2500, Median: 1950
      Ausbau im Gebaeude/Netzebene 4 (pro WE): Min-Max: 363-550, Median: 440

    D.h. fuer EFH liegt die Mediansumme jetzt eher bei 4000 als bei 3000...

  • DGN schnellste Tarif auf 2 Gbit/s heruntergestuft

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 18:45

    Na ja, der beste Zeitpunkt fuer die Korrektur waere vor Veroeffentlichung des urspruenglichen Angebots gewesen, der zweitbeste halt "jetzt".

  • DGN schnellste Tarif auf 2 Gbit/s heruntergestuft

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 18:20

    Weiss nicht warum es kritikwuerdig sein sollte wenn Endkunden vom Dienstleister erwarten, dass der die geschuldete Leistung erbringt... der Kern der Produktinformationsblaetter ist ja, dass ISPs frei entscheiden, welche Leistungen sie zusichern wollen, daher halte ich es fuer vernuenftig wenn die DGN sich hier ehrlich macht.

  • DGN schnellste Tarif auf 2 Gbit/s heruntergestuft

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 18:07
    Zitat von Edding

    Steht doch drin warum. Markt"Harmonisierung" im "OpenAccess".

    Was man halt so schreibt... bzw. was die Marketingabteilung so schreibt (wenn man die eigentliche Motivation moeglicherweise nicht offen kommunizieren will). Mein Verdacht liegt (aehnlich zu belegdol und mbo77 ) eher bei Anpassung an die Limits von GPON* und eventuell zunehmende Auslastung von Segmenten. Oder vielleicht hat jemand nachgedacht und kam zu dem Schluss, dass FEC vielleicht ganz knuffig waere... Alles in allem sieht das ganz vernuenftig aus, die 2.5@GPON bisher waren ja letztlich eine Demonstration, dass die die Transparenzvorgaben entweder nicht verstanden hatten, oder nicht ernst genommen hatten.

    Zitat von Edding

    Während andere Länder 10G und 25G ausrollen, verringern wir Bandbreiten, 2G ist ja schließlich "Premium" 🤡.

    Ausser dass was ausgerollt wird halt im wesentlichen 8 oder 18 Gbps sind... 10 oder 25 gibt es gerade mal bei Init7 und auch da nur brutto. Das ist ein bisschen ermuedend, wenn die Recherehetiefe noch nicht mal dazu reicht festzustellen was denn tatsaechlich an Kapazitaet geliefert wird in anderen Laendern aber dennoch direkt ueber das hiesige Angebot zu jammern.


    *) Dabei geht es sowohl um moeglichen FEC Overhead als auch um OMCI-Traffic der aus derselben Bruttorate befriedigt werden muss wie der Nutzlasttraffic.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 15:32
    Zitat von BlackMage2

    wenn XGS-PON dann verfügbar wird, habe ich gleich schon einen passenden Internet-Router der 10G kann

    Warum mit der Anschaffung nicht warten, bis xgspon bei Dir verfuegbar wird und bis dahin schlicht nur den PiR3 verwenden?

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 13:51

    Mmh, warte halt mit dem Kauf vom Asusrouter, ob das ueberhaupt notwendig ist...

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 11:02
    Zitat von BlackMage2

    naja weil die PPPoE-Beschleunigung meines Routers nur ohne vlan greift.

    Bei DSL250 sollte der PiR3 muehelos alles stemmen, und zwar mit den CPUs alleine...

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 08:53
    Zitat von BlackMage2

    und es hat Software und Hardware-Offloading!

    Na ja, die Software Offloads kommen vom Kernel, die Hardware Offloads meist vom Hersteller SDK.

    Zitat von BlackMage2

    dadurch das ich mit meinem bpi-r3 das Tagging entferne, greift beim Broadcom-Chip meines Routers die Beschleunigung

    Routerkaskade? Warum?

    Zitat von BlackMage2

    in neueren OpenWrt-Versionen soll sich ja einiges getan haben

    Im Vergleich zu welcher Version?

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 3. September 2026 um 00:29
    Zitat von BlackMage2

    für 1G sollte es ja wohl voll ausreichen?

    Unklar... die Arm A53 Kerne des R3 sind zwar mit 2 GHz getaktet, abefvhalt aus der in-oder Stromspar-Serie, nicht der Performance-Serie. Und als in-order-Kerne brauchen die eigentlich ein leistungsfaehiges Speichersystem und ich bin nicht sicher ob die das mitbringen... da ist, vermute ich z.B. ein Raspberry Pi4B oder 5 besser als PPPoE Terminator geeignet.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 2. September 2026 um 18:16

    Als Anmerkung iperf3 verwendet als Standard TCP, und mit einem TCP Flow 10 Gbps zu saettigen, also bestenfalls ca. 9.46 Gbps TCP Nutzlastrate (was iperf3 reportiert) zu messen ist hart bis unmoeglich.

    xgspon TCP-Nutzlastrate mit dem ueblichen FEC und noch ohne OMCI Traffic/Reservierungen liegt bei ca. 8.2 Gbps.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 2. September 2026 um 16:41
    Zitat von Funker

    Und auch die schaffen damit kein Wirespeed.

    Was ist denn realistisch Wirespeed bei Deinem geliebten xgspon?

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 2. September 2026 um 07:10
    Zitat von Funker

    Alles Probleme, die man ohne PPPoE schlicht nicht hat.

    Meh, QualCom erledigt alle Hardware Offloads via NSS soweit ich weiss, nicht nur PPPoE...

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • pufferueberlauf
    • 1. September 2026 um 22:46
    Zitat von kingpin42

    Die weite Verbreitung von PPPoE widerspricht der These ein wenig.

    These? Inzwischen ist eigentlich klar, dass das bewusste Polemik ist um hier im Forum etwas (freundlich) zu provozieren.

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