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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 18:20

    Am besten suchst Du auf der Webseite der Bundesnetzagentur ob da schon bindende Beschluesse zu vorliegen.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 18:17

    Nein, sondern weil die BEREC der nachvollziehbaren Meinung ist, das die Vertragsraten leicht von normalen Endnutzern ueberpruefbar sein sollten, und uebliche Tools auch nur Nutzlastraten angeben*. Da gibt es Empfehlungen der BEREC zu dieser Frage....


    *) Ohne Mithilfe des ISPs ist es schwer den exakten Overhead zu bestimmen, bei ATM/AAL5 gibt es Hoffnung, bei DOCSIS feste Vorgaben in den Standards ansonsten muss man das mit Versuch und Irrtum iterativ abschaetzen.

  • Deutsche Glasfaser, 1&1 und mein Abstieg in den Wahnsinn

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 17:56

    Also ich interpretiere "SBR:1110016,575104" mal als Download shaper: 1220.016 Mbps, Upload shaper: 575.104, d.h. der 1&1 Traffic-Shaper passt, zumindest nominell, zum Vertrag. Vermutlich hakt es entweder auf der Seite der DG oder bei der Uebergabe zwischen DG und 1&1.


    P.S.: Ich meine es gab da schon lange einen Unterschied wie Telekom und 1&1 diese Shaper-Informationen kodieren...

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 14:05

    Gerade mal die Vefuegbarkeit von Sims DSL250 an meiner Adresse geprueft (Telekomvorleistung), yupp, koennte ich buchen fuer ca. 30 Euro/Monate mit 24 Monate MVLZ.


    P.S.: Der BNG ist von 1&1 Versatel erschlossen...

  • Deutsche Glasfaser, 1&1 und mein Abstieg in den Wahnsinn

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 13:22

    Kannst Du einen Paketmitschnitt vom PPPoE Verbindungsaufbau ziehen? Im Authenticate-ACK sieht man die 1&1-seitigen Traffic-Shaper Einstellungen, die SRD (in KBit/s) sollte bei Dir halt nahe 1000000 liegen, und die SRU nahe 500000. Liegen die naeher bei 200 und 5, dann koennte der 1&! Traffic Shaper falsch eingestellt sein.

    Ich vermute mal in OpnSense hast Du selber keinen Traffic-Shaper konfiguriert, der zufaellig auf ca. 200/5 Mbps eingestellt ist?


    Wayback Machine

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 13:11
    Zitat von Edding

    Und was hat es gezeigt ? Man muss nicht auf 20mbit oder 50mbit runter gehen um 20€ anbieten zu können.
    Es gibt keine differenzierung pro Mbit beim verlegen des Kabels.

    Ja, aber die Ausbaukosten werden irgendwann mal abbezahlt sein, und dann ruecken halt andere Kostenfaktoren in der Vordergrund... Das Argument, weil der Ausbau so teuer ist, komme es auf die unterschiedlichen Produktionskosten nicht an wird in IT-Foren gelegentlich gebracht, aber das erscheint mir immer nur aus Endkundensicht gedacht und ignoriert die Motivationen der Anbieter (der Ausbau soll sich schnell amortisieren und der Netzbetrieb auch und gerade danach rentabel sein). Internetzugang ist halt primaer eine Datentransport-Dienstleistung.

    Zitat von Edding

    Sprich wenn Digi durch Wandverlegung ab 10€ anbieten kann, kann ich das in Deutschland evtl erst ab 20€ oder 30€
    Dafür muss aber aber nicht künstlich ein Limit pro Mbit setzen.

    Aber das macht ja Digi auch, der 500er und der 1000er duerften per Traffic-Shaping erzeigt werden, da Digi auf G- und XGS-PON setzt.

    Was jetzt, ist Digi leuchtendes Vorbild, oder boeser Traffic-Shaper? Entscheide Dich.

    Zitat von mbo77

    Und wieso hat dann DIGI künstliche Limits in ihren Produkten? Was soll das?

    Exakt... (na. ja, die Antwort duerfte zu gutem Teil darin liegen, dass natuerlich auch DIGI den Umsatz pro Kunde maximieren will und da sind die Marketingregeln ueberall aehnlich, Kunden schaetzen Auswahl, und tendieren wenn sue ihren Bedarf nicht exakt einscgaetzen koennen zu Tarifstufen in der Mitte).

    Zitat von Joerg123

    nun ich sehe auch, dass die Kosten je Kunde unabhängig vom Tarif sind, bzw. der Speed/die umgesetzten GB/Monat nur marginal eine Rolle spielen.

    Unklar. Klar ist im Vergleich zu den Ausbaukosten ist das erstmal gering, nur wenn der Ausbau abbezahlt ist, dann aendern dsich da die Beurteilungen.

    Zitat von Joerg123

    Hinzu kommt, dass die Kosten für 3.Anbieter über die BNetzA festgelegt werden, da wären langsame Tarife vom 3.Anbieter also deutlich günstiger und rechnen sich für die Provider, für den Errichter bleibt dann nur noch die kleine Netzmiete übrig.

    Bei FTTH gibt es momentan keine ex-ante Regulierung der Vorleistungspreise (ausser vielleicht fuer die Telekom und ihre JointVentures). Und die Preise die die Telekom im Standardvertrag anbietet sind recht gesalzen... das ist mMn. weit mehr als eine "kleine Netzmiete". Und z.B. auch in der Schweiz kostet eine Dark-Fiber reguluiert ca, 24 CHF/Monat...

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 12:53
    Zitat von Edding

    Wenn das jetzige Netz es zulässt das man ein Produkt für 20€ dem Privatkunden anbieten kann, muss man dafür nicht die Bandbreite auf z.b. 50mbit oder 20mbit Limitieren, wenn Technisch eh 2.5G oder 10G anliegen.

    Nun ja, Preisdifferenzierung braucht halt auch einen Parameter bei dem "mehr" auch mehr Gegenwert fuer die Endkunden hat, und das ist bei Zugangskapazitaet ganz offensichtlich gegeben. Zusaetzlich kostet die Bereitstellung hoeherer Kapaztitaeten einen ISP auch mehr, zumindest dann wenn der ISP sein Netz ordentlich dimensioniert. Klar, bei jedem ISP mit ausreichend grosser Kundenbasis ist im Backbone immer noch Reserve fuer ein paar Kunden mehr, ohne die Dimensionierung anpassen zu muessen, aber das kann man nicht beliebig lange aufschieben, es sei denn man ist bereit in der Spitzenlastzeit Minderleistung zu bieten.

    Und Dein Beispiel Digi Belgien macht es ja vor: 3 Glasfaser-Tarife mit steigenden Preisen und steigenden Kapazitaeten, und die unteren 2 Tarife duerften wohl mit Ratenshaping "geschnitzt" werden... d.h. die machen so ziemlich nicht das was Du postulierst... Was die machen ist den FTTH-Ausbau selber massiv sparsam zu betreiben (sprich mit moeglichst wenig Erdarbeiten) und das gibt wiederum mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 12:05
    Zitat von Edding

    Was jetzt das Kabel in die Wand Nageln mit dem Preis pro Mbit zutun hat, erkläre mir mal bitte.

    Easy, Preis pro Mbps ist eher theoretisch, aber billigere Verlegung reduziert die Kosten und erlaubt damit mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 11:54
    Zitat von Joerg123

    Bei der Telekom ist nicht alles korrekt und nachvollziehbar, wie man 16Mbit/s DSL für knapp 40 monatlich anbietet, ist nicht nachvollziehbar.

    Oh, erklaerbar ist das schon... hat mMn. allerdings weniger mit echten Kosten zu tun* und mehr mit versuchter Kundensteuerung... der erklaertelan der Telekom ist den mittleren Umsatz pro Kunde zu steigern, und wenn nicht mehr Kunden teurere Tarife buchen werden halt die Preise der Tarife die tatsaechlich gebucht werden angehoben...


    Zitat von Joerg123

    denn abgesehen vom Datentraffic sind die Fixkosten je Kunde gleich hoch.

    Das haengt halt auch davon ab wie man die Fixkosten bestimmt und verteilen will, kannste pro Anschluss umrechnen musst Du aber nicht, allerdings ist pro Anschluss recht naheliegend.

    Zitat von Joerg123

    Mir ist aber auch wichtig eine IPv4 + IPv6 Adresse zu haben, daher fällt z.B. 1&1 schon mal aus.

    Und Telekom und O2 und... im Privatkundenmarkt machg keiner der grossen irgendwelche beladtbaren Zusagen zum Thema privat/oeffentlich IPv4/IPv6... und bei 1&1 gibt es Berichte von Kunden denen DualStack mit dynamisch oeffentlicher IPv4 geschaltet wurde. Seber bin ich bei O2, bei Telekomvorleistung machen die auch dynamisch oeffentlichen DualStack aber ohne schriftliche Garantie


    *) Die letztlich auch nur eine Untergrenze einziehen dafuer welche Preise rentabel sein koennen.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 00:45
    Zitat von Schnurz

    Warum dann keine 100Mbit/s wie 100BaseT?

    Weil Vertragsraten in Deutschland seit der Klarstellung der BNetzA als erzielbare Netto-Nutzlastraten zu interpretieren sind und Du aus brutto 100 Mbps von Fast-Ethernet keinen richtigen 100 Mbps-Tarif schnitzen kannst. Klar, Du kannst Dich auf den Standpunkt stellen, Du versprichst 100Mbps und die Leute koennen bestenfalls 94-95Mbps messen was mit dem 10% Abschlag der BNetzA bei der Ueberpruefung der Vertragsraten noch nicht als Minderleistung klassifiziert wird, aber ganz ehrlich, das ist grosse Gruetze...

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2026 um 00:31
    Zitat von Edding

    Wie wäre es mit 10G für 20€ ? https://www.digi-belgium.be/en/internet-subscription-fiber

    Oder mit 100 Gbps und der ISP zahlt auch noch fuer das Privileg, Dich mit Internet versorgen zu duerfen? Das ist doch diese selbe alte Leier...

    Uebrigens der Ex-Monopolist in Belgien nimmt:

    100/20: ca. 40 Euro/Monat
    150/30: ca. 60 Euro/Monat
    500/100: ca. 65 Euro/Monat
    2000/200: 78 Euro/Monat

    Zitat

    Und DIGI schreibt:
    Symmetrical download and upload speed

    • 8 Gbps guaranteed + 2 Gbps for optimal performance

    Wo diese +2 Gbps herkommen sollen ist deren sahniges Geheimnis, das duerfte auch nur XGS-PON Gruetze mit FEC sein (die kochen auch nur mit Wasser) und wenn ich mal eine Test-Adresse eingebe (Vossengasse 1, 4700 Eupen, Box 1) sagt mit Proximus ich bekaeme 100/30 Mbps fuer ca. 60 Euro/Monat und Digi sagt weder Fiber noch 5G an der Adresse.

    Das ist das typische Rosinenpicken, welches ausser Neid und Missgunst wenig bringt. Das ist aehnlich absurd wie so zu tun als waere LWLCom repraesentativ fuer das Internetangebot in Deutschland. Warum machst Du das immer und immer wieder, und welche Erkenntnis erhoffst Du Dir davon?

    Zitat von Edding

    Oder brauchts dafür in Germoney wieder Rateshaping so auf ADSL niveau ? :lol:

    Und da ist dann wieder der zweite running gag vom boesen Rateshaping...

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 21:06
    Zitat von HubeBube

    Mit zutreffend meinte ich auch eher die Bereitstellung eines sehr günstigen Tarifes. Idealerweise kleiner/gleich 20€/Monat.

    Ich denke so etwas wird kommen, die BNetzA hat so etwas unter dem Namen "low-cost" Produkt vorgeschlagen (deren Anglizismus, nicht meiner), wobei ich unklar bin, ob das mit 20 Euro realistisch ist, immerhin meint die BNetzA ja, fuer das aktuelle Mindestprodukt mit 15/5 Mbps waere bis zu ca. 35 Euro erschwinglich. (Wobei sich dieser Preis aus einer Marktanalyse ergeben haben soll und damit durchaus veraenderbar waere, wenn die BNetzA von ihren Befugnisse gebrauch machen will).

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 19:38
    Zitat von HubeBube

    Der weiße Riese hat auch keine 1000 Meter Wäsche gewaschen.

    Das sagst Du mir jetzt, so salopp; mein Weltbild bricht gerade zusammen ;) Als naechstes kommt wohl Clementine war eine Schauspielerin, und Meister Proper hat gerade mal einen Bachelorgrad?

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 18:59
    Zitat von HubeBube

    Natürlich muss diese Aussage auch zutreffen, sonst wird es ein Rohrkrepierer.

    Die Informations-Propagationsgeschwindigkeit von Licht in typischen (nicht-hohlen) Glasfasern entspricht in etwa der von Elektronen in typischen Kupferleitern, in beiden Faellen ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 18:56
    Zitat von kingpin42

    War ja klar, dass sich da direkt Herr Künzler einmischt.

    Finde ich per se nicht schlecht, wenn sich bei solchen Diskussionen auch ISP zu Wort melden. Was ich mich allerdings bei Init7 oft frage ist, wie repraesentativ die fuer einen kleinen ISP eigentlich sind, bzw. ob die nicht ein Spezialfall sind? Typische Endkunden ISP beschreiben sich bei Peeringdb als mostly inbound, CDNs als mostly/heavily outbound, und Init7 als ballanced... D.h. bei denen helfen die Download-lastigen Endnutzer die Trafficratio auszugleichen, was bei Peeringverhandlungen hilft. Und wenn dann die Geschaeftskundensparte so oder so die Dimensionierung des Netzes dominiert, dann ist es fuer Init7 vermutlich tatsaechlich egal ob die End-Kunden 1 oder 25 Gbps geschaltet bekommen... Das ist wohl allerdings nicht die Lage in der sich viele andere Endkunden ISPs befinden duerften.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 14:08

    Im verlinkten Kommentar heisst es:

    Zitat

    Noch mehr Vorteile? Da ist die Latenz, der Ping. Also die Zeit, bis dein Klick beim Server ankommt und die Antwort zurück ist. Bei Glasfaser ist sie deutlich niedriger und vor allem gleichmäßiger. Beim Online-Gaming entscheidet das über Sieg oder Niederlage, im Videocall über flüssige Unterhaltungen, und selbst beim reinen Surfen merkst du, dass sich Seiten schneller aufbauen. Diesen Punkt hat in der Werbung kaum jemand erklärt. Stattdessen: Gigabit!

    Und das mag im Vergleich zwischen Glasfaser und klassischem DSL mit tiefem Interleaving stimmen, aber bis auf die ADSL-Opfer ist bei uns vorwiegend VDSL2 mit G.INP im Einsatz und das hat, wie die ueblichen Glasfaser-Technologien eine Zugangslatenz im niedrig einstelligen Millisekundenbereich. Ob das nun 2 oder 4 Millisekunden sind ist fuer die enumerierten Faelle ziemlich irrelevant.

    Da draengt sich bei diesem Detail die Frage auf, ob der Autor wirklich anderen die Leviten lesen sollten wie sie FTTH besser vermarkten sollten? Der Rest des Kommentars ist hingegen recht nachvollziehbar und ueberzeugend, da erscheint das mit den Latenzen im Ganzen eher nebensaechlich...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 11:34
    Zitat von kingpin42

    Wenn du einen 96-Port xDSL DSLAM nur noch wegen 2 Kunden am Leben halten sollst, rechnet sich das halt nicht.

    Ja, gerade mit Vectoring waren die DSLAMs in den Hauptverteilern nicht mehr attraktiv, aber das waere bei FTTH anders, eben weil es da eigentlich keine OutDoor-Technik mehr braeuchte... Aber hat die Telekom betriebswirtschaftlich alles richtig gemacht und den Vektoring-Ausbau auch genutzt den Mitbewerbern die Stachel zu ziehen. Aus wettbewerbspolitischer SIcht war das hingegen eher sub-optimal. Ich bin mehr und mehr ueberzeugt, dass man oft die Marktqualitaet bekommt die man "verdient" hat, und pomadige Regulierung fuehrt zu eher pomadigem Wettbewerb. Alleine wird ein unterregulierter "Markt" das nicht allgemeindienlich regeln, da braucht es Unterstuetzung...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 11:29
    Zitat von kingpin42

    Es bleibt in großen, verteilten Ortsnetzen uninteressant, eigene aktive Zugangstechnik zu betreiben.

    Zumindest theoretisch sollte das jetzt so schlimm nicht sein. Typische Vermittlungsstellen der Telekom versorgen i.d.R. mehrere 1000e Anschluesse und waeren prinzipiell von einer geeigneten Groesse um auch kleineren ISP einen rentablen Betrieb eigener Infrastruktur zu ermoeglichen, also auch bei geringen Kundenzahlen.... klar die Wechselmuedigkeit der Endkunden (und deren in der Masse mangelnde Preissensibilitaet ist auch ein Grund dafuer, dass unser TK-Markt so ist wie er ist, aber das ist nicht der einzige Grund. Was klar sein sollte ist, Bitstrom ist komfortabel, aber der eigentiche Technikbetreiber will halt auch daran verdienen, d.h. der Preis liegt ueber den Kosten... klar hat das auch mit "Skaleneffekten" zu tun, und es duerfte billiger sein 10000 Anschluesse mit aktiver Technik zu versorgen als 10, d.h. es gibt schon auch Kundenzahlen bei denen Bitstrom besser/guenstiger fuer den Reseller ist als eigene Technik, aber ich wette je mehr Kunden ein Reseller an einer Vermittlungsstelle hat, desto attraktiver waere der Betrieb eigener Technik..

    Zitat von BlackMage2

    48€ günstig? ich weiß ja nicht..

    Das ist erstmal nur eine Zahl... die genauen Kosten pro Anschluss haengen von einer Reihe zusaetzlicher Faktoren ab, mir ging es eher um die Groessenordnung....

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 08:06
    Zitat von HubeBube

    War es nicht so, dass Swiss Telecom GPON verbaute und dies aus Zugangsgründen von Init7 bemängelt wurde?

    Ja, die SwissCom hatte sich eigenmaechtig von der Vereinbarung verabschiedet in PtP-Struktur auszubauen, und Init7 hat dagegen geklagt und gewonnen (Details, aus Sicht von Init7, hier: https://blog.init7.net/de/die-glasfaserstreit-geschichte/)

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 06:45
    Zitat von kingpin42

    Würde sich in Deutschland imho auf absehbare Zeit auch nichts dran ändern, dass die meisten ISP trotzdem nur BSA Vorleistungen einkaufen würden.

    MMn. unklar. Gerade wenn ich mir die Vorleistungspreise im Telekom-Standardvertrag ansehe... 48 Euro fuer einen FTTH1000 Anschluss ist schon eine Ansage...

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