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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • EWE Anschluss Umstellung - Mikrotik

    • pufferueberlauf
    • 15. Oktober 2024 um 22:00

    Ich dachte 1&1 Versatel baut sehr wohl FTTH, nur halt primaer im Geschaeftskundenbereich mit gesalzenen Preisen...

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 15. Oktober 2024 um 16:05

    Mmmh, gucke ich in:

    1TR112_V14.1_Amendment_1_GPON_IF-PON.pdf

    sehe ich keine explizite Whitelist (wohl aber Listen mit Anforderungen die ein ONT erfuellen muss)... wo finde ich die fuer die Telekom?

    Ich denke gerade kleine ISPs sind versucht OLT/ONTs/und Management Software aus einer Hand zu kaufen, aus wirtschaftlichen Erwaegungen, aber so eine Situation mit effektiv einem Supplier ist immer problematisch (man ist ploetzlichen Preiserhoehungen ziemlich schutzlos ausgeliefert). Das ist IMHO auch der Grund warum die Telekom da offen ist, die baut ihr eigenen System zum Management (Access 4.0 war da mal ein Projektname) und weiss es besser als sich an einen einzelnen Supplier zu binden... und wenn man so wie so verschiedene ONTs provisionieren will, macht es wohl gar nicht mehr so viel aus da erst mal offen zu sein...

  • Bei (neuen) 1&1 Glasfasertarifen kein Over-Provisioning mehr?

    • pufferueberlauf
    • 15. Oktober 2024 um 15:57
    Zitat von edding27

    Ist somit also auch geklärt. Die händisch eingetragen Werte spielen überhaupt keine Rolle!

    Das ist gelinde gesagt sub-optimal, weil man dann mit der Fritzbox wahrgenommene Fehler im Shaping des ISP nicht mehr ausgleichen kann. Aber ich kann das aus AVM-Sicht zumindest nachvollziehen, so erspart man sich Aerger wenn der Kunde es verkonfiguriert und kann fast immer auf den ISP verweisen...

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 14. Oktober 2024 um 21:27

    Jein, Deine Definition von Whitelist ist halt so unscharf, dass sie zur fast jeder Realitaet passen wird... IMHO ist der Drops gelutscht, entweder ONT als aktives Element des Providernetzes nach TKG 145 oder freie Wahl unter kompatiblen ONTs, wie bei dsl, docsis, mobilfunk...

    Mein Tip ist, kein ISP wird die 145er Karte spielen, womit wir nach weiterem Jammer und Klagen ueberall da landen werden wo die Telekom schon heute ist... bei einer relativen Wahlfreiheit.

    Das kannst Du dann gerne als Whitelist/Allowlist bezeichnen, IMHO ist das weder ganz falsch noch sonderlich treffend.

  • 1 Glasfasermodem und 2 Verträge

    • pufferueberlauf
    • 14. Oktober 2024 um 14:51

    Ansonsten gibt es die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur....

  • Lösungsansatz DG DSLITE/CGNAT

    • pufferueberlauf
    • 14. Oktober 2024 um 12:11
    Zitat von HubeBube

    Wir sind hier glücklicherweise nicht in Amerika, wo Werbeversprechen als ernstgemeinte und zugesicherte Produkteigenschaften angesehen werden. Aus diesem Grund gibt es AGB und Leistungsbeschreibungen, die der Kunde lesen und vor allen Dingen verstehen muss.

    Jein, die Transparenzvorgaben in der EU Verordnung 2015/2120 und im TKG, bzw. die Anforderungen an die Angaben im vorgeschriebenen Produktinformationsblatt gelten schon auch als ernstgemeint und (in Grenzen) zugesichert. Pacta sunt servanda gilt auch bei uns recht oft...

  • Lösungsansatz DG DSLITE/CGNAT

    • pufferueberlauf
    • 14. Oktober 2024 um 12:09

    Eben das ist eine offene Frage, IMHO ist das technisch unlauterer Wettbewerb, aber ich werde deshalb kein Fass aufmachen ;)

    Sollte mich das mal selber betreffen wuerde ich schon mal bei der BNetzA nachfragen, aber ohne erhoehten Blutdruck und eher aus Interesse ob die BNetzA in dieser Frage ihren "Partner der ISPs" Hut aufhat und so etwas toleriert, oder ob sie da den "Vertreter der Endnutzer" Hut aufhat und verlangt, dass keine vorsaetzliche Falschinformation zu Werbezwecken verwendet wird.

  • Lösungsansatz DG DSLITE/CGNAT

    • pufferueberlauf
    • 14. Oktober 2024 um 11:59

    Mmmh, wobei bisher unklar ist ob ein ISP mit einer Zahl werben darf die technisch nicht erreicht werden kann (wie 1000 bei Gigabit-AON)... der Überprüfungsmechanismus der BNetzA lässt das zu, weil nur >= 90% des vertraglichen Maximums gemessen werden muessen, aber das beantwortet nicht die Frage ob die BNetzA akzeptiert, dass unerreichbare Raten beworben werden. Habe selber jedoch (noch) keinen FTTH Anschluss, weder bei der DG noch sonst jemanden und kann diese Frage deshalb kaum glaubhaft an die BNetzA herantragen...


    Aber wie oben angedeutet in der normalen interaktiven Nutzung sollte sich das gleich anfuehlen.

  • Lösungsansatz DG DSLITE/CGNAT

    • pufferueberlauf
    • 14. Oktober 2024 um 10:49

    Das Glasfasermodem2 der Telekom hat einen 2.5 Gbps Ethernet port, mit entsprechendem Port am Router/LAN sieht man bei Telekom Anschlüssen, dass beim 1000er tatsächlich brutto so viel provisioniert wird, dass auch netto mehr als das vertragliche Maximum von 1000 Mbps ankommen kann... Ich vermute mal das geht mit entsprechender Fritzbox auch. Ich vermute mal der DG ONT hat nur einen 1 Gbps Ethernet Port was das erzielbare Netto auf üblicherweise 940-950 Mbps beschränkt.

    Wobei in der normalen Nutzung 940 sich ähnlich anfuehlen dürfte wie ~1050, klar ist ~10% Unterschied, aber das ist IMHO unter der normalen Wahrnehmungsschwelle für solche Unterschiede.

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 13. Oktober 2024 um 21:46

    Naja, fuer Finland können wir ja in der Übersetzung nachlesen:

    Zitat

    Traficom interprets these provisions to mean that, for example, a cable network
    operator may not restrict the cable modems allowed in its network to models it has
    pre-approved. Terminal equipment may, nonetheless, be subject to requirements
    based on the communications network’s interface and characteristics, for example.
    If a piece of equipment compromises information security, measures can be taken
    in accordance with section 273 of the Act on Electronic Communications Services.

    Ich sehe keinen Grund warum dass dann für ONTs anders sein sollte als für Kabelmodems ...

    Und wenn man ganz ehrlich ist, existieren exakt die gleichen Herausforderungen auch in Mobilfunknetzen, aber quasi alle Carrier und MVOs akzeptieren selbstverständlich, dass Endkunden ihre eigenen Modems/Telephone mitbringen obwohl hier auch ein defektes Endgerät prinzipiell eine ganze Funk-Zelle beeinträchtigen kann.

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 13. Oktober 2024 um 16:18

    Ja, das haengt davon ab was und wo die "Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes" liegt... Dazu gibt es innerhalb der EU unterschiedliche Ideen, die Idee in Deutschland ist halt, dass diese Schnittstelle vor dem ONT liegt. Ob Deutschland damit alleine liegt oder nicht kann ich nicht sagen, habe auch zu wenig Freizeit um da die nationalen Vorschriften von 27 EU Mitgliedern zu durchforsten.

    Aber wie gesagt, das TKG offeriert (mit Paragraph 145) bereits einen regelkonformen Weg zum Provider-ONT, insofern ist das deutsche Problem dass manche ISPs der Meinung sind das TKG gelte nicht fuer sie. Das ist bestimmt auch in anderen EU Mitgliedsstaaten eIn Garant für Ärger, wenn man die nationalen Vorschriften versucht zu umgehen.

    Die Telekom geht da mit gutem Beispiel voran und zeigt wie man das TKG-konform und kundenfreundlich organisieren kann; und die DG könnte IMHO allein durch das Angebot eines SFP-ONTs als Alternative zum Einzel-ONT die meisten Kunden zufriedenstellen selbst mit Provider-ONT, will das aber wohl nicht, warum auch immer.

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 13. Oktober 2024 um 15:38

    Jein, die deutsche Sonderlocke ist IMHO, dass die ISPs den Kuchen essen und behalten wollen. Es gibt mit TKG 145 einen klaren Weg aktive Netzkomponenten des ISPs regelkonform beim Kunden aufzubauen, der ISP muss dann halt: "Die durch den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz entstehenden Kosten hat der Telekommunikationsnetzbetreiber zu tragen." D.h. der ISP muss Anschluss und Verbrauchskosten der ONTs zahlen. Da gibt es IMHO auch Preazedenzfaelle fuer, z.B. erinnere ich mich an Berichte von NetCologne die mit Pauschalen die Stromkosten von im Hausverbauten DPUs entgolten haben.

    Zitat

    Und auch die Akzeptanz zertifizierter Geräte oder auf diesen Plugfests getesteter Geräte ist am Ende nichts anderes, als eine Whitelist, und erfüllt das Gesetz ebenfalls nicht.

    Sehe ich anders, der ISP darf in seiner Schnittstellenbeschreibung durchaus bestimmte Kompatibilität (nachgewiesen z.B. durch bestimmte Zertifizierung) vorschreiben und diese dann auch überprüfen. Solange Fremdanbieter kompatible Geräte herstellen und anbieten können ist dem Gesetz genüge getan (Beispiel: der Hybrid-Router der Telekom).


    Ausserdem ist unklar in wie weit dass ein deutscher Sonderweg ist, oder eine Anforderung in der EU, aber das ist IMHO noch unklar.

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 13. Oktober 2024 um 14:52

    Gibt bei O2/UGG momentan fFälle wo die UGG ONTs spinnen und die Diagnose des Problems mehrere Wochen in Anspruch nimmt, das ist eher ein Argument gegen die These, dass mit Provider-ONTs der Netzbetrieb besser organisiert werden kann.


    P.S.: Persönlich habe ich kein grosses Interesse danach meinen eigenen ONT zu betreiben und wäre mit einem Provider-ONT einverstanden, aber ich kann auch nachvollziehen warum manche lieber einen eigenen ONT betreiben wollen.

  • GPON SFP Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 13. Oktober 2024 um 14:49

    Also die Kabel-Jungs machen ja vor wie das geht, CableLabs organisiert IMHO regelmässige "Plugfests" wo CPE und CMTS Hersteller zusammen kommen und die Kreuz-Kompatibilität ihrer Geräte testen, dann "klappt das auch mit den Nachbarn"... Gibt keinen zwingenden Grund warum die PON-Komponenten Hersteller dieses Modell nicht kopieren können sollten, oder? Ist halt Aufwand...

    Die Telekom, meine ich irgendwo gelesen zu haben, stellt Anforderungen an die ONTs (meine da war die Sprache von Broadbandforum Zertifizierung) ist aber prinzipiell bereit ONTs mit dem Zertifikat zu provisionieren.... das ist doch eigentlich ein ganz pragmatischer Ansatz, oder (den die DG kopieren könnte)?

  • UGG Unsere Grüne Glasfaser: Stiegeler versus O2

    • pufferueberlauf
    • 13. Oktober 2024 um 14:23

    Ja, ich war mit die Moderation bei CB nicht glücklich, aber fuer mich gilt "deren Forum, deren Regeln" daher habe ich mich da zurückgezogen. Freut mich Dich hier wiederzufinden.

    Interessante Mischung aus bekannten und unbekannten Nicks hier, und insgesamt (soweit ich das bisher erkennen kann) eine hohes Signal/Rausch Verhältnis.... jetzt bräuchte ich nur noch einen FTTH Anschluss ;) und ausreichend Coolness um hier nicht unangenehm aufzufallen mit einem meiner Steckenpferde...


    P.S.: Neue Tastatur mit deutschem Layout, daher jetzt verbessert mit Umlauten ;)

  • UGG Unsere Grüne Glasfaser: Stiegeler versus O2

    • pufferueberlauf
    • 12. Oktober 2024 um 13:29
    Zitat von mbo77

    Da kommt nichts.

    Bin zwar nicht DLMttH und das ganze ist etwas OT, aber dennoch:

    Guckst Du hier:

    Warum wir unsere direkte Peering-Partnerschaft mit der Deutschen Telekom beenden müssen | Über Meta
    Die Gesellschaft erwartet eine zuverlässige Internetverbindung, um schnell und einfach auf Inhalte ihrer Wahl zugreifen zu können. Leider bringt die Deutsche…
    about.fb.com
    Zitat

    Nach monatelangen Gesprächen und intensiven Bemühungen unsererseits um eine einvernehmliche Lösung, sind wir überrascht und enttäuscht über das Scheitern der Verhandlungen mit der Deutschen Telekom. Meta hat enorme Anstrengungen unternommen, um seine Apps weiterhin direkt über die Deutsche Telekom zur Verfügung stellen zu können. Angesichts des Gerichtsurteils über die beispiellosen und inakzeptablen Gebühren, die von der Deutschen Telekom gefordert werden, leiten wir unseren Netzwerkverkehr nun jedoch über einen externen Transitprovider, anstatt den Datenverkehr direkt mit der Deutsche Telekom auszutauschen.

    Transitprovider helfen dabei, Dienste und Netzwerke über das Internet zu verbinden, wenn eine direkte Verbindung nicht möglich ist. Wir hoffen, dass die Deutsche Telekom ebenfalls entsprechende Anstrengungen unternommen hat, um sicherzustellen, dass das Nutzererlebnis unserer Apps oder anderer Dienste Dritter, wie z. B. Videostreaming-Plattformen, in Deutschland durch unseren Wechsel zu einem Transitprovider nicht eingeschränkt oder gestört wird.

    Genau das macht die Telekom jedoch nicht (und die Telekom macht daraus auch kein Geheimnis, dass sie die Zugaenge der guenstigen Transitprovider in Ihr eigenes Netz nicht mit hoher Prioritaet ausbaut*), eben weil es dem Ziel eigenen (teureren) Transit zu verkaufen entgegen staende.

    Versteh' mich nicht falsch, Meta ist hier kein Unschuldiger (die Zahlungen ganz einzustellen aber die Uebergaben weiter zu nutzen war "mutig/ueberheblich" und IMHO haette Meta damit rechnen muessen damit vor Gericht zu verlieren) und die Telekom behauptet auch die Transituebergaben seien ausreichend dimensioniert aber ich wette die Interpretation der Telekom von "ausreichend" ist hier etwas speziell.

    Fuer mich ist die Telekom ein kompetenter grosser ISP, der allerdings eine bekannte "Macke/Firmenpolitik" hat die zum tragen kommt, wen man zur Stosszeit Anbieter erreichen will die nur indirekt über Transitanbieter wie Cogent mit dem Telekom-Netz verbunden sind. Das duerfte fuer viele Nutzer nur einen kleinen Teil der genutzen Verbindungen betreffen und daher wenig auffallen. Man kann deshalb zufriedener Telekom-Kunde sein, aber das heisst nicht, dass die Firmenpolitik nicht existierte...

    Die Telekom ist mit dieser Masche auch nicht alleine, ist halt nur so, dass im deutschen Markt nur die Telekom gross genug ist dieses Spiel zu spielen...


    *) Die Telekom baut diese Uebergaenge schon auch kompetent aus, aber halt mit einem hoeheren Auslastungsziel zur Stosszeit als "ueblich".


    P.S.: Auf dem aktuellen Captial Markets Day 2024 hat die Telekom in einer Diskussion nebenbei erklärt wie sie das Urteil interpretiert: auch Peering darf berechnet werden... das ist noch mal ein anderer Schnack als nur zu argumentieren, dass Meta vertragsbrüchig wurde und daher zu Recht zu Nachzahlungen verpflichtet wurde. Aber de facto macht es wenig Unterschied, da der Telekom-Transit Preis ja anscheinend so weit über dem Üblichen lag, dass den kaum einer fuer Ziele ausserhalb des Telekomnetzes genutzt haben dürfte.

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