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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • FTTH vs FTTB im Einfamilienhaus

    • pufferueberlauf
    • 5. Januar 2025 um 23:00

    Weil G.hn speziell fuer den Fall existierende Koaxialverkabelung ausgelegt ist... (bzw. es gibt zwei Spielarten eine fuer Coaxialkabel undeine fuer Twistedpair-Kabel, wie auch bei der Bruder-Technologie G.fast).

    Stromnetz kann mann auch nutzen (PLC ist fuer VDSL2 /G.fast oft stoerend, aber bei FTTH ist das kein Problem) aber PLC ist relativ langsam und die Stromkabel kein gutes Medium, z.B. kann es Probleme geben wenn die beiden PLC-Adapter an unterschiedlichen Phasen haengen.

    IMHO ist PLC als Not- oder Brueckenloesung denkbar, aber fast immer ist mann mit gesonderten Kabeln fuer Datenuebertragung besser bedient.

  • FTTH vs FTTB im Einfamilienhaus

    • pufferueberlauf
    • 5. Januar 2025 um 12:56

    Hängt davon ab, welche Zugangskapazität Du buchen willst und was fuer Kabel liegen:

    Wenn vom Keller zum DG bereits Cat5e oder bessere Ethernetkabel liegen spricht kaum etwas dagegen einen ONT/Medienkonverter im Keller zu platzieren und dann per Ethernet zum Router im DG zu gehen. Solche Ethernetkabel, wenn sie denn ausreichend kurz sind erlauben 1, 2.5, 5 oder mit viel Glueck sogar 10 Gbps, sind also auch auf absehbare Zeit noch zukunftssicher.

    Wenn da nur Cat3 Telephonkabel, oder schlimmer unverseiltes "Elektrikerkabel" liegt musstest Du wohl auf ein paar zusätzliche G.hn/G.fast Adapter setzen (die gibt es auch fuer Koaxialkabel) kaufen. Wenn die Kabel ausreichend gut sind und mindestens 4 Adern haben kann diese Anleitung einen Versuch wert sein:

    Ethernet über Netzwerk- und Telefonkabel - Praktische Montage und Fehlersuche
    Hallo zusammen! :) Gerade in Zeiten von hochbitratigen Internetanschlüssen wird eine strukturierte Verkabelung im Haus immer wichtiger, um auch in die…
    ngb.to

    Mit 4 Adern ist bei 100 Mbps theoretisch Schluss, bei 8 Adern kann 1 Gbps funktionieren (muss aber nicht, hier gilt Versuch macht kluch).

    Aber wenn Du kannst, verlege ein neues Ethernetkabel Cat6 oder besser... oder gleich Singlemode-Glasfaser.

  • Kommentar zum Crowdsourcingteil des Connect Festnetztests (2024)

    • pufferueberlauf
    • 5. Januar 2025 um 12:41

    Mmmmh, hier die Beschreibung des Crowdsourcing Teils des Connect Tests:

    Festnetztest 2024: So testen wir & Experten-Meinung

    Das ist letztlich ein WLAN Test:

    Zitat

    Festnetz-Crowdsourcing

    Die Datenbasis für die Analysen wird auf Smartphones und Tablets ermittelt. Auf ihnen erfolgt bei der Nutzung von Tausenden populären Apps im Hintergrund eine Erfassung der im Folgenden beschriebenen Parameter – sofern der Nutzer der vollkommen anonymen Datenerhebung zugestimmt hat. In bestimmten Intervallen (von einer Sekunde bis zu 15 Minuten) werden Stichproben erzeugt und täglich an die Cloud-Server von umlaut gesendet, wo die Daten weiterverarbeitet werden.

    Durch Filterung der Netzzugangstechnik auf Samples, die während einer WLAN-Verbindung gesammelt wurden (im Gegensatz zu mobilen Netzverbindungen) und die Identifikation des Netzbetreibers lassen sich die Samples auf Festnetzverbindungen einschränken. Ein komplexes Regelwerk und umfangreiche Prüfungen stellen dann die Validität der Auswertungen sicher. So werden zum Beispiel auffällig langsame Anschlüsse ausgefiltert – der Schwellenwert leitet sich dabei aus der durchschnittlichen Leistung aller in einem Land beobachteten Leitungen ab.

    Die Analyse von WLAN-Verbindungen trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Internetverbindungen heute per WLAN stattfinden. Da die mit aktuellen Smartphones erreichbaren WLAN-Geschwindigkeiten zudem meist deutlich höher sind als die beobachteten Gesamtdatenraten, ist der Einfluss der WLAN-Link Geschwindigkeit auf die Messergebnisse zu vernachlässigen.

    Das ist schlimmer/schlechter als ich gedacht hatte...

    a) "So werden zum Beispiel auffällig langsame Anschlüsse ausgefiltert" das ist ein naheliegender Gedanke, aber wenn es um Durchsatzmessungen geht, dann darf mann so eine Filterung nicht basierend auf dem Kriteriumn Durchsatz vornehmen, sondern braucht zusaetzliche Kriterien, ansonsten luegt mann sich die Welt zurecht...

    b) "Da die mit aktuellen Smartphones erreichbaren WLAN-Geschwindigkeiten zudem meist deutlich höher sind als die beobachteten Gesamtdatenraten, ist der Einfluss der WLAN-Link Geschwindigkeit auf die Messergebnisse zu vernachlässigen." Hier ist der Wunsch wohl Vater des Gedanken, der theoretisch moegliche Durchsatz eines Endgeraets ist wenig relevant wenn die Linkrate der WLAN Verbindung unterhalb der Linkrate des Festnetzzugangs liegt, und bei mehr und mehr Anschluesse in der > 250 Mbps Klasse wird das auch mehr und mehr relevant.

    Zitat

    Die passive Erfassung der Datenraten für Downloads und Uploads findet im Hintergrund statt, während der Nutzer auf seinem Gerät alltägliche Anwendungen wie Webbrowsing, Streaming oder Gaming nutzt. Um die beobachteten Datenraten zu klassifizieren, hat umlaut anwendungsbezogene Geschwindigkeitsklassendefiniert:

    UHD Video erfordert 20 Mbit/s und High Speed erfordert 50 Mbit/s. Für die typischerweise langsameren Uploads werden dagegen die Geschwindigkeitsklassen HD Video (min. 5 Mbit/s) und UHD Video (min. 20 Mbit/s) berücksichtigt. Die passiv beobachteten Download-Geschwindigkeiten machen 9 % des Gesamtergebnisses aus, die Upload-Geschwindigkeiten tragen 5 % bei.

    Das ist zwar nicht uninteressant, aber hier wird der Durchsatz dadurch bestimmt was der Nutzer gerade so mit dem Geraet macht, und da der Umlaut Test genau das nicht weiss ist dieser Datenpunkt IMHO komplett unbrauchbar, weil er gleichzeitig von Nutzerverhalten und erzielbarem Durchsatz beeinflusst wird aber keines davon wirklich misst... das ist echte Gruetze.

    Zitat

    Bei den passiv erfassten Download- und Upload-Datenraten gleichen sich die Werte zwischen den vier Kandidaten deutlicher an – die von ihren Nutzern eingesetzten Anwendungen liegen in ihren Bandbreiten-Anforderungen unabhängig von der Zugangstechnologie offenbar näher beieinander.

    D.h. Connect/Umlaut sehen zwar die Daten, sind aber nicht in der Lage den logischen Schluss zu ziehen, dass dieser "Messwert" eher nutzlos ist fuer das Ziel des Connect Tests... bin kein Fan von simplizistischen KPIs, aber hier ist IMHO klar, dass mann das Bewertungssystem haette vereinfachen koennen wenn mann diesen Wert ignoriert haette.


    Zitat

    Aktive Datenraten

    Neben den passiven Beobachtungen der von Apps angeforderten Datenraten erfolgen einmal im Monat auch aktive Messungen der Up- und Download-Datenraten. Sie ermitteln die Datenmenge, die in 3,5 Sekunden übertragen werden kann, und leiten daraus die Datenrate ab. Unser Scoring berücksichtigt für die ermittelten Messwerte die durchschnittliche Datenrate, den P10-Wert (90 % der Werte liegen über dem angegebenen Schwellenwert, eine gute Annäherung an die typische Mindestgeschwindigkeit) und den P90-Wert (10 % der Werte liegen über diesem Schwellenwert, ein Blick auf die Spitzenwerte). Die ermittelten aktiven Download- Geschwindigkeiten machen 36 % des Gesamtergebnisses aus, die aktiven Upload-Tests tragen 20 % dazu bei.

    Einmal im Monat... Messdauer 3.5 Sekunden... (Das sind bei 24 Wochen Messdauer und Teilnehmer bestenfalls 3 Messwerte, unklar ob die mitten in der Nacht gezogen werden, oder zur Hauptnutzungszeit) Die Verwendung von Perzentilen macht durchaus Sinn, nur ist maximal unklar ueber welche Menge hier die Verteilung betrachtet wird: alle Messungen, alle Messungen eines ISPs, alle Messungen einer Geschwindigkeitsstufe? Der Test zeigt dass pro ISP wohl alle Messwerte aggregiert und daraus P10 und P90 bestimmt wurden. Das ist grosse Gruetze, weil es ignoriert, dass Endkunden (freiwillig oder aus Mangel an Alternativen) unterschiedliche Tarifstufen buchen... was kein Mass fuer die Qualitaet eines ISPs ist oder fuer die Guete des Netzes...

    Zitat

    Latenzen

    Latenzmessungen erfolgen alle 15 Minuten – dazu werden „Pings“ in direktem Anschluss an die Verbindungstests durchgeführt. Dabei wird der durch WLAN beeinträchtigte erste „Hop“ herausgerechnet. Die Ergebnisse ordnet umlaut ebenfalls einer anwendungsbezogenen Klasse zu: Roundtrip-Zeiten von weniger als 50 ms qualifizieren ein Sample für Standard Gaming und weniger als 20 ms für Highend Gaming.

    Ist die Latenz kürzer als 10 ms, wird das Sample als Ultra Low Latency (ULL)gezählt, was für echtzeitnahe Anwendungen ausreicht. Unsere Tabellen zeigen den prozentualen Anteil der Verbindungen, die die geforderten Schwellenwerte in den genannten Klassen erreichten oder besser abschnitten. Die Latenz-Wertung macht 25 % des Ergebnisses aus.

    Nette Idee, aber der Grossteil der Latenzmessungen duerfen ausserhalb der echten Nutzungszeiten gemessen werden, und es fehlt die Angabe wie die Latenzwerte aggregiert werden... Problematischer ist allerdings, dass die Latenz ohne Last kein guter Indikator dafuer ist wie sich ein Link zur Hauptnutzungszeit fuer latenz-sensible Anwendung anfuehlt, dafuer muss mann die Responsivitaet/working latency messen. Und um es klar zu sagen gerade die Qualitaet eines Internetanschlusses fuer's Gaming ist nicht so sehr von der absoluten Latenz abhaengig und mehr vom Jitter.

    Ach ja, keine Information zu welchen Gegenstellen die Latenz gemessen wurde... d.h. theoretisch koennten das Reflektoren im Netz des jeweiligen ISPs sein.

    Der Test fabuliert oefters, dass langsamere Latenzen die Konsequenz unterschiedlicher Zugangstechniken sein koennten, aber vergisst dabei, dass GPON/XGS-PON/DOCSIS/VDSL2 mit G.INP alle Zugangslatenzen im aehnlichen niedrigen einstelligen Millisekundenbereich haben, also nicht der Grund fuer die gemessenen Unterschiede sein duerften. Auch das ein Anfaengerfehler.

    Zitat

    Stabilität

    Basierend auf den ermittelten Datenraten und zusätzlichen Browsing- und Verbindungstests untersucht umlaut zudem, wann eine Breitbandverbindung überhaupt zur Verfügung steht. Die gemittelten und gewichteten Ergebnisse definieren den prozentualen Anteil der Erfolgsquote von Internet-Transaktionenund machen 5 % der Gesamtpunktzahl aus.

    Mmmh, "zusätzlichen Browsing- und Verbindungstests" die nicht weiter beschrieben werden...

    Zitat

    Zuverlässigkeit

    Alle erhobenen Messwerte unterteilt umlaut in Basisanforderungen („Qualifier KPis“) und auf Höchstleistungen bezogene Werte („Differentiator KPIs“). Die Darstellung der Zuverlässigkeit berücksichtigt allein die „Qualifier KPIs“ und erlaubt somit eine Aussage, wie gut das Netz eines Anbieters die reinen Basisanforderungen erfüllt.

    Auch wieder ganz suess, aber ohne Information darueber welche Messwerte in welche Kategorie fallen ist das wenig informativ.

    Interessanterweise splittet der Test in Bundesweite und Regionale Anbieter auf, was IMHO aus Endkundensicht verwunderlich ist (unter den zu verfuegungstehenden Anbietern sollte es nur einen Besten geben, und da ist es egal ob dieser Anbieter auch von anderen Adressen gebucht werden kann oder nicht), aber aus Connect Sicht Sinn macht, mann kann damit zwei erste Plaetze verleihen...


    Der Crowdsourcing-Test ist IMHO qualitativ aehnlich einzuschaetzen wie der Test mit den Raspberry Testgeraeten, fuer den Connect Test voll ausreichend, aber ansonsten wenig nuetzlich und schon gleich gar nicht fuer die Bewertung der Qualitaet der Uebergaben eines ISPs zum Rest des Internet, d.h. zum Thema vorsaetzliches Unterpeering laesst sich hier nichts lernen.


    P.S.: Es scheint von Accenture/Umlaut selber gar keine Dokumente/Beschreibungen zu den Tests zu geben, daher basieren meine Bewertungen auf den Beschreibungen auf den Connect Seiten. Wenn jemand einen Link zu detaillierteren Informationen hat, gerne her damit. Sollte sich dadurch etwas an meiner Einschaetzung aendern so passe ich den Text hier gerne an.

  • US-Urteil begräbt Netzneutralität: Internet ist keine Telekommunikation

    • pufferueberlauf
    • 4. Januar 2025 um 20:49

    Abwarten und Tee trinken... die kommende FCC Leitung haette so oder so keinen Finger fuer Net-Neutralitaet krumm gemacht... das ist IMHO auch noch nicht das letzte Wort zu dem Thema allerdings ist auch der Supreme Court solchen etwas spitzfindigen Argumenten zugeneigt solange sie dem ideologisch bevorzugten Lager helfen...

  • Zweite GF-Leitung am Hausübergabepunkt anschließen?

    • pufferueberlauf
    • 4. Januar 2025 um 15:27

    Mmmh, 200.151.144.1 sitzt in Brasilien, unklar was der Trace uns zu Deinem Heimlink sagen kann/will (nutzt Du ein VPN nach Brasilien, oder ist das ein traceroute Netzdienst?)

    2600:3c0f:4::817 ist eine Linode IP, der Trace sagt also auch wenig zu Deinem Heimlink.

    fd42 ist eine nicht erreichbare ULA der naechste Hop bei twelve99/Telia, der Trace sagt also auch wenig zu Deinem Heimlink.

    Der letzte Trace ist vielleicht von Deinem Heimlink, aber der sieht erst mal unaffaellig aus....

  • Geförderte Gebiete und deren Probleme

    • pufferueberlauf
    • 3. Januar 2025 um 15:02
    Zitat von Sowieso

    Bitstrom muss also zwar angeboten werden, aber auch Zugang zu den entbündelten Glasfaserleitungen, also die passive Infrastruktur.

    Was bei PONs prinzipbedingt schlecht moeglich ist, das mit der entbuendelten Glasfaserleitung....

  • Zweite GF-Leitung am Hausübergabepunkt anschließen?

    • pufferueberlauf
    • 3. Januar 2025 um 13:25

    Ah, OK. Ist natuerlich etwas tricky Unterschiede zu diagnostizieren, wenn mann vom "vorhe" keine Daten mehr ziehen kann...

    Mach doch mal einen traceroute zu, sagen wir heise (braucht etwa 2 Minuten):

    sudo mtr -ezb4w -c 100 heise.de

    und poste die Resultate (mtr laeuft unter Macos und Linux) oder halt ein Screenshot von trippy:

    trippy - Rust

    sudo trip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare -4 www.heise.de 

    Vielleicht faellt da etwas auf und dann nochmal mit IPv6:

    sudo mtr -ezb6w -c 100 heise.de

    sudo trip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare -6 www.heise.de

    vielleicht ist das ein Happy-Eyeball Problem...

  • Zweite GF-Leitung am Hausübergabepunkt anschließen?

    • pufferueberlauf
    • 3. Januar 2025 um 12:38
    Zitat von UweB

    Download- und Uploadgeschwindigkeiten stimmen, das ist klar. Aber ich spreche hier rein vom Surfen auf beliebigen Webseiten. Oft dauert es ein paar Sekunden, bis überhaupt etwas von der Seite angezeigt wird, die ich im Browser eingegeben habe. Der Seitenaufbau ist teilweise quälend langsam. Bei meiner alten 250er Leitung war eine eingegebene URL schon beim Drücken von "Enter" vollständig geladen. Genau das vermisse ich!

    Ah, das ist ein anderes Fehlerbild, es ist jetzt langsamer als zuvor, ich hatte Dich so interpretiert, dass es nicht schneller geworden ist (bzw. sich nicht schneller anfuehlt)). Langsamer/zaeher sollte es nicht werden, da ist also irgendetwas anders als zuvor. Über welchen ISP sprechen wir hier, und war es der gleiche ISP vor der Umstellung?

  • Zweite GF-Leitung am Hausübergabepunkt anschließen?

    • pufferueberlauf
    • 3. Januar 2025 um 10:28
    Zitat von UweB

    3.) Ich habe eine 500 MB/s Leitung, die ja wirklich ausreichend sein sollte. Speedtests beweisen, dass es auch so ist. Aber wenn ich das Arbeiten am PC vergleiche mit vorher (DSL 50.000), spüre ich keinen merklichen Unterschied. Das schockt mich etwas. Einmal für ca. 4-5 Minuten ging es wirklich wie eine Rakete ab. Aber das wars dann auch schon. Was tun? Wo könnte eine "Bremse" sein? Ich habe Norton 360 auf dem PC (Win11), aber auch beim Deaktivieren ändert sich nichts.

    Schliesse mich den Vorrednern an, reine Zugangskapazitaet ist fuer viele Anwendungen nur bedingt wichtig, waehrend die Laenz quasi immer relevant ist. Mit bedingt wichtig meine ich, ab einer gewissen Zugangskapazitaet fuehrt mehr Kapazitaet nicht/kaum noch zu einer "Beschleunigung", dabei ist "gewisse Zugangskapazitaet" abhaengig von der Nutzung.

    Guckst Du mal Abbildung 2b (hier) an, siehst Du dass momentan die Geschwindigkeit von Webbrowsing (gemessen als Page Load Time) bis zu einer Zugangskapazitaet von ca. 20 Mbps hoeher wird danach aendert sich nichts mehr... Das ist fuer viele interaktive Anwendungen aehnlich, weil die oft durch die Anwendung begrenzt sind darin wieviel Kapazitaet sie tatsaechlich nutzen koennen.

    Grosse Downloads/Torrents/Uploads sind das andere Extrem, hier ist die "gewisse Zugangskapazitaet" ab der nichts mehr schneller wird letztlich unbegrenzt (solange Sender und Empfaenger mithalten koennen).

  • Deutsche Glasfaser und mih - ein Digitalisierungsdesaster

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 17:02

    Bin selber zufriedener O2 Festnetz-Kunde, aber ich kann schon verstehen, wenn z.B. zufriedene VF-Mobilkunden da einen Kombo-Bonus mitnehmen wollen und auch Festnetz von VF wollen (aehnlich fuer 1&1).

    Selber mache ich das absichtlich nicht um mich nicht selber freiwillig zu sehr an einen Provider zu fesseln (ausserdem war doe O2-Netzabdeckung fuer meinen Nutzung nicht zufriedenstellend, das mag sich inzwischen geaendert haben, damals hiessen die noch E+ ;) ).

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 16:58

    Ich stimme Dir zu, mir ging es eher darum wie der Rest des Tests implementiert ist, z.B. dass mann sich bei den Messservern mit der vertraglichen Rate anmeldet und eine Messung nur gestartet wird wenn die Server ausreichend Kapazitaet fuer den Test haben.

    Was das Unterpeering angeht, in der Hinsicht ist auch der breitbandmessung.de Test Gruetze...

    Wobei Meta IMHO zu dreist war* und mit einem solchen Urteil haette rechnen muessen, das war ein Eigentor. Google ist IMHO relativ sicher, da die Telekom selber die Google Cloud nutzt... (und ich vermute Goggle zahlt da auch nicht extra fuer).

    *) Die bisherigen bezahlten Transitlinks unilateral weiter zu nutzen ohne dafuer zu zahlen mit der Begruendung nur noch Traffic mit Endspunktem im Telekom-AS zu senden war IMHO etwas zu ueberheblich.


    Ich fand dieses Dokument der BEREC ganz erhellend:

    | BEREC

    Wo in Teil 6 Generic structure of IP-IC issues eine Liste von Problemfaellen kommt:

    Zitat

    These cases are in particular:

    • Init7 vs. Swisscom83; [da ist die Deutsche Telekom indirekt auch dran beteiligt]

    • Deutsche Forschungsnetz vs. Deutsche Telekom;

    • Hetzner vs. Deutsche Telekom;

    • [CONFIDENTIAL] vs. Deutsche Telekom;

    • as well as the cases mentioned in Annex I. [das enthaelt unter anderem den Disput der Telekom mit Meta]

    Alles anzeigen


    Da wuerde ich zu gerne wissen wer sich hinter CONFIDENTIAL versteckt. Egal, klar ist, die Telekom ist damit europaweit auffaellig...

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 16:26

    Ein hoffentlich letztes Wort zum Connect-Test. Ich habe kein beef mit Connect oder Umlaut, und sehe den Test für Connects Marketing-Ziel einen "besten Massenmarkt-ISP" zu nach quasi-objektiven Kriterien wählen durchaus geeignet an (ist allerdings eine Frage deren Antwort mich persönlich nicht sonderlich interessiert).

    Aber der Test ist Grütze wenn es darum geht das "vorsätzliche Unterpeering" der Telekom messen zu wollen. (Die Anzahl der getesteten End-AS ist ziemlich überschaubar (habe mit https://radar.qrator.net getestet ob eine Verbindung zu AS3320 DTAG existiert, ich bin nicht sicher wie präzise die Einteilung Peeringpartner oder Transitkunde hier ist, aber in beiden Fällen gibt es eine direkte Kopplung):

    1. Akamai (AS20940, peert mit DTAG)
    2. Amazon Cloudfront (AS16509, peert mit DTAG)
    3. ETSI Kepler page (Hosting unklar)
    4. https://about.instagram.com/about-us/careers (AS32934, indirekt per Transit)
    5. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Featured_pictures (AS14907, Transitkunde der DTAG)
    6. https://policies.google.com/privacy (AS15169, peert mit DTAG)

    Der Test ist auch Grütze wenn es darum geht die Vertragstreue von ISPs zu untersuchen (der Test den die Zafaco fuer die Bundesnetzagentur aufgesetzt hat ist da klar überlegen).

    Hier meine Gedanken zum Crowdsourcing-Teil des Connect Tests (Spoiler Alert: fuer Connects Ziel ausreichend, ansonsten wenig aussagekräftig)


    Daher werde ich fuer meinen Teil das Thema beenden, auch wenn ich akzeptiere, dass meine Bewertung des Tests hier nicht allgemein geteilt wird.

  • Deutsche Glasfaser und mih - ein Digitalisierungsdesaster

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 14:14

    Ah, gut zu wissen, so oder so zeigt das, 300/150 ist ein Tarif der ueber die UGG angeboten werden kann, daher vermute ich wird O2 da mittelfristig nachziehen.

    Aber weil das OT ist, sage ich nochmal besten Dank und versuch diesen Subthread auslaufen zu lassen ;)

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 14:00

    Es tut mir leid, aber wir haben wohl unterschiedliche Meinungen dazu was ausreichende Statistik ist. Da ich mein Brot auch mit der Anwendung solcher Statistiken verdiene, nehme ich mir heraus zu behaupten ich weiss wovon ich hier spreche.

    Mir ist allerdings unklar, warum Du Connect/Umlaut hier so massiv in Schutz nimmst, und das ohne ernsthafte Argumente? Geht es Dir darum die zu verteidigen oder habe ich Deinen Schwaetzer-Alarm getriggert?

    Ich erklaere das mal so: mit Millionen von Messwerten, bei ca. 80 Standorten, kann mann ueber diese 80 individuellen Anschluesse durchaus statistisch belastbare Aussagen treffen, aber das ist nicht das was Connect mit diesen Daten machen will (und macht), da geht es darum diese zu generalisieren um robuste und belastbare Aussagen ueber alle Internetzugangsanschluesse (der 4 Massenmarkt ISPs) zu machen, aber genau das ist mit ca. 80 gemessenen Anschluessen kaum moeglich. Was Connect/Umlaut zu wissen scheinen, denn in der Beschreibung der Methodologie wird das Wort "repaesentativ" gar nicht erst erwaehnt.

    Genug davon, wir werden da wohl nicht zu einem Konsens kommen.


    ABER um mal was zum Thema des Threads zu bringen

    Hier eine Ripe ATLAS Messung eines Telekom Anschlusses in meinem Wohnort zu 172.67.136.172:

    Traceroute measurement to 172.67.136.172

    ONE-OFF TRACEROUTE measurement to 172.67.136.172 via IPv4 initiated by YOU.


    All
    292123320🇩🇪2024-12-31 12:3794.516 ms8


    Traceroute for Probe 29212

    HopIP AddressReverse DNSASNRTT 1RTT 2RTT 3RTT 4RTT 5RTT 6RTT 7RTT 8RTT 9RTT 10RTT 11RTT 12RTT 13RTT 14RTT 15RTT 16
    1192.168.10.1 0.978 ms0.883 ms0.851 ms0.83 ms0.639 ms1.038 ms0.701 ms0.554 ms0.769 ms0.759 ms1.02 ms0.839 ms0.841 ms0.882 ms**
    262.155.243.115p3e9bf373.dip0.t-ipconnect.de33204.833 ms2.646 ms2.354 ms4.002 ms2.309 ms2.156 ms2.381 ms2.881 ms2.367 ms8.783 ms1.84 ms2.059 ms2.456 ms5.812 ms5.016 ms2.319 ms
    362.154.5.189nyc-sb6-i.NYC.US.NET.DTAG.DE332099.088 ms99.361 ms100.095 ms99.327 ms99.678 ms99.385 ms99.225 ms99.331 ms99.289 ms99.476 ms99.387 ms99.17 ms99.588 ms99.208 ms99.388 ms99.151 ms
    480.156.160.213 332098.765 ms98.868 ms101.181 ms98.641 ms98.931 ms100.9 ms98.716 ms107.883 ms98.905 ms99.047 ms98.642 ms100.365 ms99.084 ms99.12 ms98.839 ms98.711 ms
    5216.6.90.14if-ae-0-2.tcore3.njy-newark.as6453.net645396.855 ms97.477 ms97.423 ms97.151 ms97.592 ms99.211 ms96.913 ms96.87 ms96.927 ms97.181 ms96.866 ms97.765 ms97.028 ms96.999 ms97.801 ms97.024 ms
    666.198.70.2 6453101.229 ms100.624 ms97.114 ms97.265 ms97.35 ms97.525 ms99.204 ms97.228 ms97.204 ms97.38 ms104.791 ms98.658 ms97.552 ms97.309 ms97.384 ms97.451 ms
    7162.158.61.221 13335107.147 ms99.002 ms101.746 ms97.073 ms97.006 ms113.385 ms97.13 ms97.309 ms97.426 ms108.583 ms97.699 ms97.42 ms97.562 ms108.537 ms107.087 ms99.95 ms
    8172.67.136.172 1333595.309 ms94.679 ms94.762 ms94.643 ms94.81 ms94.519 ms94.534 ms94.516 ms97.136 ms95.044 ms94.61 ms94.67 ms94.595 ms94.775 ms**


    Das ist immer noch das Routing ueber NYC/Newark, bei O2 sieht das so aus:

    Code
    user@123-1234567 ~ % sudo mtr -ezb4w -c 100 172.67.136.172
    Start: 2025-01-01T13:48:55+0100
    HOST: 123-1234567.local                                                    Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
      1. AS???    192.168.42.1                                                  0.0%   100    0.5   0.9   0.4   2.1   0.2
      2. AS6805   lo0-0.0001.prrx.01.ber.de.net.telefonica.de (62.52.192.120)   0.0%   100   11.0  11.9   9.8  47.2   4.5
      3. AS6805   gi2-2.02.xmws.99.agb.de.net.telefonica.de (62.53.11.182)      1.0%   100   11.5  11.7  10.3  22.6   1.4
      4. AS6805   ae1-0.0002.prrx.01.ham.de.net.telefonica.de (62.53.6.207)    30.0%   100    9.8  11.6   9.3  30.2   3.4
      5. AS???    as13335.hamburg.megaport.com (193.42.155.58)                  0.0%   100   10.5  15.2   9.9  39.8   6.5
      6. AS13335  172.67.136.172                                                0.0%   100   10.9  11.0   9.7  23.8   1.5


    Wer dafuer verantworlich ist, die Telekom, Tata oder Cloudflare waere mir als Telekomkunde erstmal egal, mein Vertragspartner waere odie Telekom und daher wuerde ich erwarten, dass die das auch "reparieren" wird. Muss IMHO nicht sofort sein, aber keine Besserung seit Anfang Juli 2024, also ca. ein halbes Jahr erscheint mir eindeutig zu langsam.

  • Deutsche Glasfaser und mih - ein Digitalisierungsdesaster

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 13:29

    Merci! Ich fragte weil der Ankerkunde-O2 noch im November/Dezember ueber die UGG nur 250/50 geschaltet hat und laut Mitarbeitern auch dabei bleiben wird. (Ich vermute die Mitarbeiter wissen auch, dass eine Anpassung nur eine Frage der Zeit sein duerfte, haben aber sicher Vorgaben was sie nach aussen kommunizieren duerfen und was nicht). Ich bin jetzt gespannt wann auch O2 generell auf die Telekom Tarifstufen umstellt (bei Telekomvorleistung macht O2 das bereits).

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 13:26
    Zitat von mbo77

    Eine zeitliche Reihenfolge seiner Aussagen einzuhalten, wäre ganz gut. Nicht erst wie am Stammtisch rumraunen und danach dann darstellen, was dir nicht gefällt.

    Warum? Ich verfolge den Connect Test und seine Methodologie seit ein paar Jahren und habe daher bereits eine IMHO fundierte Meinung dazu. Wie sich in unserer DIskussion zeigt haette es kaum etwas gebracht wenn ich OT meine Detailbewertung bereits m ersten Post zum Test erwaehnt haette, weil Du ja so oder so der Meinung bist, das waere nur Geschwaetz.

    Zitat

    Über 24 Wochen ermittelte etliche hundert Millionen Messwerte schaffen eine stabile Datenlage, die auch Aussagen über die Zuverlässigkeit der Betreiber zulässt.

    mbo77, es ist suess, dass die "etliche hundert Millionen Messwerte" gezogen haben. Aber mit nur ca 80 Messpunkten laesst sich daraus kein statistisch repraesentatives Bild ueber die Situation in Deutschland mit ca. 40 Millionen Anschluessen gewinnen (gerade auch weil ca 30 verschiedene Situationen gemessen werden sollten, d.h. im Mittel weniger als 3 Standorte pro Messsituation). Und genau das will der Connect Test machen, doe Qualitaet der grossen deutschen Massenmarkt ISPs bewerten. Die Verantwortung dafuer muss nicht bei Umlaut selber liegen, kann auch der Kunde, also Connect, sein, der mit einer nicht-repraesentativen Schmalspurmessung zufrieden ist (die trotzdem sicherlich nicht ganz billig ist). Wenn Du fuer Umlaut arbeitest, oder Kontakt zu denen hast, die koennen sich gerne per DM bei mir melden...

    Zitat von mbo77

    Wie soll ich eure plumpe Kritik daran ernst nehmen, wenn ihr nicht mal das Dokument vollständig erfasst?

    In dem Du liest was ich geschrieben habe, dann darueber nachdenkst und erst dann antwortest... Mein Argument mit den ca. 80 Messlokationen muesstest Du erstmal entkraeften bevor Deine "etliche hundert Millionen Messwerte" relevant werden koennten, und dann muesstest Du darueber nachdenken, welcher Anteil dieser Messpunkte zu Zeiten erhoben wurden, die aus Endkundensicht eher irrelevant sind. Im Ernst, ich habe nicht das Gefuehl, Du haettest Dich ernsthaft auf meine Argumente eingelassen.


    Aber der Drops ist gelutscht, Du meinst es besser zu wissen, Dein gutes Recht, ebenso wie es mein Recht ist Dich in dieser Thematik nicht mehr ernst zu nehmen.

  • Deutsche Glasfaser und mih - ein Digitalisierungsdesaster

    • pufferueberlauf
    • 1. Januar 2025 um 12:50

    Frage: bei welchem ISP hast Du 300/150?

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 31. Dezember 2024 um 22:32
    Zitat von mbo77

    Woraus schließt du, dass Umlaut die Studie im Auftrag macht?

    Ich habe keine Ahnung von welcher Studie Du hier sprichst, und ich finde hier im Thread auch keinen Link zu einer Studie von "Umlaut". Daher bleibe ich mit einer detaillierten Bewertung zurueckhaltend...

    Zitat von mbo77

    Die verkaufen ihre Erkenntnisse, aber ich sehe nicht, wo sie beauftragt werden, ob und welche Anforderungen an das Ergebnis gestellt werden.

    Ich auch nicht, aber ich weiss auch nicht wovon Du genau sprichst...

    Aber "umlaut" ist angeblich fuer die Test-Software die hinter dem Connect Test steckt verantwortlich und ich vermute mal, Du meinst meine Kritik am Connect Test. (Ist i.d.R. einfacher eine Diskussion zu fuehren, wenn mann den Gegenüber nicht raten laesst was denn nun das eigene Argument ist...)

    So prüfen connect und umlaut die Tariftreue der Festnetzanbieter
    www.connect.de
    Zitat

    Auf dem Raspberry Pi läuft zur Messung eine von umlaut entwickelte Software, als Betriebssystem kommt Ubuntu Linux zum Einsatz. Die Software arbeitet sequenziell eine Reihe von Messungen ab. Zur Bestimmung der Vertragstreue dienen Down- und Upload-Messungen. Sie reizen jeweils über 7 Sekunden die Geschwindigkeit des jeweiligen Anschlusses aus.

    Mit 7 Sekunden Messungen, misst mann gerade mal Burst-Raten, die nur bedingt aussagekraeftig sind um laengerandauernde Transfers zu simulieren.

    Zitat

    Transferpartner sind schnelle Cloud-Services von Akamai für unverschlüsselte HTTP-Übertragungen und zu Amazon Cloudfront für die verschlüsselte HTTPS-Variante.

    Unklar wie realistisch unverschluesselte HTTP Verbindungen heutzutage ueberhaupt noch sind. Warum fiel die Wahl hier auf Akamai und auf Amazon, und warum getrennt fuer HTTP und HTTPS? Bei der Aufteilung kann mann realistisch nicht unterscheiden ob beobachtete Unterschiede durch das unterschiedliche CDN oder das unterschiedliche Protokol bedingt sind. Das ist ein Anfängerfehler.

    Zitat

    Alle 60 Minuten startet eine neue Sequenz der Messungen. Für Experten ist es interessant, dass über drei Sockets übertragen wird.

    Mmh, das ist so lala... die Messungen in der Nacht sind vielleicht theoretisch interessant, aber de facto ist der interessanteste Zeitraum die Peakhour (z.B. von 17-22, siehe hier )
    [Blockierte Grafik: https://www.connect.de/bilder/118683359/landscapex1600-c2/3a-tariftreue-wochenubersicht-dsl.jpg]

    Eine hoehere Messdichte waehrend der Peakhour und weniger irrelevante Messungen am fruehen Morgen waeren, IMHO hilfreicher.

    Zitat

    Neben den Transferraten interessieren auch die Latenzen. Denn schnelle Reaktionen auf dem Netzwerk ermöglichen Gamern ein flüssiges Spiel und beschleunigen aus vielen Einzelelementen zusammengesetzte Webseiten.

    Latenzen erfasst die Messung alle 15 Minuten mit jeweils 10 ICMP-Ping-Messungen gegen die Content Delivery Netzwerke (CDN) von Akamai und Amazon Cloudfront, dazu kommt eine Webseite aus der Google-Cloud.

    Mmmh, State of the Art sind Messungen auch der "working latency", d.h. unter Last und 40 Probes/Stunde ist mit Verlaub sub-optimal.

    Zitat

    Der Abruf von vier Webseiten bereichert den Testparcours. Dabei stellt die seit Jahrzehnten von uns eingesetzte ETSI-Kepler-Page den historischen Bezug her. Für die populäre Gegenwart stehen Seiten von Instagram, Wikipedia und Google.

    Der Test von 4K-Video-Seiten ist in Vorbereitung. Wir werden darüber in einem Folgeartikel berichten.

    Zitat

    Anschlüsse und Tarife

    Um mit den Mess-Computern Daten erfassen zu können, benötigt man selbstverständlich Anschlüsse, die eine Vielzahl von möglichst über ganz Deutschland verteilten Breitbandleitungen mit den Zugangstechnologien DSL, Kabel und Glasfaser abdecken. Dabei sollte das breite Tarifangebot der Netzbetreiber 1&1, Telefónica, Telekom und Vodafone berücksichtigt sein.

    Das ist eine hohe Hürde, die mithilfe einer spezialisierten Agentur gelöst wurde. Am Ende standen über 80 Testteilnehmer fest, die eine der umlaut-Messboxen zugesendet bekamen, samt Instruktion, wie diese an einen Ethernet-Port des Routers anzuschließen sei. Bei Klärungsbedarf wurden die Tarife bei den freiwilligen Testteilnehmern durch Tarifeinsicht verifiziert.

    Über 80, d.h. wir wissen nur dass es mindestens 81 waren und wohl klar unter 100.

    Zitat

    Für die Auswertung der Messergebnisse unterteilten wir die Anschlüsse nach den Technologien DSL, Kabel und Glasfaser. Danach haben wir die Anschlüsse unter 100, von 100 bis 250 und von 150 bis 1000 Mbit/s zu je einer Speed-Klasse zusammengefasst.

    Oha, 0-<100, 100-<250, 150-<1000 das sind keine ueberlappungsfreien Sets. Vermutlich ein Fehler im Text (und nicht in der Datenanalyse) und die letzte Klasse ist 250-1000.

    Aber wir haben:

    4 ISPs, 3 Technologien, 3 Geschwindigkeitsklassen. Das macht theoretisch 4*3*3 = 36 Kombinationen; Telekom, O2, Vodafone bieten alle DOCSIS; DSL, und FTTH an, 1&1 meines Wissens nur DSL und FTTH, d.h. wenn wir dafuer korrigieren bleiben noch 33 Kombinationen ueber, bei 81 Messpunkten. kannst Du Dir ueberlegen wie repraesentativ jede einzelne Kombination abgedeckt wird...


    Es steht Dir frei Umlaut/Connect fuer einen gut gemachten Test zu halten, und mich fuer einen Aluhu-tragenden Schwaetzer. Ich fuer meinen Teil bin mit dem Thema durch, wenn Du weiter diskutieren moechtest ist der Ball in Deinem Feld: zeige bitte auf, warum Du das fuer einen aussagekraeftigen Test haeltst...

    Zitat von mbo77

    Entweder zeigen, wo Umlaut falsch arbeitet, aber nicht irgendwelche Zweifel raunen.

    Siehe oben... ich raune nicht ich hatte angemerkt, das die Methodologie hinter dem Connect Test Gruetze ist und ich habe gezeigt warum.

    Zitat von mbo77

    Bis dahin haben solche Ergebnisse weitaus mehr Substanz als theoretisierte Ansätze und Anekdoten. Oder noch schlimmer: G'schichten aus dem Paulanergarten.

    Das ist auf scheinbar freundliche Art der Vorwurf der Luege... aber hey, nicht meine Problem oder Verantwortung, dass Du meinst der Connect Test waere objektiv oder gar repraesentativ.

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 31. Dezember 2024 um 16:43
    Zitat von mbo77

    Worauf du deine sonstigen Schlüsse baust, verstehe ich nicht.

    Mmmh, ja, wir machen jetzt besser Schluss mit diesem Subthread, weil produktiver wird das nicht mehr.

    Zitat von mbo77

    Die Peering-Strategie der Telekom ist kein sonderliches Geheimnis.

    Würde mann denken, und dennoch gibt es auch hier im Forum immer wieder Zweifel am vorsätzlichen Unterpeering.

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • pufferueberlauf
    • 31. Dezember 2024 um 16:39

    Hast Du mal deren Test Methodologie durchgelesen? Das ist IMHO Marketinggruetze vom feinsten, das sind keine objektiven Studien (und sollen es auch nicht sein), und mann sollte die auch nicht mit solchen Studien verwechseln. Aber hey, wenn mich das in Deinen Augen zum Aluhutträger macht, muss ich wohl damit leben ;)

    Und ja, die Consultants die Auftragsstudien anfertigen machen i.d.R. auch keine möglichst objektiven Studien, die haben alle eine eigene Agenda (die bekannt ist, d.h. der Auftraggeber sucht sich den Consultant mit der generellen Agenda die er gerade möchte*).


    *) Das garantiert nicht, dass ein Consultant jeden Müll absegnen wird aber mann sollte das was die machen nicht mit objektiver Wahrheitsfindung verwechseln. Willkommen im Spätkapitalismus...

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