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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 21:03
    Zitat von belegdol

    Ob man mit noch mehr Markteingriffe die Situation verbessert bin ich nicht überzeugt. Ich habe hier im Forum schon von dem 1und1 Mobilnetz als negatives Beispiel geschrieben. Es ist schlicht schwierig mehrere Dekaden Vorsprung mit Regulierung sinnvoll auszugleichen.

    Wir haben IMHO nur 2 echte Optionen:

    a) das Zugangsnetz zu verstaatlichen (Modell Australien) und solidarisch ausbauen und darauf Betreiberwettbewerb fuer die Dienstleistung Internetzugang zu orgnisieren

    b) weiter wie bisher zu versuchen ausreichend viel Wettbewerb auf privaten Zugangsnetzen zu motivieren.

    und eine unappetitliche:

    c) den grossen Fischen erlauben den Markt zu konsolidieren (Modell AT&T) und nur noch pro forma zu regulieren.


    Nichts zu tun fuehrt zu c) weiter so wie bisher zu b).

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 20:59
    Zitat von belegdol

    Telekom lässt also DSL dort laufen, wo Mitbewerber ausbauen, und schaltet dort ab, wo der selbst ausbaut?

    Das ist ein Vorwurf der geaeussert wurde, allerdings hypothetisch da momentan noch nicht wirklich abgeschaltet wird. Da gab es Ende 2024 von Goldmedia eine Auftragsstudie fier die ANGA, die anhand von Beispielrechnungen zeigt, dass das ganze ein realistisches Szenario ist, also dass die DSL-Abschaltung taktisch genutzt werden kann den Mitbewerbern zu schaden (siehe Teil III hier)

  • Deutsche Glasfaser, Gigaset GO-Box 100 und Komfort Anschluss

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 20:52

    Ich weiss das ist nicht sonderlich hilfreich, aber ich beginne zu glauben, dass kaum ein ISP tatsaechlich ernsthaft Interesse hat gutes SIP/VoIP fuer Privatkunden anzubieten, das ist alles immer irgendwie lustlos und hat bei jedem ISP unerklaerliche Eigenheiten. Ich denke ernsthaft darueber nach Telephonie komplett ueber einen spezialisierten SIP-Provider zu regeln...

  • Vergleich Latenz DOCSIS vs. GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 17:23

    XGSPON gegen DOCSIS (mit Low Latency DOCSIS):

    https://nctatechnicalpapers.com/wp-content/uploads/2025/09/FTF22_WLINE05_Sundaresan_3894.pdf

    EDIT: Link hat sich geaendert.


    Spoiler alert: je nach Konfiguration liegt die Latenz im Zugangsnetz bei den PONs und bei DOCSIS (mit den Low Latency DOCSIS) (und VDSL2 mit G.INP Retransmissionen) im unteren einstelligen Millisekundenbereich.

    Zitat

    10GEPON and XGSPON networks show remarkably good performance with 8.6/8.5 Gbps symmetrical throughput. Both PON systems show consistent latency performance on an unloaded or loaded PON network. The majority of the latency numbers fall within 1 to 2 milliseconds on a lightly loaded PON network, while we observe latencies up to 2 to 3.5 milliseconds under heavily loaded conditions. (Note that this loaded condition is for the home network i.e. this ONU’s load, whereas when the whole serving group is heavily loaded and each ONU is transmitting above the minimum guaranteed rate, the latencies will likely increase.) At least in the configurations we tested it looks like 10GEPON has slightly lower latencies than the XGSPON setup we tested, but given they are all in the 1-3 ms range they both are very similar latency ranges. (The 10GEPON did have more guaranteed bandwidth than the XGSPON setup). We tested the network using UDP load traffic and TCP load traffic and the latency numbers stayed relatively consistent and in the same range. We also compared the latency in a DOCSIS network and see that while without Low Latency DOCSIS(LLD) features, the latency in a DOCSIS network can vary from 6-7 ms (baseline) to ~15 to 30 ms (under load). Enabling LLD brings the latency numbers to be at comparable levels, 2-3 ms (baseline) to 2-6 ms (under load), to that of a PON network. As latencies drop to the sub-5ms levels, the connection to content servers (outside of access network) through the Internet can become bigger contributors to overall end-to-end latency.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 15:36
    Zitat von wandler

    Eine schöne Wunschvorstellung. Ich erwarte hingegen, dass DSL in den unwirtschaftlichen Gebieten abgeschaltet wird, bevor überhaupt irgendwelche Glasfaseranschlüsse ausgebaut werden.

    Da sorgen zweistellige Milliardenbetraege vor, mit denen eigenfinanziert unwirtschaftliche Gebiete wirtschaftlich gemacht werden...

    Zitat von wandler

    Der "Business Case" wird nur versalzen, wenn die "FTTH-Ausbauer" so schlecht sind, dass sie im marktwirtschaftlichen Wettbewerb nicht bestehen können. Und wenn dem so ist, dann ist das kein legitimer "Business Case", der irgendwelche Investitionsmittel verdient.

    Das ist nettes Getrolle, aber IMHO realitaetsfern, bzw. basiert auf Annahmen zum "Internetzugangsmarkt" die IMHO inkorrekt sind.

    Zitat von belegdol

    Ich bezweifle nicht, dass die DSL Abschaltung kommt, soll die auch. Das soll aber alleine der Eigentümer bzw. Betreiber der Leitungen entscheiden und nicht die Bundesnetzagentur.

    Dann haben wir halt das Problem, dass die grossen DSL-Betreiber (die alle auch selber FTTH ausbauen) die DSL-Abschaltung als taktische Waffe gegen FTTH Mitbewerber einsetzen werden und damit gegen echten Wettbewerb, das ist halt auch nicht im Sinne von uns Endkunden, oder?

    Zitat von belegdol

    Ich freue mich sehr, dass ich momentan zwischen DSL, HFC und Glasfaser wählen kann. Wenn Vodafone oder Telekom die Leitungen irgendwann aufgeben weil alle zu DGN gewechselt haben, akzeptiere ich das. Die Konkurrenz soll aber nicht durch Markteingriffe künstlich begrenzt werden.

    Das Verkennt IMHO, dass einer (eigentlich zwei VF-DOCSIS ist auch ein Erbe der grauen Post) der ISPs nicht durch Wettbewerb entstand, sondern mit quasi 100% Buchungsrate zu existieren begann. Das ganze hat nur durch regulierende Markteingriffe ueberhaupt zur heutigen Situation gefuehrt, bei der es ansatzweise etwas Wettbewerb gibt.

    Zitat von wandler

    Der Preis für den Kupfer-Gigabit-Zugang wird derzeit von Vodafone bei etwa 65 € Listenpreis gesetzt.

    Der Gigabittarif wird momentan fuer 45 angeboten, wenn mann ein bisschen Zeit mitbringt gibt es den seit Jahren fuer << 60 EUR...

    Zitat von wandler

    Glasfaseranbieter im Wettbewerb mit Vodafone (einschließlich Telekom) können deshalb nur bis ca. 25 % darüber gehen. Man muss gar nicht Kunde bei Vodafone werden (können), um von diesem marktwirtschaftlichen Wettbewerb zu profitieren.

    Das magst Du glauben, aber hast Du Daten dazu? Und wieso sollten 25% in Relation zu einem Preis den quasi niemand zahlt relevant sein?

    65*1.25 = 81.25
    45*1.25 = 56.25

    Was denn nun?

    Zitat von wandler

    Und ich erwarte nicht, dass diese auf einen kompletten Glasfaserausbau warten. Sobald der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich ist (z. B. weil schon zu viele DSL-Kunden weg sind), wird ersatzlos abgeschaltet werden. Kein DSL-Netzbetreiber wird Linecards mit nur ein paar belegten Ports ohne Not weiterbetreiben.

    Da gab es eine Studie zu, sieht so aus, als laesst sich ein DSLAM bis auf 10% Auslastung verlustfrei betreiben... und vor einer Abschaltung muss laut TKG den Mitbewerbern ausreuchend lange Vorwarnung gegeben werden. D.h. Dein etwas zynisches Abschaltmodell sieht Stand heute nicht sonderlich wahrscheinlich aus.

    Zitat von wandler

    Dass die Telekom alle ihre DSL-Anschlüsse mit Glasfaser überbauen wird, ist nicht zu erwarten.

    Das angekuendigte Ziel der Telekom beim Capital Market Day 2024 war etwa 70%, das deckt sich mit Deiner Vermutung.

    Zitat von wandler

    Sie sind vor allem zu spät eingestiegen. Die großen Zeiten des Glasfaserausbaus waren 1995-2015.

    2010+ vielleicht, aber 1995 ist Phantasialand ;)

    Zitat von wandler

    Eben. Die beste Zugangstechnik wird sich schon im Wettbewerb durchsetzen. Vor allem HFC ist da noch lange nicht am Ende.

    Scheint VF anders zu sehen... die planen momentan ca. 7-8 Millionen FTTH Anschluesse mit der OXG und davon 80% als Ueberbau fuer Koaxialnetze... (VF hat nur knapp 9 Millionen DOCSIS Kunden). Und CableLabs, der Standardisierungs-Arm der DOCSIS-Fraktion arbeitet an koherentem 100G PON waehrend mann von DOCSIS 5 nichts hoert. Also "am Ende" bestimmt nicht , aber "noch lange nicht" nur wenn fuer Dich 10-15 Jahre lange ist.


    P.S.: Lese gerade, dass die aktuelle Aktion fuer den Vodafone 1000/50er Tarif ausgelaufen ist, aber IMHO gilt da, nach der Aktion ist vor der Aktion. Der kommt bestimmt wieder... auch wenn unklar ist was der bringt, die Zahl der Kabelkunden stagniert eher...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 13:48
    Zitat von wandler

    Das ist genau mein Reden. Die warnenden Beispiele existieren ja. Dass es bei der Telekom so erfolgreich läuft, ist ein Produkt des Wettbewerbes. Dazu muss kaum jemand zum Wettbewerb wechseln, die Möglichkeit reicht schon.

    Das klingt wie das Maerchen von "der unsichtbaren Hand des Marktes, die das schon regeln wird", das ist IMHO eine Lagerfeuergeschichte fuer Neoliberale...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 13:47
    Zitat von belegdol

    Dass die neue Anbieter über ihre Lobbyverbände versuchen Kupferabschaltung zu erzwingen finde ich sowohl verständlich als auch lächerlich. Als die in den Markt eingestiegen sind, war von Kupferabschaltung nie die Rede. Wenn die dann die Planung vergeigt haben, Pech gehabt. Ich sehe es persönlich nicht ein, dass z.B. die Bundesnetzagentur denen jetzt aus der Bredouille helfen soll sodass die überall lokale Monopole von kleinen Saftläden etablieren können. Man sieht es bei den Kabel NE4 Betreibern wie gut es läuft und wie beliebt die sind.

    Nochmal, die DSL Abschaltung kommt, nicht weil Brekom und Co. jammern, sondern weil absehbar ist, dass ein Betrieb ueber optimistisch 10-15 Jahre hinaus unwirtschaftlich wird. (Das Problem ist, der FTTH Ausbau wird auch noch 10 Jahre brauchen, sollte aber fertig sein, wenn die DSLAMs ausser DIenst gestellt werden). Momentan geht es darum wie mann die DSL Abschaltung gestaltet. Da schlaegt natuerlich jede Seite ihr praeferierte Loesung vor... ein Problem, das Du hier ignorierst ist, dass die DSL Betreiber mit ihrer bereits amortisierten Kupfertechnik (solange die noch haelt) den FTTH Ausbauern der Business-Case versalzen koennen.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 12:53
    Zitat von wandler

    Genau das sind aber Spitzfindigkeiten, die den Endkunden nicht interessieren, wenn es um die Definition eines "Zwangsrouters" geht. Es ist nämlich völlig egal, ob die Software auf der Schrotthardware des Netzbetreibers auf Layer 2 oder Layer 3 versagt. In dem Fall macht man nur noch Tickets auf, wie irgendein Inder wieder zumacht.

    Mmmh, willkommen in der Post-Wahrheitswelt ind der Alles Nichts und Nichts Alles bedeutet? Das ist doch Gruetze, weil es Dir anscheinend zu schwer faellt zu zugeben, dass Du Dich mit der Begrifflichkeit etwas vertan hattest. Las uns da Schluss machen, wenn ein ONT/Modem fuer Dich ein "Router" ist, eruebrigt sich die weitere Diskussion darueber.

    Zitat von wandler

    Ich tausche meine Hardware einfach aus, wenn sie nicht tut, was ich will.

    Mmmh, bist Du sicher, dass der Blackbox-ONT den Du selber gekauft hast deshalb das tut was Du willst?

    Zitat von wandler

    Denn man sieht ja, was passiert, wenn Endkunden einem Monopolanbieter mit Quasi-Kontrahierungszwang gegenübersitzen. Weil letzteres die von den BREKO-Mitgliedern gewünschte Situation ist, wird ja überhaupt von "Kupferabschaltung" geredet.

    Jein, von der Kupferabschaltung wird geredet, weil die erkennbar auf uns zukommt, und es besser ist, wenn die, die davon betroffen sein werden, fruehzeitig anfangen darueber nachzudenken. Zusaetzlich wollen sowohl die DSL-Betreiber als auch die FTTH Ausbauer diese Abschaltung so zu gestelten, dass sie den eigenen Zielen dienlich ist, aber das aendert nichts daran, dass die Abschaltung aus kalten und harten wirtschaftlichen Gruenden kommen wird.


    P.S.: "Monopolanbieter mit Quasi-Kontrahierungszwang" ist eine Beschreibung der Telekomsituation im DSL -Bereich und nur aufgrund der aktiven Regulierung kommt das nicht negativ fuer Endkunden zum tragen, nicht unmoeglich, dass die BNetzA irgendwann anfaengt auch lokale Quasimonopolisten aehnlich zu betreuen.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 12:15
    Zitat von wandler

    Mein ONT ist kein passives Element, sondern ein vollständiger Computer mit u. a. Open-Source-Software inklusive Web-UI, das Pakete anhand der MAC-Adresse zwischen (zwei) Interfaces forwardet. Das ist nach meiner Definition nach ein "Router". Und wenn ich so ein Gerät vom Netzbetreiber vorgeschrieben bekomme, ist es ein Zwangsrouter.

    Das ist IMHO zu spitzfindig um nuetzlich zu sein... Forwarding basierend auf L2 'Informationen wie MAC Adressen heisst ueblicherweise Bridging, Routing heisst es wenn L3 Informationen verwendet werden um Forwarding Entscheidungen zu treffen...
    Ist natuerlich Dein gutes Recht Deine eigene Nomenklatur zu erfinden, aber das macht die Diskussion dann unnoetig sperrig und kompliziert.
    Ist aber auch vollstaendig egal, weil die Kuh vom Eis ist, ONTs sind Endgeraete die unter die Endgeraetewahlfreiheit fallen.

    Zitat von wandler

    Das spricht für eine hohe Kundenzufriedenheit und ist ein ziemliches Armutszeugnis für den Wettbewerb.

    Telephon ist halt Infrastruktur und das fasst mann i.d.R. nur an wenn mann muss, d.h. mann muss nicht zwingend sehr zufrieden sein, es reicht wenn mann nicht ausreichend unzufrieden ist um den Aufwand eines Wechsels auf sich zu nehmen. Und ein Kunde der immer bei der Telekom war, kann eigentlich gar keinen echten Vergleich mit dem Wettbewerb kennen.
    Aber schon klar, Du willst lustig trollen.

    Zitat von wandler

    Ich habe bei mir selbst auch ähnliche Präferenzen beim Strommarkt feststellen können. Nach einigen Experimenten mit (u. a. insolventen) Stromhändlern bleibt mein Haushalt nun bei den "Stadtwerken". Dadurch verliere ich am Ende weniger Geld und den Stress sind die paar Cent einfach nicht wert.

    Das ist Dein gutes Recht. Aber auch hier gilt IMHO, dass Du den Masrkt gar nicht mehr aktiv beobachtest, solange Du nicht das Gefuehl hast Deine Stadtwerke ziehen Dich ueber den Tisch, unter solchen Bedingungen funktioniert ein "Markt" nicht sonderlich gut...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 10:51
    Zitat von wandler

    Alle Probleme mit irgendwelchen Zwangsroutern hatte ich nur bei Mitbewerbern der Telekom. Egal ob bei der Einführung von VoIP an ADSL-Anschlüssen oder irgendwelche dysfunktionalen Kabelrouter. Der letzte (erfolglose) Versuch, wieder Glasfaser-Zwangsrouter beim Regulierer durchsetzen, ist noch gar nicht so lange her.

    Da ging es um die Frage ob ONTs unter die Endgeraetewahlfreiheit fallen (Antwort BNetzA: ja, tun sie), aber ein ONT ist kein Router, und die Provider-ONT Verfechter hatten sich klar zur "Routerfreiheit" bekannt.

    Ansonsten ist das etwas anekdotisch...

    Zitat von wandler

    Dass meine älteren Verwandten für 5 € mehr dann auch Access-Kunden bei der Telekom werden und dort gleich noch TV buchen, ist für mich völlig nachvollziehbar. Deren Kundendienst gräbt sich ja sogar durch die Foren, um Leute mit Problemen aufzuspüren, die die üblichen Support-Kanäle nicht gefunden haben. Wie viele Social-Media-Kontakte der Glasfaseranbieter sind denn hier so präsent?

    Hier im Forum ist das Telekomhilftteam aktiv geworden? Ansonsten bezweifle ich, dass die meisten der Telekom DSL-Kunden eine aktive Entscheidung pro Telekom getroffen haben sondern schlicht einfach immer beim selben Anbieter geblieben sind, und das seit Bundes-Post Tagen.

    Zitat von wandler

    Es hat schon seinen Grund, warum Kunden sogar Telekom-Resale über Fremd-Glasfaser buchen statt den Vorleister direkt.

    Individuelle Kunden haben individuelle ISP Wuensche, oft allerdings schlicht "ich bleib bei der Post", zumindest sieht es fuer mich so aus.

    Zitat von wandler

    Wenn also im Fall der Berliner Citylage das DSL von der Telekom, das Kabel von Vodafone und die Glasfaser von irgendeinem Investor mit Kundendienst und Entstörung aus Indien ist (durchschnittlicher Marktstandard), dann wäre für mich völlig offensichtlich, warum sich das nur 10 % antun.

    Das ist Spekulation. Weisst Du um welchen FTTH Anbieter es da geht, und wie gut/schlecht dessen Support/Hotline ist? Es ist ja nicht so, dass die Hotlines der Massenmarkt ISPs sich mit Ruhm bekleckern wuerden... waere die Hotline ausreichend kompetent und hilfreich koennten die ISPs auf ihre Social-Media-Support-Feuerwehr verzichten... (das gilt IMHO auch fuer O2, d.h. das ist kein Problem der Telekom alleine, sondern ich befuerchte das ist branchenueblich.)

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 10:14
    Zitat von wandler

    Was wohl daran liegt, dass die Telekom auch besser ist als fast alle Mitbewerber.

    Das ist ein Irrtum, bzw. das sind zwei unabhaengige Fragen die nichts miteinander zu tun haben. Die Ursache fuer den regulatorischen Eingriff ist die marktmaechtige Stellung der Telekom und diese hat sie von der grauen Post geerbt.

    Zitat von wandler

    Was nicht gerade für die Mitbewerber spricht. Sehr zum Verdruss dieser können sie zwar die Preise der Telekom regulieren lassen, aber nicht die Leistungen. Sie können der Telekom zum Beispiel nicht vorschreiben, regelmäßig IPv6 ausfallen zu lassen oder dem Kunden beim Anschluss eigener Endgeräte Steine in den Weg zu legen.

    Schoen getrollt... aber es ist nicht so, dass alle Mitbewerber Probleme mit IPv6 haetten, oder bei der Provisionierung von Fremd-ONTs rumzicken wuerden. Ich waere auch erstaunt wenn, dass der Grund fuer den hohen DSL-Kundenanteil der Telekom sein sollte.

    Zitat von wandler

    Ich meine, man braucht ja bloß dieses Forum lesen, um zu verstehen, wie viel schlechter der Wettbewerb ist. Nochmal: Was "besser" ist, legt allein der Kunde fest, nicht der BREKO-Verband.

    Jein, Du arbeitest immer noch unter der Hypothese die Kunden verhielten sich rational... tun die nicht und daher sind Analysen die wie Deine Rationalitaet unterstellen IMHO schwer zu bestaetigen.

    Zitat von wandler

    Die Telekom hat derzeit das beste Kupfernetz und wird am Ende wohl auch das beste Glasfasernetz haben, und damit auch wieder mit den meisten Kunden enden.

    Das darfst Du gerne so sehen, aber bitte formuliere das erkennbar als Meinungsaeusserung, oder bringe Daten die Deine Interpretation unterstuetzen.


    P.S.: Ich weiss, Du willst hier ein bisschen provozieren/trollen, es sei Dur gegoennt.

    P.P.S.: Ist das Dein Standard-Nick auch in anderen Fora, oder bist nur fuer dieses Forum zu Wandler gewechselt?

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 09:42
    Zitat von wandler

    Das nennt man Markt. Dort setzen sich die besseren Angebote durch.

    Das ist zwar der neo-liberale Traum hinter der Privatisierung der grauen Post gewesen, aber de facto ist es nicht zu einem echten Markt gekommen. Das Indiz dafuer ist der hohe Kundenstamm der Telekom bei DSL obwohl die Telekom aus regulatorischen Gruenden teurer ist als fast alle Mitbewerber. Das ist kein Zeichen fier einen funktionierenden, effizienten Markt mit rationalen Agenten.

    Zitat von wandler

    Glasfaser bekommt man meist nur dann los, wenn es völlig alternativlos ist.

    Ich glaube zwar nicht, dass das so ganz korrekt ist, aber das Ende von DSL ist ja absehbar und dann werden die Karten neue gemischt. IMHO m sehr guten Karten fuer FTTH, weil weder DOCSIS noch Mobilfunknetze die notwendigen Kapazitaeten haben um ca. 27 Millionen zusaetzliche Kunden zu versorgen... und ich sehe keine ausreichenden Anstrengungen diese Netze fuer einen solchen Kundenanstieg zu ertuechtigen... im Gegensatz zu den FTTH Netzen die werden gerade fuer genau diese Last dimensioniert und haben erkennbar hohe Reserven.

    Aber das wird halt noch 5-10 Jahre dauern bis das akut wird und bis dahin mag es vernuenftig sein seine bisherige Zugangstechnik zu behalten. Ich vermute jedoch, dass das oft keine bewusste informierte Entscheidung ist, sondern dass "weiter wie bisher" schlicht der Weg des geringsten Wiederstands ist.

  • Doppelte Anzeige von Anrufen in der FB

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 08:29

    Zu hetti72s Bemerkung: einer der beiden Eintraege hat als Telefoniegeraet Wohnzimmer, der andere nichts...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 20:08

    Ueberraschend oder nicht, passt nicht zu Deiner Spekulation...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 19:58
    Zitat von wandler

    Das alles geht halt nur mit Telekom-BNG-Zugang. Der Rest bleibt dann eben Not Activated.

    Das ist eine nette Theorie, und sicherlich auch Deine (Dir zustehende) Meinung, aber die FTTH Mitbewerber haben hoehere Take-UP Raten als die Telekom (ca. 35% gegeueber 11%). Waere Deine Theorie darueber was die Kunden wollen wahr, dann sollte die Telekom doch eigentlich hoehere TakeUp-Raten haben, weil nur sie Zugang zu Telekom-BNGs hat?

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 19:27
    Zitat von belegdol

    Der einzig dumme ist der Provider, der alle Wohnungen anschließen lässt und dann lieber die Anschlüsse ruhen lässt als für die preisorientierte Kunden ein billiges Tarif anzubieten.

    Das sagt sich von aussen immer einfach, aber ohne die Zahlen zu kennen halte ich es fuer knifflig da Profitabilitatsbetrachtungen anzustellen. Das klingt eher wue der nachvollziehbare Wunsch nach billigeren Tarifen. ABER der Umstand dass die Telekom immer noch der groesste DSL-ISP ist, obwohl sie teurer ist als die meisten DSL Reseller deutet an, dass es vielleicht gar nicht reicht billiger zu sein... sondern mann muesste auch der Wunsch-ISP des jeweiligen Kunden sein.

    Zitat von belegdol

    Oder sind die Mehrkosten für Home Activated so hoch, dass es billiger ist, gar kein Anschluss zu betreiben?

    Die Mehrkosten fuer home activated gegenueber home connected duerften sich in engen Grenzen halten, vielleicht die Hardwarekosten fuer den ONT...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 18:04
    Zitat von Phino

    Wenn ich sehe, dass in Berliner Citylage ein Objekt mit 55 Einheiten erschlossen ist, aber 1 1/2 Jahre später nur 6 Wohnungen einen Vertrag haben frage ich mich wer blöd ist?

    Niemand, alle verhalten sich rational, auch wenn das vielleicgt nicht so aussieht... Fuer den ausbauenden ISP ist das sub optimal aber fuer die Bewohner duerfte das vernuenftig sein, weil Stand heute das Ziel home connected erreicht wurde.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 18:00

    Die bundesweite Takeup-Rate bei Kabel liegt bei ca. 30%, 6 von 55 sind nur knapp 11%....

  • Fritz SFP XGS-PON Modul

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 17:02
    Zitat von arcade99

    Über XGSPON wird es ja keine 10 GBit/s Tarife geben,

    Das aber schon alleine weil XGSPON keine 10G liefern kann ;)

    Zitat

    XGS-PON
    T-REC-G.9807.1-201606-I!!PDF-E.pdf
    B.9.2.1 Line rate
    The transmission line rate is a multiple of 8 kHz. The target standardized XGS-PON system supports the following variant: XGS-PON with a downstream line rate of 9.95328 Gbit/s and an upstream line rate of 9.95328 Gbit/s.

    C.10.1.3.1 Downstream FEC
    C.10.1.3.1.1 Downstream FEC codeword
    For 9.95328 Gbit/s nominal line rate, the downstream FEC code is RS(248, 216). Each downstream PHY frame contains 627 FEC codewords. Each codeword is 248 bytes long. Within a codeword, 216 data bytes are followed by 32 parity bytes.

    C.10.1.3.2 Upstream FEC
    C.10.1.3.2.1 Upstream FEC codeword
    For 9.95328 Gbit/s, the upstream FEC code is RS(248, 216). The PSBu section is not included in the FEC codeword. The first codeword in a PHY burst begins with the upstream FS header section. All allocations of a particular ONU have the same FEC status. Contiguous allocations are encoded as a single block of data, so that there is at most one shortened codeword at the end of the burst. For 9.95328 Gbit/s, the upstream FEC parity bytes insertion and payload reconstruction are shown in Figures C.10.13 and C.10.14, respectively.


    9.95328 * (216/248) = 8.66899 Gbps

    Alles anzeigen

    Also brutto 8.7 weil quasi alle ISPs mit FEC arbeiten

  • Deutsche GigaNetz GmbH - Suche nach aktuellen Erfahrungen

    • pufferueberlauf
    • 26. März 2025 um 15:18
    Zitat von tobix

    Auf der Telekom-Webseite sehe ich dazu aber keinen passenden Tarif.

    Das ist der Glasfaser 2000 den es aber bisher nur an wenigen ausgewaehlten Orten zu geben scheint.

    Zitat von mbo77

    Es gibt schon lange Kombi-OLTs am Markt. Da muss also, wenn überhaupt, nicht viel getauscht werden.

    Es ging mir um die Kundenseite... da gibt es bisher noch keine Kombi-ONTs... das heisst, dann bei der Telekom muss ein interessierter Kunde nochmal >50Euro fuer einen neuen ONT in die Hand nehmen, was IMHO bei Bestandskunden den Hunger daempfen duerfte. Bei der DG ist es aehnlich, nur ist es da die DG selber die bei Bestandskunden eher nicht die ONTs wechseln moechte, es sei denn die buchen einen teuren Tarif der nur per XGS geht, aber diese Tarife gibt es (offiziell?) noch gar nicht.

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