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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 8. Oktober 2025 um 08:35

    Ich weiss, das ist fuer viele unaesthetisch, aber ich bin enn grosser Fan der Aufputz (Metall) Kabelkanaele die wir in der Arbeit haben, gross genug, dass Steckdosen (Strom und Daten) integriert werden koennen und zusaetzlich Raum fuer Leitungen. Sollte ich mal bauen, oder Eigentum erwerben, werde ich so etwas verwenden...

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 7. Oktober 2025 um 19:36

    Im Downstream zeigt die geschaetzte Leitungskapazitaet von 69.8 Mbps und die Stoerabstabndsmarge von 7 an, dass Du da tatsaechlich nahe am aktuellen maximum rumkrebst, aber im Upstream ist noch gut Luft nach oben... die Leitungskapazitaet ist immer nur ein optimistischer Schaetzwert, daher glaube ich nicht, dass ein stabiler Sync mit 40 Mbps moeglich waere aber fuer mehr als Deine 23.3 Mbps wuerde das wohl reichen...

    ABER wie angedeutet, es kann fuer die Stabilitaet besser sein, den Sync passender zur vertraglichen Rate zu setzen, selbst wenn dass dann genau die Art von kuenstlicher Drossel ist ueber die wir diskutiert haben. Oder vielleicht eine andere Art, weil hier die Drosselung auch im Interesse des Endkunden sein kann: ein langweilig stabiler Internetzugang macht mehr Spass, als einer der haeufig Resynct.

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 7. Oktober 2025 um 19:30
    Zitat von alex_k

    das kommt aber aufs geschaltete Protokoll an: Annex A oder Annex B.

    Das macht Sinn bei ADSL (Annex A spart die unteren X Traeger fuer POTS aus, Annex B spart die unteren Y (mit Y>X) Traeger fuer IDSN aus), bei VDSL2 (ITU G.993.2) legt Annex A die Bandplaene PSD-Masken (und Kleinkram) fuer Nordamerika, Annex B die fuer Europa und Annex C die fuer Japan fest. D.h. bei VDSL2 sollte man immer Annex B konfigurieren... (Wobei der einzige Bandplan in Annex A wohl nicht inkompatibel mit Annex B ist).

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 7. Oktober 2025 um 18:43
    Zitat von Dorfkind

    verbunden↓ 63,7 Mbit/s↑ 23,4 Mbit/s

    Das ist das (gar nicht mehr so) neue Sync-Profil der Telekom fuer den nominellen 50 Mbps Tarif... interessant ist da der Schaetzwert Leitungskapazitaet.

    Zitat von Dorfkind

    Was soll ich da einen höheren Tarif buchen? Es geht schlicht nicht mehr durch die Leitung :idea:

    Moeglich, aber vielleicht ist da auch einfach nur ein konfiguriertes Synclimit im Spiel. Wenn das eine Fritzbox ist, poste dich mal Screenshots von den Tabs im Bereich Internet->DSL-Informationen, da kann man dann erkennen ob Dein Link voll am physikalischen Limit laeuft oder ob der nur gedrosselt ist.

    Nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik am ISP, wenn ein 50er Tarif mit 63er Sync betrieben wird ist der viel stoerungstoleranter als wenn er im 116.7 Mbps "Vollsync" laeuft.

  • Endlich Glasfaser Internet

    • pufferueberlauf
    • 6. Oktober 2025 um 19:31

    Probier mal trippy:

    Code
    # Unter https://github.com/fujiapple852/trippy/releases zur aktuellen Release navigieren und unter Assets das passende Archiv fuer das eigene Endsystem (Windows, Macos, Linux) runterladen und lokal entpacken.
    # Unter Windows CMD als Administrator starten, ins Verzeichnis mit der Datei trip.exe wechseln und folgendes aufrufen
    trip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare -4 142.250.184.195 
    # jeweils nach ca. 100 Messungen Trippy einfrieren (mit CTRL-f) und deinen Screenshot machen und posten
  • Endlich Glasfaser Internet

    • pufferueberlauf
    • 6. Oktober 2025 um 16:08

    Mmmh, die Traces sind informativer, wenn Du nicht alle IPs kuerzt, weil vermutlich CG-NAT kommen wir von aussen so oder so nicht an Dich ran, und selbst wenn sollte es zur Wahrung Deiner Privatsphaere reichen Hop1 und 2 zu redigieren.

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 6. Oktober 2025 um 14:22
    Zitat von Edding

    Und Sparen tust du nicht du zahlst für eine künstlich Limitierte Leitung.

    Na ja, das im TK Bereich eigentlich nie anders... und auch be DSL ist die Leitung meist "kuenstlich" limitiert, z.B. wenn man einen 50er Tarif an einem Anschluss bucht der 100 oder gar 250 leisten kann.

    IMHO ist Internetzugang eine Datentransportdienstleistung, und da wundere ich mich nicht wenn da Transportkapazitaet in Rechnung gestellt wird.

    Zitat von Edding

    1 Tarif bei GPON 1000/500 würde vollkommen reichen, den nächsten Tarif dann bei XGS-PON.

    Jein, nur dann wenn dieser Tarif auch der billigste ist, aber dann bleibt kaum noch einer uebrig um Deinen ebenfalls gewuenschten XGS-PON Tarif zu buchen und rentabel zu machen.

    Zitat von Edding

    Und das sind die Preise im kleinsten Angebotenen Tarif da dieser derjenige ist den die Bürger am ehesten buchen, es ist sicher nicht derjenige der 90€ für den 1GBit ausgibt, die dürften kaum vorhanden sein.

    Das duerfte Mischkalkulation sein, ja weniger buchen die teureren Tarife, dafuer haben die wahrscheinlich etwas hoehere Margen, und aus der Abteilung "Marketing fuer Anfaenger", es hat sich gezeigt, dass Kunden die ihre eigenen Beduerfnisse gar nicht genau einschaetzen koennen, dazu neigen ein Angebot aus der Mitte zu nehmen, d.h. ein Teil des Grundes fuer einen 1000er Tarif fuer 90 Euro ist es mehr Kunden zum 500 und 300 zu lenken. Muss man nicht gut finden, ist aber eine der Methoden welche die Anbieterseite anwendet.

    Zitat von Edding

    Und dafür könnten sie dir auch den 1000er geben ;)

    Unklar... das hat dann damit zu tun ob fuer die Versorgung aller Kunden mit dem 1000er zur Spitzenzeit mehr Transit- und Backbonekapazitaet notwendig ist, weil die wiederum Geld kostet.

    Zitat von Edding

    Korrekt da Privatkunden keine Bandbreite buchen sondern das was am günstigsten ist in den meisten fällen.

    Tun sie das? Bei der Telekom ist allen Indizien nach der DSL100er der beliebteste Tarif, obwohl es darunter noch den DSL50 und den DSL16 gibt. Waere Deine Theorie richtig, warum buchen dann nicht mehr Leute den 16er (oder wenn Du 16 fuer zu wenig haeltst den 50er)?

    Zitat von Edding

    Diese Abstufungen sind aber nicht Willkür wie bei Glasfaser sondern sind technische bedingt.

    ??? Ich habe lange als Telekomkunde trotz DSL50 Tarif einen Vollsync mit 116/46 gehabt, die Drossel auf die vertragliche Rate war da keineswegs technisch bedingt. Und das ist IMHO bei vielen DSL Anschluessen aehnlich.

    Zitat von Edding

    Das ist der Brotkrumen den dir die Telekom hinwirft damit du ja mehr hast wie großzügig.

    Na ja, das war ein Punkt den viele lange bemaekelt hatten, dass FTTH teurer und nicht besser war, diese Kritik hat die Telekom halt doppelt einkassiert, vergleichbare Tarifstufen sind bei FTTH jetzt etwas "breiter" und etwas billiger.

    Zitat von Edding

    Seit ADSL2+ gab es das nicht mehr, Limit war nur noch die Physik.

    Nee, zumindest die Telekom hat immer mit maximalen Syncprofilen unterhalb des harten technischen Limits gearbeitet...

    Zitat von Edding

    Anfangs hätte man so sehr schön überschaubar 1-2 Tarife.

    Widerspricht halt der Verkaufspsychologie, da will man mindestens 3 Tarifstufen haben...

    Aber Dein Ansatz basiert auf der Idee, dass ein ISP nur CapEx hat und es daher fair waere wenn die Tarife in Abhaengigkeit der Hardwarekosten gestaffelt werden. Aber so kann man keinen ISP betreiben, weil man die Daten ja auch noch zwischen Zuganagsnetz und Internet hin und her transportieren muss und da hat man halt kapazitaetsabhaengige Kosten. Kenne ISP in den USA die zahlen ca. 1000$/Monat fuer einen 1 Gbps DIA Link ...

  • Kommentar zum Crowdsourcingteil des Connect Festnetztests (2024)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 19:42

    Nachtrag, beim 2025 Festnetztest sind Umlaut/Connect zu aehnlichen Schluessen gekommen, wie ich (auf Seite 2):

    Zitat

    Zu der neuen Bewertungskategorie kamen weitere Aktualisierungen hinzu. Die wichtigste: Da im Festnetz vergleichsweise hohe Datenraten erzielt werden, haben wir die passive Beobachtung von Upload- und Download-Geschwindigkeiten (also die Protokollierung im Hintergrund, welche Datenraten die im Vordergrund momentan aktive App gerade empfängt beziehungsweise sendet) für den Festnetztest gestrichen.

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 19:27

    Habe nichts anderes von Dir erwartet, das ist ein bisschen eine Reprise unserer Diskussion zum Connect-Test. Und, wenn ich da mal nachtreten darf, Connect ist auf meine Linie eingeschwenkt und hat die kaum belastbar zu interpretierenden Crowd-Sourced Tests fuer den Festnetztest fallen gelassen.

  • Deutsche Glasfaser, externer Zugriff auf NAS über IPv6

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 17:23

    ??? Wenn das NAS sich die IPv6 per DHCPv6 zuweisen laesst, warum kann dann nicht der Router eine solche zuweisen?

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 17:22

    Fuer die uebliche interaktive Nutzung merkt man einen Zugewinn an Schwuppdizitaet bis etwa 20-25 Mbps, bei mehreren Nutzern vielleicht bis 50 oder 100 Mbps. Das hat damit zu tun, dass da oft serielle Informationen angefordert werden muessen und der Link erst dann bekannt ist, wenn der vorherige fertig geladen wurde und dem Umstand, dass beim Datantransfer mit Slow-Start immer langsam angefangen wird und stetig die Geschwindigkeit erhoeht wird, was bei kleinen Downloads oft dazu fuehrt, dass die bereits fertig sind bevor the maximal moegliche Geschwindigkeit erreicht wurde.

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 17:17
    Zitat von mbo77

    Tut mir leid, das ist Quatsch. Jetzt versuchst du irgendwie dein Argument zu retten.

    Mmh, ich akzeptiere, dass Du das als Quatsch ansiehst. Und ja, natuerlich streiche in nicht die Segel und werde zum uneingeschraenkten Lobhuddler der Marketinggruetze des Ministeriums nur weil Du der Meinung bist ein theoretisches 1000er Angebot waere an dieser Stelle eine faire Darstellung der Realitaet (die ist, die Masse der FTTH Anschluesse kann bestenfalls 500 Mbps im Upload buchen).

    Zitat von mbo77

    g.fast war doch ab Tag 1 für FTTB geplant und nicht als Option bei FTTC.

    Nein, das ist nicht korrekt, in England wird das z.B. auch bei FTTdp, fiber-to-the-distribution-point, kleine vergrabene Boxen im Buergersteig, verwendet, und die Grenzen zwischen FTTC und FTTdp sind fliessend. Was stimmt ist, dass das in Deutschland aehnlich theoretisch ist wie der 1000er Upload bei aktuellem FTTH. Das mag sich bei FTTH im Laufe der Zeit aendern, aber Stand heute ist dieser Punkt uebertrieben.

    Zitat von mbo77

    Realistisch ist DSL am Ende ohne jede Perspektive.

    Das ist nicht falsch, und wenn das das Argument gewesen waere haette ich es auch nicht kritisiert. Meine Kritik richtet sich da an ein Argument das mit nicht naeher spazifizierten Praemissen arbeitet, die IMHO so keine faire Darstellung der Realitaet sind. Kannst Du gerne anders sehen.

    Zitat von mbo77

    Das ist wenigstens mal ein realistisches Szenario, wo Glasfaser sichtbar schneller ist.

    Nur fuer die unter uns, die ignorieren, dass Geschwindigkeit Strecke/Zeit ist, nicht Datenvolumen/Zeit... aber ja, dass Glasfaser hoehere Kapazitaeten erlaubt ist kein Geheimnis. Das Problem daran ist, dass die meisten Nutzer in Deutschland mit ihrer aktuellen Kapazitaet zufrieden zu sein scheinen.

  • Deutsche Glasfaser, externer Zugriff auf NAS über IPv6

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 16:53
    Zitat von ::1

    Workaround: Das NAS statisch konfigurieren und dafür eine Freigabe einrichten. Das muss man dann nur in den seltenen Fällen anpassen, wenn einem DG ein neues IPv6 LAN-Präfix verpasst.

    Oder auf OpenWrt umsteigen, da kann man in der Firewall Regeln festlegen, die das Prefix ignorieren und stattdessen nur den Interfaceidentifier auswerten.

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 16:51
    Zitat von mbo77

    Ich finde 1000 Mbps Upload durchaus ehrlich. Denn es geht hier um reale Möglichkeiten. 40 Mbps ist Ende der Fahnenstange bei DSL.

    Nicht wirklich, G.fast, eine DSL Variante, geht im Vollausbau unter optimalen Bedingungen bis 1000/1000 Mbps. Das ist aehnlich "real" fuer die meisten Nutzer wie der hypothetische 1000 Mbps Upload bei FTTH.

    Zitat von mbo77

    1000 Mbps Upload existiert bei der Telekom und vielen lokalen Netzbetreibern.

    An den wenigen Anschluessen bei denen der Glasfaser2000 Tarif angeboten wird, das sind im wesentlichenm mit Foerderung gebaute Anschluesse wohl um da die Foerderbedingungen einzuhalten. Aber meines Wissens nach ist das nur ein kleiner Teil der FTTH Anschluesse der Telekom.

    Zitat von mbo77

    Und wenn man technische Möglichkeiten vergleicht, warum dann einmal das Maximum hernehmen und sonst nicht?

    Nein, das momentane Maximum fuer Glasfaser ist, meine ich, 400 Tbps ueber eine Standardfaser, das ist komplett irrelevant...

    ABER ich es haette mich gewundert wenn wir Zwei bei dieser Webseite einer Meinung gewesen waeren, und das ist ja auch gut so, die Diskussion im Forum lebt ja nicht zuletzt von unterschiedlichen Standpunkten. ;)

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 15:30

    Jein, 1000 Mbps Upload ist momentan auch bei FTTH ein seltenes Einhorn... wie gesagt, das ist zum Teil Marketinggruetze und etwas mehr Ehrlichkeit waere da angebracht gewesen.

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 15:09

    Mmmh, ist halt zum Teil Marketinggesuelze von zweifelhafter Korrektheit:

    Zitat

    Schnelles Internet ist nur ein Vorteil. Glasfaser bietet zudem niedrige Latenzzeiten. Das bedeutet: Wer klickt, erhält schon in 2 bis 10 Millisekunden eine Reaktion, während vergleichbare Kabel-, DSL- oder VDSL-Zugänge oft 20 bis 40 Millisekunden Verzögerung haben. Niedrige Latenzen sorgen für direkte Rückmeldungen – es gibt weniger Verzögerungen in Online-Games und bei Videokonferenzen fallen sich die Beteiligten nicht mehr unbeabsichtigt ins Wort, weil die Verbindung hängt.

    Das ist unlauter, bzw. verwirrt. Die Zugangslatenz bei GPON liegt bei ca. 2 ms und bei VDSL2 mit G.INP bei 4 ms (was die Telekom quasi ueberall schaltet wo sie Vectoring betreiben darf und wo mehr als ADSL geht). Ja, das ist immer noch ein Unterschied zugunsten FTTH aber die 20-40 ms sind in der Form FUD. (Auch Kabelanschluesse liegen i.d.R. unter 10ms Zugangslatenz).

    Zitat

    Ein weiterer Pluspunkt der Glasfasertechnik ist ihre Stabilität. DSL-Leitungen verlieren mit zunehmender Entfernung zum Verteilerkasten an Geschwindigkeit. Glasfaser hingegen liefert auch über lange Strecken konstante Leistung und ist weniger anfällig für Störungen.

    Freunde beim BMDS, die Geschwindigkeit (Strecke/Zeit) ist bei Licht in Glasfaser und bei Elektronen in Kupferleitern in etwa gleich, 2/3 der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, was sich unterscheidet ist die Kapazitaet. Und ja die Stabilitaet (oder besser Empfindlichkeit gegenueber Stoerungen) ist bei FTTH hoeher als bei DSL, aber das ist nur zu geringem Mass eine Funktion von der Entfernung zum Verteilerkasten.

    Zitat

    Was bringt die hohe Internet-Geschwindigkeit im Alltag? Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein 5 Gigabyte großes Familienvideo online mit Verwandten teilen. Mit DSL würde dieser Vorgang etwa 17 Minuten dauern, mit Glasfaser hingegen nur rund 40 Sekunden.

    Das ist auch wieder Gruetze, weil (8*5*1000^3/(17*60))/1000^2 = 39.2156862745 Mbps und (8*5*1000^3/(40))/1000^2 = 1000 klar ist, dass hier nicht DSL mit Glasfaser verglichen wird (ein Vergleich der IMHO eine einfache Antwort hat, beides sind unterschiedliche Kategorien), sondern ein hoher mit einem niedrigen Upload.

    Zitat

    Der entscheidende Nachteil des Kabelinternets: Es ist ein geteiltes Medium. Alle Nutzerinnen und Nutzer eines Straßenzuges teilen sich die verfügbare Bandbreite. Bei hohem Datenaufkommen, besonders abends, kann die Geschwindigkeit im Kabelinternet spürbar sinken. Da wir alle von Jahr zu Jahr mehr Daten austauschen, stößt Kabelinternet immer öfter an Grenzen.

    Das waere vielleicht ein Argument, wenn in Deutschland nicht bei Glasfaseranschluessen i.d.R. eines der PONS zum Einsatz kaeme, das sind halt auch geteilte Medien. Und selbst bei DSL oder AON, wo der eigentliche Zugangslink exklusov ist, da ist i.d.R: der Uplink vom DSLAM/Switch bereits wieder geteilt...


    Um positiv abzuschliessen, das ist wesentlich besser als ich befuerchtet hatte (hat aber noch "Luft nach oben").

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 22:37

    Also wenn man nicht sch_cake mit dem ingress Schluessewort/Argument nutzt ist die Faustregel den brutto-shaper ca. 10-20% unter die erwartete Bruttorate zu setzen, weil ingress shaping halt am falschen Ende stattfindet. Und selbst mit cake im ingress Modus kann es sinnvoll sein ca. 15% Abschlag einzurechnen. Ich habe einen VDSL2 Link mit 116.790/46.719 Mbps Sync per Shaper auf 100.00/45.000 gesetzt (cake ingress) weil ich in Messungen gesehen habe, dass es leicht zu Backspill-Ereignissen kommt wenn ich den Shaper hoeher konfiguriere...

    Ich habe allerdings keine Ahnung was die DG bei den 1000er Tarifen tatsaechlich provisioniert, aber die Telekom provisioniert ca. 15% ueber, d.h. da sollte es reichen den Shaper auf 1000 Mbps zu setzen. Muss man halt bei jedem ISP ausmessen.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 21:42
    Zitat von maik6849

    damit bekommt man aber noch viel weniger, warum sollte man das also tun?

    Weil man sich das Ingress shaping sonst sparen kann... der Hauptgrund fuer Ingress-Shaping ist es Bufferbloat beim ISP zu beheben und dafuer muss man den "Backspill" in die ISP-seitigen Puffer moeglichst unterbinden.

    Zitat von maik6849

    Aber Ingress Shaping ist bei der FritzBox ja sowieso standardmäßig aus und auch für schnelle Anschlüsse, AVM spricht von 1 GBit/s, nicht tauglich.

    Mei, das ist in der Tat so, dass die CPUs der meisten Fritzboxen etwas zu anaemisch sind um Traffic-Shaping im Gigabitbereich leisten zu koennen, zumindest ohne Acceleratoren.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 21:09
    Zitat von HubeBube

    Ich liege leicht darüber und sehe nicht ein dies hier wiederkehrend belegen zu müssen.

    Also die meisten Speedtests neigen dazu etwas zu uebertreiben... Ich habe eine gute Idee warum, statt einfach auszumessen wie lange es insgesamt dauert X Mbps zu uebertragen, versuchen die clever die Slow-Start Phase zu ignorieren und versuchen dann zusaetzlich die Uebertragungsrate in kleinen Zeit-Fenstern zu messen und das Maximum dieser Fenstermessungen zu reportierten, und das geht wegen Retransmits und der Art wie TCP Daten an den Socket frei gibt halt in die Hose... und das reportierte Maximum liegt ueber der tatsaechlich erreichbaren Rate.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 21:00
    Zitat von maik6849

    Aktivierst du die Option aber, solltest du den Download auf 940 MBit/s einstellen, du hast ja nur 1 GBit/s Ethernet, also in der Praxis max 940 MBit/s Datendurchsatz.

    Jain, die Shaperrate ist brutto, allerdings braucht man beim Ingress-Shaping eine Sicherheitsreserve und daher sollte man den Shaper eher auf 850 oder 900 stellen. Beim Uploadshaper ist so eine Reserve nicht notwendig.

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