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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 09:05
    Zitat von DLMttH

    Der Grundgedanke ist toll, das führt immerhin zu einer Situation, die für hiesige Verhältnisse etwas besser als durchschnittlich ist, da könnte man aber auch mehr draus machen.

    Z.B. gesetzlich geregelte Pflicht zu echtem OpenAccess (aehnlich wie beim Stromnetz) fuer alle ISP...

    Zitat von DLMttH

    Streng genommen stimmt es aber nicht ganz, denn mit Glasfaserplus (Plusnet ist immer noch nicht buchbar und ob nexiu als Alternative herhalten kann, weiß ich nicht), Telekom Kabel und G.Fast gibt's halt nix.

    Bei Glasfaserplus ist die Telekom zwar Partner, aber das ist so organisiert, dass auch die Telekom "nur" ein Kunde ist, aehnlich wie bei O2 und der UGG (wie Vodafone und OXG das handhaben werden weiss ich noch nicht). Was meinst Du hier mit G.fast?

    Zitat von DLMttH

    Und auch in normalen FTTH-Gebieten ist man mWn auf genau einen zusätzlichen Anbieter beschränkt, welcher an der Vorvermarktung teilnimmt und eigenes Peering überall garantiert, so gesehen hat man also gerade erst den Sprung geschafft.

    Das ist ein bisschen artifiziell, oder? In etwa so wie genau einen zusaetzlichen Anbieter der O2 im Namen hat ;). Und selbst die garantieren nichts, koennten also morgen auf WIA umsteigen. Selbst die Telekom selber garantiert in AGB und Leistungsbeschreibung nur sehr wenig.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 07:47
    Zitat von wandler

    Das ist auch ein Punkt, der oft übersehen wird: Während befürchtet wird, die Telekom könne ein gammeliges Kupfernetz "taktisch" oder "strategisch" gegen Glasfaseranbieter mit unverkäuflichen Produkten einsetzen, kann das Unternehmen sein modernes 5G-Netz exakt genauso einsetzen.

    Uebrigens sind weder LTE noch 5G adaequater Ersatz fuer einen Festnetzanschluss, da beide unter hoher Latenz und hohem Jitter leiden, was fuer Anwendungen wie Remote Desktop und VoIP alles andere als ideal ist.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 07:43
    Zitat von wandler

    Das war hier nicht gemeint. Wenn der Telekom-Bautrupp da war, hängt dort eine passive Glasfaserdose, an die der Kunde ein Endgerät seiner Wahl anschließen kann.

    Im Bestand gibt es bei der Telekom schon auch noch FTTH1.7 Anschluesse mit Provider-ONT, die werden dann per Technikereinsatz umgebaut, aber dafuer muss auf einen Termin warten.

    Zitat von wandler

    Alle Telekom-Kunden haben Zugang zu alternativen IP-Access-Providern über DSL und Glasfaser. Das ist kein Argument gegen die Telekom-Glasfaser, nur ein Argument gegen Telekom-IP-Access.

    Auf freiwilliger Basis, mit eingebauten Preissteigerungen ueber die Zeit, und mit zeitlich begrenzten Vertraegen... eine etwax wackelige Basis, zumindest in meinen Augen...

    Zitat von wandler

    kann das Unternehmen sein modernes 5G-Netz exakt genauso einsetzen.

    Nur gibt es da 2.5 altefnative Netze mit aehnlicher Abdeckung auf die man wechseln kann. Unklar wss Du Dir bei diesem Argument gedacht hast ;)

    Zitat von wandler

    Kein Regulierer kann die Produkte des Marktführers in der Qualität verschlechtern, er kann nur die Preise höher festlegen. Aber genau das stört die qualitätsbewusste Kundschaft regelmäßig nicht. Bei Apple zahlt die Zielgruppe gerne Aufpreis für das Bewusstsein, Nutzer einer Premiummarke zu sein.

    Unklar, regulatorische Auflagen, koennen natuerlich auch die Qualitaet beeinflussen, so koennte die BNetzA z.B. ISPs verpflichten IPv6 zu liefern oder z.B. Zero-Rating zu verbieten.

    Im Vergleich zu Apple mit eigener teurer aber performanter Hardware und Software, bietet die Telekom beim Internetzugang eine Dienstleistung an die im wesentlichen der ihrer Mitbewerber entspricht. Dank Regulierung und effektivem Marketing kommt die Telekom mit vergleichsweise hohen Preisen durch, das ist gut fuer die Aktionaere, aber aus Endkundensicht kann ich daran kaum etwas Gutes erkennen.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 07:29
    Zitat von Phino

    Telekom punktet einfach mit dem Gesamtpaket.

    Wie bemisst Du das?

    Zitat von Phino

    Dazu gehört dann Magenta mit den derzeit günstigsten Streaming-Anbieter-Paketen.

    Mmmh, MagentaTV kann jeder buchen, unabhaengig vom ISP.

    Zitat von Phino

    Und ich hatte schon 1995 extrem gute Servicehotline

    Ich bin nicht sicher ob das noch gilt, auch die Telekom fasst die Hotline als Kostenfaktor auf und wickelt das so guenstig wie moeglich ab.

    Zitat von Phino

    Und ich hatte nie "schlechtes" Internet.

    Wie bemisst Du das und woher weisst Du, ob das Interneterlebnis bei den Mitbewerbern nicht eben so gut oder gar besser ist?

    Zitat von Phino

    Mit so etwas haben bestimmt viele an Erfahrungen gemacht.

    Das bezweifle ich stark, ein grosser Teil der Telekom DSL Kunden duerfte niemals einen anderen ISP ausprobiert haben, oder die akteullen Angebote der Mitbewerber kennen.

    Spoiler alert, all die Maerchen von der unsichtbaren Hand des Marktes setzen voraus, dass die Kunden volkstaendig ueber alle Angebote informiert sind und diese objektiv bewerten koennen, bzw. bestrebt sind die Kosten zu minimieren. Beide Annahmen muss mann fuer den Internetzugangsmarkt in Deutschlend erst mal nachweisen, bevor man anhand der Marktstellung def Telekom deren Qualitaet bemessen will.

    Zitat von Phino

    Und dies ist das Gesamtpaket, was zählt, daher tut sich der "gemeine" Deutsche so schwer damit zu wechseln.

    D.h. bevor man solch ein Urteil faellt. Ich bezweifle hier nicht, dass das fuer Dich gilt, sondern, dass das eine hilfreiche Verallgemeinerung auf den gemeinen Deutschen ist.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 20:51
    Zitat von wandler

    Zur ökonomisch definierten Produktgüte zählen auch Dinge wie Markenbekanntheit.

    Zitat von wandler

    Nach ökonomischen Kriterien ist das Produkt besser, das sich erfolgreich verkauft und gegen Mitbewerber durchsetzt.

    Ah, ein Missverstaendnis, Du betrachtest das wohl von der Anbieterseite... aus Endkundensucht ist das kein relevantes Mass fuer Guete... (vielleicht ein Mass fuer gutes Marketing).

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 20:48
    Zitat von Phino

    Was hat dies mit Infrastruktur zu tun?

    Vile Kunden behandeln IMHO den Internetzugang wie Strassen, Strom, Gas, Wasser, Dein DB-Mitarbeiter wird sich bestimmt auch bei den anderen Netzen nicht gross darum kuemmern ob/wann die Erneuert werden muessen und laesst da auch alles einfach auf sich zukommen...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 20:46
    Zitat von mbo77

    Naja, das sind aber schon gültige Marktmechanismen.

    Nur weil es formal einen Markt gibt, sollte mann nicht den Fehler machen alle Entscheidungen so zu interpretieren als gaebe es einen funktionierenden Markt...

    Der theoretische Markt geht davon aus, dass alle beteiligten Informationen zu allen Angeboten haben, und in der Lage sind ihre Beduerfnisse zu quantifizieren. Das gilt IMHO fuer den Internetzugangsmarkt in der Masse nicht, weder kennen die Kunden alle fuer sie relevanten Angebote, noch koennen sie exakt quantifizieren wie viel Kapazitaet sie tatsaechlich benoetigen, und IMHO noch wichtiger sie scheinen "gut genug" als Ziel zu haben, nicht optimal...

    Und in so einer Situation muss man IMHO vorsichtig sein wenn mann die Marktergebnisse interpretiert, und eben nicht davon ausgeht, einen funktionierenden effizienten Markt vor sich zu haben.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 17:04
    Zitat von wandler

    Was das ist, legt allein der Kunde durch Nachfrage fest.

    Das ist eine eigenartige Definition von Guete... und geht davon aus, dass sich alle Kunden tatsaechlich aktiv zwischen allen verfuegbaren Angeboten entschieden haetten.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 16:38
    Zitat von Elemir

    Nein, sondern das Problem ist die Unwissenheit und Trägheit der (potentiellen) Kunden.

    Ist halt Infrastruktur, zumindest aus Endkundensicht...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 16:37
    Zitat von wandler

    Genau das ist der Punkt: Solche Überlegungen stellen nur Marktversager an, die den DSL-Betreibern in der Produktgüte massiv unterlegen sind.

    Das ist IMHO eine sehr eigenwillige Sichtweise, weil Dein Lieblings-ISP bereits unter regulatorischer Ueberwachung liegt wegen (geerbter Marktmacht). Deine Annahme die Telekom haette sich ihre Kunden in einen echten Wettbewerb dadurch verdient "besser" als die Mitbewerber zu sein, halte ich fuer inkorrekt. Ich wuerde eher sagen die Indizien zeigen gerade mal, die Telekom war lediglich nicht so schlecht, als dass sie ihre geerbte Kundschaft vergrault hat.

    Zitat von wandler

    Deshalb war ja anfangs davon nie die Rede, da war man noch überzeugt davon, dass man denen massiv überlegen ist, immerhin hat man ein Glasfaserprodukt.

    Technisch steht die Ueberlegenheit von FTTH gegenueber DSL fuer die naechsten Jahrzehnte hoffentlich ausser Frage. Hier get es schlicht um Finanzierungsfragen, und da ist es halt so, dass bereits existierende Netze die ihre Baukosten bereits lange wieder eingespielt haben erstmal billiger uz betreiben sind als Netze die unter Aufwendung mehrerer Milliarden EUR gerade erst gebaut werden und bei denen der Ausbauer i.d.R. die Geldgeber gluecklich machen muss.

    Ist aber ziemlich egal, weil der deutsche "Markt" fuer Internetzugang gar nicht als normaler Markt funktioniert, die Kunden suchen weder das billigste, noch das "schnellste" sondern scheuen in der Masse den Aufwand den ISP zu wechseln. Und versteh mich nicht falsch, das soll keine Kritik an den Endkunden sein, sondern an dem Modell mit dem BNetzA und der Gesetzgeber beim FTTH Ausbau agieren.

    Das Problem ist IMHO, dass weder Union noch FDP einer "normalen" Internetzugang als Infrastrukturloesung gegen ueber offen sind (bei der FDP ist das klar, die Union ist da etwas weniger dogmatisch, aber ein Fan von effektiver Verstaatlichung ist die nicht), und beide waren in der letzten Zeit mit ihren Fingern an den "Hebeln der Macht" (ausserdem gab es deutlich groessere Probleme, so dass ich verstehen kann, wenn da keine neue grosse Baustelle aufgemacht werden sollte).

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 15:35

    Erm, wandler, ich habe nicht den Eindruck, dass Du die Diskussion all zu aufmerksam verfolgst, zumindest laesst Du Dich da bei deinem freundlichen Getrolle wenig von Daten leiten.

    Das ist zwar ganz unterhaltsam, traegt aber nicht wirklich zur Diskussion ueber die DSL-Abschaltung bei.

    Die Mitbewerber wollen vermeiden, dass die DSL Betreiber die Abschaltung strategisch/taktisch nutzen um den Wettbewerb zu sabotieren. (Die fordern natuerlich mehr, aber das macht mann in der freien Wirtschaft halt so).

  • DG mit TP-Link Deco

    • pufferueberlauf
    • 30. März 2025 um 12:35
    Zitat von HubeBube

    Glücklicherweise haben wir ein Rechtssystem, welches grundsätzlich nur Einzelfallentscheidungen trifft. Daher wird über die Interpretation von "notwendig" auch individuell entschieden. Im Fall des Mietrouters ist die Mitteilung des SIP-Passwortes IMHO nicht notwendig, da der Provider dies selbstständig im Gerät hinterlegt.

    Unklar. Das ist die Position der DG aber das ist halt nur eine moegliche Interpretation. Die DG kommt damit durch weil:

    a) bisher niemand dagegen geklagt hat (zumindest nicht erfolgreich)

    b) weil die Bundesnetzagentur das zumindest nicht selbsttaetig unterbindet (hat wohl wieder mal ihren "Partner der ISPs" Hut auf).

    Aber solange kein direkt betroffener bei Verbraucherschutz, c't, BNetzA, oder vor Gericht eine alternative Interpretation vorbringt wird die DG (und andere ISPs) bei ihrer Meinung bleiben....

    Zitat von HubeBube

    Von daher bezweifle ich ganz stark, dass dieser konkrete Fall jemals die Gerichte im Rahmen eines Verfahrens beschäftigen wird.

    Warum sollte der Umstand eigener Router oder Provider-Router hier relevant sein, ein Router/Gateway ist nicht zwingend eine VoIP Basisstation. Ich vermute es liegt eher daran, dass wo kein Klaeger da kein Richter, d.h. kaum ein Endkunde wird wegen so einer Kleinigkeit vor Gericht ziehen wollen.

  • Fritz SFP XGS-PON Modul

    • pufferueberlauf
    • 29. März 2025 um 19:31

    Oh, OXG... darf ich Dich bitten alle Informationen dazu die Dein Sohn bekommt hier zu posten? Der OXG Ausbau sieht momentan danach aus als zeigte er wie sich Vodafone die Zukunft seines Kabelnetzes vorstellt. Vodafone ist gross darin Dinge anzukuendigen, und weniger gross darin sie umzusetzen, daher ist es IMHO super interessant zu erfahren was die in der Praxis machen... Dank im Voraus...

  • Verständnisfrage FiberTwist P2420

    • pufferueberlauf
    • 29. März 2025 um 19:27

    Wie schon gesagt hat AON kein relevantes Limit (400 Gbps Module werden aktuell verkauft, 800 und 1600 Gbps sind angekuendigt). Aber ich wette im Feld sind fast ausschliesslich 1 Gbps im Einsatz, zumindest fuer Privatkunden.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 28. März 2025 um 16:15
    Zitat von wandler

    Alles klar, wenn die Telekom und Vodafone sich im Wettbewerb gegen Glasfaser-Neueinsteiger behaupten ist, selbst mit unterlegenen Technologien, das schlecht, weil das Ziel der Regulierung "Wettbewerb" ist.

    Das klingt nach Fan-Fiktion... das Problem ist halt es gibt beim Internetzugang keinen funktionierenden Markt/Wettbewerb, daher muss mann IMHO vorsichtig sein mit solchen Argumenten der Art, weil die Telekom viele Kunden hat muss sie ein guter ISP sein. Gleiches gilt fuer Vodafone.

    Das Problem ist, mit bereits amortisiertem Netz kann mann Anbietern die ein neues Netz bauen muessen finanziell unter Druck setzen bzw. deren Ausbau unrentabel machen, das ist kurzfristig auch gut fuer Endkunden (geringere Preise) aber mittelfristig volkswirtschaftlich problematisch, weil die Kupfernetze den Weg des Dodo gehen werden...

    Zitat von wandler

    Nur wenn die Telekom und Vodafone vom Markt verschwinden und ein Haufen Glasfaser-Saftläden mit lokalen Monopol übrig bleiben, dann ist das gut, weil dann der "Wettbewerb" hergestellt ist.

    Ich tu mal so, als waere das eine ernsthafte Frage... Nein, das Ziel ist nicht die Telekom verschwinden zu lassen, sondern "lediglich" zu einer Situation zu kommen in der kein Unternehmen als so marktmaechtig angesehen werden muss, dass es reguliert werden muss. Das ist jetzt nicht mein persoenliches Ziel, sondern die Zielvorgabe fuer die Bundesnetzagentur. (Mein Wunsch ist das Zugangsnetz als staatliches Monopol solidarisch finanziert zu bauen und darauf dann ISPs als Dienstleister konkurrieren zu lassen.)

    Zitat von wandler

    Verstehe ich das richtig?

    Nein tust Du nicht, aber weil das erkennbar Absicht ist interpretiere ich das ganze als nettes Getrolle unter "Freunden", d.h. ich nehme Dir das nicht uebel, aber bier-ernst nehme ich das auch nicht.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 28. März 2025 um 14:44

    A) es gibt keinen relevanten Technologiewettbewerb... weil ein "Markt" mit bestenfalls ein/zwei Handvoll Technologien aber ca. 45 Millionen Anschluessen realistisch als Oligopol funktioniert und da ist nicht viel mit echtem Wettbewerb... (Ich weiss die aktuelle BWLer Doktrin scheint zu sein, alles ausser einem Monopol kann technisch Wettbewerb erlauben und dher sind nur reine Monopole abzulehnen; ich bin allerdings der Meinung diese Doktrin ist falsch)

    B) es ist IMHO aus technischer Sicht erkennbar welche Technologie der Gewinner sein wird...:
    DSL wird absehbar abgeschaltet werden weil zunehmend unwirtschaftlich -> Nachfolger wohl FTTH
    DOCSIS/Kabel wird ein paar Jahre spaeter folgen, aus aehnlichen Wirtschaftlichkeits-Gruenden -> Nachfolger wohl FTTH
    ImMobilfunk (5G/FWA) gehen hohe Zugangskapazitaeten nur mir mit hohen Frequenzen und damit kleinen Zellen und line-of-sight Radiotransmission (z.B. Millimeter-Wave) -> Glasfaser zumindest immer naeher zum Kunden.

    Da bleiben dann kaum Technologien uebrig um miteinander in Wettbewerb zu treten (LEO Satellit und Mobilfunk gegen FTTH, IMHO werden die sich den Markt teilen je nach den Staerken, FTTH fuer den schnellen Anschluss daheim, LEO und Mobilfunk primaer fuer unterwegs, und LEO fuer sehr abgelegene Standorte)...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 28. März 2025 um 12:15
    Zitat von wandler

    Wenn die Telekom so schlecht wäre, dann würde die Kundschaft bei jedem Überbau sofort flüchten. Wäre auch samt und sonders schon per DOCSIS bei Vodafone angeschlossen.

    Das ist ein anderes Argument als "weil sie besser ist", das ist ein die Telekom ist "gut genug" Argument so dass viele Kunden den Aufwand fuer einen ISP-Wechsel nicht auf sich nehmen. Dieses Argument halte ich fuer valide und ueberzeugender als das "ist besser" Argument.

    Zitat von wandler

    Ist sie nicht, denn die anderen sind noch schlechter.

    Das ist wieder ein subjektive Bewertung...

    Zitat von wandler

    (Nicht deine Kriterien, sondern harte wirtschaftliche Fakten.)

    Das ist IMHO Gruetze... sie moegen weniger rentabel/profitabel sein, das sind quantifizierbare Groessen, abstrakte "Guete" ist das nicht. Wie gesagt, als Meinung voll OK, als Faktenbeschreibung jedoch nicht.

    Zitat von wandler

    Und nur deshalb gibt es überhaupt eine Diskussion um eine Abschaltung, um die wirtschaftliche Stellung der Marktversager künstlich zu stärken.

    Das ist auch wieder mehr Getrolle als Argument. Ist aber auch egal, das Regulierungsziel ist Wettbewerb und da fuer ist eine Rekonzentrierung des Zugangsnetzes in die Hand eines privatwirtschatlichen Quasimonopolisten wenig zielfuehrend.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 28. März 2025 um 10:34

    Das ist doch Telekom-Fanboy-Gruetze/Getrolle, nun zieh die magentafarbene-Sonnenbrille schon aus und lobe die Telekom nicht ueber den gruenen Klee.

    "weil es besser ist" ist eine subjektive Bewertung, warum meinst Du diese wuerde von einer Mehrheit geteilt werden und daher als generelle Interpretation nuetzlich?

    Zitat von wandler

    Deshalb wird fleißig Lobbyismus betrieben für eine "Kupfer-Abschaltung", um regionale Monopole zu kreieren.

    Das ist zu undifferenziert, das Argument, dass die kommende DSL-Abschaltung taktisch/strategisch genutzt werden kann um Mitbewerbern zu schaden ist nicht von der Hand zu weisen. Das heisst jetzt nicht, dass die Vorschlaege der Mitbewerber komplett objektiv waeren, aber halt, dass hier relevante wettbewerbliche Fragen zu beruecksichtigen sein werden.

    Zitat von wandler

    1. ...ihr Glasfaserprodukt nicht wettbewerbsfähig gegen das Glasfaserprodukt der Telekom ist (weil es besser ist).

    IMHO maximal unklar, es gibt wenige Gebiete mit Doppelausbau, so dass kaum ein Kunde das tatsaechlich ueberpruefen/herausfinden kann. D.h. bestenfalls wird das Produkt der Telekom als besser wahrgenommen, aber das ist etwas anderes als objektiv besser zu sein.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 28. März 2025 um 09:12
    Zitat von DLMttH

    Naja, als alter Hase besitzen die schon ein paar mehr IPv4-Adressen, als sie Kunden haben. Das könnte noch eine Weile gut gehen, zudem die Kundenzahlen dort ja ziemlich stagnieren.

    Mmmh, die Telekom verwendet im Mobilfunk keinen DualStack, so dicke haben auch doe die IPv4 Adressen nicht sitzen. Aber klar, manche ISP haben schlicht keine realistische Chance DualStack als Standard einzusetzen wegen Mangel an IPv4 Adressen. Aber da waere es nett wenn die zumindest feste oeffentliche IPv4 anbieten wuerden, die bei Bestellung auf Kosten des Kunden zugekauft werden... ja, das ist unrealistische Traeumerei ;)

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 27. März 2025 um 22:10

    Wobei auch die Telekom keine feste Zusage macht, dass mann DualStack bekommt... und weder AGB noch Leistungsbeschreibung aeussern sich dazu...(ist bei O2 nicht anders, da haben allerdings die Moderatoren im Forum bestaetigt, dass aktuell bei DSL und FTTH echter DualStack geschaltet wird, aber wie lange "aktuell" anhalten wird, wissen nur die Goetter)...

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