Der Grundgedanke ist toll, das führt immerhin zu einer Situation, die für hiesige Verhältnisse etwas besser als durchschnittlich ist, da könnte man aber auch mehr draus machen.
Z.B. gesetzlich geregelte Pflicht zu echtem OpenAccess (aehnlich wie beim Stromnetz) fuer alle ISP...
Streng genommen stimmt es aber nicht ganz, denn mit Glasfaserplus (Plusnet ist immer noch nicht buchbar und ob nexiu als Alternative herhalten kann, weiß ich nicht), Telekom Kabel und G.Fast gibt's halt nix.
Bei Glasfaserplus ist die Telekom zwar Partner, aber das ist so organisiert, dass auch die Telekom "nur" ein Kunde ist, aehnlich wie bei O2 und der UGG (wie Vodafone und OXG das handhaben werden weiss ich noch nicht). Was meinst Du hier mit G.fast?
Und auch in normalen FTTH-Gebieten ist man mWn auf genau einen zusätzlichen Anbieter beschränkt, welcher an der Vorvermarktung teilnimmt und eigenes Peering überall garantiert, so gesehen hat man also gerade erst den Sprung geschafft.
Das ist ein bisschen artifiziell, oder? In etwa so wie genau einen zusaetzlichen Anbieter der O2 im Namen hat ;). Und selbst die garantieren nichts, koennten also morgen auf WIA umsteigen. Selbst die Telekom selber garantiert in AGB und Leistungsbeschreibung nur sehr wenig.