Beiträge von edding27

    1&1 hat hier völlig ohne Not einen Bock geschossen. Wenn sich ein paar Leute über die Messkampagne beschweren, werden sie recht schnell selbst ihren Fehler finden.

    Ich sag ja, ich war schon zu DSL Zeiten gewohnt, dass 1&1 zwar günstiger ist aber man mit dem günstigen Preis auch einen schlechteren Support bekommt. Fein, geschenkt. Hatte eigentlich nie Probleme mit 1&1 DSL und hab daher auch keinen Support benötigt.

    In meinem Fall jetzt mit der Glasfaser gibt es aber nicht nur den schlechteren Support sondern offenbar auch unnötig weniger Leistung dazu obwohl es ja technisch absolut machbar wäre.

    Ich finde in den ganzen AGBs keine Angabe darüber, ob das nun Netto oder Brutto Bandbreite sein soll. Überall steht nur "Garantiert" und "mindestens", usw.

    Begriffe, wo ich mir heutzutage nicht vorstellen kann, dass das ohne Sternchentext einfach dem Kunden präsentiert wird und der stellt dann beim erstbesten Speedtest fest, dass 10Mbit fehlen.

    Aber ja, ich kann auch nicht mit Gewissheit sagen, ob das nun Brutto oder Netto ist. Ich weiß nur, dass bei sämtlichen Telekomtarifen immer eine Überprovisionierung gemacht wird und das eben genau, damit der Kunde AN SEINEM PC auch die versprochene Bandbreite hat.

    Ich werde jetzt die Messkampagne starten und damit mal bei 1&1 anklopfen. Mal sehen, was die meinen.

    Wo steht das?

    Ich hab jetzt nochmal ALLE Unterlagen durchsucht, die ich bekommen habe von 1&1 bei Vertragsabschluss. Habe die PDF nach den Begriffen "Bandbreite" und "Brutto" oder "Netto" durchsucht. Ergebnis: Das Wort BANDBREITE kommt 4 mal vor in den AGBs aber nur in Verbindung mit TV-Diensten ("...blabal abhängig von Ihrer Bandbreite).

    Das Wort "Netto" oder "Brutto" kommt nirgends vor. Es gibt aber zig Beiblätter und die Tabelle, wo du ja auch siehst, das bei DSL Tarifen sehr wohl die Geschwindigkeiten unterschiedlich sind bei "Minimal", "Normal" und "Maximal". Bei Glasfaser sind sie das nicht - außer bei dem 1000Mbit Tarif.

    Außerdem habe ich noch folgendes Beiblatt gefunden, was ebenfalls mit der Bestellbestätigung kam:



    Fakt ist: Bei jedem Telekom Tarif mit diesen Bandbreiten (es sind die selben, was die Telekom auch anbietet) wird in der Fritzbox nicht mit 300/150 verbunden sondern eher mit 320/180 und ähnliches. Also deutlich drüber. Davon gibt es im Netz einige Screenshots. Bei mir steht in der Fritzbox EXAKT bis auf das letzte Bit 300/150 - und das versteht ich eben nicht.

    Auch an dich mal die Bitte, den Anschluss mit abgeschalteten Anbieterdiensten und eigenem Anbieterprofil von Hand einzurichten und 1000/1000 einzustellen. Ich habe den Verdacht, dass jemand sich vertan hat und der Shaper über die Autokonfiguration automatisch auf einen niedrigeren Wert eingestellt wird, als beabsichtigt. Vielleicht hat der Praktikant bei 1&1 die neuen Staffelungen eingepflegt.

    Schon versucht. Bringt alles nichts. Selbst die Fritzbox auf Werkseinstellungen zurück setzen und dann 1000/1000 eintragen geht nicht. Sobald die Box alles übernimmt und die Verbindung getestet hat, steht wieder (in meinem Fall) 300/150 da.


    Tachchen! Ich wollte einfach mal wissen, was ihr hier davon haltet:

    Ich hab seit paar Tagen jetzt den 1&1 Glasfasertarif 300/150.

    Ich hänge über ONT an einer Fritzbox 7590AX und hab so rund 10Mbit weniger im Upload als bestellt. Das ist jetzt meckern auf hohem Niveau aber mich wurmt es eben doch irgendwie, zumal auch die Latenz nicht so bombastisch ist wie ich es mir erhofft hatte. Lag ich beim selben Server vorher mit DSL bei 17ms bin ich jetzt bei 22ms. Laut Routenverfolgung hängen aber auch paar mehr Server dazwischen. Bei DSL hatte ich bspw. bei heise.de 7 hops, jetzt habe ich 9.

    Ping wäre mir aber an sich noch egal. Was mich wundert ist die PPPoE Meldung in der Fritzbox. Da steht nämlich folgendes:

    Information des Anbieters über die Geschwindigkeit des Internetzugangs (verfügbare Bitrate): 300000/150000 kbit/s

    Das ist quasi Spitz auf Knopf und ich brauch mich nicht wundern, dass ich Netto nur so um die 298/139 bekomme. Vor allem der fehlende Upload stört mich. 1&1 garantiert ja mittlerweile bei den Glasfasertarifen die Bandbreite bis aufs letzte bit. Zumindest ist das in den Angeboten und den AGBs so zu lesen.

    Kann es sein, dass 1&1 wenn es über die Telekom-Infrastruktur läuft technisch nicht das liefert was möglich wäre bzw. vielleicht auch nicht liefern darf/soll damit die Telekom noch ein Grund hat, warum man bei ihr Glasfaser buchen sollte?

    Ich hab schon screenshots gesehen von Telekomnutzern mit gleicher Bandbreite und die haben bei sich eine PPPoE Meldung mit 320/170 oder ähnliches. Also noch nen guten Puffer dabei.

    LineID ist die folgende:

    1UND1.DEU.DTAG.LH9A100000

    So, die Techniker sind eben gerade wieder abgezogen. War dann leider doch nicht so einfach wie gedacht. Die Leerrohre nach unten auszukundschaften ging noch relativ fix, im Keller gabs dann Probleme mit dem Verlauf, aber auch das wurde recht gut gelöst. Leider steckte oben in der Wohnung das Kabel immer wieder fest und ließ sich dann auch nicht mehr zurück ziehen sodass man sich entschieden hat, es ob vor der Wohnungstür hinter einer Revisionsklappe einmal zu spleißen. Es ist also kein durchgehendes Kabel bis zu mir hoch sondern einmal gespleißt. Man versicherter mir aber, dass das keinen Abbruch in der Qualität der Verbindung hervorrufe.

    Als dann alles fertig war wurde die Lampe vom Prüfmodem leider nicht grün. Es kam dann beim Testen auch kein Signal von außen auf die Ader, welcher im vermeintlichen HÜP mit mir verbunden werden sollte und was stellte sich herraus? -> es gibt noch einen zweiten Kasten in dem Haus, quasi der eigentlich HÜP. Zum Glück war gerade der Vermieter vor Ort und konnte den entsprechenden Raum aufschließen. Dort war quasi der echte HÜP und dort musste nochmal gespleißt werden. Von dort aus geht dann ein Kabel zu dem Hausverteiler (der von innen keine Stecker hatte wie mir der Techniker erklärte - sondern wo auch nur einzeln zusammen gespleißt wird - alles Fusch meinte er, er versteht nicht warum das so gemacht wurde hier) und dann wurde die Lampe oben bei mir Grün und jetzt haben wir ENDLICH - nach all den Jahren superlangsamen DSL - Glasfaser in der Wohnung. Wir sind Happy :):thumbup:

    Die Techniker waren dann ziemlich angenervt, weil sie dachten das ist alles in 2h erledigt und letztendlich sind es dann doch über 3h gewesen. Aber trotzdem nette Leute mit Lust auf ihren Job die wirklich viel versucht haben - gerade was den Leitungsweg angeht. TOP!

    Ich glaub das war bei mir wie immer der Vermieter, dem einfach alles egal ist und der halt nur nen Kasten für sich hat einbauen lassen und NULL an die Mieter über ihm gedacht. Bin gespannt ob die Telekom uns jetzt überhaupt anklemmen kann, wenn sie übermorgen anrückt und den offenbar unterdimensionierten Kasten sieht...

    Andererseits frage ich mich, ob das nicht auch hätte in dem sagenumwobenen "Auskundsprotokoll" hätte stehen müssen von dem mir die Telekom erzählt hatte und wo angeblich "schon alles festgehalten ist" wie der Ausbau stattzufinden hat. Dort wird doch wohl auch stehen, welche Kastengröße benötigt wird.

    Das auf dem Bild von edding27 sieht irgendwie eher nach der Onebox 3 WE aus. Aber das passt dann nicht so recht zu den 5 Wohnungen…

    Wer legt denn fest, was für ein Box verbaut wird? Der Vermieter/Eigentümer oder macht das die Telekom nach Anzahl der Wohnungen? Bei uns gibt es im Erdgeschoss den Laden des Hausbesitzers - dieser hat bereits Glasfaser (geht ein Kabel aus dieser Box zu ihm). Dann gibt es noch drei Wohnungen im 1.OG und zwei im zweiten OG.

    Vielleicht hat der Vermieter auch gesagt, er möchte nur für sich Glasfaser in den Laden und die Telekom hat gar nicht weiter nachgefragt und eben nur so nen kleinen Kasten eingebaut. Dann frage ich mich aber, warum das ganze Haus ständig Angebote von der Telekom via Brief bekommt, dass jetzt Glasfaser verfügbar wäre und anschlussbereit in dem Haus.