Beiträge von TranDo

    Die UGG muss einfach wissen, was sie will. - Will sie MFH mit mehr als 3 Einheiten auch ausbauen, wenn auch nur eine EEinheit einen Anschluss haben will, und den Rest im Keller bis zum HÜB einfach nur vorbereittet? - Wäre IMO die winnvollste Lösung denn:

    - Man ist dann schonmal mit der Technik im Haus (Keller), und kann nach Bedarf jeweils die anderen Wohneinheiten nach und nach mit anschlißen.

    Fände ich in meiner Situation auch am sinnvollsten, aber

    Sobald sich ein Gf-TA anschlussfertig in der Wohnung befindet, ist die take-up Rate höher als lediglich bei einem HÜP im Keller.

    dieses Argument ist auch nicht von der Hand zu weisen, wenn man einzieht und in der Wohnung schon den Anschluss sieht, denkt man sich, och, melde ich mich doch grad mal an.

    Vermutlich ist das auch der Hintergrund der UGG-Strategie. Und darum bin ich skeptisch, ob meine Alternativ-Idee, die GF-TAs in die (abschließbaren, zu den Wohnungen gehörenden) Kellerräume zu legen, falls sich kein glasfasergeeigneter Leitungsweg in die obere Etage findet, akzeptiert würde seitens des Hausbegehers.

    Am Ende der Begehung wird das Protokoll unterschrieben und ist damit finalisiert.

    Ich seh schon, letztlich brauchen wir von Anfang an in der WEG die Zustimmung, dass
    a) die Verkabelung umgesetzt wird, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wie UGG das machen wird (ist für mich als Kontrollfreak nicht leicht zu akzeptieren), und
    b) dass ich als derzeit einziger ernsthafter Interessent gegenüber UGG die WEG vertreten und damit bei der Hausbegehung entscheiden darf, sofern die anderen nicht zum Termin hierherkommen (haben z.T. vermietet und wohnen woanders).

    Wird sicher nicht ganz einfach. Es ist nicht so, dass die anderen wirklich dagegen sind, aber wie ihr sinngemäß geschrieben habt will sich halt erstmal niemand reinhängen (mental wie finanziell) für etwas, das nicht akut gebraucht wird. Gerade bei vermieteten Einheiten. Darum will/muss ich es den anderen so leicht wie möglich machen.

    Aber damit wäre ich der "Glasfaserbeauftragte" wie von HubeBube geschrieben. Das UGG-Auftragsformular spricht auch von "vertretungsberechtigtem Eigentümer", nicht zwangsläufig vom Verwalter (den wir nicht haben).

    Und vielleicht versuche ich vorher noch wie von HubeBube vorgeschlagen bei UGG eine Bauabteilung zu finden, die vorab unverbindlich, aber konkret berät; ich glaube aber, das ist im Prozess halt nicht vorgesehen.

    Kein Problem, sondern die Herausforderung!

    Oder so, genau.

    Du schriebst am Anfang, dass ich nach der Begehung das Begehungsprotokoll, wo die Montageorte mit Fotos usw. drin stehen, gegenzeichne. Weißt du, ob das sofort vor Ort passieren muss oder ich das Protokoll mit der geplanten Umsetzung vorher noch mit der Eigentümergemeinschaft besprechen kann und wir etwas Zeit zum Entscheiden haben?

    Bei der ersten Begehung, als es noch so aussah, als könnte ich einen einzelnen Anschluss bekommen, habe ich das Protokoll nämlich sofort auf dem Tablet der Begeherin unterschrieben.

    Denn das war eine meiner Ausgangsfragen: Steht mit dem Abschicken des Auftragsformulars schon fest, dass die UGG-Bohrhämmer später loslegen, oder kann man genau wie du schreibst noch kooperativ Einfluss nehmen.

    Der Trend aktiv die Immobilienwirtschaft, gerade bei kleineren Wohneinheiten, anzusprechen, ist sicher auch nicht bei UGG unerkannt geblieben. Deutsche Glasfaser bewirbt seit mehreren Monaten aktiv den Ausbau in MFH und ich habe einen entsprechenden Gestaltungsvertrag vorliegen. Da reicht es aus, einen einzigen aktiv genutzten Anschluss in der Immobilie zu haben, damit der Inhouse-Ausbau für alle kostenlos ist.

    Das könnte ja auch noch passieren, dass UGG die Bedingungen ändert. Wie alex_k schrieb, waren sie hinsichtlich der MFHs ja auch nicht immer so wie jetzt.

    Mir ist auch nicht wichtig, gerade jetzt einen Anschluss zu bekommen, ich kann auch noch warten, bis Bedarf bei den anderen Parteien entsteht. Ich will nur vermeiden, dass die Bedingungen später ungünstiger sind.

    Nach dem aktuellen WEG ist die Eigentümergemeinschaft verpflichtet, mindestens einen Highspeed-Zugang zuzulassen.

    Ja, aber muss sie auch Baumaßnahmen in allen Wohnungen zulassen, weil der Glasfaser-Anbieter zur Bedingung macht, dass entweder alle Wohnungen verkabelt werden oder keiner im Haus einen Anschluss bekommt?

    Das ist meines Erachtens eine Lücke, die WEG darf dem Eigentümer gegenüber nicht ablehnen, aber der Anbieter darf anscheinend der WEG gegenüber ablehnen, wenn er nicht gleich in alle Wohnungen Leitungen legen darf!

    "Nichts Kosten" [...] 200 EUR

    Schlimmstenfalls könnten die, die unbedingt wollen, für die, die partout nicht wollen, das Geld ja bezahlen.

    Deine Argumente (Home Office, Wohnungsmarkt, ...) sind natürlich alle richtig, gerade bei uns auf dem Dorf. Aber falls die Alternativen z.B. wären, entweder DSL und ein "schönes" Treppenhaus oder Glasfaser und ein durch die Installation verschandeltes Treppenhaus zu haben, würde ich auch erstmal zweifeln.

    Wo ist denn das Problem bei euch in der WEG sowas in einer Eigentümerversammlung mla klarzustellen, dass der Ausbau nur komplett im Haus stattfinden wird.

    Ich möchte vorher möglichst viele Informationen sammeln, wie es hinterher aussehen wird, damit ich den anderen Parteien - die derzeit kein gesteigertes Interesse an dem Ausbau haben - ein tragfähiges Konzept vorstellen kann. Am besten nach dem Motto "wird man gar nicht sehen und kostet euch nichts" ;)

    Optimalerweise halt, bevor das Formular unterschrieben wird, denn dafür muss in der WEG ja schon Einigkeit herrschen.

    Ich persönlich hatte hier wohl vor 3 Jahren nur "Glück", dass es diese Regelung von der UGG noch nicht gab.

    Genau, das hatte ich hier im Forum gelesen und so kam ich drauf, hier mal zu fragen.

    Wenn das im Keller installiert wird, ist der Zugriff nicht im Verfügungs- und Zugriffsbereich des jeweiligen Endnutzers

    Doch schon, oder? Ich schrieb ja "in die Keller", meinte die zu den jeweiligen Wohnungen gehörenden, abschließbaren Kellerräume.
    Danke aber schon mal für den Hinweis.

    Bei nächsten Haus sind es dann 5 WE, beim übernächsten 6 usw.

    Meines Erachtens könnte immer zur Wahl gestellt werden, ob die Inhouse-Verkabelung in einem Rutsch von UGG oder nach Bedarf von den Installateuren der Eigentümer gemacht wird, unabhängig von der Zahl der WEs. Machen sie halt nicht, schade.

    Wie immer in solchen Fällen ist ein kooperatives Vorgehen das Mittel der Wahl. Warum formulierst Du nicht ein freundliches Schreiben an UGG

    Ja gerne, wenn das Aussicht auf Erfolg hat? Ich wollte vorab hier fragen, ob das bei der Hausbegehung eh (freundlich kooperativ) erörtert wird, dann brauche ich weiter nichts zu machen, oder ob, sobald das Formular unterschrieben ist, UGG entscheidet, wie das Haus hinterher aussieht :) Die Hotline fand ich nicht sehr kooperativ, und wenn das Schreiben bei denselben Leuten landet, ist nichts gewonnen.

    Falls schon Leerrohre für Telekommunikation verwendet werden, kannn man auch überlegen in diese Leerrohre Inhouse-Speedpipes einzuziehen.

    Leerrohre gibt es nicht. Kann man die Speedpipes auch ohne Rohr verlegen, so wie andere Installationskabel? Und widerspricht das nicht deiner Aussage mit den fertig konfektionierten Leitungen mit Steckern, oder hab ich das falsch verstanden?

    Metallkanäle im Treppenhaus: Ok danke, das wäre dann ein Argument, nicht durchs Treppenhaus zu gehen, weil teuer.

    Hat denn jemand schon mal eine von UGG durchgeführte Inhouse-Verkabelung gesehen und kann Fotos posten?


    Ich wohne in einem Haus mit 4 Wohnungen (3 Eigentümer). 2022 wurde mir für meine Wohnung ein UGG-Anschluss verkauft, seit ca. 1 Jahr kommt neben dem Haus ein dünnes Rohr mit einer grünen Faser aus dem Boden.

    Auf Nachfrage sagt die UGG-Hotline, der Hausanschluss würde aber nicht weitergebaut, weil kein Auftrag für ein Mehrfamilienhaus vorliegt, denn ab 4 Wohnungen wird prinzipiell immer von UGG eine Inhouse-Verkabelung zu GF-TAs in jeder Wohnung durchgeführt, und ohne den enstprechenden Auftrag von mir bzw. der Eigentümergemeinschaft wird niemand angeschlossen.

    Problem 1: 3 Bewohner, die auf Glasfaser keinen Wert legen, bekommen Bauarbeiten in ihren Räumen zugemutet. Organisatorisch schwierig, aber lösbar.

    Problem 2: Das Haus ist ein umgebauter Bauernhof. Die Wohnungen haben unterschiedliche Grundrisse und auch die Treppe ist kompliziert. Ich selbst habe keine Idee, wie man die 2 oberen Wohnungen mit vertretbarem Aufwand erreicht. Auf die Frage, welche Rohre oder Kabelkanäle nötig seien, sagte die Hotline, "nur" 20mm Durchmesser =O!

    Ich habe nun Angst, dass ein UGG-Sub ohne Rücksicht auf Verluste 20mm-Panzerrohre mit Klemmschellen kreuz und quer über Putz durch Treppenhaus und Wohnzimmer nach oben verlegt und dafür womöglich noch Aufpreise wegen Mehraufwand fällig werden (das Formular hat dafür eine Klausel). Eine Verlegung außen ist wegen Denkmalschutz schwierig (wird lt. Hotline aber sowieso nicht gemacht, weil "das bei Glasfaser nicht geht" :/.)

    Kann mir jemand von euch also sagen, wie eine von UGG durchgeführte Inhouse-Verkabelung praktisch aussieht? Im Netz findet man nur hübsche Prinzipskizzen. Inwiefern ist die Leitungsführung verhandelbar und mit wem (bei der Hausbegehung?)? Sind die Hausbegeher fachlich fit und kreativ bei der Lösungsfindung? Sind wirklich 20mm nötig?

    Mein Ansatz wäre, die GF-TAs in die Keller zu legen und wenn jemand in den oberen Wohnungen doch noch Glasfaser will, hängt man den ONT im Keller daneben und geht mit Cat.7 weiter in die Wohnung. Dafür sind immerhin keine 20mm Rohr nötig. Meint ihr, UGG lässt sich darauf ein?

    Oder gibt es irgendeine Möglichkeit, UGG doch dazu zu bewegen, keine Inhouse-Verkabelung durchzuführen? Die Grenze "bis 3 Wohneinheiten Sache der Eigentümer" vs. "ab 4 Wohneinheiten zwingend UGG, sonst kein Anschluss für niemanden" ist ja rein willkürliche UGG-Geschäftspolitik.
    Und aufgrund des Fehlers vom Anfang liegt eine Faser eben auch schon da, es ist faktisch Unsinn von UGG, nicht wenigstens die dann auch gewinnbringend für meinen Vertrag zu nutzen.