Beiträge von madmax

    Dasselbe habe ich auch gerade bei der Telekom erlebt. Hausbegehung im MFH, Kabelkanäle im Treppenhaus wurde aufgeschrieben, HV hat abgeknickt. Irgendeine Baufirma derTelekom hat es umgesetzt. Dann kamen die Techniker der Telekom um vom Keller in die Wohnung GF zu legen.

    Techniker schaut in der Wohnung neben TAE- Dose und sieht das Leerrohr, geht in den Keller, lacht und zieht die GF vom Keller bis in die Wohnung durch das Leerrohr obwohl dort schon das Telefonkabel drin steckte.

    HV lässt die Kabelkanäle wieder zurück bauen.

    Wer kam am Schluss für die anfallenden Kosten auf?

    Nein. Der Gesetzgeber schreibt das prinzipiell im TKG so vor. "Der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer
    zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt;"

    Also im Regelfall in den Wohnräumen des Vertragspartners.

    Evtl. lassen sich ja Indoor-Speedpipe in die vorhandenen Wellrohre einziehen und UP-Dosen neben den vorhandenen Koax-Dosen installieren. Vom HÜP dann GF in diese Speedpipe einblasen lassen und am Ende die Pigtail für die Gf-TA anspleißen lassen. Obwohl, die DG verbaut ja Genexis in Aufputz ...:(

    Okay ich denke ein Kontakt mit dem Bauherrenservice wäre schon sinnvoll. Ich möchte da auch wenig vor Realisierung des Anschlusses experimentieren, weil dort mein aktuell laufendender Kabelanschluss mit Internet+Telefon darüber läuft.

    Das mit der Koax-Dose wäre nur für mich relevant, weil bei mir dieser Kabelkanal im Büro endet. Hier wäre ich aber auch bereit den Kabelanschluss zu opfern (der von dort Ringförmig in den Zimmern verteilt wird). Bei den anderen Eigentümern geht das Koaxialkabel direkt in einen Verteiler, wo aktuell die Vodafone "Connect Box" hängt, die ja dann einfach ausgetausch werden kann.

    In MFH gelten andere Spielregeln...

    Der Anschluss gehört in den Wohnraum und es wird bis in die Wohnung mit Verlegekabel, d.h. ohne Stecker am Ende gearbeitet. Von daher sollte das mit dem Wellrohr auch funktionieren.

    In EFH werden fertig konfektionierte Kabel in Standardlängen mit Stecker auf beiden Seiten verwendet. In MFH kommt das Kabel vom Ring oder der Rolle und Stecker werden nach dem Verlegen gespeisst.

    Das wäre aufjedenfall von Vorteil. Vielen Dank für diese Informationen. Hier konnten wir leider keine konkrete Auskunft bei der Hausbesichtigung bekommen.

    Sucht Kontakt mit dem Bauherrenservice der DG und schildert den Fall. Ggf. muss eine erneute Begehung stattfinden, da ist dann im Protokoll festzulegen, dass unkonfektioniertes Kabel zur Anbindung der Wohnungen verwendet werden muss. Wurde das Begehungsprotokoll bereits unterschrieben?

    Gute Idee mit dem Bauherrenservice, hatte ich nicht auf dem Schirm. Nein, das Begehungsprotokoll wurde noch nicht unterschrieben, weil wir uns nur beim HÜP einig geworden sind. Außerdem war beim letzten Termin noch nicht klar, ob wir wirklich in jeder Wohnung gut durch die vorhandenen Leerrohre kommen würden.

    Der Mensch bei der Hausbegehung hatte eh genug und meinte wir sollen uns mal extern beraten lassen, ob das so funktioniere wie wir uns das vorstellen, er könne ja keine Beratung anbieten. Also nur eine Art Vermittler zwischen uns und der deutschen Glasfaser.

    Was ich auch extrem gut fand: die DG betont auf Ihrer Seite, wie gut FTTH ist und dass die Glasfaser bei Ihnen bis in den Wohnraum gelegt würde. Er wiederum meinte, dass das eher so eine Art "Wunsch-Architektur" ist und die technische Umsetzung auch anders aussehen kann.

    Haben wir bisher nicht diskutiert. Der Begehungsmensch sagte nur: "was ist dann wenn der Techniker nicht durch kommt? " Ich dachte mir dann so, wenn man es nicht ausprobiert, kann man es halt auch nicht wissen.

    Ich kenne mich aber viel zu wenig aus, ob das wirklich so eine Herausforderung ist das Glasfaserkabel zu legen. Weil der GF-TA ja der Abschluss des passiven Glasfasernetzes ist, wäre die DG ja auch in der Verantwortung das Kabel zu legen und bei Problemen zu tauschen. Auf der Homepage ist ja nichtmal zu sehen, wie das LWL-Patchkabel aussieht. Ich habe hier im Forum gelesen, dass es auf einer Seite auf den HÜP gespleist wird auf der anderen Seite in den GF-TA gesteckt wird. In anderen Beiträgen ließt man, dass beide Seiten konfektioniert sind.

    Diese Infos habe ich nicht und daher würde ich den Teil bis GF-TA natürlich am liebsten schon verlegen lassen.

    Im EG könnte ich auch im Notfall eine Aufputzverlegung mit Wanddurchbruch ins Büro machen (nur Kellerräume). Besser wäre natürlich das vorhandene Rohr zu nutzen und am besten die Coaxialkabel auch noch drin zu lassen.

    Guten Tag,

    ich lese jetzt ca. seit einer Woche in dem Forum und habe auch schon sehr gute Beiträge zu diesem Thema gelesen.

    Ich wohne in einem MFH mit drei Einheiten und alle drei Parteien haben vor 1.5 Jahren bei der deutschen Glasfaser einen Vertrag unterschrieben. Jetzt war letzte Woche die erste Hausbegehung und wie zu erwarten kam das Thema Leerrohre auf.

    Das Haus hat keinen Keller, jedoch einen Technikraum im EG wo Wasser, Strom und Daten eingeführt werden. Die Glasfaserleitung muss auch auf diesem Weg über ein vorhandenes Rohr in das Haus, alles andere wird aufgrund der Entfernung + Gefälle zur Straße nicht möglich sein. Das wird dann in der Verantwortung des Unternehmens liegen, das das Haus an das Glasfasernetz anbinden wird.

    Der HÜP kommt dann mit in den Technikraum von wo drei Glasfaserleitungen in die Wohneinheiten verteilt werden sollen.

    Bei Abschluss des Vertrags, war die Rede von - falls Leerrohre in die Wohnungen vorhanden sind, ist alles kein Problem.

    Wie in den meisten Fällen sind jedoch flexible Wellrohre verlegt, das wurde bei der Hausbegehung bemängelt und sollte ja auch laut DG nicht genutzt werden, weil das Patchkabel hängen bleiben kann. Außerdem sollte ja das Leerohr beim Tag der Aktivierung leer sein und kein weiteres Kabel gelegt sein (aktuell ist ein Koaxialkabel verlegt).

    Die vorgeschlagene Alternativlösung mit Umsetzer über vorhandene Koaxialkabel in die Wohnung kommt für uns nicht in Frage.

    Diese Lösung benötigt weiter aktive Komponenten und das macht es mit Strom etc. wieder komplizierter.

    Wir haben gemeinsam die Durchgängigkeit der Leerrohre mit einer Nylon-Kabeleinziehhilfe überprüft und sind bei allen drei Wohnungen ohne große Schwierigkeiten durchgekommen.

    Die Wellrohre haben 20mm bzw. im EG 14mm Durchmesser und sind größtenteils gerade verlegt und machen wahrscheinlich nur am Anfang und Ende einen Bogen. Die Länge sind wahrscheinlich auch maximal 10m, d.h. auch hier sehe ich kein Problem.

    Wir möchten natürlich die vorhandene Infrastruktur nutzen, das Haus wurde vor 5 Jahren neu gebaut, es ist völliger Unsinn hier neue Kabelkanäle zu verlegen.

    Jetzt meine Fragem an das Forum:

    - sollte das Koaxialkabel zwingend raus?

    - Ich habe hier gelesen das Verlegung im Wellrohr möglich ist aber sollte nicht zuviele Bögen haben

    - So wie ich hier gelesen habe wird das vom Verlegetrupp trotzdem durchgezogen

    Wir haben jetzt nächste Woche einen weiteren Hausbegehungstermin, wo die wir die Positionen der Gf-TA definieren möchten (in der Wohnung).

    Warum macht eigentlich niemand mit mehr Plan und Erfahrung die Hausbegehung, damit auch solche Themen anständig diskutiert werden können? Da wird nur gesagt, geriffelt - geht nicht, fertig. Es kann ja wohl kaum sein, dass diese Rohre so ein Hindernis sind ansonsten hätte man das bitte schon ganz am Anfang anschauen können, bevor die Verträge abgeschlossen wurden. Außerdem kommen diese ja wahrscheinlich in 99% aller Häuser vor.

    Ein Glasfaseranschluss im Keller bringt mir leider nicht so viel, dann kann ich auch bei dem vorhandenen Kabelanschluss bleiben.

    Viele Grüße und vielen Dank