Beiträge von Klappstuhl

    Ich wollte gerade den Fritz abbauen und direkt neben dem ONT mit einem kurzen Kabel wieder aufbauen, als beim Ausstöpseln des LAN-Kabels die Internet-LED aufpoppte und das Internet daraufhin funktionierte.

    Ist/war das Zufall oder gibt es dafür eine plausible Erklärung?

    Nachdem ich die LAN-Verbindung wieder hergestellt hatte, blieb die Internetverbindung bestehen.

    Hallo,

    ich habe mir eine gebrauchte Fritz4040 für einen Anschluss der Deutschen Glasfaser in NRW geholt.

    Die Konfiguration für das Internet ist laut Anleitung von DG und AVM sehr einfach. Bei Internetzugang einfach DSL-/Glasfasermodem und Deutsche Glasfaser auswählen und schon sollte die Internetverbindung stehen.

    Der Anschluss ist für kundeneigene Router konfiguriert und ein anderer billiger Router von LevelOne funktioniert auch. Bei der Fritz bleibt aber die Internet-LED immer aus und beim Testen der Verbindung kommt die Fehlermeldung, dass der Verbindungsversuch fehlgeschlagen sei und der Fehlergrund nicht ermittelt werden konnte.

    Ich habe schon den ONT neu gestartet, die Firmware auf 7.29 aktualisiert und die Werkseinstellungen geladen.

    Nun bin ich mit meinem Latein am Ende.

    Hat noch jemand einen Tipp, wie ich das Ding hier ans Laufen bekommen oder feststellen kann, ob die Fritz ne Macke hat?

    Die Verbindung zur Fritz funktioniert per LAN und WLAN problemlos und die LEDs "LAN" zeigen sowohl an der Fritz, als auch am ONT Bereitschaft an.

    Frohe Weihnachten!

    Wofür es Kinderschutzmechanismen gibt, die man dafür sehr viel flexibler und effizienter einsetzen könnte.

    Welche meinst du? Ich kenne keine, die praktikabel wären.

    Zitat

    Dafür gibt es WLAN Passwörter.

    Meine Infos zu dem Thema sind nicht sehr aktuell, aber ich kenne zumindest ältere Berichte dazu, dass die Verschlüsselungen von WLANs mitunter sehr einfach zu knacken waren. WPS wird auf manchen Seiten als "unsicher" beschrieben und es wird trotzdem in aktuellen Routern verwendet.

    Da ich mich nicht mit jedem Thema intensiv beschäftigen kann und da wir hier angrenzend an einen öffentlichen Weg wohnen, wo zu jeder Tageszeit irgendwelche Lümmel Späßchen machen können, schalte ich den Router einfach aus, wenn ich ihn nicht brauche.

    Zitat

    Die Frage ist: Was kostet das auf der anderen Seite? Über Smarthome, intelligente Systeme und Elektrifizierung lassen sich erhebliche größere Energiemengen einsparen, benötigen dafür aber Internetzugang.

    Ein Smartphone nutze ich nicht, bzw. nur selten wenn, dann ohne Internetverbindung.

    Mit intelligenten Systemen und Elektrifizierung meinst du wahrscheinlich so etwas wie Hausautomatisierung. Das würde mich in der Tat etwas reizen, kommt für mich aber nur in extrem begrenztem Maße in Frage. Einsparpotential gibt es da mWn. nur, wenn man es gleich bei der Errichtung montiert. Nachträglich ist das nicht wirtschaftlich. Hinzu kommt, dass wir ein Holzständerhaus haben, in dem man praktisch keine Leitungen nachträglich legen kann.
    Vielleicht ist meine Vermutung auch falsch. Womit meinst du, könnte man durch den Router nennenswert Energie einsparen?

    Zitat

    Das wäre dann das größte Argument, das Gerät sofort zu entsorgen. Ansonsten wird das Argument mit den "nächtlichen Späßchen" ganz schnell zum "täglichen Alptraum".

    Einerseits ja. Andererseits gibt es eine Geschichte dazu und ich wüsste nicht, welcher Router besser wäre. Das Ding hier bekommt zwar keine Updates, aber das kenne ich auch z.B. von TP-Link nicht anders. Andere Hersteller liefern vielleicht öfter Updates, sind dafür aber auch wesentlich verbreiteter, sodass deren Lücken wesentlich öfter ausgenutzt werden, da sie bekannter sind.

    Zitat

    Für alle drei Argumente gibt es Alternativen, die bessere Leistungsfähigkeit bei weniger Nebenwirkungen bieten. Ich will dich nirgendwo reinquatschen, aber sämtliche Argumente für ein Ausschalten des Routers über Nacht, die mir untergekommen sind, sind inzwischen in modernen Haushalten überholt.

    Vielleicht liegt hier der Grund für die unterschiedliche Betrachtungsweise. Ich halte sehr wenig von modernen Haushalten, wie es derzeit umgesetzt wird. Ein Alexa oder Siri käme für mich nicht in Frage und so ziemlich alle einfachen Lösungen sind Cloudlösungen mit Datenabfluss oder zumindest der Gefahr von Datenmissbrauch. Will man Daten im LAN behalten, wird es sehr aufwendig und man muss viel Zeit investieren. Bei Einrichtungen, die mehrere Dekaden halten und funktionieren sollten, wäre das eine Daueraufgabe. Die Zeit hat kaum jemand, weshalb es sich nicht durchsetzen wird und weshalb ich es für ungeeignet halte.

    Telefon läuft nicht darüber.

    Es gibt mehrere Gründe, warum ich den Router ausgeschaltet haben möchte, wenn er nicht genutzt wird. 1. sollen die Kinder nicht permanent die volle Bandbreite haben, um halbwegs geregelte Schlafenszeiten zu haben 2. soll WLAN nicht erreichbar sein, sodass sich nicht jemand so leicht ein "Späßchen" erlauben kann und 3. ist da dann auch der unnötige Energieverbrauch, dem man mMn nur mit sehr konsequentem Abschalten entgegenwirken kann. 8 - 15 W, die Router/Modems aufnehmen, auch wenn praktisch keine Nutzdaten übertragen werden, halte ich für nicht unerheblich.

    Sicherheitsupdates gab es bei dem Router (WGR-8031) nicht. Soweit ich gesehen habe, bietet LevelOne auch keine dafür an.

    Hallo,

    verwendet Deutsche Glasfaser so etwas wie ASSIA und/oder DLM?


    Hintergrund:

    Ich habe diese Tage das erste Mal von diesen beiden Kürzeln gelesen, aber bisher keine Erklärung dazu gefunden, was es genau ist und wie es funktioniert. Soweit ich verstanden habe, prüft eine Software fortlaufend (zumindest an Vectoring-Anschlüssen) die Verbindung und konfiguriert diese ggf. um (drosselt), sofern es meint Probleme zu erkennen.

    Wir haben einen DG300/150-Anschluss mit Nokia ONT und einem billigen LevelOne-WLAN-Router. Bei Abwesenheit und zu Schlafenszeiten wird der Router (nicht der ONT) idR. über eine schaltbare Steckdosenleiste ausgeschaltet. Da die Internetverbindung ab und zu mal hängt (was ich daran merke, dass meine Kinder mit Schnappatmung und Kammerflimmern zum Router hechten :) ), überlege ich, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Problemchen und dem regelmäßigen Ausschalten des Routers geben könnte.

    Ich möchte hier eine kurze Rückmeldung geben.

    Kurz nachdem ich gekündigt hatte, haben die mir die Leitung warmgeklingelt, aber nicht eine Nachricht auf dem AB hinterlassen.

    Außerdem haben sie mir mit der Kündigungsbestätigung per Mail ein Upgrade von DG300/300 auf DG400(/?) für 40 Euro/Monat für 24 Monate angeboten.

    Telefonisch hat man mir dann DG300/150 für 35/Monat über 24 Monate angeboten. Die Alternative wäre die Umstellung auf einen etwas preiswerteren DSL-Anschluss gewesen, was mit Aufwand und evtl. schlechterer Qualität verbunden wäre. Pro Jahr kostet mich das nun vielleicht 60 Eur/a mehr als unbedingt notwendig, aber damit kann ich leben. Für mich passt das und ich denke die DG kann damit auch leben.

    BTW: Als wir uns vor 2,x Jahren für den DG-Anschluss entschieden haben, war von einer unsymmetrischen Bandbreite die Rede. Ich meine, es war 200/100 MBit. Als der Anschluss aktiviert worden ist, haben die das auf 300/300 Mbit/s geändert. Von so einer Konfiguration habe ich an anderer Stelle noch nie etwas gelesen.

    Schockieren wollte ich hier niemanden.

    Einige Sachen sehe ich auch wie du es schreibst, aber einiges auch ganz anders.

    Dass ISDN nächstes Jahr abgeschaltet wird, höre ich jetzt seit fast 10 Jahren, aber ich habe es immer noch und behalte es, solange es geht.

    Hochlohnland: Einerseits ja, aber ich habe hier nicht einen Deutschen bei der Verlegung gesehen. Hier waren ausschließlich niederländische Firmen mit osteuropäischen Arbeitern. Bis auf ganz wenige Ausnahmen optimiert jede Firma ihre Ausgaben und die wenigsten können es sich leisten, das anders zu handhaben. Den "Geiz ist geil"-Vorwurf finde ich daher unangemessen. Das ist einfach die Marktwirtschaft, in der wir leben.

    16 MBit reichen hier. Selbst die werden nur selten genutzt und man muss auf fast nichts unangemessen lange warten. Für Homeschooling ist auch nicht mehr notwendig, denn da werden nur mal ein paar MB Dateien verteilt, meist nur ein paar kB. Videostreams sind selten und bei der verwendeten Auflösung und Qualität geht das locker über den Anschluss. Warten muss man idR. auf die Software von M$ oder auf die Gegenstelle.

    Die hohe Bandbreite wird hier nur für Spieleupdates meines Sohnes und Filme genutzt und da limitiert dann die Hardware, sodass der DG-Anschluss nicht voll ausgenutzt wird. Die Filme sollen mind. mit 1080p kommen.

    Ich finde diese Anspruchshaltung ignorant. Das kostet nicht nur viel Geld, sondern auch viel Energie. Ein großer Teil wird zudem für Werbung verschwendet.

    Die Verbindungsstabilität liegt hier nicht am Router. Ich nutze nicht den von DG und ein Bekannter, der im gleichen Netzausbaugebiet wohnt, hat ebenfalls immer wieder Aussetzer.

    50/100 MBit über Glasfaser: Ich vermute, dass die Geräte auch bei 1GBit nicht wesentlich mehr Strom verbrauchen. Die limitieren das ziemlich sicher, um den Kunden mehr Geld für mehr Bandbreite aus der Tasche holen zu können. Das halte ich für legitim, denn die müssen auch sehen, wie sie ihren Schnitt machen. Aber wie alpha schon schrieb, müssen die meisten Kunden eben auch gucken, wie sie zurechtkommen.

    Das trifft die Sache ziemlich gut.

    Vielleicht noch zur Ergänzung: Wir haben noch einen DSL16000-Anschluss mit echtem ISDN von Vodafone. Wegen des ISDNs möchte ich den auch nicht abgeben, denn meine Erfahrung der letzten 25 Jahre zeigt, dass nichts so stabil wie das ist. Auch das alte DSL ist robuster. Alle 1-2 Jahre zickt es mal rum. Dann melde ich das bei Vodafone, die rekonfigurieren "irgendwas", manchmal gehen dabei ein paar Prozent Bandbreite verloren, aber es läuft dann wieder.

    ftth haben wir nun fast 2 Jahre und es passiert so alle 2-4 Wochen mal, dass da einfach gar nix mehr geht. Mal nur für ein paar Minuten, mal etwas länger. Obwohl ich den Anschluss so gut wie nie benutze, merke ich das umgehend, da dann meine Kinder sofort mit Schnappatmung neben dem Router stehen, wobei sie mich mit Verachtung und Mitleid überhäufen. Sie halten mich auch für einen Höhlenmenschen, weil ich diese Situationen nicht als prekäre Zustände anerkenne :)

    Als vor 2 Jahren ftth möglich war, habe ich lange mit mir gerungen, ob ich das nehme und wenn, ob ich DSL/ISDN parallel behalte. Ich habe mich dann für die teuerste Variante entschieden, nur um den Anschluss ins Haus zu bekommen. Die ersten Monate lag der Anschluss hier auch vollkommen ungenutzt herum. Dann kam Corona mit Homeoffice und meine Kinder bekamen einen eigenen PC, sodass der Anschluss nützlich war.

    Am Liebsten wäre mir im Moment ein Anschluss für 20 Euro, wobei mit 50-100 MBit/s ohne Telefon reichen würden. So weit wird DG nicht runtergehen, aber 40 Euro lege ich für diesen Luxus auch nicht hin. Ich warte ab und sehe mich nach Alternativen um.

    Ich kenne mich mit den Preisen für Glasfasernicht aus. Gemessen an der Bandbreite ist das wahrscheinlich OK, aber wenn man nicht viel Bandbreite braucht, dafür aber Wert auf 2 stabile Amtsleitungen und ein von außen erreichbare IPv4-Adresse legt, dann bekommt (oder bekam) man das bei z.B. Vodafone über Kupfer deutlich günstiger.

    Ich will mich nicht über deren Preise beschweren, aber zu unseren Anforderungen passt das Angebot der DG nicht so gut.

    Ich habe nicht mit denen gesprochen und die haben auch nicht auf den AB gequatscht.

    Zwischenzeitlich ist aber auch eine EMail angekommen, in der sie mir DG400 für 39,99 Euro/Monat über 24 (!) Monate anbieten. Das ist teurer als das Angebot, welches sie im Internet für Neukunden machen, bei dem man 25 für die ersten 12 Monate und dann 50 für die restliche Zeit bezahlt.

    Kurze Rückmeldung:

    Die Kündigung ging sehr problemlos und vor allen Dingen schnell. Innerhalb weniger Stunden hatte ich auf meine Kündigung per Kontaktformular die Bestätigung im Email-Postfach. Ob das daran lag, dass ich denen eine Kopie per Mail und Fax gesendet habe, weiß ich nicht, aber ich rechne denen das zunächst als Pluspunkt an.

    Einen Werktag später, also heute, kam auch gleich der erste Anruf.

    Die sind auf Zack.

    Vielen Danke für diese Infos, denn auf der Webseite findet man die nicht übersichtlich zusammengestellt.

    Die zweite Leitung (Sprachkanal) hatte ich vergessen. Wenn ich das richtig sehe, bräuchte ich für 3 Rufnummern, zwei Sprachkanäle und Festnetzflat einen DG400-Tarif mit Komfortanschluss. Mit eigenem Router würde das 49,99 + 3,- = 52,99 Euro monatlich kosten. Mit Mietrouter wären das 54,99 Euro.

    Im Moment haben wir einen DG-Basic-Tarif mit 300/300 MBit (!) für 45,-/Monat. Diese Konfiguration finde ich auf der Webseite nicht.

    Ich werde das wohl kündigen und nur verlängern, wenn die mir preislich entgegenkommen.

    Hallo,

    ist es möglich, über den ftth-Anschluss von Deutsch Glasfaser einen Tarif eines anderen Anbieters zu buchen?

    Wir haben vor knapp 2 Jahren einen DG-Anschluss gelegt bekommen und mein Plan war, nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit zu einem anderen Anbieter mit "für uns besseren" Konditionen zu wechseln. Bei der DG erhält man für vertretbares Geld nur eine Rufnummer. Mir wären aber 3 Nummern + Flatrate wichtig, könnte dafür auf Bandbreite verzichten, denn die 300/300 MBit brauchen wir nicht.

    Weder in Vergleichsportalen, noch bei den bekannten Anbietern selbst kann ich herausfinden, ob die uns über die DG-Leitung versorgen würden.

    Nebenbei: Hat jemand Erfahrung mit der Kündigung bei DG? Klingeln die einem danach die Bude warm, so wie sie es für die Bewerbung des Anschlusses gemacht haben, als über Monate wöchentlich einer vor der Tür stand und jedes mal "die letzte Möglichkeit für den Vertragsabschluss eines Anschlusses" angeboten hat?

    Ich wünsche Frohe Weihnachten gehabt zu haben!


    Ein reiner AP muss auch kein IPv6 oder IPv4 können, was auf Layer 3 und höher passiert ist dem völlig egal :-).

    OK, dann ist es wohl kein reiner AccessPoint, denn er stellt einen DHCP-Server zur Verfügung. Diesen kann ich nur für IPv4 konfigurieren, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass er mit IPv6 nichts anfangen kann.

    Konkret sah das bei mir so aus:
    Ich habe einen DSL-Anschluss, über den ein PC mit pppoe eine Verbindung herstellt. Auf dem PC läuft Jana Proxy. Der AP ist mit dem LAN verbunden, stellt einen DHCP-Server bereit und verbindet die WLAN-Clients mit dem Proxy.

    Neulich habe ich dann den Level1-Router an den GF-Anschluss geklemmt und die beiden LANs miteinander verbunden. Auf dem Level1 war der DHCP-Server für das LAN aktiviert und er hat ein WLAN bereitgestellt. Ich hatte also ein WLAN vom alten AP und eins vom Level1.
    Als ich dann einen PC mit dem WLAN des Level1 verbunden habe, bekam dieser keine IPv6-Adresse.
    Wenn ich den PC mit dem WLAN des alten APs verbunden habe, bekam er eine IPv6-Adresse, obwohl im Webinterface des alten APs kein einziger Hinweis auf IPv6 zu finden ist.

    Nachdem ich den DHCP-Server des alten APs ausgeschaltet hatte, funktionierte das mit der IPv6-Zuordnung.


    Der Rest deines Beitrags klingt für mich so, als wäre IPv6 nach wie vor nur was für Experten und als würde es weiterhin nur stiefmütterlich behandelt werden. Funktioniert IPv6 bei OpenWRT einigermaßen und bekommt man das auch eingerichtet, wenn man nur gelegentlich mal was mit Netzwerken zu tun hat?

    Mir ist noch eingefallen, dass ich die Telefonfunktion nicht getestet habe und nicht weiß, ob dafür IPv6 notwendig ist.

    Mit letzterem hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Bevor ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich durch Trial+Error herausgefunden, dass "PD Enable" und "Rapid Commit" angehakt sein müssen. Dann bekomme ich IPv6-Adressen. Die PCs haben zuerst aber keine v6-Adressen bekommen, bzw. nur dann, wenn ich mit dem WLAN eines an einem DSL/ISDN-Anschluss laufenden Accesspoints, verbunden war. Da sind sich vermutlich die DHCP-Server in die Quere gekommen, aber da der AP kein IPv6 kann, verwirrt mich das.

    Im Moment brummt mir aber die Birne. Der Sache werde ich morgen auf den Grund gehen.

    IPv6 werde ich bei dem Level1-Router wahrscheinlich nicht benutzen, zumindest nicht dauerhaft oder solange nicht, bis es für die Firewallsache keine anständige Lösung gibt. Mir ging es im Moment darum, dass der GF-Anschluss gescheit funktioniert. Ich brauche den GF-Anschluss noch nicht, da ich bisher noch alles an einem alten DSL/ISDN-Anschluss angeschlossen habe, bei dem auch eingehende Verbindungen per IPv4 funktionieren und die Telefonie rockstabil ist.

    Beim Level1 WGR8031 sehe ich zumindest keine Möglichkeit, die DUID zu ändern. Es würde mir auch nichts bringen, denn ich weiß nicht, welche vom Server erwartet wird. Davon abgesehen wäre es ein massiver Nachteil, wenn der Server nur eine Gerät akzeptiert, denn dann kann man als Endbenutzer nicht mal eben den Router wechseln, was besonders im Falle eines Defektes sehr störend sein kann.

    Das Handbuch ist bzgl. IPv6 sehr sparsam. Die Konfigurationsseite für WAN sieht so aus. Damit kann man nach meinem Verständnis einstellen, ob der Router SLAAC oder DHCPv6 verwenden soll. Wenn der Router macht, wonach das Menü aussieht, dann sollte das also kein Problem sein.

    PS: Die DUID habe ich teilweise unkenntlich gemacht, da ich nicht abschätzen kann, ob damit Unfug getrieben werden kann.

    Für mich gehört das Thema Computernetzwerk nicht zum Alltagsgeschäft und zu DUID habe ich wenig gefunden. Ich meine aber verstanden zu haben, dass darüber ein "System" eindeutig erkannt werden kann. Wenn die Server bei DG nicht in der Lage sind, trotz der DUID festzustellen, dass sich auf der Clientseite etwas geändert hat, dann würde ich das als Systemfehler bezeichnen. Vielleicht nehmen die sich dieser Probleme deswegen nicht an, weil sie so die Routerwahlfreiheit untergraben und die Kunden eher zu Leihroutern bewegen können.

    Wenn es mir mal langweilig werden sollte, richte ich vielleicht mal einen DHCP-Server auf einem Testrechner ein und hänge den Level1-Router dort dran. Wenn der Router dann eine IPv6-Adresse bekommt, dann dürfte es an DG liegen.

    Sorry für die späte Rückmeldung, aber Weihnachten schlägt zu.

    Werksreset des NT habe ich schon probiert, ändert aber nichts.

    Eine kompatible Fritzbox wäre wahrscheinlich der sicherste Weg, um herauszufinden, ob das Problem am Anschluss oder an den bisher angeschlossenen Geräten liegt. Ich werde mir so etwas mal zulegen. Da aber weder der Router noch mehrere PCs mit unterschiedlichen Betriebssystemen eine IPv6-Adresse zugewiesen bekommen haben, und ich nicht davon ausgehe, dass das bei allen Systemen falsch gemacht wird, tippe ich im Moment auf den Anschluss, bzw. dessen Konfiguration als Ursache.

    Ich habe die Deutsche Glasfaser inzwischen auch angeschrieben und das Problem beschrieben. Daraufhin haben die mir allerdings nur einen Link zu einer kurzen Anleitung für eine Fritz 7390 geschickt, was mich nicht weiterbringt, sondern eher mehr Fragen aufwirft. Unter anderem wird dort auf Seite 3 ein Haken bei "Dual Stack" gesetzt. Ob das notwendig ist, oder ob es auch ohne IPv4 funktionieren sollte, kann man dem nicht entnehmen.

    Ah, OK, dann sitzt du offensichtlich an der Quelle :)

    Ich hatte zwar nicht vor, dran rumzufummeln, aber ich hatte die Hoffnung, dass ich dort mehr Infos (Fehler- oder Statusmeldungen) bekommen könnte und grundsätzlich kann es nie schaden, wenn man selbst Zugriff hat.

    Nach welcher Zeit sollte sich der ONT, bzw. der DHCP-Server gefangen haben? Gestern hatte ich den Router 3-4 Stunden angeschlossen, aber auch danach habe ich keine IPv6-Adresse erhalten.