Beiträge von Dringi

    Sonntag-Mittag: Seit 10:45 Uhr ist das Netz wieder weg. Also seit fast 3 Stunden. "Alle Störungen" verzeichnet seit 10:45 auch einen massiven Anstieg der Meldungen. Die DG schreibt auf ihrer Störungsseite von einer Störung seit 11 Uhr. Und wieder ist es ein großflächiges Gebiet und nicht nur eine kleinteilige Störung. :(

    Edit: Gut 3 Stunden später funktionierte es dann wieder.

    Ist ein Cisco Secure Client mit AnyConnect. Ich habe Mischbetrieb und reines IPv6 ausprobiert. Ging nicht. Keine Verbindung möglich.

    Erst nachdem ich "IPv6-Unterstützung aktiv" in der Fritzbox ausgeschaltet habe ging es dann reibungslos so wie vorher mit dem reinen IPv4-DSL-Anschluss der Telekom.

    Ich kann und will nicht ausschließen, dass das Problem die IT meines Arbeitgeber ist aber so ist die Situation gerade bei mir.

    Mobilfunk geht nicht, da ich im Keller sitze und bei uns in 70% des Hauses (auch im EG und OG) telefonieren nur mit WLAN Call möglich ist.

    Im Prinzip ist es mir eigentlich auch egal wie das Internet ins Haus kommt. Und DG und Vodafone tun sich jetzt nicht viel: Beide stellen keinen nativen IPv4-Zugang zur Verfügung. Mein Telekom-DSL-Vertrag hingegen hat eine native IPv4-Adresse.

    Dass ich damals die DG beauftragt habe, lag an dem attraktiven Angebot, dass die Erschließung des Hauses dann über die monatl. Gebühren eines 24-Monats-Tarifs gedeckt seien. Haben ist besser als brauchen. Und die DG hat in der Tat schon zwei Häuser bei uns im Bereich nacherschlossen (von denen ich weiss). Die Altbeseitzer wollten da nicht und jetzt nach Tod bzw. Pflegeheim müssen die Neubesitzer teuer bezahlen.

    Bin übrigens gespannt ob das am Wochenende noch was wird oder ob die nicht erst am Montag weiter reparieren...

    Was mich am meisten ärgert, ist die Informationspolitik. Der Ausfall dauert nun schon 48 Stunden. Ich erwarte bei einer kleineren Störung von wenigen Minuten ggfs. Stunden ja keine Informationsoffensive, aber in diesem Falle hätte ich schon mehr Infos erwartet.

    Keine Mail, noch nicht mal eine Info über die Art der Störung bzw. die voraussichtliche Behebungslänge. Nichts.

    Um mal den Zeitungsartikel, den ich zitiert habe, zu bemühen. Lt. dem Artikel sind 4.500 Kunden betroffen. Die genannten Städte haben ca. 70.000 Haushalte. Somit sind 4.500 Kunden einen Marktanteil von 6 bis 7%.

    Ob das reicht um auf Dauer profitabel zu sein und das Netz hinreichend stabil zu bekommen wage ich mal zu bezweifeln. Die bisherigen Störungserfahrungen mit der DG waren eher unterdurchschnittlich:

    - Die schon oben genannte Nachbarin mit einen Bruch der Faser in ihr Haus hatte dauerte es drei Wochen bis das gefixt wurde.
    - Die Nachbardörfer mit monatelangem, flächendeckenden kaum nutzbaren, da langsamen Internet
    - Jetzt dieser Megaausfall.

    Persönlich bin ich gerade am überlegen ob ich nicht kündige. Die 50 Euro kann ich mir eigentlich sparen. Okay 50 MB/s Download ist schon nett aber mein VDSL 250 @175 ist deutlich stabiler. Und ob ich nun 2 oder 3x im Monat 10 Minuten länger Warte bis das Spiel von Steam runtergeladen wurde, ist auch egal. Ich brauche nur, für den Fall der Fälle, eine Backup-Leitung. Dafür hatte ich jahrelang "eazy". Habe ich damals für den Anschluss der DG gekündigt. Aktuell gibt es eazy aber ohne Einrichtungsgebühr für 40/5 (DL/UL) und die reichen als Backup eigentlich aus.

    Da würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen. Und auch keine Sorgen. Bis es zur Kupferabschaltung kommt vergehen noch Jahre. Ich sehe diese erst ab 2035 oder später im nennenswerten Maße beginnend. Zu viel Infrastruktur hängt noch an der Telefonleitung (u.a. Aufzugnotrufe).

    Hoffen wir mal. Eine Nachbarin ist total verärgert. Erst wurde sie längere Zeit mit einer defekten Glasfaser und schnell wiederkehrenden Ausfällen von der DG mit einem nicht deutsch sprechenden "Techniker" (nichts gegen denn Mann, der hat sich wohl an die DG verkauft um überhaupt einen JOb zu bekommen) längere allein gelassen und jetzt schon wieder. Und mein Telekom-VDSL funktioniert wie eines Eins.

    Update: Der Schade besteht weiter. Die örtliche Zeitung berichtet vor der Bezahlschranke:

    Zitat

    Seit Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr haben rund 4500 Kunden von Deutsche Glasfaser in Teilen von Erwitte, Lippstadt, Brilon und Meschede kein Netz mehr. Grund dafür ist ein erheblicher physischer Schaden an der überregionalen Glasfaserleitung eines Dienstleistungspartners von Deutsche Glasfaser, wie die Pressestelle auf Nachfrage der Redaktion mitteilt.


    Nachbarn erzählten der Schaden soll wohl in 4 Meter tiefe sein...


    Ich frage mich: Wie unredundant ist das Netz aufgebaut, dass mit einem Schaden ein Gebiet von 40km (Lippstadt <-> Meschede) x 20km (Meschede <-> Brilon) seit über 27 Stunden komplett tot ist?

    Seit gestern Komplettausfall des Netzes der DG in mindestens den drei Städten seit gestern 13:45 Uhr.

    Bin mal gespannt wie lange es dauert. Habe Glück, es hat mich nur knapp 15 Minuten gekostet auf die zusätzlich vorhandene DSL-Leitung der Telekom zu switchen.

    Bis auf die Tatsache, dass die DG die Störung innerhalb von 2 Stunden auf der Störungsseite vermerkte, keine weiteren Infos von der DG,
    Das war jetzt schon die zweite oder dritte Großstörung größer 4 Stunden in zwei Jahren bei uns. Zwei Nachbardörfer wurden monatelang mit Mickergeschwindigkeiten deutlich unter 1MBit/s allein gelassen.

    Wenn man Produktiv auf auf das Netz der DG angewiesen ist, Business oder auch nur Home Office, ist das eine mittlere Katastrophe.

    Ich mache mir gerade große Sorgen, wenn die Kupferabschaltung kommt und der Betrieb der einzigen Glasfaser wirklich bei der DG liegt.

    Was würde ich mich über einen Überbau der Telekom freuen...

    Meine 7590 nutze ich mit VDSL 250@175. Dran hängen 4 DECT-Telefone. Zusätzlich ist das Gerät MESH-Master. Die CPU-Auslastung liegt bei 70%, das Gesamtsystem bei 30%. Das System rennt seit meheren Jahren ohne Probleme.

    Zum Vergleich meine 7530 für mei DG-Anschluss (kein DECT, kein WLAN, kein MESH): Die CPU-Auslastung liegt bei 67%, das Gesamtsystem bei 34%. Das System läuft seit einem 3/4 Jahr ohne Probleme.

    Meine Vermutung: Mach einfach. Da wird es keine negativen Auswirkungen geben.

    Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass es halt nicht so eindeutig ist, wie WinFuture es schreibt.

    Mein persönliches Fazit: Deutsche "Presse" & irgendwas von und mit Elon Musk = meist FUD weil es Klicks bringt.

    Wäre schön, wenn Win-Future sich genauso aktiv gegen Verbrennerfahrzeuge positionieren würde. Da ist der Schaden für das Klima glasklar. Bringt aber keine Klicks also schreibt man dazu auch nichts.

    Man war ja ja so nett und hat die Original-Studie verlinkt. In dieser stehen viele Einschränkungen und das Fazit ist, dass das passieren KÖNNTE aber man novh nicht genug Infos hat um das zu bestätigen. Es ist mehr oder weniger eine Arbeitshypthese.

    Warum kann die DG es zwar an die Presse geben, aber nicht in das Störungsportal schreiben?

    Deutsche Glasfaser: 8000 Haushalte von Störung betroffen
    Seit Dienstagnachmittag ist bei den Kunden in Oelde, Lette und Wadersloh Internet, Telefon und TV ausgefallen. Besonders ärgerlich kurz vor dem…
    www.die-glocke.de
    Zitat

    Zurückzuführen ist die Störung der Deutschen Glasfaser zufolge auf einen Leitungsschaden eines Dienstleistungspartners. Dieser liege in vier Metern Tiefe neben einer Gasleitung. Die Reparatur gestalte sich also nicht ganz unkompliziert, sagte Dennis Slobodian von der Deutschen Glasfaser auf „Glocke“-Anfrage. Auch wenn der Dienstleistungspartner den Schaden bereits am Dienstag lokalisiert habe, sei aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet worden, mit den Reparaturarbeiten bereits in der Nacht zu Mittwochen zu beginnen. Stattdessen sei man in der Früh gestartet.

    Wann die Arbeiten abgeschlossen werden könnten, sei nicht mit Bestimmtheit zu sagen, betonte Slobodian. „Unser Partner setzt alles daran, dass die schnellstmöglich geschieht.“