Beiträge von Stocky95

    Ohne Traffic Shaper Einrichtung? Dann brauchen wir darüber nicht weiterzudiskutieren. Da kann wer weiß was gemessen worden sein.

    Und das ist dann auch nicht direkt am Anschluss! Da war ein Router dazwischen, und damit eine große Fehlerquelle. Du solltest ein wenig präziser werden in deinen Beschreibungen. Auch gegenüber dem Provider, denn sonst werden die sehr lange vergeblich nach Fehlern suchen.

    Da musst du dann aber zunächst auf UDM Ebene einige Dinge ausschließen. Dazu gehören u.a. SFP Modul, Traffic Shaper, MTU/MSS, Firewall und Routing. Ansonsten misst du wieder die Einschränkungen deines Routers, und nicht die des Anschlusses. Der Geschwindigkeitsverlust zwischen den Messungen auf der UDM und deinem LAN zeigt ja, dass der Router im Moment nicht optimal arbeitet.

    Du wirst für die BNetzA Kampagne auch einen Weg finden müssen, ohne die UDM zu messen. Das wird kein Mensch akzeptieren, wenn die dazwischen ist.

    Das wirst du zunächst widerlegen müssen, vorher wird jede Kommunikation mit dem Provider vergeblich sein.

    Das SFP Modul ist von FS.com und auch das richtige. Ebenfalls habe ich ohne Verbesserung das von der Fritzbox reingesteckt.

    Die UDM ist voreingestellt auf die korrekten Up/Down Werte.

    Das Traffic Shaping über Smartqueues habe ich vorhin aktiviert. Bei Geschwindigkeiten über 300 Mbit steht dort allerdings, dass man es lieber deaktivieren soll.

    MTU/MSS habe ich keine Ahnung von. Was genau bringt das?

    Die Firewall reduziert den Durchsatz etwas . Bei meinen Tests bleibt sie daher kurzzeitig deaktiviert.

    Traffic Routing ist noch nicht eingerichtet.

    Kann ich probieren, wenn ich wieder in der Heimat bin nächste Woche.

    Wie soll ich die UDM umgehen? Da kann ich mir ja eigentlich nur wieder eine 5530 besorgen, alle Fehlerquellen ausschließen, alles gewissenhaft konfigurieren und eine lange Messkampagne machen.

    Edit: HubeBube Oder so, danke.

    Ich habe kein ONT. Die Sewikom empfiehlt den Einsatz einer Fritzbox 5530 / 5590 an deren aktiven GF Anschluss. Deren Fritzen sind auch nicht vorkonfiguriert, um das mal auszuschließen.

    HÜP -> LWL Kabel (Lieferumfang Fritzbox) -> entsprechendes Fritz SFP Modul -> Fritzbox -> nagelneues 2m Cat7 Kabel -> Notebook bzw. Rechner, Netzwerkkarten beide Gigabitfähig.

    Die Fritzbox habe ich ausgepackt, das nötigste eingerichtet, WLAN vorsichtshalber deaktiviert und direkt getestet. Das ist schon 2 Monate her. Damals hatte ich konstant 699-702 Mbit.

    Die Idee mit Linux ist gut und wird nach den Feiertagen ausprobiert, allerdings wieder direkt an der UDM, da die Fritze direkt zurückgeschickt wurde.

    Es geht mir auch nicht darum die vertragliche Leistung des Providers anzuzweifeln. Ich finde das für einen Gigabit Vertrag für 80 Tacken pro Monat enttäuschend. Scheinbar bin ich ja nicht der einzige mit dem Phänomen.

    Ich will nur ausschließen, dass es an mir selber liegt. Ich bin auf dem Gebiet nur Laie.

    Der Techniker hat seinen Netzwerktester am Netzwerkschrank angeschlossen bei uns im Büro. Ja, das ist ein LWL Kabel, welches regulär vom Keller am HÜP zu uns in die Wohnung hoch geht über 35 Meter. Da hat er auch die 944 Mbit gemessen im Büro. Bis dahin also alles ok (?!)

    Die UDM wird von dort aus in selbigem Netzwerkschrank am SFP+ Port befeuert.

    Ich werde spaßeshalber mal nachfragen, ob ich die Daten von deren Testserver bekomme. Schien mir aber eher, als wenn die den nur für interne Zwecke verwenden.

    Danke bis hierhin für die Ideen!

    Was ja schon mal ein Hinweis darauf ist, dass in deinem Heimnetz ordentlich Bandbreite verloren geht. Bevor du die Ursache dafür nicht identifiziert hast, macht eine Messkampagne keinen Sinn, denn die wird immer falsche Ergebnisse liefern.

    Dann versuche doch mal, den Test nachzuvollziehen. Sprich iperf zu verschiedenen Servern, direkt am ONT, ohne Router dazwischen. Öffentliche iperf3 Server gibt es einige, und die meisten sind sehr gut angebunden.

    Die Ursache in meinem Netzwerk kann ich beim besten Willen nicht finden. Wir haben einen aktiven Anschluss. Ich habe ja bereits getestet mit einer neuen Fritzbox 5590 und meinem Rechner per Cat7 2 Meter Kabel direkt am HÜP im Keller. Genauso habe ich mein Notebook probiert. Die Ergebnisse waren nicht anders.

    Der iPerf3 Test unter Windows zeigte auch nicht mehr als 700 Mbit, waren glaube ich sogar weniger. Aber glauben kann man viel, ich muss es die Tage nochmal ausgiebig prüfen.

    Solange du nicht weißt, gegen welches Ziel der Speedtest des Routers misst, ist jede Schlussfolgerung pure Spekulation.

    Es steht immer LWLcom da. Scheint fest vorgegeben zu sein.

    Nabend,

    bin ebenfalls bei der Sewikom im Ausbaugebiet Stadt Lage / Müssen mit gebuchten 1 Gbit. Bei mir kommen auch „nur“ etwa 720-750 Mbit an zu jeder Zeit. Laut dem internen Speedtest unserer UDM Pro kommen knapp über 800 an, was ich aber sonst nirgendwo (diverse Speedtests, Endgeräte) nicht nachvollziehen kann. Steam schafft maximal 600 Mbit beim letzten größeren Spiel.

    Bei den zuvor gebuchten 500 Mbit kamen auch nur 485 an, maximal 492, allerdings mit aktiviertem Thread Management.

    Ich habe mit der Technik der Sewikom eine relative lange Geschichte hinter mir.

    Der Techniker war 2 mal bei uns und hat seinen iPerf Tester angeschlossen und zum „eigenen Testserver“ bei der Sewikom verbunden. Ergebnis waren „perfekte 944 Mbit bei einer Dämpfung von 10 dB“.

    Zu meinen Speedtests und auch den anfangs von der Sewikom gewünschten Tests der Breitbandmessung wollte man nichts großartiges sagen, das war dem Techniker auch recht egal, seitens Sewikom war mit dem iPerf Test letztendlich alles ok und man hat kein weiteres Interesse bekundet. Aussage: Leitung ok, Speedtests sind nicht so relevant, da die Testserver ja auch ausgelastet sein können und außerdem kannte er die Hardware nicht. Die Tatsache, dass sich auch bei parallelen Tests auf mehreren Geräten die gleiche Geschwindigkeit aufteilt, ließ den Techniker kalt. Aussage: „Kann am Router liegen“. Packte seine Sachen ein und ging recht zügig wieder.

    Ich habe dann vor ein paar Tagen noch einmal nachgefragt ob wirklich alles i.O. ist seitens Anbieter und ob die mal etwas intensiver prüfen könnten mit erneutem Verweis auf die Speedtests. Antwort war, dass weiterhin alles ok ist und ich solle mal einen leistungsstärkeren Router verwenden….. dazu hatte ich dann keine Worte mehr.

    Ich hatte testweise auch eine Fritzbox 5590 da, die Speedtests waren identisch.

    Falls noch jemand den großen Gigabit Vertrag hat, kann sich gerne mal melden. Mich würde das sehr interessieren, ob das ein generelles Problem ist.

    Interessant war auch die Aussage des Technikers: „Ich habe den vollen Gigabit eigentlich noch nie gesehen. Ihre Werte sind gut.“

    Ich hätte fast was falsches gesagt in dem Moment.

    Bin enttäuscht und werde vermutlich auf den 500 Mbit Vertrag wechseln, auch wenn ich das eigentlich nicht möchte.

    Liebe Grüße und schöne Weihnachten