Beiträge von Merlin_GF

    Die Kollegen waren erneut da. Der Plan von gestern? Alles Schall und Rauch (ich glaube sie haben keine 2WE-OneBox mehr) - jetzt wurde doch eine größere (für 1-3 WE) Box montiert

    Die OneBox 2WE ist nichts anderes als eine Duplex Gf-TA...die 1-3 ist zwar grösser aber ist auch stabiler und besser da man als Monteur mehr Platz hat und die SNR Einführung/Fixierung viel stabiler ist.

    Was hast du für eine Box bekommen ? Omelcom oder FibreHome ?

    Zu der Übergabestelle auf meine Verlängerungen liegt jetzt eine rohe Faser, mal schauen wie der Folgetrupp das auf meine Steckverbindung bastelt.

    eine blanke Faser oder ein Pigtail ?

    Ich denke da kommt sicher noch eine GF-TA... weil an die OneBox kommst/darfst du nicht ran, Kundeneigene Leitungen werden normalerweise nicht im HÜP verspleisst.


    Kannst du mal Bilder reinstellen ?

    ch weiß nicht ob das ggf. gebiets-abhängig ist. Aber der erste Teil des Satzes stimmt hier in Süd-NRW nicht - da wurden im Haus m.W.n. nur min. 2 Doppelader-Kabel (4 adern) und zu Häuser min. 3-4 DA (6-8 Adern) verlegt. Klar, die waren am Straßenverteiler und HVT nicht aufgelegt aber sie lagen schonmal bis ins Haus und wurden später dann auch ausgiebig genutzt (Fax etc.)

    Im Haus hat halt niemand nur 1 DA-Leitung gezogen - was ich jetzt mal als Äquivalent zu der hier verwendeten Eine-Faser-Leitung sehe. Das macht eine spätere Aufstockung (die auf 20 Jahre betrachtet sicherlich in genügend Haushalten passiert) einfach unnötig kompliziert mit neuen Handwerkerterminen, etc.. Gut, von irgendwas wollen die Glasfasermonteure ja nach dem Netzausbau auch noch Leben :)

    Da lob ich mir die Forderungen bei den Förderausbauten, auch wenn das oft als übertrieben empfunden wird.

    Naja was bringt es Dir wenn es im HVT / KVZ/MFG nicht geschaltet ist ? Richtig... nix... muss trotzdem der Techniker raus... und auch 1 DA oder 5 DA egal... wenn das gelbe Kabelsuchgerät aka Bagger die Leitung durch baggert ist es egal...

    Deswegen schrieb ich auch von Sammelverteilern wo die Splitter sich befinden wie eben in Frankreich, dann ist auch bei PtMP-Netzen die Faser Übergabe Problemlos möglich.

    Beim geförderten Ausbau der Telekom wäre es theoretisch möglich da nur im Nvt gespittet wird, auf Kundenseite gibt es nur HÜP statt OneBox und die Faserzahl vom Vzk ist schon so ausgerichtet dass es für 3 Anbieter + Telekom reicht (+2 Gebäudefasern).

    Ich habe aber bisher noch nie einen Nvt gesehen wo sich ein Betreiber bis zum Nvt buddelt... da hat kingpin42 schon völlig recht...

    Es ging mir ja nur um das Verstehen über die ganze Glasfasermontage,so dass es auch ein nicht so versierter Mensch versteht.

    Das habe ich auch so verstanden... Mir fiel halt nur die Corning Box auf... da hatte ich direkt Gänsehaut ;).

    Corning wird bei der Telekom, Gott sei Dank, nicht mehr verbaut, von daher bin ich beruhigt... und zu Zwecken der Anschaulichkeit ist es auch egal was für eine Box da verbaut ist.

    Ich finde es schade, aber das scheint ja überall so gebaut zu werden, das man nicht wenigstens eine Faser als Reserve spleißt und so aus der Ferne bereits helfen könnte.. aber gut, dazu hat die Telekom ja passend in Partnergebieten auch die garantierte Entstörung binnen 8 Stunden bei Gewerbetarifen vertraglich ausgeschlossen

    Warum ? Gibt es beim Kupfer auch nicht... da hast du auch keine 3 Ports im HVT belegt falls mal eine Störung ist. Selbst dies würde Dir aber auch nichts bringen wenn du nicht weisst welche DA jetzt wo am APL endet und wo du deine EL auflegen musst (wo du rechtlich eh nicht ran darfst)

    Das gilt aber dann auch nur Ausgangsseitig der Koppler. Wenn ein Koppler im Haus montiert wird, sieht es je nach vorherigen Splitt Verhältnis schon wieder anders aus. Gibt ja auch die Fälle wo ein oder mehrere Koppler mit 1:32 im Haus montiert werden und vorher kein Splitter mehr sitzt da es eine durchgehenden Faser bis zum OLT ist. Dann kommt die volle Leistung vom OLT durch GPON, XGS-PON und ggf. zusätzlich geschaltete Dienste wie RF Video Overlay bis im Haus an.

    Bei einem normalen "0815" Hausanschluss im EFH mache ich mir aufgrund des Splitts durch den im Außenbereich vorgeschalteten Koppler und der damit verbunden Leistungsreduzierung auch keine Sorgen, solange da auch kundenseitig im Upload nur eine Wellenlänge läuft. Wird aber ebenfalls auf die normalen PON Anschlüsse auch nahezu immer zutreffen. Bei Firmen Anschlüssen mit AON, Standortvernetzungen über Dark Fiber wo dann auch richtiges WDM mit einer Vielzahl an Wellenlängen läuft sieht das aber ganz anders aus.

    Aber egal wie und wo gesplittet wird... Es gibt OneBoxen die tatsächlich von einer eigenen HK Faser versorgt werden und in der Box mittels 1:32 Koppler gesplittet werden aber auch hier sehe ich keine Gefahr... erstens würde es dann den Koppler in der Box melten und zweitens, würde man dies relativ schnell bei der NE3 Montage mitbekommen da es hier, selbst wenn der Koppler das überlebt, das Messgerät des Monteurs schrotten würde... bzw kommt eine Meldung dass der Messvorgang abgebrochen wird da ein zu hoher Pegel auf der Leitung liegt.


    bei DarkFiber gebe ich Dir natürlich völlig Recht... hier kann der Betreiber nicht prüfen was der Kunde so an Pegel rein gibt.

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    Habe bei YouTube diesen Beitrag gefunden, der eine sehr gute Erklärung des ganzen abgibt.

    Hoffe, ich darf den so zeigen?

    Eine OneBox/HÜP der Marke Corning... gruselig zu bauen die Dinger <X=O

    Wenn aber über die Leitung WDM Strecken mit hoher Bandbreite und Reichweite laufen sieht das schon wieder anders aus, hier kann es aufgrund der hohen Leistung zum Faserbrand und anschließend zu allen möglichen Auswirkungen wie auch zum Brand der Leitung selbst kommen.

    bei einer Kopplerratio von 1:32 garantiere ich Dir dass da keine Brandgefahr von ausgeht... Sowas gibt es teilweise auch wenn man Raman Verstärker einsetzt und diese falsch konfiguriert... da können dann anschliessend schon mal n paar Meter fehlen... Aber in einem FTTH Netz ist das ausgeschlossen, eher brutzelt es den optischen Splitter durch.

    Und siehe da, plötzlich scheint SVDSL verfügbar zu sein. Wie kann das sein, wenn die Linecards nur das Profil 17a können. Ganz einfach: Man versteckt winzig klein gedruckt den Begriff "Hybrid 5G". Genial, ich wäre fast darauf reingefallen.

    Ich muss sagen, so kleingedruckt ist das garnicht... sogar mit einem "i" versehen.

    Ich habe bisher keine Fritzbox auf die Werkseinstellungen zurück setzen müssen, das liegt vllt an dem o.g. Szenario da es meist Telekom Kunden/1&1 im Netz der Telekom betrifft. Ich würde es ersteinmal testen ohne direkt zu reseten, wenn dies nicht zum Erfolg führt dann sichern und reset...

    Die VDE hat keinen rechtsverbindlichen Status... Das sind "lediglich" Richtlinien... im Zweifelsfall halten sich aber auch die Versicherungen, Gesetzgeber und Berufsgnossenschaften daran sodass im Falle eines Brandes ggfs die Versicherung nicht oder nicht komplett zahlt usw

    Im Grunde geht aber von einem Gf Kabel keine eigene Brandgefahr aus da es nicht Stromführend ist.

    Wenn man die Durchbrüche und Leerrohre mit aufquellenden Brandschutz verschliesst, ist das Risiko eines Übergreifens in die nächste Etage reduziert.

    Das einzige was bei einem Brand gefährlich werden könnte, ist das Gel innerhalb der Bündel im Aussenkabel.

    Man müsste mal im Datenblatt schauen was für ein Gel im Kabel selbst verarbeitet ist, ich weiss dass es für den Einsatz in den Vermittlungsstellen spezielle Kabel mit Gelfüllung gibt, dies ist dann Halogenfrei und schwerer entflammbar...

    Zitat

    Verkauf nur an Tele­fon­gesell­schaften

    Endver­brau­chern will AVM die FRITZ!Box 7682 nicht verkaufen. Statt­dessen soll das Gerät Provi­dern ange­boten werden, bei deren Anschlüssen das geschil­derte Nutzungs­sze­nario zum Einsatz kommt.

    Ich denke dass es sicher ne Sparte ist und bleibt (siehe M-Net, die machen das ja schon ne Weile)... Die anderen gängigen Anbieter werden sicher in ihrer bekannten Weise weiter ausbauen.

    Obwohl man dazu sagen muss dass diese Technologie gerade für Häüser mit sehr vielen Wohneinheiten eine Chance ist ohne viel Umbau an gute und brauchbare Bandbreiten zu kommen.

    Zum Thema Kellerdurchbohrung kann ich noch Folgendes anmerken. Bei uns hat htp den Anschluss zu verantworten und da ich mit wasserdichter Wanne im Hochwassergebiet wohne, war das für mich schon sehr wichtig. htp hat mir ein DIN/zertifiziertes Verfahren zugesagt. Das Photo (siehe unten) habe ich an meine Versicherung geschickt und die sind zufrieden.

    https://www.glasfaserforum.de/attachment/2978-bild01-jpg/

    Eine Druckwasserdichte Hauseinführung... Sieht gut aus, scheinbar auch mit 2K Dichtmasse verschlossen...

    1. Der Durchgang zum Haus kann sowohl im Keller als auch im Erdgeschoss erfolgen. Hat beides Vor- und Nachteile. Im Keller sind schon alle unsere Anschlüsse, aber es besteht die Gefahr, dass es danach nicht mehr vollständig dicht wird. Im Erdgeschoss besteht weniger Gefahr der Undichtheit, dafür sieht man ein Rohr/Kabel vom Erdboden bis zum Durchgang.

    Egal ob oberirdisch oder unterirdisch, wenn die Hauseinführung fach- und sach-gerecht verbaut wird, sind keine Überschwemmungen zu erwarten. idR kann man, bei oberirdisch, den Kunststoff auch farbig übermalern so dass es sich an die Fassadenfarbe anpassen lässt.

    Müssten wir alles hinter dem Fernsehtisch und TV verstecken. Dann könnte da auch der erste Router stehen. Jetzt ist da die Kabel-/Telefondose und der Router.

    Router hinter dem TV ist keine gute Idee... die elektromagnetischen Abstrahlungen des TV könnten das WLAN beeinträchtigen.

    3. HÜP im Keller und GF-TA auch wäre gut, sieht man im Wohnzimmer dann nicht. Dann müsste ein Elektriker entweder ein oder mehrere Glasfaserkabel vom Keller nach oben ins Erdgeschoss und die weiteren Etagen legen. Habe ein paar Elektriker hier angefragt, die können das nicht. Also doch Cat7-Kabel? Läuft das dann genauso gut? Alternativ würde die DGN uns die GF selber im Haus verlegen. Da sie ja dann irgendwie ein Monopol haben, könnten die dann natürlich exorbitante Preise verlangen. Lohnt sich das?

    4. Auf jeden Fall müssten Kabel vom EG ins OG und DG. Stellt sich die gleiche Frage wie bei 3.

    Es kommt darauf an... Glasfaser verlegen würde bedeuten dass du ein Teil des Hausnetzes komplett auf Gf umbauen müsstest. Also Gf TA im Keller > Gf Switch > Gf zum EG / OG

    Kupfer, also CAT Kabel, ist aktuell noch mehr als absolut ausreichend. Hier würde ich entscheiden ob ich im OG tatsächlich ein eigenes CAT Kabel benötige oder ob man vom EG bis OB mit Mesh Repeatern arbeiten kann. (Kosten/Nutzen Faktor)