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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Erzknolle

  • Magenta Zuhause Giga 2000

    • Erzknolle
    • 4. Dezember 2023 um 18:22

    Seid Ihr sicher das die Telekom mit XGS-PON im Privatkundenbereich plant? In allen Artikeln stand jetzt XG-PON und eine Ratio von 2:1 macht bei XGS-PON irgendwie auch nur Sinn wenn die Telekom große Kosten im Transit für ihren Upload hätte (was bei ihr als großer ISP defacto nicht so ist afaik)

    Zitat von HubeBube

    genauestens die geltenden AGB studieren

    Habe mir diese Stand heute angesehen und kann keine Klausel entdecken, die generell die berufliche Nutzung, selbst als Betrieb, verbietet. Man hat halt keine 8 Stunden SLA und natürlich schlechteren Support als bei den Geschäftskundentarifen, aber solange man nicht selbst TK-Dienstleistungen darüber anbietet lese ich bei der Telekom kein Verbot raus. Bei anderen Providern mag das strikter sein

    Eine Sache steht bei Zuhausetarifen tatsächlich drin die mich überrascht: Standortvernetzung soll man damit nicht machen. Keine Ahnung, vlt. um den Company-Tarifen dafür nicht zuviel Konkurrenz zu machen

  • Magenta Zuhause Giga 2000

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 23:23
    Zitat von ThomasG

    So toll ist das aber nicht … erstens ist das nicht der 1. Privatkundentarif über 1GBit zum anderen sind 139,- € schon echt heftig

    Das würde ich anders sehen.
    Der Tarif wäre super, wenn er 2024 halbwegs flächendeckend in den Glasfasergebieten verfügbar würde. Klar, der Normalo braucht kein Gigabit Upload. Aber frag mal ein Architekturbüro oder einen Fotografen/Grafiker der gerne auf die Cloud setzt, die wären sehr dankbar wenn es einen Tarif abseits der vierstelligen Enterprise-Tarife gäbe - denn den alten 500 Mbit Upload bekommt man ja nicht mehr (200 Mbit max in der Regel). Auch wer mehrere Standorte hat und die miteinander vernetzen will, samt Backup-Infrastruktur, ist dankbar.

    Das einige sich den 2000er-Tarif einfach nur holen weil sie es können / zum Angeben ist auch klar. Aber ist das schlimm, wenn diese dann das Netz für alle Nutzer in gewisser Weise mitfinanzieren? Und vielleicht wird dann ja auch der Gigabit Tarif günstiger :)

  • Richtige Platzierung von HÜP und LWL-Konverter

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 19:09

    Ich mein diese hier, gelbe Stecker auf der einen Seite, nur die Keramikhülsen auf der anderen Seite (die Seite muss eingezogen werden und hinterher werden die Plastikgehäuse draufgesteckt:

    https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte…ss-am-huep/?p=1

    Sieht man z.B. in dem Video hier:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
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    Habe nachgemessen, bei mir ist die "Peitschenlänge" real 53-55cm, statt der im Datenblatt angegeben 100cm. D.h. ab 55cm ist eine kleine Hülse und ab da weißer Mantel drauf

  • Richtige Platzierung von HÜP und LWL-Konverter

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 18:44

    Ok, wenn Du ins Rack eine geschützte Box (Spleißbox etc.) einbaust ginge das - nur direkt an den Keystone würde ich stark von abraten - da wäre ein auf ganzer länge armiertes GF-Kabel sinnvoller.

    Es gibt die Kaiser-Dinger mit 2 und mit 4 Fasern, über den Hauptteil der Länge hinweg in gemeinsamen weißen Mantel, korrekt. Die Enden sind ca. 45-50cm (meine ich, muss ich nochmal messen lt. Datenblatt 100cm) ohne den Hauptmantel und nur mit den einzelnen Fasern und deren Coating - quasi wie Pigtails - und einer kleinen Schnur zum ziehen. Der Teil der Leitung ist fragil/muss mechanisch geschützt werden, deswegen die Empfehlung zur Dose.

    Wenn Du die Gf-TA-Variante kaufst - auch ohne die Box zu montieren - hättest Du zumindest auf der einen Seite die gelben/stabileren Zusatzcoatings mit dran - das wäre schon eher Keystone tauglich (aber trotzdem sind die LC-Stecker natürlich nicht auf Zugkräfte ausgelegt).

    Bei meinen Gf-TA war die Gesamtlänge ziemlich genau die verkaufte Länge von 30,0m - da man die Enden aber aufrollen/schützen muss wären es in Deiner verlinkten Variante de facto dann 1,0m weniger (weißes) Kabel/verlegbare Leitungslänge als es verkauft wird. Musst Du sehr genau messen oder mit Überlänge im Rack etc. verstaut planen.

    Grundsätzlich bin ich mit der Qualität der Leitungen zu frieden, es ist aber halt Glasfaser und verzeiht keine mechanischen Kräfte. Den Einzug sofort stoppen bei spürbarem Widerstand und unbedingt mit gut Kabelgleitfett einziehen. 20€ Rotlichtquelle reicht um es vorher/hinterher auf Beschädigung zu prüfen (dann käme garkein Licht mehr durch)

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 18:01

    Ja, das initial waren Mails direkt von no-reply@telekom.de. Später das zur Auskundung leider mündlich, von der Nummer die bei Ausbaupartner angegeben ist.

    Wir erklären uns das hier so: ein Schreibtisch-Mensch in der Zentrale verschickt die Termine. Die Arbeiten vor Ort interessieren sich nicht so sehr für den Prozess und machen ihr eigenes Ding (klingeln bei den Leuten)

    Mail-Betreff:
    Ihr Hausanschluss-Termin: 17.11.2023, 07:00 - 07:30 Uhr


    Mail-Text:

    Ihre Terminbestätigung

    Gebäude: xxx , 12345 mein Ort
    Guten Tag Herr mein Name,

    wir freuen uns, Ihnen den gewünschten Termin bestätigen zu können.

    Bitte seien Sie oder eine bevollmächtigte Person vor Ort und stellen Sie den Zugang zum Haus und zu den Kellerräumen sicher.
    [Blockierte Grafik: https://content.dms.telekom-dienste.de/gigabit/Kalender_HighRes.png] Hausanschluss-Termin
    17.11.2023, 07:00 - 07:30 Uhr
  • Richtige Platzierung von HÜP und LWL-Konverter

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 17:55
    Zitat von X4-Tom

    Wieso die GF-TA Variante? Da hab ich ja dann beim Übergabepunkt erneut keinen Stecker oder verstehe ich das falsch?

    Bei solchen Anschlussdosen werden dann innerhalb eines sehr dezenten Gehäuses um 10x10x2cm die vorkonfektionierten, fragilen Stecker in eine Kupplung gesteckt an der Du wiederum Dein 1-2m Anschlusskabel zur Fritz!Box anstecken kannst.

    Das Kaiser Kabel ist nicht dafür gedacht das es frei liegt/bewegt wird - die Anschlusskabel die bei Fritz!Boxen etc. dabei liegen hingegen schon und die sind anders als die lange Strecke leicht zu ersetzen.
    Die durch die zusätzliche Steckverbindung entstehende Dämpfung von 0.25dB o.ä. ist in der Praxis normal kein Problem - das Hausnetz darf bei der Telekom z.B. insgesamt 1.5dB Verlust haben

  • Frage zu Diamond DiaLink

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 17:20

    Die Telekom hat bei ihren Kontaktformularen eine Auswahl für "Sonstige Nachfrage/Beschwerde":
    https://www.telekom.de/kontakt?execution299370=e1s4#299370

    Störungsmeldungen wären über einen anderen Weg.
    Dort würde ich nur angeben das die Anschlussdose Probleme macht und warten bis der Techniker rauskommt oder anruft. Wichtig ist das Du nicht am anschließen Deiner (kundeneigenen) FritzBox sprichst, denn da gibt es keinen Support oder der ist kostenpflichtig. Das könnte auch ein Grund sein, warum es aktuell schwierig im Kontakt ist weil die Mitarbeiter das immer angezeigt bekommen das der Kunde was eigenes betreibt/betreiben möchte.

    Aber eine Frage: das ONT, was schonmal hing, war direkt per 1-2m Kabel am Hausübergabepunkt angeschlossen? Steckt das Kabel noch?

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 16:04

    Tjoar, was soll ich sagen - es ist niemand mehr beim "lokalen Ausbaupartner" zu erreichen gewesen. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich bei Glasfaserplus das Beschwerdeverfahren bemühen werde.

    Mittlerweile bin ich immerhin auf folgende Daten im Portal der Telekom zu meinem Gebäude gestoßen:

    Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus.

    1 Geschäftseinheit, 1 Wohneinheit, 0 Sonderleitungen.

    Eigentümerzustimmung: liegt vor.

    Laut Portal bin ich im Schritt "Hausanschluss" und man wartet noch auf Feedback vom Ausbaupartner zum Abschluss des 7 Uhr Termins seinerzeit (der nie stattfand).
    Irgendwie kommt erst danach der Besichtigungstermin und dann nochmal später der Installationstermin (nehme an für die Dose).
    Der ganze Prozess hängt aber und das es irgendwann kurz vor Ladenschluss zu einem hektischem Fertigstellen kommt möchte ich nicht. Außerdem dürften aktuell die Außenarbeiten ohnehin witterungsbedingt pausieren, da könnte man doch auch mal die angefangenen Gebäude zu Ende bauen..

    Schönen 1. Advent
    Erzknolle

  • Richtige Platzierung von HÜP und LWL-Konverter

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 14:49

    X4-Tom: bei den Kaiser Systemen (in Gf-Ta Variante besorgen, nicht nur das Systemkabel) sind die Enden so torkonfektioniert das Du es mit dem montiertem Ziehstrumpf mit vlt. 8x5mm auch durch belegte Leerrohre ziehen kannst.
    Ich habe das bei mir sogar (mit gut Fummelei), durch ein 4mm Innendurchmesser Speedpipe gezogen.

    ABER:
    Du schreibst "ihr bekommt einen Anschluss". D.h. es ist noch nichts verlegt? Bei der Telekom ist es so, das wenn Du ein 10mm Aufputzkabelkanälchen und Bohrungen zwischen Kellereintritt und Wunschort in Wohnung vorbereitest, man Dir die Dose bis zu 20m Glasfaser Inhouse verlegt. Dann hättest Du die Anschlussdose direkt am Ort des Routers. Andere Anbieter haben ggf. ähnliche Regelungen.

  • Frage zu Diamond DiaLink

    • Erzknolle
    • 3. Dezember 2023 um 14:42

    Tiranon
    Du musst vermutlich erstmal den Weg über eine Beschwerde/Mangelanzeige (Fehlende Gf-TA in der/den Wohnungen) gehen - das sind andere Mitarbeiter und die werden Dir eher glauben/jemanden rausschicken zum Prüfen.
    Ganz zur Not auch als Störungsmeldung möglich, dann kommt ein Techniker und kann es intern an die richtige Stelle weiterleiten.

    Bei selbstgelegten Dosen musst Du Dir im klaren sein das die Entstörung im Haus zumindest kostentechnisch Eure Sache wäre, anders wenn die Telekom bis zur Dose legt.

  • Richtige Platzierung von HÜP und LWL-Konverter

    • Erzknolle
    • 28. November 2023 um 22:48

    Der einzige Vorteil wäre, wenn Du im Büro eine USV etc. hast dann könntest Du oben das Modem mit anstecken weil Du gute Chancen hast das bei einem Stromausfall die Betriebsstelle weiter versorgt ist (Gegenseite mit aktivem Gerät) - wenn das Modem/ONT im Keller hängt müsstest Du dort auch Strom hinbringen.

    Das war hier der Grund, warum ich selbst eine Gf-TA Verlängerungsbox (Glas) in die Gebäudeeinheiten gelegt habe

  • Telekom/MagentaZuhause Giga 2000/1000

    • Erzknolle
    • 25. November 2023 um 22:32

    Hallo
    ich habe mir eines der jüngeren Videos vom Telekom Netz Kanal zum Ausbau in Weinstadt mal mit 4k angesehen und es ist darin zu erkennen das der OLT ein Huawei MA5800-X7 ist mit 7 verbauten "FLHF" Karten. Eine kurze Suche ergibt, das es sich hierbei um die Combo-Karten handelt, die grundsätzlich auch XG PON und XGS-PON Module können.

    Testweise habe ich auch mal einen öffentlichen Verfügbarkeitscheck für Adressen in der Hauptstr. in 71384 Weinstadt gemacht - hier wird leider aber auch nur "bis zu 1.000 Mbits" angeboten - vom neuen Tarif nichts zu sehen.

    Ziehe ich den korrekten Schluss, das die Telekom den neuen Tarif zum aktuellem Zeitpunkt nicht breiter anbieten MÖCHTE, auch wenn ein Gebiet XGS-PON "Ready" wäre und nur ein SFP-Modul zu tauschen wäre?

  • Gf-TA Kabelverlängerungsbox 1F

    • Erzknolle
    • 24. November 2023 um 13:50

    Merlin_GF Den Omelcom Boxen liegt vermutlich kein Messprotokoll bei, richtig? Gibt es Datenblattmäßig eine Angabe zur Dämpfung/zum Grade?

    Frage einfach aus Interesse. Bei den Kaiser Boxen verbaut man Grade B und somit typisch 0.25dB real gemäß Protokollen mehrerer Boxen aber eher 0.15-0.2dB durch die gesamte Strecke

  • DEUTSCHE GLASFASER: Unbezahlte Bauarbeiter und Stolperfallen auf der Straße

    • Erzknolle
    • 23. November 2023 um 23:21

    Zu dem Bericht scheint sich hier ein Videobeitrag zu gesellen: https://www.swr.de/swraktuell/rhe…ausbau-100.html

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 22. November 2023 um 15:35

    Update: ich weiß nicht was der Auskunder heute ausgekundet hat - zu mir hat er trotz Terminzusage am Samstag heute aber nicht gefunden. Auch keine Absage.
    Die Nachbarn hatten auch teils nochmal Termine von der Telekom geschickt bekommen zu denen dann niemand kam

    Läuft, würde ich sagen

  • Deutsche Glasfaser: Wie wird die Hauseinführung ausgeführt?

    • Erzknolle
    • 22. November 2023 um 00:46

    Mike0185 Hmm, wie sah das ganze Innen fertig aus? War das gelbe Kabel an der rechten Box per Stecker angebunden? Gespleißt? Eine durchgehende Leitung? Leider nicht zu erkennen so

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 19. November 2023 um 13:39
    Zitat von Sowieso

    Nein, das impliziert meine Aussage meiner Meinung nach nicht.

    Ok, entschuldige - dann habe ich Dich da falsch verstanden. Ich hatte das zuvor als "im Strang müssen die (nicht kompatiblen) ONTs getauscht werden. Ebenso nicht daran gedacht das bei vom Provider gestellten ONTs ggf. deren Techniker für einen Austausch (beim Upgrade-buchendem Kunden) raus müssen.

    Zitat von Merlin_GF

    Bei Kabeln die nicht von der Telekom sind, hört auch die Zuständigkeit auf... idR wollen die dann Messprotokolle und Datenblätter haben.

    Das ist klar. Aber müsste das dann nicht auch für "dagelassene Verlängerungsboxen" gelten? Die hat ja schließlich auch kein geschulter Monteur behandelt/verlegt dann. Einzig der Materialbezug ist aus Providersicht klar.
    Bei den von mir eingesetzten Kaiser Gf-TA-Dosen ist übrigens ein individuelles Messprotokoll ab Werk dabei, also keine allgemeine Beschriftung wie "Einfügedämpfung < 0.25dB".
    Die Protokolle werde ich dem "Auskundendem" nächste Woche dann mal vorlegen und hier berichten

    Für mich geht es letztlich nur um die Frage, was an HÜP/OneBox in den Keller kommt und ob der Monteur das ONT unserer Mieter gleich in deren Räumlichkeiten montiert oder man das in den Keller packt und sagt "könnt ihr ja selbst an den Wunschort montieren".

    Schönen Sonntag
    Erzknolle

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 18. November 2023 um 23:15
    Zitat von Merlin_GF

    Leitungsweg nach Vorgaben vorbereitet: Gf-TA kommt an Wunschort des Kunden, Installations Gf Kabel wird eingezogen und wird an TA und HÜP gespleißt

    Leitungsweg nicht vorbereitet: Gf-TA wird neben dem HÜP montiert und Kunde bekommt Verlängerungsbox.

    Das Vorgehen finde ich schon sinnvoll. Allerdings: zuvor wurde ja geschrieben das die Gf-TA in die Wohn-/Geschäftseinheit gehört - wenn ich mir selbst als Kunde oder als Vermieter eine Verlängerungsbox in höherer Qualität zuvor besorgt habe, sollte das doch identisch zu Variante 2 Leitungsweg nicht vorbereitet sein - in beiden Fällen gilt die Verlängerungsbox doch nicht mehr als NE4 und Zuständigkeit/Eigentum des Providers, oder? Das Providernetz endet an der Gf-TA am Hausanschluss.

    Zitat von Sowieso

    Warum sollen die GPON-ONTs koordiniert gegen XGS-PON ONTs getauscht werden? Ich vermute eher, dass das nach und nach über einen längeren Zeitraum passieren wird, zum großen Teil dadurch dass sich Kunden irgendwann neue Router bzw. Modems kaufen werden.

    Aber genau das ist doch Mist in Fällen wo erst jetzt in 2023 oder 2024 ausgebaut wird. Ich kann mir kaum vorstellen das ein 50€ teureres ONT oder ein zumindest upgrade-fähiger OLT bei den Gesamtkosten solcher Projekte nennenswert zu buche schlagen und Verfügbar sollten die mittlerweile auch in der Breite sein. Die Telekom bietet selbst ja jetzt einen 2000/1000er Tarif - wahrscheinlich nur in XGS-PON Gebieten - an. Deine Aussage impliziert das es normal wäre, das erst in 5-10 Jahren XGS-PON käme, aber ich würde hier eher 12-24 Monate unterstellen: sobald der Druck durch andere Anbieter ausreichend groß wird z.B. über Docsis 4.0 oder halt XGS-PON Überbau zumindest im Geschäftskunden-Bereich. Wer für eine solche Umstellung dann noch Straßenzüge durchkämmen muss um Geräte zu tauschen, macht in meinen Augen - bei einem Ausbau kurz vor dem Kalenderjahr 2024 - strategisch etwas falsch und wird perspektivisch in Zukunft wieder "getriebener" sein nachdem man sich jetzt einmal mit einem Mords-Aufwand eine momentane Überlegenheit erarbeitet hat.

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 18. November 2023 um 12:19

    Merlin_GF
    D.h. angenommen es gibt 4 Fasern und aktuell 2 gebuchten GPON Anschlüsse, dann würde auf das einmal vom Tiefbauer eingezogene Glasfaserkabel nur 2 Pigtails aufgespleißt werden und nichtmal innerhalb des HÜPs oder der Onebox wird das abgeschlossen (und durchgemessen?!)

    Ich kann es zwar nicht ändern wenn sie es so bauen, aber ich fände es ehrlich gesagt nicht wirtschaftlich sinnvoll. Die Servicetechniker später haben doch i.d.R. nur fertig konfektionierte Dosen oder Patchkabel dabei und sind nicht alle mit einem Spleißgerät und entsprechender Qualifizierung ausgestattet, oder?

    Ich hätte jetzt mindestens die Vorstellung, das in einem abgeschlossenem HÜP auf allen Fasern ein Pigtail ist, um sie wenigstens von einer Seite mal durchmessen und wenigstens im System als funktional oder eben defekt markieren zu können. Sonst kann bei einem späterem Auftrag doch nur geraten werden, ob man jetzt mit einem Patchkabel, einem Spleißgerät oder einem Anhängerkompressor aufgekreuzt werden muss..

    Übrigens: in meinem Kasten primär Wohn- und ein bisschen Mischgebiet sind von 61 Adressen ca. 23 mit einer Leitung ausgestattet/scheint was gebucht worden zu sein. Vlt. 5 Gebäude mit dabei die auch ohne Buchung kostenlos erschlossen worden sein könnten. Das dürfte mal eine halbwegs ordentliche Take up-Rate sein

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Erzknolle
    • 18. November 2023 um 11:10

    Hallo
    ich habe heute ein Paar Monteure von der Straße "gezerrt".
    Sie waren bei mir und wollten eine normale Onebox mit einer LC-Kupplung an die Wand setzen.

    Als sie die 4+4 LC Stecker hausseitig sahen, wurden sie unsicher und haben ihren Ausbauleiter angerufen, er im System nachgesehen hat und keine Auskundung feststellen konnte.

    Wir haben jetzt erstmalig vereinbaren können, das nächste Woche jemand zur Auskundung vorbeikommen soll. Damit bin ich auch zufrieden, sinnvoller wäre das aber vermutlich vor dem Einblasen gewesen..

    ---
    Zu den 12 Fasern: also ich brauche keine 12 Fasern. Wir liegen irgendwo zwischen EFH und MFH - 1 Wohneinheit, 1 Gewerbeeinheit.

    Der Ratgeber Hausinstallation der Telekom selbst empfiehlt: "Gewerbeeinheiten mit 4 Fasern erschließen". Bei privaten Wohnungen 2 Fasern. Damit wären wir bei 6 Fasern, wenn diese im Keller durchverbunden werden und wenigstens bis zur Anschlussdose ankommen.
    Über die Möglichkeit auch im HÜP nochmal einen Splitter zu setzen bin ich mir bewusst, da das Netz aber offiziell ein Open Access Netz sein soll fände ich das weniger sinnvoll, es wäre für mich aber auch OK.
    Sinnvoll fände ich, wenn unsere Mieter ihre 4 Fasern (oder wenigstens zwei) bis zur eigenen Dose durchgebrückt haben, sodass bei zukünftigen Bestellungen/Erweiterungen etc. keiner mehr an den HÜP im Keller müsste (sollte auch im Sinne der Servicetechniker sein?)

    Alles ein bisschen kompliziert, aber ich bin vermutlich auch nicht der einfachste Kunde ;)
    Danke Euch für die Unterstützung.

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