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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Erzknolle

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 22. März 2025 um 15:34
    Zitat von pufferueberlauf

    Aber das hilft der DG natuerlich nicht, wenn der Ausbau in Ort X unwirtschaftlich ist dann kann die DG da nicht ausbauen.

    Hier würden aber meine Erwartungen an die Politik beginnen. Wenn klar ist etwas wird langfristig der für alle beteiligten vorteilhafteste Weg sein, der kurz- bis mittelfristig aber durch Probleme verhindert wird: sollten diese Probleme irgendwie mitigiert werden.

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 22. März 2025 um 15:23
    Zitat von DLMttH

    da die Kommunen sich nicht einmal die 10% Eigenanteil leisten können.

    Das ist sehr schade. Haushaltssicherungskonzept?
    Ein flächendeckender Ausbau dürfte das größte Bauprojekt einer kleinen Kommune seit Jahrzehnten darstellen.

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 22. März 2025 um 15:22
    Zitat von pufferueberlauf

    bei aktuellem Tempo braeuchte bis 2062...

    Wir Menschen denken immer linear. Praktisch sind es aber oft expoentielle bzw. asymptotische Verläufe. Das dürfte bei Glasfaser aber sowohl auf den Ausbau als auch für die Nachfrage/Anwendungen gelten.

    Meine Sorge wäre, das eines Tages die Anwendungen die Glasfaser brauchen binnen Monaten in die Breite gehen, aber man so schnell dann nicht mehr nachbauen kann (wenn der Ausbau nicht synchron hochgefahren wurde). Ohne zu Wissen, welche Anwendung das genau sein wird

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 22. März 2025 um 14:45

    Eine weitere (wenn auch kleine) Absage die Tage im Glasfaserausbau:

    Rheinland-Pfalz: Deutsche Glasfaser gibt Ausbau in vielen Dörfern auf - Golem.de
    In gleich 19 Gemeinden hat Deutsche Glasfaser den FTTH-Ausbau wieder aufgekündigt. Einige Dörfer seien "jahrelang hingehalten" worden.
    www.golem.de
  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 18. März 2025 um 22:19

    Bitte nicht fragliche Angebote als Referenz heranziehen, von dem verlinkten Anbieter und insbesondere dessen Chef a la Elon Musk hört man auch viel schlechtes (es wird aber sehr auf die eigene Medienpräsenz geachtet).. Außerdem ist die Schweiz ein sehr kleines Land und hat völlig andere Ausgangsbedingungen

    Hier sollte es primär um die Zukunft in unseren Gefilden gehen. Irgendwie driften wir aber in eine reine Tarifdiskussion ab :/
    Können wir nicht generalisieren, das die jetzigen Glasfasertarife meistens noch unattraktiv im direkten Vergleich zu anderen Technologien sind?
    Wird vermutlich erstmal nicht besser werden, außer der Staat fördert 10 bis 11-stellig (was ich nicht glaube).
    Wenn es dann nicht Druck o.ä. von anderer Seite (z.B. feste DSL-Abschalttermine) gibt wird es kaum attraktiver im deutschen Markt auszubauen - zumal die jetzigen Anbieter sicher mit den wahrscheinlich profitabelsten Gebieten begonnen haben und das jetzt Stück um Stück schwierigere Projekte/Gebiete werden? Irgendwie komme ich immer zu dem Schluss das der Ausbau sich jetzt wie Kaugummi ziehen wird

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 18. März 2025 um 20:16
    Zitat von belegdol

    Oft wird vom günstigeren Betrieb und und niedrigeren Strombedarf gesprochen, dann sollen die Anbieter auch in der Lage sein zumindest gleiche Preise anzubieten.

    Aber nur die Betriebskosten alleine sind es ja nicht. Bei Glasfaser kommen aktuell leider auch hohe Vertriebskosten dazu. Teilweise finde ich sind die Anbieter aber auch selbst schuld: während der Vorvermarktung hier konnte man nur über den Vermarktungspartner beauftragen.. Auch für den Vertrag gab es für mein kurzes 10 Minuten Gespräch bei der mich niemand mehr überzeugen musste hunderte Euro Provision (Gigabit-Anschluss). Schade, das die EU-Komission das mit dem Provisionsverbot nicht durchgezogen hat..

    Ich glaube nicht das die Anbieter Stand heute einen guten Schnitt machen im deutschen Markt - wie soll das aber nun weiter gehen? Die Kapitalkosten sind schon gestiegen und wie zurecht angemerkt wird es mit den Fachkräften zukünftig auch nicht unbedingt besser (die europäischen Trupps könnten genauso gut Bunker und Barracken hochkloppen, warum den Stress mit Oma Gertrud wegen ihres Vorgartens haben)

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Erzknolle
    • 17. März 2025 um 10:22

    Hi
    möchte gerne mal eine Diskussion hier eröffnen zum Thema:

    "Hat der private Glasfaserausbau eine Zukunft in Deutschland?"

    Grund: Wir erleben dieser Tage, das der Staat jetzt etliche Milliarden Euro als Schulden aufnehmen und zum Teil in Infrastrukturprojekten investieren möchte.

    Dies wird erwartbar:
    - die Baukosten erhöhen (mehr Nachfrage)
    - die Zinsen für Investitionen in Deutschland nachhaltig erhöhen (höheres Risiko)

    Schon jetzt gibt es ja genügend Firmen/Projekte, die nach Ende der Niedrigzinsphase und Beginn einer erhöhten Inflation (Ukraine-Krieg, Corona etc.) erhebliche Probleme haben. Fremdkapital ist zunehmend nicht mehr für Glasfaserausbau verfügbar.

    Jüngstes Beispiel Infrafibre: https://www.wiwo.de/unternehmen/it…n/30256574.html

    Was denkt ihr, wird es jetzt langsamer voran gehen? Wird der Staat durch Förderprogramme gar einen schnelleren Ausbau (mit Staatsschulden finanziert) pushen? Ich würde mich über eine sachliche, faire Diskussion freuen.

    LG
    Erzknolle

  • Wie viele Fasern an HÜP - EFH

    • Erzknolle
    • 11. März 2025 um 18:10
    Zitat von HubeBube

    Allerdings dauerte es fast 3 Wochen, bis DG den Techniker beauftragte...

    Und genau soetwas ist der Grund warum ich glaube das man zusätzliche providerseitige Fasern nur als Ausbaureserve für spätere zusätzliche Anschlüsse (der Nachbarwohnungen etc.) ohne Unterbrechung der vorhandenen sehen kann.


    Achso und übrigens: der Bauleiter den ich ansprach hatte mir auch 12 Fasern versprochen - später wurden aber die normale 4-fasrige Leitung eingeblasen.

  • Zweiter Glasfaser-Anschluss

    • Erzknolle
    • 9. März 2025 um 08:45
    Zitat von alex_k

    Im schlimmsten Fall rechnet sich hinterher das Netz für beide Infrastrukturgeber nicht mehr. - Wer hat dann "gewonnen"? - keiner.

    Das ist denke ich so nicht richtig - langfristig gewinnt der, der die Situation vor Ort 10-20 Jahre aussitzen kann und kurzfristig sogar der, der Konkurrenzinvestitionen an anderen Orten damit erschwert/abschreckt. Ich würde das auch "Monopolmissbrauch" nennen

  • Deutsche Glasfaser: Wie wird die Hauseinführung ausgeführt?

    • Erzknolle
    • 2. März 2025 um 23:41
    Zitat von Oekel

    Bislang habe ich hier zig Einführungen gesehen, die deutlich enger waren/sind.

    Beim Einblasen kann man an der Stelle das Rohr doch gerade stellen. Die eigentliche Faser hat glaube ich 1,5-2cm mindest Radius (solange das Mikrorohr nicht einknickt und die Glasfaserleitung beschädigt). Sehe keine Problem in dem Radius

  • Wie kann man einen Duplex-Stecker in einen einzelnen Port stecken

    • Erzknolle
    • 20. Dezember 2024 um 20:05

    Darf man fragen, ob sich der GF-Anbieter bei Dir ein Verlegen in die Wohnung "gespart" hat?
    Eigentlich ist das doch dem sein Problem, wie er Dich erschlossen kriegt. Außer es wurde explizit eine eigene Hausverkabelung vereinbart

    Nur die duplex verbindung auftrennen in zwei simplex: sägen wäre mir da zu brachial/risikohaft, ich würde eher einen feinen Seitenschneider o.ä. nehmen und immer darauf achten was die Fasern und Ferrulen gerade machen - das ist mechanich alles nicht für Grobmotoriker gemacht

  • Erfahrungen mit PlusNet über GlasfaserPlus?

    • Erzknolle
    • 20. Dezember 2024 um 19:57

    Also erstmal: ja, es geht um das Gigabit Upstream.

    Zur Anwendung: ich würde gerne ein spezielles GIS bei dem ich einer (von mehreren) Nutzern bin, in meine Privaträumlichkeiten holen. Das würde ein wesentlich besseres Festplatten-Management erlauben (nicht immer müssen alle Platten aktiv angeschlossen sein, es gibt phasenweise wechselnde Datensätze, die aber auch gespeichert bleiben sollen) als immer entweder in ein RZ fahren oder Remote Hands und Versanddienstleister beauftragen zu müssen

    Jeder der mal nennenswert mit einem GIS gearbeitet hat, weiß das dort ad-hoc sehr große Datenübertragungen anfallen - nicht unbedingt dauerhaft, aber insbesondere wenn jemand aktiv darauf zugreift und dann will man nunmal auch nicht groß warten. Da macht es schon ein Unterschied, ob es mit 200, 500 oder 1000 Mbits Upstream angebunden ist.

  • Bericht über Door-to-Door Vertrieb für Telekom

    • Erzknolle
    • 2. Dezember 2024 um 19:36

    ConiKost Aber man kann doch trotzdem über mögliche Gegenmaßnahmen diskutieren - käme da was gutes bei rum

    pufferueberlauf Grundsätzlich stimme ich Dir zu - nur muss eine BNetzA etc. das in der Praxis auch erstmal nachgewiesen bekommen. Beratungsprotokoll-Pflichten sind da auch nur begrenzt hilfreich, da solche Protokolle natürlich nicht zum Nachteil der Vertriebler oder des Auftraggebers ausgefüllt werden.. Und irgendwas unterschreibt der "Kunde" ja schon heute und bestätigt es am Telefon. Das ist ja auch wo einige dann sagen: die Leute sind selbst schuld. Aber wie die Vertriebler so eine Kontrolle dann umschiffen, wurde ja im Beitrag gezeigt
    Wenn den Leuten das schriftlich zugeschickt werden müsste wäre schonmal etwas gewonnen..


  • Bericht über Door-to-Door Vertrieb für Telekom

    • Erzknolle
    • 1. Dezember 2024 um 22:34

    An sich ist Haustürvertrieb ja nicht per se unseriös. Aber es lohnt sich halt trotz der hohen Provision eher nicht, wenn man ihn seriös betreibt.. Ich glaube per Post dürfte die Telekom die Haushalte die bisher nicht bei Ihnen Kunden sind nicht anschreiben (Stichwort Kaltakquise)?

    Aber das was im Bericht (mal wieder) gezeigt wird ist alles andere als seriös und ich nehme keinem Vorstand oder Auftraggeber der Welt ab das er nicht weiß wie das in aller Regel läuft bei entsprechend hohen Provisionszahlungen. Die Storno-Quoten werden nicht hoch genug sein und man kann es offiziell ja (lange) abstreiten - kurzum: unterm Strich lohnt es sich genau so. Da die Konkurrenz auch mit solchen Methoden arbeitet - wer soll dagegen vorgeben?

    Am Ende wie der Experte dort sagt: Schade, dass es das gesamte Anliegen (Glasfaserausbau) in Verruf bringt

  • Bericht über Door-to-Door Vertrieb für Telekom

    • Erzknolle
    • 1. Dezember 2024 um 18:20

    Ich habe es jetzt nochmal editiert, geht es jetzt? Das hat das Forum jetzt automatisch konvertiert.
    Glaube es war die Sendung vom 07.11.2024 - die ich irgendwie nicht in der ARD-Mediathek mehr finden kann..

  • Bericht über Door-to-Door Vertrieb für Telekom

    • Erzknolle
    • 1. Dezember 2024 um 16:42

    Hallo
    darf man hier Links zu YouTube Posten? Falls nicht bitte löschen.

    Ich wollte mit Euch teilen das "Voss & Team" von MDR einen neuen Beitrag über (fragwürdige) Vertriebsmethoden von Telekom-Verträgen (nicht nur Glasfaser) berichtet:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Glasfaser-Ausbau: Ärger an der Haustür | Voss & Team | MDR
    Alle Fälle von „Voss & Team“ in der ARD Mediathek ansehen: https://www.mdr.de/s/vossundteamBei der Internetgeschwindigkeit liegt Deutschland im international...
    www.youtube.com


    In der MDR-Mediathek ist das Video leider noch nicht.

    Wenn ich solche Berichte sehe, wird mir ehrlich gesagt nurnoch schlecht und ich frage mich, warum die Vorstände nichts zu befürchten haben, die soetwas aufbauen und/oder dulden..

    LG
    Erzknolle

  • Erfahrungen mit PlusNet über GlasfaserPlus?

    • Erzknolle
    • 26. November 2024 um 21:49

    Hallo
    mich würde interessieren ob hier schon jemand einen Anschluss z.B. für Geschäftskunden über das Glasfaserplus-Netz besitzt.
    Die haben ja laut Websites eine Kooperation aber irgendwie sieht und hört man praktisch nichts und auch die Verfügbarkeitschecks schlagen zumindest hier bei mir fehl.

    Was mich insbesondere interessieren würde: bieten die ggf. auch schnellere Anschlüsse als die Telekom selbst im Rahmen der Geschäftskundenanschlüsse an? Ein Multi-Gigabit-Produkt wäre ja z.B. ein USP (aber vermutlich erlaubt die Glasfaserplus soetwas nicht bzw. man nutzt die aktive Technik der Deutschen Telekom und ist dadurch gleich limitiert)

    Aktuell habe ich irgendwie nur durch den Magenta 2000 Tarif (sofern er denn irgendwann 2025 mal in der Breite käme) die Hoffnung, das man was mit nennenswertem Upload bekommen kann. Die 140,- würde ich ja zahlen, aber es ist schlicht noch nicht verfügbar..

    LG
    Erzknolle

  • Telekom - Wird bis zur GF TA durchgespleißt? (Einfamilienhaus)

    • Erzknolle
    • 22. Oktober 2024 um 09:19
    Zitat von glasifasi

    Falls das nicht so relevant wäre, könnte ich mir die Dose ja einfach direkt neben dem Anschlusskasten setzen lassen und selbst mit so einer Omelcom Dose im Hais dorthin gehen, wo ich sie haben möchte (und das ggf später auch ändern).

    So würde ich es machen lassen. Der Pegel bei neu errichteten Netze sollte soviel Reserve haben (außer Du bist der letzte Einliegerhof, kilometerweit vom NVt/Straßenkasten entfernt)
    Die nutzen sehr wahrscheinlich eine Steckverbindung im HÜP, allerdings darf man da normal nicht dran und da bei Glasfaser alles extrem fummelig / schnell defekt ist, würden Technikereinsätze zur Entstörung sicher kostenpflichtig.
    Ich habe mein Hausnetz auch selbst errichtet und mir von denen ein 1m Patchkabel zwischen die OneBox und den Übergabepunkt meines Hausnetzes stecken lassen (musste ich selbst besorgen)

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • Erzknolle
    • 13. Oktober 2024 um 13:28

    Vielleicht ist es auch eher können und wollen bei einem ehemaligen Staatskonzern. Dann müsste man sich aber auf der darüber liegenden Ebene (EU) oder halt bei Gericht (als Wettbewerber) beschweren können

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • Erzknolle
    • 13. Oktober 2024 um 13:22
    Zitat von DLMttH

    Wenn's denn wenigstens konsequenter Überbau wäre, hätte man mancherorts ne Alternative. Hier kündigen sie wie wild Überbau an, ohne auch nur einen Meter zu bauen. Das führt häufig dazu, dass nur bei der Telekom bestellt wird und der Anschluss der tatsächlich bereits ausbauenden Konkurrenz links liegen gelassen wird.

    Gut wäre, wenn der Gesetzgeber hier für Verbraucher und Unternehmen ein verbindliches Recht auf einen funktionsfähigen Anschluss z.B. 24 Monate nach öffentlicher Ankündigung eines Ausbaus einführen würde. Auch wenn die Anbieter den Zeitpunkt einer Ankündigung dann möglichst weit nach hinten schieben und sich irgendwas für davor ausdenken werden, wüsste man als Endkunde halt immerhin wodran man ist.

    Bis es so eine gesetzliche Regelung gibt, könnte m.E.n. die Bundesnetzagentur aber auch im Rahmen von Verfügungen eingreifen, wenn es ein systematisches Vorgehen ist

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