Beiträge von e16

    Slots ja, da schrieb ich ja, dass ich mir das gut vorstellen kann.

    Aber schau dir das Ergebnis an. Kompletter Unfug. Auch wenn das eine logarithmische Darstellung ist: Segment-Kapazität und Auslastung wären da zum Ende hin identisch. Der Download bewegt sich bei weniger als 100 Mbps. Und da sollen 20 Haushalte permanent mehr als 1 Gbps Upload auslasten? Ganz sicher nicht.

    Beim Upload ist es eben nicht die Auslastung, da der einzelne ONT die garnicht kennt.

    Interessant finde ich eben den Hochlauf der besagten Leitungsauslastung parallel zur Aktivierung der Anschlüsse. D.h. irgendetwas muss der Port im OLT den einzelnen ONT ja zur "Auslastung" im Upload mitteilen.

    Und zum Thema generelle Auslastung: Aktuell läuft bei den 20 FTTH-Anschlüssen bis Ende Dezember noch das Telekom DSL parallel weiter. Ich gehe davon aus, dass sich viele erst zum Jahreswechsel die Zeit für echte Umstellung nehmen werden. Bei Interesse kann ich gern einen Vergleich der Grafiken posten.

    Ich konnte in den letzten Tagen den "Hochlauf" der FTTH-Anschlüsse im Protokoll beobachten. Am 29.11. waren es genau 2 Anschlüsse auf dem Port, weitere folgten erst am 3.12. und 4.12., heute sind es knapp 20.

    Interessant ist die parallele Zunahme der Leitungsauslastung auf dem Upload. Es sieht nach einer Addition der gebuchten Raten aus.

    Schauen wir mal, wie sich der Parameter "Anzahl ONUs im optischen Netz" weiter entwickelt.

    Vor zwei Tagen wieder eine Mail zum durchhalten von Open Infra bekommen...ob es bei uns noch bis zum Jahr 2030 klappt.

    Wir haben noch einige Details zu klären, bevor wir mit der Lieferung beginnen können. Es kann sein, dass wir noch nicht die erforderliche Anzahl von teilnehmenden Grundstücken in Ihrem Gebiet erreicht haben oder die Planungs- und Genehmigungsphase noch nicht abgeschlossen ist.

    Wir danken Ihnen für Ihre anhaltende Unterstützung und Geduld während dieses Prozesses und freuen uns darauf, Sie so bald wie möglich bedienen zu können!

    Mit freundlichen Grüßen
    Open Infra | info-de@openinfra.com | +49 (0) 800 001 01 60

    Irgendwie fehlt mir das Vertrauen, dass das mit OI in Magdeburg noch etwas wird. Der Vertrieb ist hier ja weiterhin eingestellt.

    Falls es bei Euch genug Interessenten in einem zusammenhängenden Gebiet gibt, geht auf die MDCC zu. Aktuell gibt es mehrere kleine Ausbauprojekte.
    Glasfaser-Ausbau | MDCC

    Dann mal Gratulation. Sind das eigentlich alles Firmen aus unserer Region die die Tiefbau und Hausanschluss arbeiten gemacht haben?

    Ja!

    • Hauseinführung und Schachtungen auf den Grundstücken:
      Carosin Andreas Thiem e.K. aus Magdeburg
    • Tiefbau in der Straße:
      Große Tiefbau aus Wolmirstedt
    • Glasfaserarbeiten:
      Schneider + Winter aus Magdeburg
    • ... und gestern tauchte die SWM noch zur GPS-Vermessung der Trasse und Lage der Hausanschlüsse auf

    Auch wenn am Ende drei (Bau-) Firmen an der Umsetzung beteiligt waren, alle waren sehr bemüht die Behinderungen in unseren doch engen Anwohnerstraßen auf ein Minimum zu beschränken.

    Eine Anwohnerin hat für Frühstück und Mittag der Bauleute Tisch und Stühle bereitgestellt. :)

    Mein persönliches Fazit bis hierher: Vom Vermarktungsstart 07/2023 bis zur Inbetriebnahme 11-12/2024 sind rund 18 Monate vergangen. Viel Zeit gefressen hat die Vertriebsphase zur Erreichung der Quote, nachfolgend Genehmigungen, Ausschreibungen an die Baufirmen und der eigentliche Bau.

    Es hat mir aber gezeigt, dass auch EFH-Siedlungen am Rand der Landeshauptstadt wirtschaftlich mit Glasfaser ausgebaut werden können. Die Deutsche Telekom wäre hier in den nächsten 50 Jahren nicht aufgetaucht.

    Derzeit durchaus typisches Vorgehen der Telekom. Auch hier in einigen Magdeburger Stadtteilen. "Glasfaserausbau" ist vorerst (>12 Monate) nur ein Leerrohrausbau.

    Guten Abend!

    Ich habe einen neuen Internetanschluss von Vonovia. Die Leitung soll wohl am 15. freigeschaltet worden sein. Eine Fritzbox und einen Fibertwist von Genexis (G2120B) habe ich geliefert bekommen. Installation war recht einfach, allerdings fiel mir auf, dass der Router noch auf DSL eingestellt war. Habe also die Verbindung über ein externes Modem eingerichtet. Eine Internetverbindung kommt trotzdem nicht zu Stande und die Kontrollleuchte (uplink, mittlere) blinkt auf dem Modem grün. Zugangsdaten oder Angaben zur Vlan-ID und Pbit habe ich nicht bekommen.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Glasfaseranschluss von Vonovia? Ich finde nirgends Auskunft darüber und kann den Support erst wieder Montag erreichen.

    Ich freue mich über jede Hilfe, vielen Dank!

    Vonovia verkauft Internetanschlüsse?

    Lass Dir Glasfaser ins Haus legen. "Der Bagger kommt nicht zweimal". In Hannover ruft m.W. die htp für einen Nachausbau rund 2000€ auf. Und selbst dann kann das noch Jahre dauern.

    Für Immobilieneigentümer, die einen (i.d.R. kostenfreien) Ausbau ungenutzt lassen, habe ich nur noch Mitleid übrig. Da ziehen bei mir auch keine Argumente ...von 5€ im Monat mehr, die machen Dreck oder mein schöner Vorgarten, ... mehr.

    Ansonsten suche Dir für die neue Inhouseverkabelung (Gf, Ethernet) Leitungswege. Meist geht da was. Und wenn es ein ungenutzter Schornstein oder eine Hohlwand hinter dem Trockenbau ist.

    Koax als Medium weiter zu nutzen mag technisch gehen, am Ende bleibt es eine wackelige Bastelei. Ich weiß wovon ich rede. Habe lange gebraucht, auf 12-adrigen Telefonkabeln stabiles Gigabit Ethernet zum laufen zu bekommen.

    Wem gehört die Leitung? Bei einer Neubauwohnung dürfte die zum Gebäude gehören, also ist die WEG für die Instandsetzung verantwortlich.

    Dann muss eben ein fähiger Elektriker für die Instandsetzung / Neuverlegung gefunden werden.

    Alte Vermieterweisheit: Drücke die Nebenkosten und erhöhe die Kaltmiete :P

    Schöne Idee des Vermieters die überteuerten Internet-Tarife für die Mieter günstiger zu machen.

    Frage wäre für mich ob man dennoch sich einen eigenen Anschluss bestellen kann oder ob der Vermieter sich dagegen stellt.

    Wahrscheinlich wird er dann mit den Mietern ebenfalls rumstreiten, die doch einen eigenen Anschluss wollen. Weil dann könnte sein "Geschäftsmodell" nicht mehr funktionieren.

    Freifunk-Router aufstellen, gut ist. Dann kann der Vermieter nicht mehr viel überwachen und ist auch bei "Linux-ISOs" aus der Haftung.

    Ich weiß nur nicht, inwieweit Freifunk die nutzbare Bandbreite beschränkt.

    Freifunk begrenzt nicht bewusst die Bandbreite, aber der Weg über einen Anbieter im Ausland (hier in Magdeburg war es Schweden) "bremst" eher als dass es beschleunigt.

    Zumal die Freifunkinitiative auch kein Geld für hochperformante Zugänge hat. Ist ja auch gar nicht deren Ziel.

    Ja, man muss sich darum kümmern. Bei 1&1 und DG geschah es pro aktiv durch den Provider. Wie dem auch sei, es geht auch gar nicht wer jetzt geschickter oder schlauer ist.

    Wie schon vor Jahren von alfalfa geschrieben: es fehlt an einem konkurrenzfähigen Gf-Tarif für die ältere Generation vergleichbar mit den günstigsten Tarifen der flächendeckend anbieten den Provider im DSL-Segment.

    Warum sollte es "für die ältere Generation" einen verbilligten Tarif geben? Werden jetzt Menschen Ü40, Ü50 oder Ü60 (oder wer auch immer) auf Grund ihres Alters als weniger anspruchsvoll oder weniger konsumierend eingestuft?

    Ich habe die "Vertriebsunterstützung" hier für einen lokalen Anbieter mitgemacht und alle möglichen Argumente gehört.

    Nach meiner Wahrnehmung ist der häufigste Ablehnungsgrund Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber jeglichem technischen Fortschritt. Es soll alles so bleiben wie es ist. Und wenn die 100MBit via VDSL irgendwann nicht mehr reichen oder (sollte es wirklich kommen) des Cu-Netz zurückgebaut werden, kann man immer noch über die dann eingetretene Situation meckern.

    Am Ende haben wir >60% erreicht, aber auch nur durch Baggerverträge.

    Heute Mittag habe ich bei uns ein Auto der Deutschen Glasfaser mit langem Stativ und Kamera auf dem Dach durch Ottersleben fahren sehen, Bereich Richard - Demny Straße und abgehende Nebenstraßen. Vielleicht wollen die DG auch noch in den Ausbaukampf mit einsteigen.

    Ohh, das würde in den Magdeburger Markt etwas Schwung bringen.
    Ich kann mich an ein Gespräch in der Stadtverwaltung erinnern, dass es beim ersten Vorstoß der Deutschen Glasfaser anno 2019/2020 keine Einigkeit mit dem Tiefbauamt über die Verlegetiefe erzielt werden konnte.

    Wenn das so kommt, mal sehen was die Deutsche Telekom macht. Die Diskrepanz zwischen Ankündigung und Umsetzung könnte größer als im Moment kaum sein. Nur zwei Beispiele: Die Ausbauten in Stadtfeld-Ost (bis südlich der Goethestr) und Ottersleben sollten seit Ende 2023 fertig sein. Aktuell passiert dort gar nichts.