Beiträge von e16

    Wollt gerade sagen, der Normalbürger kann die Anschlüsse doch eh nicht unterscheiden. Wir hatten in meiner alten Heimat seit 2016 "Glasfaser" - mit 70 Mbit/s Download aufgrund der langen Leitung ;) Nun baut Westconnect in der alten Heimat aus und die Einzigen, die verstanden haben, dass sie derzeit kein echtes Glasfaser haben, sind die, die regelmäßig VDSL-Verbindungsabbrüche haben. Der Rest ist zufrieden und scheut den neuen Anschluss.

    Ganz ehrlich, ich bin es langsam leid, auf Befindlichkeiten von (besorgten) Normalbürgern zu hören oder darunter zu leiden - wenn die Quoten dadurch baden gehen.

    Schon heute mein gern verwendeter Spruch: "Kein Backup - kein Mitleid". Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre: "Kein Glasfaser - kein Mitleid" :P

    Kurzes Update aus Magdeburg:

    ...

    2. Die OpenInfra hat inzwischen für Magdeburg einem neuen Ansprechpartner kommuniziert. Ich werde in den nächsten Tagen den Kontakt suchen.
    Zudem gibt es eine neue Angebotsstruktur. Es stehen jetzt 3 Anbieter für die 24-monatige Erstlaufzeit zur Verfügung. Neu ist zudem ein 200€ Bonus, sodass die Kosten für die ersten 2 Jahre auf 875,20 € (entspricht 36,47€ / Monat) sinken. Allerdings ist die bisher inkludierte Telefonoption vom EasyBell entfallen.
    Ergänzung: Die Option für 3 Anbieter + 200€ Bonus scheint es nicht für ganz Magdeburg zu geben, sondern vermutlich ausschließlich im Stadtteil Diesdorf.

    Das Angebot mit 200€ Bonus und Auswahl unter 3 Providern ist seit heute wieder verschwunden. Es gelten damit die alten 24-Monats-Konditionen inkl. Telefonoption für Neuabschlüsse:

    Heute ist Mailingtag bei der OenInfra, hier exakt gleichlautend zur Mail vom 02.10.2023:

    Zitat

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wir haben noch einige Details zu klären, bevor wir mit der Lieferung beginnen können. Es kann sein, dass wir noch nicht die erforderliche Anzahl von teilnehmenden AnwohnerInnen in Ihrem Gebiet erreicht haben oder die Planungs- und Genehmigungsphase noch nicht abgeschlossen ist.

    Wir danken Ihnen für Ihre anhaltende Unterstützung und Geduld während dieses Prozesses und freuen uns darauf, Sie so bald wie möglich bedienen zu können!

    Mit freundlichen Grüßen

    Open Infra | info-de@openinfra.com  | +49 (0) 800 001 01 60

    Die aktuelle Performance ist eine Steigerung von etwa 10%-Punkten Homes Passed pro Jahr, bei etwa 40% Abdeckung Ende 2023. Würde man die Hochrechnen käme man auf 110% Ende 2030.

    Das Pareto Prinzip geht es um die Annahme dass für die letzten 20% eines Ergebnisses 80% des Aufwandes anfallen. Übertragen auf den FTTH-Ausbau bedeutet das, dass nach Ausbau von 80% der Haushalte für die restlichen 20% nochmal 80% des Aufwandes anfallen würde.

    Ein wesentlicher Grund warum das hier so nicht anwendbar ist ist der geförderte Ausbau. Millionen Haushalte in besonders ländlichen Gebieten waren und sind in Förderprogrammen, haben also in den letzten Jahren einen geförderten FTTH-Ausbau bekommen, oder werden gerade ausgebaut, oder werden in den nächsten Jahren ausgebaut. Das wird auch noch ein paar Jahre dauern, aber der Punkt ist: der aufwendigste Teil des FTTH-Ausbaus wird nicht auf den Schluss aufgeschoben, sondern ist bereits "in Arbeit", parallel zum eigenwirtschaftlichen Ausbau. Die sind als Beimengung quasi in den derzeit +10%-Punkten pro Jahr enthalten.

    Wie es die nächsten Jahre weitergehen wird muss man sehen, und an die einfache Hochrechnung im ersten Absatz, nachdem rechnerisch Ende 2029 der Ausbau zu 100,00000% abgeschlossen wäre glaube ich auch nicht. Aber so wie es aktuell läuft bin ich schon recht optimistisch dass bis Ende 2030 der Ausbau bis auf wenige Prozentpunkte abgeschlossen sein könnte. Größtes Risiko sehe ich hier in gesellschaftlichen/geopolitischen Risiken. Wenn die aktuellen Kriege/Konflikte sich weiter ausweiten, wenn China in Taiwan einmarschiert, wenn die Weltwirtschaft in eine schwere Krise schlittert... dann sind alle Projektionen natürlich Makulatur.

    Doch, Pareto wird zur Anwendung kommen. Schon allein deshalb, weil 2030 ein zerklüfteter Flickenteppich übrig bleiben wird, bei dem sich kein wirtschaftlicher Ausbau mehr lohnt.

    Und dann bin ich wieder in meiner kleinen Magdeburger Welt, knapp 240.000 Einwohner und Landeshauptstadt. Nicht der Nabel der Welt, aber repräsentativ dafür, wie und ob der Ausbau in Städten funktioniert.

    Es wird lt. unserer OBin keine Fördergebiete in der Stadt geben, es gilt das freie Spiel der Kräfte, solange die Quoten erreicht werden. Und genau das wird uns hier in den EFH-Stadtteilen das Genick brechen - so gern ich einen erfolgreichen Ausbau der OpenInfra und MDCC herbeisehne.

    PS: Mit der Deutschen Telekom bin ich durch, da erwarte ich nichts mehr.

    Möglich wäre es, aber wahrscheinlich nicht. Die Telekom hat ein zu großes FTTC-Versorgungsgebiet um das innerhalb weniger Jahre auf FTTH hochzuziehen. Insgesamt wird das sicher noch bis 2030 dauern. Und nicht überall wird die Telekom der FTTH-Anbieter werden der zuerst ausbaut - einfach weil es auch hier einfach nicht möglich ist überall der Erste zu sein.

    Deinen Optimismus möchte ich haben. Die derzeitige Performance im Markt (von allen Anbietern) hochgerechnet, sind wir auf keinen Fall bei 100% in 2030.

    Schon allein deshalb nicht, weil das Pareto Prinzip auch beim Glasfaserausbau gilt. Die Branche wird sich bei 80% (Homes Passed) auf einer rauschenden Party gegenseitig auf die Schultern klopfen und den restlichen 20% mit geschliffenen Marketingsprüchen erklären, dass sie doch eigentlich ohne Glasfaser gut leben können.

    Wetten dass?

    Wie gesagt: würde die Telekom so agieren wie Du es annimmst, würde ein guter Teil des aktuellen FTTH-Ausbaus der Telekom nicht stattfinden. Die Telekom baut bundesweit zahlreiche EFH-Gebiete aus, auch solche in denen es kein Kabelnetz gibt. Da müsste man jetzt annehmen dass Magdeburg ein Sonderfall ist bei dem andere Regeln gelten. Das halte ich aber auch für unwahrscheinlich, solange nicht die Stadtverwaltung der Telekom das Leben besonders schwer macht.

    Ich kann Dir nicht sagen, ob wir hier nun ein Sonderfall sind oder wer es hier wem gerade schwer macht.

    Aus meinen Recherchen ein paar Beispiel:

    - In 2023 fertiggestellte Anschlüsse: Eine mittlere 3-stellige Anzahl im Stadtteil Werder.

    - Geplanter Ausbau im Stadtteil Cracau: Geplante Fertigstellung war 04/2023, nicht einmal begonnen, aktueller Fertigstellungstermin jetzt 04/2025

    - Geplanter Ausbau im Stadtteil Stadtfeld-Ost: Geplante Fertigstellung war 11/2023, nicht einmal begonnen, aktueller Fertigstellungstermin jetzt 08/2025

    - Gegenüber der Stadtverwaltung angekündigter Ausbau im Stadtteil Ottersleben (direkt neben der zukünftigen Intel-Fab) noch nicht einmal kommuniziert.

    Zwischen den vollmundigen Pressemeldungen und der Realität hier vor Ort liegen Welten!

    Unwahrscheinlich, dass das so kommt, zumindest solange niemand sonst der Telekom zuvor kommt.

    Die Telekom baut ja in zahlreichen Städten und Kommunen aus, und hat bisher rein rechnerisch eine TakeUp-Rate von insgesamt <15% (aktive Anschlüsse vs "Homes Passed"). Nach Deiner Argumentation müsste die Telekom da also bundesweit die Ausbauaktivitäten einstellen. Danach sieht es allerdings überhaupt nicht aus.

    Die Telekom ist als Bestandsanbieter nicht so sehr darauf angewiesen dass möglichst viele Einwohner sofort auf das neue Netz wechseln (auch wenn ihr ein höherer TakeUp sicher recht wäre). Sie verdient ja an den Kunden, unabhängig ob sie noch VDSL oder schon FTTH verwenden. Hauptsache sie nutzen eines der Telekom-Netze. Die Telekom kann es sich also leisten da etwas langfristiger zu agieren - und langfristig wird die Migration auf FTTH stattfinden.

    Man kann also ziemlich sicher davon ausgehen dass auch der Telekom-Ausbau in Magdeburg in den nächsten Jahren weitergehen wird, so wie in diversen anderen Städten auch. Insbesondere solange es noch nicht per FTTH erschlossenen Stadtteile gibt.

    Einzige Chance hier in den EFH-Gebieten ist der Ausbau durch einen anderen Anbieter. Wie Du richtig schreibst, die Telekom ruht sich auf ihrem VDSL-Bestandsnetz aus und wird nichts(!) tun. Weder in 5, noch in 10 Jahren. Warum auch? Hier liegen keine Kabelnetze, also kann niemand wechseln.

    Sollte dieses Forum in 2029 oder 2034 noch existieren, ich lege es mir auf Termin und wir schauen auf das was bis dahin in Magdeburg passiert ist.

    Die 10% Glasfasernachfrager werden einfach ignoriert.

    Danke, da kann man wirklich sehr schön sehen, das keiner der unmittelbaren Nachbarn in der Straße unterschrieben hat. Mir wird kein Angebot angezeigt, da ich unterschrieben habe.

    Es wurde ja auch immer vor Angeboten an der Haustür gewarnt, deswegen werden das viele nicht gemacht haben und derzeit reicht die Geschwindigkeit ja noch aus, so die Denkweise. Dann kann ich eigentlich nur hoffen das die Telekom irgendwann ihre vielen VDSL-Kästen auf Glasfaser umrüstet und von dort die Häuser versorgt.

    Naja, die VDSL-OutdoorDSLAM's der Telekom sind alle per Glasfaer versorgt. Das war ja auch immer das Versprechen, als nächsten Schritt die Glasfaser ins Haus zu bringen.

    ABER: Der Glasfaserausbau der Telekom in Magdeburg ist quasi eingeschlafen. Der Gießkannenausbau z.B. in der Neuen Neustadt + Neustädter Feld hat viel Geld gekostet, bei Take-up-Raten von 10% bleibt das auf Jahrzehnte ein Minusgeschäft. Der geplante Ausbau in Stadtfeld-Ost + der Beimssiedlung wird seit Jahren verschoben, ein Baubeginn ist nicht absehbar. In reinen EFH-Siedlungen wird sich die Telekom hier nicht mehr blicken lassen.

    Entweder das klappt jetzt mit der OpenInfra und der MDCC oder wir werden um Jahrzehnte zurückgeworfen.

    Bei uns sind die Buchungszahlen explodiert, als die Ortsbeiräte aktiv für den Glasfaseranschluss geworben haben. Je älter diese waren, desto erfolgreicher! Da auch bei uns die (alte) Bevölkerung überwiegend Konservativ eingestellt ist, lässt man sich eher von den Älteren als den Jüngeren überzeugen.

    Nun waren bei uns in D 2018/2019 die Zeiten noch anders (kein Corona, kein Krieg in der Ukraine mit dessen Folgen und auch die sogenannte Alternative hat keine Rolle gespielt). Wie stellt sich denn letztgenannte Zusammenrottung zu dem Thema Glasfaser auf? Schließlich sind knapp 25% Wählerschaft schon eine Hausnummer.

    Falls die OpenInfra hier mitliest: Ich kann nur dringend empfehlen, Multiplikatoren vor Ort mit ins Boot zu holen. Der Remotevertrieb vom Berliner Schreibtisch aus mit ortsunkundigen D2D Klinkenputzern funktioniert eben nicht für die kritische Masse.

    Nach meiner Erfahrung haben die Kultur- und Heimatvereine in der Stadt ein gutes Standing bei den Einwohnern. Und deren Volksfeste eignen sich ideal mit den zukünftigen Kunden bei einem Bier ins Gespräch zu kommen.

    Auch wundert es mich, dass hier in Magdeburg die ausschließlich OpenInfra den Vertrieb organisiert und anderenorts das z.B. über den Provider Premium-Netz mit professionellen Social-Media Auftritten und parallelen Veranstaltungen vor Ort gearbeitet wird.

    Wo kann ich das denn nachschauen mit der neuen Aktion? Hast Du Tipps wie man die Nachbarn überzeugen kann? Ich möchte jetzt eigentlich nicht als "inoffizieller Mitarbeiter" Klinken putzen gehen.

    Ich habe schon Mitte 2023 unterschrieben 12 Monate + Telefonie Option. Meine Nachfragen zum Status des Ausbaus wurden nach 1-2 Wochen von OpenInfra beantwortet, es kam sogar ein netter Anruf aus der Zentrale in Schweden. O-Ton: Wir sind überrascht von der blockierenden Haltung der Anwohner und haben den Eindruck die Stadt Magdeburg will uns nicht als Anbieter.

    Ich meine die Preise sind sehr attraktiv, wenn man mal schaut was die Telekom für einen schnellen Glasfaseranschluss haben möchte.

    Die Recherche ist recht einfach. Über die offizielle Seite einfach die Adresse Deiner Nachbarn eingeben:

    Kundenportal

    Wird nichts angeboten, hat der Nachbar unterschrieben. Falls (noch) nicht, siehst Du die verfügbaren Optionen ;) .

    Es gibt kein Patentrezept für den "Nachbarschaftsvertrieb", im Prinzip muss Du schauen, wen Du wo abholen kannst. Die Early Adopter Curve hilft mir ganz gut weiter:

    Was ist ein Early Adopter?
    Early Adopter gestalten die digitale Zukunft. Erfahren Sie, was Early Adopter sind und wie sie diese für Ihr Produkt gewinnen können.
    blog.hubspot.de

    Ein Innovator unterschreibt (ungesehen) sofort.

    Ein Early Adopter begeistert sich für die Technologie, unterschreibt auch.

    Damit kommen 10%-15% zusammen.

    Für die wichtigen nächsten 30% müssen die Early Majority erreicht werden. Die Gruppe hat erkannt, dass man in den nächsten Jahren um einen Glasfaseranschluss nicht mehr herum kommt. Über genau dieses Argument konnte ich die meisten Nachbarn für Glasfaser begeistern.

    Die Late Majority sind schwer zu aktivieren, insbesondere bei vorhandenem VDSL-Ausbau.

    Komplette Zeitverschwendung sind Gespräche mit den Laggards.

    Nach meinen Informationen aus der Stadtverwaltung ist die OpenInfra quasi ohne größere Vorwarnung hier aufgeschlagen und hat den geplanten Ausbau angekündigt. Die Stadtverwaltung setzt rein auf einen eigenwirtschaftlichen Ausbau und darf daher in den Markt nicht eingreifen. Damit gibt es auch keinerlei Gebietsschutz.

    Jedes Unternehmen kann ausbauen, solange die Vorgaben der Stadt, insbesondere des Tiefbauamtes, eingehalten werden.

    Danke für die neuen Informtionen!

    Ich wohne im geplanten Ausbaugebiet Stadtfeld West und nach Auskunft von OpenInfra konnte bisher leider nicht die Quote von Minimum 20% Abschlusswilligen erreicht werden. Die Quote liegt bei ca. 10%, damit sieht es sehr schlecht aus, das das bei uns was wird. DSL100 oder 250 scheint vielen Nachbarn zu reichen und mehr braucht man in Zukunft auch nicht...

    Vielleicht lockt ja die neue 200€ Aktion, wenn es noch mal Flyer in den Briefkästen gibt.

    Ein Hallo von Diesdorf rüber nach Stadtfeld-West.

    Ich konnte am Dienstag mit dem neuen Vertriebsleiter der OpenInfra telefonieren. Keine wesentlichen Neuigkeiten, nur soviel, das Unternehmen ist weiterhin mit einer Agentur vertrieblich in MD unterwegs. Das stimmt mich einerseits zuversichtlich, dass das Gebiet nicht gestorben und man weiter am geplanten Ausbau festhält.

    Andererseits habe ich noch immer meine Zweifel, ob der D2D Vertrieb über eine Agentur der richtige Weg ist. Zumal es auch weiterhin keinerlei mediale Unterstützung gibt.

    Am Mittwoch meldete sich dann ein Mitarbeiter der Agentur bei mir, der von einem Baustart innerhalb der nächsten 1-2 Monate sprach - unrealistisch.

    Torte : Ist an Deiner Adresse schon die 200€ Bonus Aktion freigeschaltet?

    Aus den Vertriebsaktivitäten der MDCC weiß ich, die größte Hürde ist und bleibt es die Hauseigentümer von der Zukunftsinvestition Glasfaserausbau zu überzeugen. Wir haben es hier mit sehr viel Netzwerk und Nachbarschaftspflege in einem sehr begrenzten Gebiet auf knapp 50% geschafft.

    Kurzes Update aus Magdeburg:

    1. Die MDCC https://www.mdcc.de/diesdorf hat die Planung für den ersten Bauabschnitt im Stadtteil Diesdorf konkretisiert. Der BA umfasst den Drackenstedter Weg und Teile vom Ochtmersleber Weg. Die hierfür notwendige Quote wurde annähernd erreicht, ich hoffe dass wir die restlichen Aufträge zu Beginn der Arbeiten bekommen werden.
    (Die Website weist die Quote noch für das ursprüngliche Planungsgebiet aus.)

    2. Die OpenInfra hat inzwischen für Magdeburg einem neuen Ansprechpartner kommuniziert. Ich werde in den nächsten Tagen den Kontakt suchen.
    Zudem gibt es eine neue Angebotsstruktur. Es stehen jetzt 3 Anbieter für die 24-monatige Erstlaufzeit zur Verfügung. Neu ist zudem ein 200€ Bonus, sodass die Kosten für die ersten 2 Jahre auf 875,20 € (entspricht 36,47€ / Monat) sinken. Allerdings ist die bisher inkludierte Telefonoption vom EasyBell entfallen.
    Ergänzung: Die Option für 3 Anbieter + 200€ Bonus scheint es nicht für ganz Magdeburg zu geben, sondern vermutlich ausschließlich im Stadtteil Diesdorf.

    Und die Fasern taugten nichts für modernes Netz?

    Haupthindernisse (sofern ich das richtig verfolgt habe) waren die aktiven, zum Teil im Erdreich verbauten Komponenten. Wirtschaftlich war dort nichts mehr zu retten.

    Hier ein Video der Telekom zum Thema (OPAL/HYTAS wird mit Cu überbaut)

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    Das Problem bei HYTAS waren die ONU's, die in der Regel am Straßenrand, bzw. in Kabelschächten verbaut waren. D.h. in den allermeisten Fällen gab es keine Glasfaser bis in die Gebäude.

    Dazu kommt, dass die Fa. Alcatel als ein Hersteller dieser Komponenten irgendwann sich daraus zurückgezogen hat. Damit saß (insbesondere) die Deutsche Telekom auf einer toten Technologie.

    .

    In Magdeburg waren die Stadtteile Sudenburg und Neue Neustadt in den Neunzigern damit fast komplett ausgebaut worden. Am Ende half nur noch ein kompletter Überbau.


    Gerade wurde ich auf ein neues Produktinformationsblatt der Telekom aufmerksam:

    https://www.telekom.de/produktinforma…2000-fiber-2000

    Dass die Telekom 2 Gbit/s über GPON anbieten möchte, wundert mich bei den technischen Daten und der Ausstattung des Glasfaser Modem 2 und des Speedport Smart 4 Plus nicht. Was mich allerdings wundert, ist die Bereitschaft der Telekom, ihren Upload zumindest hier wieder auf ein "anständiges" Verhältnis von 1:2 zum Download anzuheben.

    Ich bin sehr gespannt auf die entsprechenden Angebote der Vorleistung in Anspruch nehmenden Provider bzw. auf die Preise und wie lange es dauern wird, bis solche Angebote verfügbar werden...

    Würde ich sofort abschließen, wenn ich einen FTTH-Anschluss der Telekom hätte. Leider wird um Magdeburg-Diesdorf ein großer Bogen gemacht. Schade.