Bin von VDSL gewechselt und hab am eigentlich setup nichts geändert.
Wie weit geht dieses "nichts geändert"? Ich hoffe, du hast zumindest den Router auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und frisch eingerichtet.
Bin von VDSL gewechselt und hab am eigentlich setup nichts geändert.
Wie weit geht dieses "nichts geändert"? Ich hoffe, du hast zumindest den Router auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und frisch eingerichtet.
Du hast also einen Tarif über die Telekom abgeschlossen an deinem Glasfaser Nordwest Anschluss? Und dein Ansprechpartner ist jetzt sicher die Telekom und nicht EWE? Weil bislang liest man immer nur von EWE, wenn es ums Onboarding geht.
Wie dem auch sei: Wie verhält sich der Anschluss mit dem Original Telekom Modem? Umstellen auf ein Fremdprodukt sollte man erst, wenn es mit dem Original Equipment des Netzbetreibers funktioniert.
blade28213: Damit bist du ein Einzelfall. Bei allen anderen funktioniert das Update auf die neuen Firmwares problemlos.
Hast du die Box mit einer aktuellen Firmware mal neu aktiviert? Einen neuen Code solltest du im Portal haben, nachdem du den ersten verwendet hast. Wenn du zu den ersten 07.26 Nutzern gehört hast, dann könnte ich mir das als Lösung vorstellen.
Hellsehen können wir leider nicht. Da sind einige weitere Analysen erforderlich.
- Wie sieht das Ergebnis von anderen Endgeräten und mit anderen Tools aus? Teste auch andere LAN Ports und WLAN Verbindungen
- Wie sind die Datenraten im Heimnetz?
- Wie sehen das Setup und vor allem die Traffic Shaper Einstellungen aus?
- Wie sieht das IP-Adress-Verteilung und das Routing aus?
- Teste auch mal IPv4 und IPv6 explizit
Das reicht wohl für den Anfang. Alles weitere sehen wir, wenn wir die Ergebnisse gesehen haben.
Genau. Bei EWE ist dafür ein Anruf bei der Hotline nötig, ein Online-Portal haben die nicht meines Wissens.
Wenn die Aussage von Freischuetz ist, das die 5530 nicht in Betrieb genommen werden kann und daher auf Telekom Hardware (Glasfaser-Modem 2) zurückgegriffen werden muss, gponner jedoch durch Beharrlichkeit mittlerweile eine 5530 bei dem gleichen Provider (mit der gleichen Topologie) betreibt, dann hat der Provider mit dem Einsatz "seines" ONT seinen Willen durchgesetzt.
Nee, es ist eher umgekehrt. EWE liefert standardmäßig die 5530, und andere Modems müssen durch die Telefonhotline freigeschaltet werden. Da Glasfaser Nordwest eine Kooperation zwischen EWE und Telekom ist, kommt im Backbone Telekom-kompatible Hardware zum Einsatz, deshalb ist es auch GPON, und nicht AON, wie sonst bei EWE. Es gibt bereits einige Berichte über den erfolgreichen Einsatz eines Telekom Glasfasermodems an EWE Anschlüssen.
Kann es sein, dass ich ein Kabel teste und alle Leitungen grün blinken und dass es trotzdem keine Verbindung gibt?
Das kommt auf den Tester an. Die günstigen (unter einigen tausend Euro) testen lediglich die Verbindung, ohne auf die Hochfrequenzeigenschaften des Kabels einzugehen. Außer Trennungen und Kurzschlüsse sieht man damit gar nichts. Ob da je ein Bit das andere Ende erreicht, kann man damit nicht beurteilen.
Kann es sein, dass du GF-TA und ONT verwechselst? Der GF-TA ist ein rein passives Element und hat keinen Ethernet Anschluss, sondern nur Anschlüsse für Glasfaserkabel. Da wirst du mit einem Cat7 Kabel nicht weit kommen. Mach dich noch mal schlau über die exakten Bezeichnungen der verwendeten Komponenten, entsprechende Threads gibt es hier im Forum.
Generell ist das Crimpen von Cat7 sehr problematisch. Ohne eine gewisse Erfahrung und präzise Anleitung in der Anfangszeit hat man da praktisch keine Chance. Allein schon das korrekte Aufdrillen ist eine Wissenschaft für sich. Beachte auch Code A und B bei der Belegung.
Über DG hier habe ich 8-12ms. nach FRA. 5,5-7ms nach DUS und 8-10ms nach AMS.
Das kommt natürlich immer aufs Routing und die Backbone Anbindung an. Ich hab auch durchaus schon Unterschiede im Trace festgestellt zu meinem vServer in Nürnberg. Teilweise wird man über Amsterdam -> Frankfurt -> Nürnberg geroutet, teilweise über Düsseldorf -> Frankfurt -> Nürnberg. Netto macht das fast 2 ms aus im Ping. Das liegt aber witzigerweise nicht an der DG. Der vServer Anbieter gibt Support-Informationen heraus, wenn sie das Routing ändern müssen, z.B. aufgrund von Problemen im DE-CIX oder was auch immer. Üblicherweise sehe ich solche Änderungen, wenn die herumspielen. Das kommt durchaus 3 - 4 Mal pro Jahr vor. An einen Fall kann ich mich aber erinnern, da war es nicht der vServer Anbieter, sondern die DG, die Probleme im Routing hatten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es kann viele Gründe geben, wenn man Unterschiede in der Paketlaufzeit feststellt. Auf nicht alle davon hat dein Internetprovider Einfluss. Die lesen nur die international bekanntgegebenen Routen, wie sie gewissen Zielnetze erreichen, und schicken da dann die Pakete hin. Wenn ein Anbieter das Announcement seiner Routen ändert, dann hat das auch Einfluss auf deinen Ping. Das können auch irgendwelche Transportdienstleister sein, wie Annexia, Telstra, Telia oder HE, mit denen man als Endkunde üblicherweise gar nicht in Berührung kommt.
Ich glaube nicht, dass du den NT selber setzen kannst. Zum einen glaube ich nicht, dass du auf dem freien Markt einen in der passenden Konfiguration bekommst, die muss ja speziell an die DG Konfiguration angepasst sein. Und zweitens muss der ebenso im Netz der DG registriert werden, wie andere Geräte.
Die größte Chance hast du aktuell mit einer 5530.
Es funktioniert noch nicht überall. Wenn das Training nicht erfolgreich ist, dann sind die für die 5590 erforderlichen Änderungen in deinem Anschlussbereich noch nicht ausgerollt. Da kannst du nur warten. Details finden sich im Forum.
... und welche SLAs beim Vertragsabschluss vereinbart wurden.
Es kommt immer sehr auf die lokalen Gegebenheiten an, wo es Sinn macht, die Komponenten zu montieren. Wenn man mindestens CAT 5e Ethernet im ganzen Haus hat, die zentral im Keller zusammenlaufen, dann ist es vermutlich sinnvoll, alles bis zum ONT und ggf. auch den Router dort zu installieren.
Wenn das aber nicht der Fall ist, und man den Router gern zentral positionieren möchte für eine gute WLAN und DECT Abdeckung, dann kann es plötzlich sehr viele Gründe für einen GF-TA im Wohnzimmer oder im Büro geben.
Eigentlich lassen die Installationsbeschreibungen der DG diesbezüglich auch keine Fragen offen. Von daher verstehe ich diesen latent aggressiven Unterton auch nicht so wirklich, der uns in diesem Thread im Grunde vom ersten Satz an begleitet. Generell ist es empfehlenswert, die Dokumentation des Anbieters erst zu lesen und ggf. dann gezielt Rückfragen zu stellen, anstatt irgendwelches oberflächlich aufgeschnapptes Halbwissen herzunehmen, und den ganzen Prozess infrage zu stellen.
Ob der Anschluss Probleme machen wird, kannst du relativ einfach herausfinden. Funktioniert der VPN Zugang über eine Mobilfunkverbindung? Also z.B., wenn du dein Handy zum Hotspot machst? Wenn das der Fall ist, dann wird es auch an den Glasfasernanschluss gehen, denn die Mobilfunker benutzen mit den Standard-APNs auch alle NAT.
Ja, das war zu erwarten.
Der erwähnte VPN Client kann alles, was du an so einem Anschluss brauchst. Jetzt kommt es nur noch auf die Server Konfiguration an, ob es auch genutzt wird. Diese Frage kann dir deine IT beantworten.
Strato nutzt doch dyndnsv2. Dafür sollte es massenhaft Clients geben, auch für Windows (auch wenn ich es generell für sehr fragwürdig halte, einen Serverdienst auf Windows anzubieten).
Muss ich hier was umstellen?
Das kannst du der Dokumentation deines Providers entnehmen.
Die Fritzbox kann auch das Präfix für das LAN an den Dynamic DNS Server melden. Wenn der das unterstützt, können damit die DNS-Namen der Endgeräte auf einen Schlag aktualisiert werden.
Zur Ergänzung: dynv6 ist ein Dienst, der das unterstützt. Ansonsten ist den Ausführungen von @alfalfa nichts hinzuzufügen.
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