Beiträge von frank_m
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Ja, das ist ein Patchfeld. Und wie genau willst du den Router jetzt anschließen? Sollen später auch Geräte in anderen Räumen vom Router per Kabel versorgt werden? Wie viele Leitungen laufen in jeden Raum? Nur eins oder vielleicht zwei?
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Man kann das Bild nicht laden. Aber ja, einen Router schließt man normalerweise an das Glasfasermodem (ONT) an. Das mit "Raum-Verteiler" ist schwieriger zu beurteilen. Ist das ein Switch, oder ein Patchpanel? In jedem Fall erfordert das höchste Aufmerksamkeit, den je nachdem, was du vorhast, geht das nicht.
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Das Vorhaben ist gefährlich.
Erste GANZ WICHTIGE Vorgabe: Lasst euch keinen zweiten Vertrag aufschwatzen! Wir hatten hier vor kurzem einen Fall, da hatte jemand das gleiche vor. An der Hotline sagten sie ihm, man würde dafür flux einen neuen Vertrag machen, und der Alte sei dann hinfällig. KATASTROPHE. Ab sofort kamen immer E-Mails, welcher Vertrag nun der gültige sei, und auch auf Antworten hin passierte nichts. Das ganze zog sich über Wochen oder Monate, und der Anschluss wurde nicht aktiviert, weil der eine Vertrag den anderen blockierte. Die Antworten waren abwechselnd "An dem Anschluss gibt es schon einen anderen Vertrag" und "welcher ist denn nun gültig?".
Und auch sonst muss man bei einer Vertragsänderung immer das Risiko einkalkulieren, dass was schief geht. Von der vollständigen Stornierung über falscher Bandbreite bis hin zu gar keiner Änderung kann ich mir alles vorstellen. Besonders beliebt wird sein, dass du zwar den kundeneigenen Router zu Hause hast und auch keinen DG Router bekommst, das Profil bei der Anschluss-Aktivierung aber trotzdem auf DG Router steht. Dann kommst du mit dem kundeneigenen Router nicht Online, und weil der ONT sich ordnungsgemäß meldet, sieht die Leitung für den Service ok aus, und niemand findet den Fehler.
Meine persönliche Erfahrung mit Telekommunikationsanbietern: Ändere nie, NIE, NIEMALS eine laufende Bestellung. Alles schön der Reihe nach. Lass den Anschluss schalten, und wenn sich alles eingeschwungen hat, dann mache Änderungen. Nicht vorher.
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Als erstes würde ich den ONT neu starten. Parallel solltest du die Störungsseite deines Anbieters checken, ob eine Störung bekannt ist. Wohnst du in Teilgebieten von Leichlingen, Burscheid und Wermelskirchen?
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Das sind Wasserrohre, Gas- und Stromleitungen auch. Aber da käme keiner auf die Idee, die Baumaßnahme zu hinterfragen.
Ich kann deinen Unmut verstehen. Aber um ehrlich zu sein, kann ich die Gründe vom Bauleiter nachvollziehen. Wie gesagt, das mit der Kündigung kann ich nicht so recht glauben, damit kämen sie nicht durch. Aber den Eingriff auf deinem Grundstück werden sie machen können.
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Das eigentliche Urteil hab ich nicht wiedergefunden, allerdings eins mit nahezu exakt der gleichen Begründung:
LG Heidelberg, Urteil vom 17.05.2002 Az.: 5 O 19/02
Da geht es auch um ein Telefonat (allerdings um ein brisanteres), und ebenfalls aufgrund eines technischen Problems oder einer Fehlbedienung wurde die Verbindung nicht unterbrochen. In der Folge muss der Kunde nur den Betrag bis zur (eigentlich nötigen) Zwangstrennung begleichen. Bei Mehrwertrufnummern sind das inzwischen 2 Stunden, glaube ich.
Für Internet ist es immer noch 24 Stunden, aber wie gesagt: In Zeiten von Flatrates irrelevant. Die Zwangstrennung dient dazu, den Kunden vor hohen, ungerechtfertigten Forderungen zu schützen. Das kann bei einer Flatrate aber nicht passieren.
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Eigentlich ist das nicht der Hintergrund. Die Zwangstrennung nach 24 Stunden gibt es aufgrund eines Gerichtsurteils, weil ein Sohn seinen Vater in den USA angerufen hat und angeblich 36 Stunden am Stück telefoniert hat. Jedenfalls wollte die Telekom das Geld dafür. Daraufhin hat das Gericht entschieden, dass entgeltpflichtige Verbindungen nach 24 Stunden zwangsgetrennt werden müssen, um sowas zu vermeiden.
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Du hast ja den Termin heute morgen, da könnt ihr ja die Alternativen noch mal diskutieren. Wie gesagt, das Drohen mit "nicht anschließen" halte ich für eine reine Drohgebärde ohne Substanz.
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Nein, das werden sie wohl nicht tun, denn das wäre vermutlich ein vertragsrechtliches Problem. Meines Erachtens muss man deinen Privatkundenvertrag von der Problematik der Leerrohre für die Infrastruktur komplett trennen.
Die Erdrakete müsstest du vermutlich auch zulassen, wenn du gar keinen Anschluss bekommen würdest, denn das Öffnen und Schließen deines Grundstücks hat bei fachgerechter Ausführung praktisch keine bleibenden Konsequenzen. Andererseits könnte das Projekt in Verzug und massiven finanziellen Schaden nehmen, auf Kosten der Allgemeinheit. Ich denke, da wird ein Gericht im Zweifel zugunsten der Allgemeinheit entscheiden.
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Ich denke, in dem Fall überwiegt klar das öffentliche Interesse, wenn man es mit den Nachteilen abwägt, die dir entstehen.
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Aktiviert man dort in den Provider-Modems oder Provider-Fritzboxen den Bridge Mode, dann erhält man eine zweite Leitung mit zweiter IP-Adresse.
Nein, das ist so nicht richtig. Das Provider-Modem erhält im Bridge-Mode keine IP-Adresse, die einzige Adresse geht in dem Fall an den Router hinter der Bridge.
Richtig ist, dass die meisten Router für Glasfaser diesen Bridge-Mode nicht anbieten. Allerdings kann man auch bei Glasfaser mit Bridges arbeiten, der klassische Medienwandler und die meisten ONTs der Glasfaseranbieter verhalten sich so.
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Die Equipment-ID bekommt man nicht raus? Weil die ist ja besonders für die Deutsche Glasfaser wichtig.
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Das einzige, worüber du dich aufregst, ist doch im Grunde, dass der Kunde den Provider darüber informieren muss, dass er einen eigenen Router verwenden will, oder? Denn beim Provider-Router ist es egal, solange der am Ende funktioniert. Und sobald jemand den kundeneigenen Router nutzen will, bekommt er auch die Daten.
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Ja, genau. AVM macht in seinen Anleitungen auch explizit darauf aufmerksam.
WireGuard-VPN zwischen FRITZ!Box und anderem Router einrichten | AVM Deutschland
ZitatTragen Sie beim Erstellen der WireGuard-Verbindung für die FRITZ!Box keine IP-Adresse aus einem Transfernetz (Intermediate-Adresse), sondern die lokale IP-Adresse der FRITZ!Box ein (z.B. 192.168.20.1, Subnetzmaske 255.255.255.0).
Das Verhalten ist ein Stück weit eine Sonderlocke von AVM. Man muss es auf dem Schirm haben bei Einrichtungen zu Fritzboxen, da es schon ein wenig anders ist, als bei anderen Wireguard Gegenstellen.
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Lies noch mal #45. Mehr ist dazu nicht zu sagen. In die andere Richtung gilt das natürlich auch: Der Provider kann die Routen Ping-optimal einrichten, aber wenn die Kapazität an den Peering-Knoten nicht stimmt, gibt es trotz gutem Ping Probleme auf Applikationsebene.
Beides ist wirklich komplett unabhängig voneinander.
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Wie ich schon mal an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich ein Freund davon, die Subnetze in den Adress-Zeilen so weit wie möglich einzuschränken (/32), um Routing Konflikte zu vermeiden. In den Allowed IPs Zeilen kann man dann den Bereich bei Bedarf auf /24 erweitern für die Geräte, für die es Sinn macht. Das ist allerdings Klagen auf relativ hohem Niveau. In dem beschriebenen Szenario werden die Zeilen so funktionieren.
Die Anpassung besteht darin, dass das WireGuard-Interface seine eigene LAN-Adresse hält. Ansonsten gibt es mit dem Routing zum Heimnetz und zurück ein Problem, was ich ohne weiteren Zugriff nicht eingrenzen kann.
Das liegt daran, dass die Fritzbox Proxy ARP auch für die VPN Clients macht. Ich will die Vor- und Nachteile hier nicht im Detail auseinandernehmen, aber die Folge ist, dass man dort in der Adress-Zeile tatsächlich 192.168.178.1/24 eingeben muss: Hier auch unbedingt mit /24, und nicht mit /32, wie oben, da in diesem Fall die Adresszeile darüber entscheidet, auf welche Geräte die Fritzbox die VPN Clients drauf lässt.
Wenn wir jetzt den Gipfel der Klugscheißerei erklimmen wollen, dann könnten wir oben in der VPS Konfiguration die "PersistentKeepalive = 25" Zeilen hinterfragen. Wie du in der Folge richtig beschreibst, sparst du dir auch den Listen Port, da der Verbindungsaufbau nicht pro-aktiv vom VPS ausgeht. Der Raspi bzw. der mobile Client ist dafür verantwortlich, die Verbindung am Leben zu halten, da in Abhängigkeit vom NAT der VPS gar nicht weiß, wo er die Keep-Alive Pakete hinschicken soll (und zwar immer gerade dann, wenn er sie am nötigsten bräuchte). In der Praxis werden die Zeilen nur unnötigen Datenverkehr erzeugen, aber für die Verbindungsstabilität keinen Beitrag liefern. Schaden tun sie aber auch nicht.
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In letzter Zeit häufen sich die Probleme zwischen Apple und AVM Geräten, die auf PMF und die dynamischen MAC Adressen der Apple Geräte zurückzuführen sind. Am besten beides deaktivieren (für die Deaktivierung von PMF muss man auf WPA2 zurück).