Beiträge von bayerflyer

    Zum aktuellen Stand:

    Seit heute läuft nun endlich der HexS hinter der Fritzbox und baut mir die Vlans auf und routet sie mir durch das Heimnetz. Ja, die Lernkurve ist extrem steil und kostet viel Zeit und Nerven um die Ideen im Router gut umzusetzen. Es gibt aber sehr gute Tutorials, z.B. unter administrator.de, und nach einigem trial and error läuft es dann. Mikrotik bietet ein grandios konfigurierbares RouterOS, was alle Wünsche erfüllt, wenn man erst einmal erkannt hat, das man für Wünsche hat.

    Aber ernsthaft: Fast noch größere Probleme hatte ich bei der Konfiguration der Netgear-Switche (GS308E). An der Webkonfiguration bin ich immer wieder gescheitert, erst das Windows-Konfigurationsprogramm von netgear hat funktioniert.

    Fazit: Jetzt werden nach und nach auch Access-Access-Points von Mikrotik angeschafft und anschliessend fliegt die Fritzbox raus. Da ich auch schon die Firewall konfiguriert bekommen habe, mache ich mir darüber auch keine Sorgen mehr.

    Danke für Euren Input, der mich echt weitergebracht hat.


    P.S. Da die Giebel des Hauses bereits in diesem Juli saniert werden verschwindet auch das Aufputzleerrohr für immer hinter der neuen Verblendung.

    Ja, also wer ne stabile DSL-Leitung mit 125 Mbit hat, der braucht sicher kein Starlink. Im ursprünglichen Post schrieb bayerflyer noch, dass die Leitung "sehr bescheiden" funktioniere.

    Was die Leistung von Starlink angeht, so habe ich ein paar Testberichte gelesen und mein Eindruck ist, dass man bei Starlink so mit um die 200 Mbit im Downstream und ca. 10-15 Mbit/s im Upstream rechnen kann, mit einem Ping von um die 50ms. Die Werte schwanken, weil es ein Shared Service ist. Und selbst die kritische Stiftung Wartentest hatte nach einem Test viel Positives zu schreiben (https://www.test.de/Starlink-im-Sc…llit-6105629-0/).

    Ob das besser als die eigene Leitung ist, hängt freilich vom Einzelfall ab. Aber ich denke so viel kann man sagen: Wenn man eine stabile Leitung mit 100 Mbit/s und mehr hat, dann wird sich das in der Regel nicht lohnen. Unter 100 Mbit/s, insbesondere unter 50 Mbit/s, ist es aber tatsächlich ne Idee.

    Nachtrag: Was den Stromverbrauch durch Starlink angeht, so habe ich einen interessanten Test gefunden (https://www.renick.io/de/blog/post/w…tarlink-antenne). Kurz sagen sie, dass Starlink im Jahresschnitt 50 Watt braucht (DSL: 10, Kabel: 25). Geht man also von einem Strompreis von 30 Cent aus, dann ergeben sich folgende jährliche Stromkosten:

    • Starlink: 131,40 Euro
    • DSL: 26,28 Euro
    • Kabel: 65,70 Euro

    Oder monatlich:

    • Starlink: etwa 10,95 Euro
    • DSL: etwa 2,19 Euro
    • Kabel: etwa 5,48 Euro

    Neuer Versuch:

    Stabil ist die Leitung erst nachdem 8 mal der Telekom-Telekom-Techniker im Haus war und festgestellt hat, dass wohl mit der HW im Verteiler etwas nicht stimmt. Daraufhin habe sie wohl HW in der Verteilerstelle ausgetauscht (was wohl etwas gebracht hat). Und das "bescheiden" bezog sich auf den Fakt, dass wir bis zu 8 mal am Tag Neusynchronisationen hatte, was bei Homeoffice nicht förderlich ist.

    Auch die Telekom ist nun überzeugt, dass sie die vertragliche Leistung nicht erbringen kann - daher hat sie uns von sich aus eine dauerhafte Preisreduktion eingeräumt.

    Deshalb kann ich nun halbwegs entspannt auf die Installation der GF warten.

    Nein, über Starlink habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Lediglich mal auf der Website geschaut. Nach Gesprächen mit Nachbarn soll der Abschluss der Bauarbeiten noch in diesem Jahr (3.Quartal) erfolgen. So lange kann ich abwarten. Die Telekom hat den Anschluss überprüft, angeblich neue HW in der Verteilung installiert - nun läuft der Anschluss zumindest stabil mit ca. 125 MBit.

    Da brauche ich nicht weiter Druck bei mir oder DG zu machen :)

    Bei uns im Gebiet 331xx liegen auch schon seit mehr als einem Jahr die Leitungen mit eingeblasener GF an den Häusern/Fassaden und rotten vor sich hin. Andere Häuser in der direkten Nachbarschaft sind seit 1 Jahr angeschlossen. Alle Bemühungen um einen konkreten Termin laufen trotz Einschaltung der Geschäftsführung DG ins Leere. Da bleibt nur abzuwarten. Kündigung ist für mich keine Option, da VDSL von der TELEKOM sehr bescheiden funktioniert.

    Der finanzielle Aspekt scheint bei DG (und deren Investoren) dabei noch überhaupt keine Rolle zu spielen, obwohl die Mindereinnahmen zwischenzeitlich beträchtlich sein werden.

    Hallo zusammen,

    hier ein kurzer Zwischenstand:

    Ich habe meine Erfahrungen der Geschäftsführung der DG schriftlich mitgeteilt, mit dem Ergebnis, dass keinerlei Reaktion erfolgte. Was ich aber genau so erwartet habe - schade.

    Eine Kopie meines damaligen Schreibens habe ich nunmehr als Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Auch dies wird in dem konkreten Fall kein anderes Ergebnis bringen, aber vielleicht hilft es ja getreu dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein".

    Ich warte also mit allen anderen im Ort, bei denen das Baudenkmal "orange Leitung mit eingeblasener Glasfaser" munter vor dem Haus vor sich hingammelt. Mehr kann ich wohl im Moment nicht tun, außer vielleicht, mich an den Verbraucherschutz zu wenden. Mal sehen.


    Gruß, Jan

    Und Du bist sicher, das dort nicht nur das orangefarbene Mikrokabelrohr aus der Wand kommt, sondern auch tatsächlich Glasfaserkabel? Das ist üblicherweise aufgewickelt/aufgerollt und mit Klebeband fixiert.

    Ja bin ich. Genau so liegt das Kabel aufgerollt vor der Tür des Hausanschlussraumes.

    Proaktive Kundenkommunikation ist leider bei vielen Anbietern ein real existierender Schwachpunkt. So ganz kann ich dir da aber nicht zustimmen. Grundsätzlich findest Du hier regionale Ausbauinfos:

    https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/

    Das habe ich mir natürlich angeschaut. Aber es gibt keinerlei proaktive Information, keinerlei veröffentlichte Zeitschienen, nur allgemeine Aussagen a la "im Bau". Was soll ich als Kunde / Interessent denn damit anfangen?

    Und von dem Versprechen "Wir versorgen Sie während der Bauphase mit detaillierten Informationen zu den nächsten Schritten." wurde noch nicht ein Buchstabe eingehalten!

    Hallo zusammen,

    hier mein Erfahrungsbericht über den Versuch einer Erstellung eines Glasfaseranschlusses mit der Deutsche Glasfaser:

    Meine Mutter (80) hatte für ihr EFH im Rahmen der Nachfragebündelung einen Anschluss beauftragt, allerdings wurde ihr ein Tarif verkauft, der überhaupt nicht zu ihrem Internet-Nutzungsverhalten passte. Zwischenzeitlich hat sie aus gesundheitlichen Gründen die Internetnutzung komplett eingestellt und es wurde erforderlich, dass wir, meine Frau und ich, zu ihr ziehen, um ihre Betreuung sicherstellen zu können.

    Da von der DTAG ein VDSL-Anschluss 175 verfügbar sein sollte, haben wir den LWL-Anschluss widerrufen. Bautätigkeiten der DG im Ort waren noch keine erfolgt.

    Anfang letzten Jahres sind wir dann in den Ort gezogen und haben schnell festgestellt, dass das Versprechen der DTAG bzgl. der Geschwindigkeit des VDSL-Anschlusses weit überzogen war. Eine Geschwindigkeit >125 ist nur mit regelmäßigen Synchronisationen bzw. Ausfällen des Internets möglich. Allerdings liegen wir ca. 365m vom DSLAM entfernt und die Leitung soll lt. Technikerauskunft nur 0,3/0,4mm² Kabelquerschnitt haben. Mehrfache Besuche von Technikern (7) der DTAG haben mich schlussendlich (und auf Zuraten des Telekom-Technikers) in 04/2023 dazu gebracht, doch einen Anschluss bei der Deutschen Glasfaser zu beauftragen. Andere Unternehmen bauen hier auf dem Land in Ostwestfalen/Lippe nicht.

    Hier begann der positive Teil der Erfahrungen.

    Bereits 2 Tage! später kam der Bautrupp und hat den Anschluss in der Straße bis vor das Haus gelegt, am folgenden Werktag (nach dem langen Pfingstwochenende) wurde der Anschluss mittels Erdrakete bis zum Haus geführt. Vom Timing her hervorragende Arbeit!

    Wenige Wochen später erfolgte (ohne Vorankündigung) das Einblasen der Glasfaser. Dort liegt sie noch immer.

    Hier jetzt der Beginn der negativen Erfahrungen:

    Mehrfache Anrufe bei der DG im 2. Halbjahr 2023 haben mir danach nur die Erkenntnis gebracht, dass wir im 4. Quartal 2023 angeschlossen werden sollen. Leider ist gar nichts passiert, so dass ich Mitte Dezember 2023 bei erneuter telefonischer Rückfrage erstaunt erfahren habe, dass nicht weitergebaut wird, da die Eigentümerin ihr Einverständnis zum Bau verweigert habe. Da meine Mutter gleichzeitig Eigentümerin und Auftraggeberin ist, ist dies mir völlig unerklärlich gewesen. Erst eine eindringliche Diskussion mit dem Kundenservice hat als Ergebnis gebracht, dass man sich mit dem Baupartner (wer auch immer dies sein sollte) in Verbindung setzen wird und die Sache klärt. Falls von diesem keine Reaktion bei mir erfolgt, solle ich mich nach 10 Tagen wieder melden.

    Gesagt, getan und nach 10 Tagen erneut angerufen, da keinerlei Reaktion vom „Baupartner“ erfolgte. Dabei wurde mir eröffnet, dass dieser nicht informiert worden sei und man dieses nun nachholen werde. Schriftlich wurde mir bestätigt, dass die Abwicklung nunmehr vorangetrieben werde. Die Details der Mails spare ich mir hier zu erwähnen.

    Erneuter Mailwechsel mit der DG von heute hat allerdings ergeben, dass ich wieder nach Zustimmung des Eigentümers gefragt wurde, die angeblich nicht vorliegt. Hier weiß anscheinend im Kundenservice niemand Bescheid bzw. niemand liest den vorangegangenen Schriftwechsel, so dass immer wieder die gleichen falschen Fakten als Argument dafür hervorgezogen werden, warum nichts vorangeht. Mittlerweile zweifle ich an der Aussage der DG, dass es überhaupt schon einen Baupartner gibt.

    Ich würde dies nicht schreiben, wenn die VDSL-Leitung der DTAG nicht wirklich schlecht und instabil wäre. In der Nachbetrachtung ist klar, dass es ein Fehler war, den ursprünglichen Vertrag zu widerrufen, allerdings war zu dem Zeitpunkt nicht klar, dass wir überhaupt zu meiner Mutter ziehen werden. Die Anschlüsse der Kunden aus der ersten Nachfragebündelung sind übrigens seit mehreren Monaten aktiv.

    Genauso klar ist für mich allerdings auch, dass

    • seitens DG nichts unternommen wird, um den Kunden bezüglich Projekt- und Baufortschritt zu informieren
    • der Kundenservice heillos überfordert ist
    • anscheinend die Qualität der eingesetzten Mitarbeiter im Service stark verbesserungswürdig ist
    • die Hauptinvestition der DG durch die prompte Erledigung der Erdbauarbeiten erfolgt ist und sie sich nunmehr der Vereinnahmung von Entgelt verweigert
    • wir im Ort nicht die einzigen sind, die auf den weiteren Bau warten, denn man sieht an mehreren Häusern die offen liegenden Kabel
    • bei einer solchen Projektausführung die Digitalisierung und Erschließung Deutschlands mit Breitbandkabel – wie von der Regierung lautstark verkündet – noch jahrzehntelang dauern wird.

    Armes Deutschland.

    Ich werde also weiter (ungeduldig) warten (-müssen).

    Es ist der Mikrotik Hex S.

    Ich bin gespannt, wie weit ich damit komme. Ich habe mir hierzu eine Menge angesehen und angelesen. Erstmal arbeitet er nur als Switch; wenn das klappt, übernimmt er spätestens wenn die GF kommt, auch die Routerfunktion.

    Nur mal eine kurze Rückmeldung zum aktuellen Stand der Dinge.

    Das Cat7-Kabel wurde nun über die Außenfassade im Leerrohr verlegt; ich denke ein guter Kompromiss bis zur Neugestaltung in den nächsten Jahren. In den Kabelkanal passt wohl auch noch ein GF-Kabel, sodass ich damit zukunftsfähig bin.

    Ein Mikrotik-Router ist bestellt und danach mache ich mich an die Vlan-Konfiguration. Allerdings bleibt der Router erstmal hinter der FB - auch dort kann er ja die Vlans managen (routen).

    Danke für Euren Input.

    Ich bin kein Dr. usw. .Aber lasse mal das Googeln sein weil, denn da kommt halt nur genau das was du suchst, raus (super wenn man Panik usw. hat) Das wäre so wenn man sucht was ist das für ein Pickel auf der Nase .Da kommt dann bestimmt alles .Von nix bis Tot .Aber wo sucht man dann klar nach den schlimmsten Dingen.

    Wir sollten m.E. solche sinnbefreiten Kommentare im Sinne der Betroffenen besser bleiben lassen

    Mit HP Aruba werde ich mich mal näher befassen. Danke.

    Danke für genau solche Hinweise. Ich werde mir dann jetzt Gedanken über eine "konventionelle" LAN-Verkabelung mit einem möglichst dünnen CAT7-Kabel machen.

    Auch wenn ich hier vielleicht mir falsche Grundgedanken gemacht haben sollte, wäre es gelinde gesagt anständiger gewesen konstruktive Kritik zu äußern, statt den Themenersteller als geltungssüchtigen Menschen mit Besitzerstolz an den Pranger zu stellen. Aber leider fehlt es manchem wohl an der Kinderstube. (#Derwisch)

    Just my 2 Cents.

    Für alle konstruktiven Anregungen sage ich trotzdem "Danke"

    Jan

    Entschuldigung, das hat nichts mit "Besitzerstolz" zu tun. Auch geht es nicht um eine "Luxuslösung", sondern die bisherige Lösung mittels Repeatern und Powerline hat zu keiner zuverlässigen Netzverbindung im Haus geführt. Insbesondere Powerline (Büro kann nicht über das Stromnetz sicher erreicht werden, da getrennter Stromkreis) ist eine extreme Schwachstelle.

    Ich frage hier daher ernsthaft um Eure Meinung, weil die bauliche Situation so ist, dass ich vollwertige Netzkabel (Outdoor-Version) mit 10 mm nur sehr schwer über die Fassade verlegen kann und daher eine Möglichkeit suche, mit minimal sichtbarem Leitungsweg und entsprechend einfacherer Installation das Obergeschoss zu erreichen.

    Dort soll nach Umwandlung durch den Medienkonverter das übrige Netz per Verlegekabel auf der Etage installiert werden.

    Und die VLAN werden benötigt, da einerseits auch eine PV-Anlage im Netz läuft, wo der Anlagenerrichter nicht von außen auf das übrige Netzwerk zugreifen können soll und zum zweiten das Büro/die Einliegerwohnung in einem eigenen Netz arbeiten soll. Hierfür muss ich bestimmte Vorgaben der Firma erfüllen.

    Ich dachte ich schildere meine Gedanken in der Ausführlichkeit, damit Nachfragen minimiert werden können. Ich wollte keine Grundsatzdiskussion über die Sinnhaftigkeit anstoßen, sondern nur eine Diskussion bzw. Eure Meinung über das "Wie" erreichen.

    Falls das nicht gewünscht ist, bitte entschuldigt meinen Post. Dieser kann dann auch geschlossen werden.

    Jan

    Ich habe als Switch den Netgear GS308T eingesetzt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten habe ich jetzt die 2 VLAN eingerichtet bekommen. Wichtig hierbei war, dass 2 Netzwerkkabel von der Fritzbox 7590ax (LAN 1 und LAN 4 als Gastnetz) zum Switch gehen. Dann ist die Einrichtung kein Problem.