aber macht es wirklich Sinn das "Zukunftsnetz" für die nächsten 50 Jahre oder länger oder nur nach dem jetzigem Nutzungsverhalten zu bauen?
Beiträge von BlackMage2
-
-
Bei meinem ISP gibt es nach wie vor als Standard 1000 und als klein ein 500er Vertrag. Und es gibt noch 10 Gbit symmetrisch, für günstige 99€.
wo gibts sym. 10 Gbit für 99€ ? ich finde das ist sehr günstig(wenn man es mit Alternativen vergleicht); aber wahrscheinlich ist meine Preisvorstellung durch die ganzen anderen deutschen ISPs sowieso schon kaputt
Dann wenn der Konkurrenzlose Netzbetreiber es will

und wann ist das der Fall?
-
Wenn es sich wirtschaftlich lohnt und ausreichend Nutzer nachgefragt haben. 5 Jahre, 10 Jahre. Ich habe gerade meine Glaskugel verlegt.
5-10 Jahre wäre auch meine Einschäzung.
-
Wie kommst du darauf? Wenn man in eine PoP die Anschlüsse von 1 GBit/s Versorgung auf 10 GBit/s aufrüstet, braucht man auch nur die Technik dorthin von 10 auf 100 GBit/s aufrüsten.
Deshalb benötigt man nicht mehr die extrem kostenintensiven Erdarbeiten für Glasfaser, die liegen schon, und man kann sie auch noch in 10 oder 20 Jahren nutzen.
Aber der Bedarf ist bei 99,99 % der Endkunden nicht da, die breite Masse ruft nach kleinen Verträgen mit 100 oder 200 MBit/s. Also kann man gut warten, bis die preiswerte GPON-Technik in 4 oder 5 Jahren abgeschrieben ist.und wann schätzt du wird auf 100Gbit/s upgegradet damit 10G realisiert werden kann, realistisch betrachtet?
-
-
-
Nein, das ist nicht korrekt. Aber auf diese Nonsensdiskussion lasse ich mich jetzt nicht wieder ein.
Dein Bedarf ist dermaßen gewöhnlich, dass mir die Spucke ob deiner Argumentation wegbleibt.
habe ich dir meine gesamten Aktivitäten genannt? nein ich habe dir nur ein Beispiel genannt. du hast nicht das benötigte Sicherheitslevel um mehr Informationen zu bekommen. Aber ich wollte nicht unfreundlich sein.
Außerdem bin ich ja auch nicht dazu gezwungen dir oder irgendwem anders meinen Bedarf zu nennen oder glaubhaft darlegen zu können das ich ihn unbedingt brauche..
meine Güte, ich komm mir hier vor wie bei einem Verhör der SS
-
-
-
Dies ist sinnfrei. Wenn man mehr benötigt als solch ein Privatkundenanschluss liefert, kauft man sich einen Männeranschluss. Wir hatten schon vor 15 Jahren einen 10 GBIT Glasfaser Anschluss von Versatel. Kostete damals 3500 Euro im Monat.
ohh, ja das mag sein, aber nicht gefördert. Was ist mit "Männeranschluss" gemeint?
3500€ mtl. auszugeben ist nicht tragbar
-
Du verwechsel eindeutig den notwendigen Glasfaserausbau auf physikalischer Ebene mit Technologieentwicklung.
Firmen werden nur die Technologie im Massenmarkt einbauen, die sie in 4 Jahren abschreiben können.
Aber die physikalische Anbindung aller Nutzer ist die sowohl finanzielle wie auch logistische Herausforderung. Sie muss für 40 oder 50 Jahre Bestand haben wie das Kupfernetz.
Und die kostet Zeit und viel Geld.
Das wird es aber bei Glasfaser nie geben, was ja das eigl. Problem ist, aber anstatt auszubauen um wettbewerbsfähig zu bleiben entschließt sich die Regierung zu warten, bis auch fast der allerletzte aus Deutschland geflüchtet ist
-
Auch da, wieviele Personen/Firmen sind denn da nachweislich abgewandert? Und wo siehst Du Massenjobs in der KI-Entwicklung in Europa?
Siehe hier:
Fast die Hälfte aller Freelancer denkt ans Auswandern: Deutschland verliert seine KI-TalenteFreie Expert:innen, die an vorderster Front der digitalen Entwicklung stehen, denken über eine Zukunft außerhalb Deutschlands nach. So kommt eine aktuellepersoblogger.deda wird vieles erklärt warum und das die Aktionen der Politik das nur noch verstärkt
bzw. die fehlenden Reaktionen
ZitatMeine Interpretation in dieser Richtung ist, dass viel zu viele ihre jeweiligen De-Regulikerungswunschtraeume in den Digitalisierungsprozess projezieren. Digitalisierung ist fuer mich ertst mal die Umwandlung von reinen Papierprozessen in solche mit hoeheren digutalen Prozess-und geringeren Papier-Prozessanteilen. Nichts dagegen Regulierungen und Gesetzte gelegentlich zu ueberpruefen und anzupassen, aber ich erwarte nicht, dass solch ein Prozess massive wirtschaftliche Energien freisetzen wird. (Aber ich bin auch nicht ueberzeugt, dass Regulierung per se eine schlechte Sache ist, kann mich gut mit sauebeerer Luft und saueberen Umwelt anfreunden auch wenn z.B. die chemische Industrie sicherlich lukrativer waere wenn wir da keine Regeln haetten).
ausbleibende Digitalisierung signalisiert aber fehlenden Fortschritt und verstärkt nur noch die Abwanderung
wie gesagt, für mich sieht es aus als ob einfach die Regierung in ihren stillen Kämmerchen sitzt und darauf wartet das sich alle Probleme von alleine lösen
-
Das ist mMn. reine Spekulation wie viele Personen/Firmen sind denn nachweislich abgewandert weil Ihnen die Breite der ueblichen Privatkundeninternetanschluesse in Deutschland zu schmal war?
Es ist ja nicht nur der Glasfaserausbau auch andere digitale Sachen werden in Deutschland beiseite geschoben. Stichwort: schleppende Digitalisierung (in allen Bereichen), auch wegen der KI-Entwicklung gehen viele ins Ausland oder auch einfach nur weil man hier massiv ausgebremst wird. und das sind nicht nur IT-Experten.. hoher Bürokratieaufwand allgemein macht Deutschland auch nicht grade attraktiver
-
-
Der einzige flaechendeckende Ausbau um den es aktuell geht ist der des (passiven) Glasfaser-Zugangsnetzes, die aktive Technik ist eher irrelevant, zumindest wenn wir davon ausgehen, das nichts unter GPON oder Gbps-AON verbaut wird. Das ist zumindest meine Position.
Haette ich gerne Glasfaser? Aber Hallo, seit ein paar Wochen wohnt ein Amateuerfunker im gleichen Haus und mein bisher superstabiler VDSL" Anschluss bekommt oefters das "Flattern" und resynct (weil er nicht damit kann wenn Funk im 20 und 40 Meter Band ploetzlich tiefe Luecken ist nutzbare Spektrum schlaegt...). Da waere es schoen darueber einfach laecheln zu koennen, egal ob der aktiven Technik...Wie ich aber schon mehrfach angedeutet habe ist nur GPON nicht genug für einen wirklich zukunftsfähigen Ausbau. Was nützt es alte Technologie auszubauen wenn neuere Techniken schon längst eingezogen sind und schon im Eingangsflur warten..(bildlich gesprochen)
??? "Ausbauten" bezieht sich fuer mich auf das (passive) Fasernetz, das liegt halt auch schon wenn mit GPON gearbeitet wird und muss nicht mehr verschoben werden. Ueberall da wo ein billiger GPON OLT voll ausreicht um den Traffic der Kunden zu handeln waere ein XGS oder gar 50G PON OLT rausgeschmissenes Geld, bzw, eine Ausgabe die man erst mal nach hinten schieben kann bis tatsaechlich nachfrage existiert..
es wird aber keine große Nachfrage mehr kommen, Deutschland hat schon längst alle mit ihrer stark restriktiven Ausbaupolitik verschreckt die es nützen würden, es geht nur darum das Land in eine bessere Position zu bringen und zu beweisen das Deutschland Glasfaser verstanden hat
-
-
Welchen First Mover Vorteil erwartest Du von 50G fuer Privatkunden? Klar, die ISPs koennen groessere Segmente bauen und damit aktive Technik einsparen (unklar ob das reicht den Kostenunterschied zu decken) aber fuer Endnutzer im Massenmarkt, welchen Vorteil hat 50G gegenueber GPON bei der ueblichen interaktiven Nutzung?
Alleine die Tatsache es ist erstmal mit 50G angebunden. Durch die hohe Kapazität könnten zukünftige Ausbauten erstmal nach hinten verschoben und man kann sich auf die Orte konzentrieren die noch nicht mit 50G angebunden sind, andernfalls wäre es z.B. eine Fallentscheidung ob ein 1G PON zu 50G ausgebaut wird oder ob ein 10G PON weiter zu 50G ausgebaut wird, so kann es passieren das der 10G PON priorität kriegt obwohl es an vielen Standorten weiterhin nur 1G PON gibt. Das mag zwar gut für die ISPs sein, aber so kriegen wir niemals einen flächendeckenden Ausbau.
-
Hierzulande hast du auch an vielen Standorten die Möglichkeit, 2G/1G Verträge zu buchen. Westconnect oder Telekom bieten solche Verträge bereits an, DGN bietet sogar 2.5G/1.25G an.
Das mag sein, die Auswahl an Orten an denen das verfügbar ist aber verschwindend gering, quasi nonexistent, die allermeisten Anbieter bieten nur GPON bis 1G, DGN ist da eine Ausnahme.
Das ist in allen PON Netzen relativ problemlos möglich.
Sicher, doch ist der Ausbau von den Verteilpunkten der Backbones bestimmt nicht soweit ausgebaut das es performant genutzt werden könnte, schätze ich. und wenn doch müssten trotzdem erstmal die Anbieter das Porfolio aktualisieren, was wohl am längsten dauert. die hohen Preise verlangsamen unnötig den Umstieg.
-
BlackMage2 , selbst die chinesischen ISPs setzen also nicht auf neusten Standard flächendeckend für Privatkunden ? Wer hätte das gedacht

ja, das mag sein das die nicht flächendeckend 50G einsetzen, aber ich schätze China so ein das es zumindest an vielen Standorten zumindest schon 2.5G oder 10G einsetzt und nicht nur 1G wie in Deutschland, aber das habe ich jetzt nicht geprüft.
Bzw. ich lese das Netz wird zuerst auf 10G eingestellt und kann aber später noch hochgestellt werden. Es ist definitiv exklusiv, aber so weit ich weiß schaut China in die Zukunft und die könnten den First-Mover-Advantage bekommen wenn die den landesweiten Rollout von 10G starten! (weil die jetzt schon 50G PON verwenden)!
-
*) Weder 8K (ist ja noch nicht mal so, dass sich 4K richtig durchgesetzt haette) noch 3D oder AR/VR, oder das etwas unbestimmte taktile Netz der EU haben sich bisher auch nur ansatzweise als die Datenverbrauchsbeschleuniger entpuppt als die sie angekuendigt wurden.
und das obwohl 4k-fähige Geräte gar nicht mehr mal so ultra teuer sind?