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Beiträge von BlackMage2

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 21:39

    ja, genau. als sprich ich habe darüber spekuliert ob man GPON-Traffic überhaupt weiterleiten könnte.

    quasi eine GPON-auf-AON Weiterleitung; wahrscheinlich würde das nur nicht funktionieren, wenn die Packet-Header missinterpretiert werden

    ich unterscheide da noch ISP-AON von direkt-AON(dediziertes AON was von ISPs verteilt wird und direktes AON zur Verbindung von 2 SMF- oder MMF-Modulen), der einzige Unterschied ist manche ISP-AONs sind sehr wählerisch bei den kompatiblen Modulen; aber das ist natürlich auch bei den anderen Modulen der Fall

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 20:06
    Zitat von mbo77

    Und was war jetzt genau dein Szenario respektive Problem, das du damit lösen wolltest?

    naja so kann man auch unabhängig von der verwendeten Technik einen Glasfaseranschluss anbieten; wollte damit nur sagen Art des Anschlusses eigl. völlig egal; die Probleme liegen woanders

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 17:45
    Zitat von kingpin42

    Dem stimme ich zu.

    Q-in-Q wird übrigens bei L2BSA der DTAG schon gemacht. GPON kann man nicht über "AON" bzw. Ethernet tunneln. Die PON-Strecke endet immer am OLT in der Vermittlungsstelle/PoP bzw. ONU/ONT beim Kunden. Danach kommt entweder PPPoE oder eine Adressvergabe via DHCP zum Einsatz, manche nennen das noch IPoE, wird im "ISP-Sprech" eher nicht genutzt.

    praktisch kann man jeden Traffic tunneln, aber stimmt GPON traffic kann man nicht einfach so weiterleiten, da müsste man schon den Traffic eines einzelnen Teilnehmers rausfiltern wie das GPON-ONTs machen, AON traffic kann aber schon "einfach" weiterleiten; bzw. bei beiden muss man ja trotzdem wissen welcher Kunde das genau ist

    das war ja auch nur Theorie

    gut, das das schon bei Telekom so gemacht, habe ich nicht gewusst, war aber klar das so etwas genutzt wird.

    also das VLAN kommt nested vom eigentlichen Kunden an und wird da quasi das äußere vlan(das sog. s-tag) für den provider gesetzt und da wird das komplette innere vlan untouched weitergeleitet

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 16:52
    Zitat von mbo77

    Jetzt springst du in den Layer 3.

    Am besten malst du das mal auf. So kann dir keiner mehr folgen.

    naja man könnte ja den einfach getaggten traffic untouched einfach nochmal taggen. und dann beim Zielkunden durch ONT untaggen und beim Router nochmal untaggen

    ich habe da den Inhalt des Traffics beschrieben

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 16:33
    Zitat von mbo77

    Du willst also eine Zugangstechnik im Layer 1/2 mit einer Technik im Layer 2.. ja was eigentlich - tunneln?

    na den IP-Traffic bzw. PPPoE Traffic, Inhalt dabei völlig egal; nennt sich IEEE 802.1ad(auch Q-in-Q genannt)

    aber war ja sowieso nur mal theoretisch betrachtet

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 16:28
    Zitat von NDiGF

    Und auch völlig unnötig. Was soll diese absurde Idee "GPON über AON tunneln" denn überhaupt bringen?

    Für PPPoE o.ä. wie schon geschrieben auch überhaupt nicht notwendig. Ob IPoE oder PPPoE zum Einsatz kommt ist nicht davon abhängig ob man xPON (GPON, XGS-PON usw.) oder AON (1GBase-BX, 10GBase-LR usw.) verwendet sondern das bestimmt letztlich der BRAS/BNG.


    Edit:

    Ich habe immer mehr den Eindruck, dass du keinen blassen Schimmer von der ganzen Thematik hast…

    naja, also technisch wäre es möglich einen AON Anschluss über GPON tunneln, bringen tut es natürlich überhaupt nichts.

    das mit PPPoE stimmt, sind halt nur noch Altlasten, aber wenn es der ISP so betreibt kann man es ja nun mal nicht ändern

    natürlich habe ich Ahnung von der Thematik

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 16:15
    Zitat von mbo77

    Das finde ich sogar erstaunlich schwierig.

    wieso? einfach das VLAN weiterleiten, finde ich jetzt nicht so schwierig

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • BlackMage2
    • 8. August 2026 um 16:02

    Warum sollte sich die Telekom auch irgendwo einmieten? Die haben doch selbst ihre ach so tollen Anschlüsse..

    GPON über AON wäre jetzt technisch nicht schwierig umzusetzen, aber wenn sowieso schon AON im Gebiet existiert wäre der Sinn fraglich, und natürlich die Frage warum sollte die Telekom das machen..

    Und natürlich könnte der Anschluß auch ohne PPPoE betrieben werden, ist alles Sache der Willen der ISPs..

    PPPoE stammt noch auch Urzeiten des Internets, wo alle auf ein gemeinsames Netz zugegriffen haben. bei Glasfaser werden aber ohnehin spezfisch nur die Datenpakete die für den jeweiligen Anschluß gesendet und Pakete für andere User können sowieso nicht empfangen werden, also von daher eigl. obsolet

    aber es gibt trotzdem bei den meisten ISPs immer noch eine PPPoE Verbindung innerhalb der Glasfaserverbindung.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 5. August 2026 um 10:55
    Zitat von DLMttH

    Diverse Stadtwerke, Internetnord und dein neuer Lieblingsanbieter LWLcom haben 1000/1000 im Angebot.

    ja gut das sind aber seltene Ausnahmen

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 5. August 2026 um 10:22
    Zitat von Funker

    Kann man gut sehen, wenn der lokale Glasfaseranbieter mit der Telekom konkurriert: Die am häufigsten verkauften Tarife haben bei beiden eine 4 vorne am Monatspreis. Bei der Telekom gibt es dafür (noch) 150/75 und bei der privaten Konkurrenz 1000/1000.

    also 1000/1000 gibt es aber nicht für PKs? ich finde einheitlich alle Anbieter mit 1000/500 Tarifen

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 5. August 2026 um 10:07
    Zitat von pufferueberlauf

    Ich glaube was er versucht hat zu beschreiben ist eine Combo-Linecard, die nutzt, wie Du schreibst, gpon und xgspon gleichzeitig, aber fuer jeden Anschluss jeweils nur die Variante die zum ONT passt.

    genau, das habe ich versucht zu erklären

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 22:21
    Zitat von Phino

    Also ich habe auf meiner Single-Faser auch noch Downstream-Wellenlänge von 1577 nm (Bereich 1575–1580 nm) und eine Upstream-Wellenlänge von 1270 nm (Bereich 1260–1280 nm). Dies ist zeitgleich XGSPON neben GPON. ;) Richtig bunt auf der Faser.

    die nutzt du aber nicht gleichzeitig, das OLT schaltet intelligent für den jeweiligen Clienten um, XGPON und XGSPON haben auch eine etwas andere Kapselung(XGEM statt GEM die etwas effizienter ist)

    man könnte XGSPON auch so einstellen das diese auf den GPON wellenlängen senden, da müsste man aber auch alle XGSPON-Module auf der anderen Seite die den Anschluss nutzen wollen die andere wellenlänge einstellen und die alten GPON module würden nicht mehr funktionieren

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 21:54
    Zitat von Phino

    Wenn dem so wäre, könntest du hier nur lesen und nicht schreiben. :D:D:D

    häh du meinst jetzt wohl rx/tx ? also Singlemode kann nur in einer Lichtwellenlänge senden/empfangen( 1310 nm wird gesendet und 1490nm wird empfangen), entweder wird mit getrennten Fasern realisiert oder mit einer faser(bidi), der Einfachheit halber wird an Zugangsnetzen häufig mit einer Bidi-Faser(BX) gearbeitet


    was ich jetzt aber meine ist konkret OS2 im Unterschied zu OS1 kann OS2 größere Entfernungen und OS2 kann auch 40 und 100G, OS1 nur 10G

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 21:35
    Zitat von Edding

    Was soll das sein ein "PowerUser" ?
    Nutzer denen man nicht zumutet ihren eh durchzuführenden Download künstlich zu verlängern ?
    Oder ist das einer der möglichst viel Datenvolumina übertragen möchte ?
    Also jemand der z.b. ~ 300TB pro Monat übertragen möchte ?

    Ich denke Power User sollen die Leute die damit wirklich umgehen kann und es auch aktiv nutzen, also eigentlich ein normaler User der seine Leistungen auch wirklich an die Grenzen bringen kann..

    aber vor Power Usern müssen die ISPs keine Angst haben, es gibt ja ehh keine wirklichen rechtlichen Mittel um irgendwas wegen nicht erreichten Bandbreiten einzuklagen

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 21:21
    Zitat von Schnurz

    Lies dazu mal zum Thema Lichtwellenleiter.

    ich zitiere:

    Zitat von Wikipedia Lichtwellenleiter

    Monomodefaser

    Wenn der Kerndurchmesser lediglich einige Vielfache der Wellenlänge des Lichts beträgt, werden höhere transversale Moden nicht unterstützt. Jedoch kann Licht in der LP01-Grundmode übertragen werden. Fasern, die für diesen Betrieb ausgelegt sind, werden Monomodefaser, Singlemode-Faser (engl. single-mode fiber, SMF) oder Einmodenfaser genannt.


    Zitat von mbo77

    Ich dachte, es wäre offensichtlich ironisch genug.

    ich verstehe jetzt nicht was daran ironisch sein soll

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 21:02
    Zitat von Schnurz

    Für was? Es bleiben Single-mode Fasern mit 9µm Kerndurchmesser.

    Es werden doch nur "andere Farben/Frequenzen" verwendet.

    aber ich dachte Singlemode fasern erlauben nur einen einzigen Lichtweg? es werden da ja wohl OS2 Fasern für die Verteilung im ODN verwendet?

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 20:51
    Zitat von mbo77

    Da nimmt man einfach dickere Fasern. Die halten mehr aus.

    kann das denn einfach kurzfristig gewechselt werden ohne größere Arbeiten?

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 20:44
    Zitat von kingpin42

    Was hat das mit Segmentierung zu tun ? Solange die optischen Pegel in der Nachfolgetechnologie eingehalten werden können, bleiben selbst optische Splitter unangetastet. Sieht man doch an den Technikvideos der Telekom auf YouTube. Dort werden lediglich Optiken in den Combolinecards getauscht. Wenn der Kunde nun ein XGSPON fähiges ONT an die Faser anschließt und einen entsprechenden Tarif gebucht hat, ist er sofort mit XGSPON online, obwohl vor ein paar Minuten zwischen seinem alten ONT und der Gegenstelle GPON gesprochen wurde.

    naja das Signal muss ja von der Drop-faser über "Distribution Fibers" über letztendlich die Zuführungsfaser zum OLT geleitet werden, also alle Fasern werden mehr belastet, die müssen da auch ausreichend genug dimensioniert sein.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 20:29
    Zitat von mbo77

    Ich wüsste nicht, wie.

    die Segmentierung unterscheidet sich gewiss, also sprich wo und in welcher Menge die sog. Distribution Fiber im ODN verlegt sind.

  • Ältere Glasfasermodems möglich

    • BlackMage2
    • 4. August 2026 um 17:22
    Zitat von mbo77

    Und wie möchtest du denn das passive Netz zukuntssicher bauen, BlackMage2? Daran ändert sich gar nichts mehr. Egal, welche PON-Variante zum Einsatz kommt.

    die interne Vernetzung im ODN unterscheidet sich da doch bestimmt etwas?

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