Beiträge von BlackMage2
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Hallo,
es geht mir hier um den Sinn vom PPPoE Protokoll zu diskutieren, vorallem bei Telekom-Netzen.
8 Byte PPPoE/PPP-Header (reduziert MTU oft von 1500 auf 1492 Byte)
macht ~ 0,5 % bis 1 % weniger Datenrate nur wegen PPPoE und dann noch 2-3% wegen ethernet&vlan sowie 1-3% GPON / GEM overhead insgesamt beim Glasfaser-Anschluß
wenn die Telekom direkt IPoE machen würde, würden keinerlei Extra-Header anfallen, die MTU bleibt nativ bei 1500 Bytes, es gibt geringere CPU-Last beim Router und (noch) schnellere Verbindungsaufbau-Zeiten
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Glaubst das wirklich, was du hier schreibst.
das machen doch alle Glasfaser-Anbieter die ihre Leitung über PPPoE schalten?
8 Byte PPPoE/PPP-Header (reduziert MTU oft von 1500 auf 1492 Byte)
macht ~ 0,5 % bis 1 % weniger Datenrate nur wegen PPPoE und dann noch 2-3% wegen ethernet&vlan sowie 1-3% GPON / GEM overhead
wo bekomme ich das Geld für meine geklauten 8 Byte pro PPPoE-Paket wieder? sage mir das bitte maldie Verluste wegen Protokolloverhead und der Glasfasertechnik gönn ich dem ISP, aber wenn der ISP noch zusätzlich PPPoE verwendet ist auch mal gut -.-
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Warum hast Du Dich denn an die BNetzA gewendet, also was war das akute Problem, und mit welchem Modem/Router. Die Idee dr Schnittstellenbeschreibung ist, dass man damit kompatible Endgeraete schaffen koennen soll, das ist keine Beschwerdehotline wenn Dein CPE Anbieter es vergeigt hat.
Wie bitte? Die haben es doch nicht mal geschafft das Problem korrekt zu identifizieren. Bzw. mich überhaupt richtig zu verstehen.
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hatte ich tatsächlich schon gemacht, die haben mir geschrieben ich soll den ISP um Unterstützung bitten, die sind einfach eine Lachnummer

mit dem Hinweis in etwa wie "kontaktieren sie ihren Internetanbieter um Unterstützung bei der Einrichtung ihres Internetanschlusses zu kriegen"
die haben also den Kontext nicht mal richtig erfasst
Das Verhalten passt auch zu dem Endergebnis was die in Deutschland "produziert" haben.
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??? Das ist doch Gruetze, z.B. die Telekom listet in ihrer Schnittstellenbeschreibung all die RFCs auf die CPE unterstuetzen muessen... bei DHCP gab es in den letzten Jahrzehnten auch Erweiterungen.
Ich will damit nur sagen nicht alles ist eindeutig.
schön wenn alle die RFCs die CPEs unterstuetzen muessen aufgelistet werden, aber das garantiert trotzdem keine Kompatibilität
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Was ist denn das für eine neuerliche steile These??
na, wenn PPPoE verwendet wird?
dann
- hat er weniger Bandbreite von der Verbindung, da ja etwas für den PPPoE Rahmen draufgeht
- braucht ein Gerät was einen PPPoE Client hat, was ein passendes Gerät mit der Funktionalität erfordert
- PPPoE ist nicht eindeutig definiert, es gab seit dem Jahr 1999 zahlreiche Erweiterungen
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Wie das? Ist ja nicht so, dass der Kunde beim selben ISP zwischen PPPOE und DHCP waehlen kann und dafuer andere Preise aufgerufen werden...
das meine ich ja, der Kunde merkt es nicht. er bekommt einfach nur weniger Bandbreite für denselben Preis und er muss er auch noch Hardware haben die mit PPPoE Verbindungen umgehen kann, wenn PPPoE verwendet wird
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Vielleicht, vielleicht ist es halt auch so, dass wenn man eine funktionierende Loesung fuer die Probleme des eigenen ISP-Betriebs gefunden hat, dass man diese nicht leichtfertig aufgeben will. (Bei der Telekom kommt noch dazu, dass sie das gar nicht so leicht aufgeben koennte wenn sie wollte, das ist mMn. in den Standardangeboten fuer Bitstrom-Zugang explizit Teil der Implementierung...). Aus ISP Sicht, vermute ich mal sind be9des gangbare Wege, aus Endkundensicht ist PPPoE nicht optimal, aber fuer die Zugangsraten die tatsaechlich gebucht und genutzt werden im Massenmarkt ist das mMn. auch kein Beinbruch.
Das ist doch dasselbe. Weil man PPPoE schon hat, kann man es doch gleich wiederverwenden und dem Internetkunden damit sogar noch ein bisschen Bandbreite nehmen. Und man kann ihm für die PPPoE Technik gleich mehr Kohle abzwacken, und er bekommt gleichzeitig weniger, einfach nur genial!
Ich meine das war am Anfang sicherlich eine gute Lösung für den Übergang, aber ansonsten..
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Länder wo IPoE der absolute Standard ist:
- Frankreich (Orange, Free, SFR): Frankreich hat eines der modernsten FTTH-Netze Europas. Hier wird fast ausnahmslos auf IPoE gesetzt – 10-Gbit/s-Anschlüsse für Privatkunden sind dort schon lange Standard.
- Schweiz (Swisscom, Sunrise, Init7): Swisscom nutzt DHCP/IPoE. Der Schweizer Provider Init7 war einer der lautesten Kritiker von PPPoE und bietet rein DHCP-basierte 10-Gbit/s- und 25-Gbit/s-Anschlüsse an.
- Skandinavien (Schweden, Finnland, Norwegen): Die skandinavischen Länder haben sehr früh auf reine Ethernet-/IP-Architekturen gesetzt. PPPoE spielt dort bei Glasfaser so gut wie keine Rolle mehr.
- USA (Verizon Fios, AT&T): Verizon Fios (einer der Pionier-FTTH-Anbieter in den USA) nutzt von Tag 1 an reines DHCP/IPoE. AT&T wird es dann auch eingeführt haben, schätze ich.
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Die USA(Verizon Fios, AT&T), Frankreich oder die Schweiz haben PPPoE hingegen schon verbannt. Während in anderen Teilen der USA(Betreiber von z. B. CenturyLink/Lumen), Italien(TIM, hat aber nichts mit der Telekom zu tun) noch PPPoE eingesetzt wird.
In Ländern wo der Glasfaserausbau ohne die Altlasten eines ehemaligen Kupfer-Monopolisten vonstatten ging, ist IPoE (DHCP) der Standard.
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PPPoE wurde ins Leben gerufen, damit man das Einwahlverfahren und damit auch die Abrechnungsformen damaliger Internettarife auch mit Ethernet-, anstelle von ATM-Netzen nutzen kann, also eher um von der antiken ATM-Technik weg zu kommen.
soweit ich weiß wurde PPPoA einfach mit PPPoE simplerweise auf Ethernet adaptiert um PPP auch auf Ethernet nutzen zu können ohne viel in der Infrastruktur ändern zu müssen
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Eine Fritzbox 4690 schafft das laut diesem Video auch. Prosumer Tarife erfordern Prosumer Hardware.
aber die 4690 bekommt man nicht unter 290€, BE88U ist für mich das attraktivste und ist auch knapp 50€ günstiger
der BE90 reicht aber auch für viele erstmal, schätze ich
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Das war noch ein Thema, als ISDN noch existiert hat und hat dafür gesorgt, dass die Firma aus Berlin sich etablieren konnte. Heute geht ist PPPoE (außer Sonderlocken wie DS-Lite), nur halt vergleichsweise langsam, weil üblicherweise eine reine CPU-Implementierung (mit der ja selbst ein Intel Core i9 kämpft).
Was es halt schwer macht, den Aufpreis für Glasfaser-Produkte zu rechtfertigen, wenn PPPoE es letztlich fast so langsam macht wie DSL.
Naja PPPoE ist das "Netzwerkmedium", sozusagen nur der Container in dem die Internetverbindung aufgebaut wird, und bei Glasfaser muss es nicht unbedingt in diesen Containern verpackt werden, aber weil die Internetanbieter sowieso die Container für ADSL/VDSL nutzt, nutzt er dieselbe Methode halt auch für Fiber obwohl es dafür nicht sehr sinnvoll ist, besonders nicht bei Multi-Gig. bei IPoE gibt es effiziente Hardware-Offloads was die Hardware-Belastung sehr gering macht. Also könnte man sagen man versucht damit die HW-Belastung hoch zu halten um hohe Preise besser rechtfertigen zu können?
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Damit bist aber im 600€-Rackmount-Segment mit eigenem NOS samt eigener PPPoE-Implementierung unterwegs. Das ist jetzt nicht mehr das typische Endkunden-WiFi-CPE, z. B.
https://www.asus.com/de/networking-…uters/rt-be88u/
Schafft 10 Gbit Forwarding dank NAT-Beschleuniger (üblich). Aber auch mit PPPoE? Merkt eh keiner, denn wer hat schon XGS-PON 8G/8G in PPPÖLändern?
tatsächlich hatte ich den Router auch schon im Blick