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  3. BlackMage2

Beiträge von BlackMage2

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 4. Juli 2026 um 11:52
    Zitat von Schnurz

    Ich kann mir nicht vorstellen, das es die Telekom zulässt, hier Abstriche an der Fähigkeit zum Ausbau zu machen.

    Das ist ja kein reines Ausbaugebiet der Telekom, ich kann mir vorstellen das genau da der Unterschied liegt.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 4. Juli 2026 um 11:45
    Zitat von Schnurz

    Das wird denen irgendwann böse auf die Füße fallen, wenn ja die öffentlichen Förderungen heute auch symmetrische Datenraten als Fähigkeit fordern und höhere sich Datenraten als 1Gbit/s langsam etablieren. Die EWE als Anteilseigner der GFNW hat in ihrem eigenen Netz AON/PtP verwendet. Im GFNW ist aufgrund der Absprachen mit der Telekom dann deren Bauart xGPON zum Zuge gekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, das es die Telekom zulässt, hier Abstriche an der Fähigkeit zum Ausbau zu machen.

    Das ist mir auch klar, aber das dauert leider noch eine halbe Ewigkeit bis das geklärt wird(wenn es überhaupt geklärt wird). BNetzA war ja bisher nicht hilfreich.


    Zitat von Mail von BNetzA

    Darüber hinaus ist auch die Deutsche Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen verpflichtet, anderen Diensteanbietern Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.

    Bei allen übrigen Netzbetreibern, die neue Glasfasernetze ausbauen, besteht nur unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sie zum Netzzugang zu verpflichten.

    Da liegt ja auch das Problem, ist ja kein reiner DT Anschluss sondern ein Anschluss von Glasfaser NordWest(einem Joint Venture von der Telekom Deutschland GmbH und die EWE AG) und fällt damit nicht in die Verpflichtung anderen Diensteanbietern Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.


    Außerdem

    Zitat von Mail von BNetzA

    Dies gilt umso mehr dann, wenn sich die Leistungsfähigkeit zwischen verschiedenen Infrastrukturen unterscheidet. Vor diesem Hintergrund ist es nicht Aufgabe der Bundesnetzagentur, die Glasfaserausbauvorhaben der Unternehmen zu bewerten oder gar zu beschränken. In der Auswahl der Ausbaugebiete sind die Unternehmen vielmehr frei und die Nachfrage der Kundinnen und Kunden wird über den Erfolg der Aktivitäten entscheiden.

    Glasfaser NordWest hat aber nur ausgebaut, das es für ein paar Anbieter nutzbar ist, mit denen es vorher Vereinbarungen gab. Von entbündelter Faser o.ä. schreibt mir die BNetzA überhaupt nichts.


    Ich war ja bereits mit der BNetzA in Kontakt.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 4. Juli 2026 um 10:20
    Zitat von Joerg123

    besonders für größere Wohneinheiten gibt es mehrere Möglichkeiten "GF" im Haus zu verteilen. Je nach Bestand im Gebäude ist eine Konvertierung auf G.fast DSL, oder DOCSIS inhouse eine gute Lösung. Bestimmt nicht die Beste, da bleibt die Faser bis in die Wohnung und muss hier keiner erwähnen, aber doch zumindest eine Variante für GBit/s Internet ohne neu verlegen zu müssen und sich mit den Mietern, oder Eigentümern zu streiten. Für Privatpersonen und "kleinere Firmen" ist das sicherlich ausreichend, aber natürlich nicht für ein Rechenzentrum.

    Was das jetzt damit zu tun hat, ob die Telekom Grundversorger ist, oder ein anderes Unternehmen, erschließt sich mir nicht. Ist ja schon jetzt so, dass man von (Un-)Glück sprechen kann, wenn der GF-Anschluss (nicht) von der Telekom verlegt wird (manche finden Telekom toll, ich bin zumindest zufrieden, andere bekommen das Kotzen, wenn sie nur Telekom hören - will ich gar nicht weiter bewerten).

    genau hier liegt ja das Problem, mein Vermieter der Eigentümer der Immobilie hat Glasfaser NordWest beauftragt. Also d.h. es wurde nach den Plänen von Glasfaser NordWest im Gebäude gebaut, und die haben es halt so gebaut das Tarife bis 1 Gbit funktionieren. Die Fasern sind aber nicht entbündelt oder wurden offiziell von der Telekom verlegt(wie gesagt Glasfaser NordWest baut etwas anders, da ist es nicht so ohne Weiteres möglich XGS-PON Tarife zu buchen). In die genauen Details warum es so gebaut wurde bin ich nicht involviert. Wahrscheinlich um die buchbare Bandbreite künstlich zu begrenzen und trotzdem BNetzA konform zu sein. Es wurde einfach ein Konstrukt geschaffen um XGS-PON nicht verfügbar machen zu müssen.

  • Erfahrungsbericht ZTE F601 + Glasfaser Nordwest (EWE)

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 21:20
    Zitat von Elemir

    Nicht, dass ich es bräuchte, aber woran erkennt man, dass es die OpenFiber-Version ist? Es ist weder genannt noch auf den Fotos direkt sichtbar?

    also die openFiber-Version kommt in einem Karton mit OpenFiber-Aufschrift. auf dem Gehäuse ist auch eine open fiber Aufschrift. zumindst ist das so beim f6005

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 20:56
    Zitat von Joerg123

    naja, dafür ist mir mein Internet und Homeoffice zu wichtig, als das ich so einen Anbieter nehmen würde. Dabei muss ein teurer Anbieter natürlich nicht zwingend besser sein, es erhöht nur die Chance und diese günstigen Anbieter sind ja nicht besonders populär, um es mal so zu sagen. Fürs Homeoffice sind 40Mbit/s Upload auch nicht die Welt, auch wenn bei DSL normal, ich hatte vorher Kabel mit wenigstens 50MBit/s.

    Wie gesagt, im Normalfall immer top Leistung nur bei Problemen hat man halt keine garantiert schnelle Entstörung, aber da kommt es natürlich auch immer auf den Einzelfall an.

    Es hat halt nicht den guten Namen und vielleicht auch nicht exakt dieselben Leistungen(bei Störungen) wie bei den großen Brüdern, aber dafür preistechnisch top.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 20:44

    ja gut, man muss aber auch sagen 29,99€ für VDSL 250 ist für 24mtl. Vertragsmindestlaufzeit und 34,99€ mit mtl. Kündigung. außerdem was bringt "Telekom Peering" im Endeffekt wirklich?

    (außerdem zur Breitbrandbibel-Karte: gibt es auch irgendwo eine Erklärung zur Legende? kann mit den Abkürzungen nicht wirklich was anfangen

    was bedeutet bspw. ToV-dsl200 oder ToV-ftth?

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 20:27
    Zitat von DLMttH

    Wohnst du in einem pink/rot/orange/gelben Gebiet, kannst du davon ausgehen, einen Telekom WIA-Anschluss zu erhalten, heißt die Netzqualität unterscheidet sich dort nicht einmal von der Telekom, identische Leitungsgeschwindigkeit und identisches Routing.

    Genau das ist auch mein Punkt. Die Telekom selbst bietet auch nur die Leistungen an, genau so wie alle Anbieter die das Netz anbieten. DSL 250 erreicht übrigens bei mir eine Top Geschwindigkeit. Billigmarke in dem Fall also egal.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 20:12
    Zitat von Joerg123

    jetzt wirds dann doch wieder mysteriös, bitte keine Verschwörungstheorien. Eine Pflicht gibt es nicht direkt, auch wenn der Staat Anteile an der Telekom hält, werden keine Vorgaben gemacht. Und ich sehe auch nicht, dass man die Aufgabe nicht, oder nur unzureichend erfüllt. So gesehen war die parallele Führung eines Telefon- und DSL Netzes sicherlich deutlich komplexer und schwieriger, während modernere Technik immer einfach zu verwalten und überwachen ist.

    Das liegt aber nur daran das die Vorgaben vieeeel zu lasch sind. Deutschland baut sich wieder ein Kartenhaus auf, was schon bei einem leichten Windstoß zusammenfällt. Genau richtig, Deutschland macht viel zu lasche Vorgaben damit die Telekom nicht ran muss und immer schreiben kann, wir bieten das beste Netz an, obwohl es schon im EU-Vergleich deutlich am teuersten ist. Ja ich spreche jetzt nicht nur von Preis, das Internet muss zwar auch bezahlbar sein aber die verfügbaren Bandbreiten lassen auch zu wünschen übrig. Aber anscheinend lassen sich ja alle nur vom magentafarbenen T blenden.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 19:46
    Zitat von alpha_zulu

    dein Feindbild, die Telekom, ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und muss Gewinne erzielen, um zu überleben

    Falsch die Telekom, ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, für rund 96 Prozent aller Haushalte, mit einer Pflicht ihre Gebiete mit einer guten Internetabdeckung zu versorgen. Da sie ja rund 96 Prozent aller Haushalte versorgen ist das also eine große Aufgabe, eine zu große Aufgabe, deswegen können nicht alle gleich behandelt werden und es muss betrogen werden, um zu überleben.

    Natürlich wurden manche Gebiete schon von anderen Anbietern erschlossen, darauf reagiert die Telekom ja auch und so schlägt sich auch die Telekom an 1000 Fronten und kriegt manchen Ausbau auch nicht so richtig hin.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 19:35
    Zitat von alpha_zulu

    Würdest du erwarten, dass sie dies für „lau“ machen? Wenn ja, mit welcher plausiblen Begründung?

    Um die Infrastruktur auszubauen um den Auftrag der flächendeckenden Glasfaserabdeckung zu erfüllen? Ach nein, das ist ja ein eigenwirtschaftliches Unternehmen was nur den eigenen Profit bedenkt.

    Wo ja auch das Problem liegt.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 19:31
    Zitat von Joerg123

    kannst du das irgendwie belegen, vor allem was du mit Tricks meinst. Sind das mehr als deine Vorstellungen ?

    Also bei mir wurde der Ausbau sehr lange hingezogen ohne wirklichen Gründe. Daher vermute ich mal das es nur daran lag das nicht genug Verträge abgeschlossen wurden. Das kann ich natürlich nicht belegen, aber es gab sonst keine ersichtlichen Gründe.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 19:23
    Zitat von whn

    alpha_zulu

    Weil viele Nutzer bei Billiganbietern für DSL weniger bezahlt haben.
    Jetzt werden sie mit der richtigen Welt konfrontiert, in der man für exzellente Leistung angemessen bezahlen muß.

    Ich bezahle bei der Telekom für GA exakt das Gleiche wie vorher für DSL.

    Das stimmt nicht die günstigen Anbieter bekommen genau dieselbe Leistung wie die anderen. Die Vorleister(also in dem Fall die Telekom) sind zu Unabhängigkeit verpflichtet, zumindest bei DSL. Aber bei Fiber dürfen sie machen was sie wollen, da darf der Netzanbieter alleine bestimmen welche Anbieter sie nehmen.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 19:17

    naja weil viele ISPs nur dann kostenlos ausbauen wenn auch ein Internetvertrag über 2 Jahre abgeschlossen wird

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 18:55
    Zitat von HubeBube

    Weil die Kriegskasse der Telekom im Gegensatz zu den Mitbewerbern prall gefüllt ist (durch die CuDA-Kunden), die bisherigen Gf-Verweigerer der Telekom mehr vertrauen, die Telekom schon allein ihrer Größe wegen Zugriff auf mehr Ausbau-Ressourcen besitzt (z.B eigene Tiefbautruppe).

    ja, das mag sein. Aber man sollte auch wissen das die Telekom sich es 3mal überlegt bevor sie entscheiden iwo auszubauen.
    Aber man muss auch beachten das wenn direkt die Telekom ausbaut man wenigstens was einigermaßen Vernünftiges bekommt..

    Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit allen möglichen Unternehmen, wo zwar die Telekom auch iwie mit drinn steckt, aber ansonsten nur als fälschiches Markenzeichen für Qualität missbraucht wird.

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 18:05
    Zitat von Joerg123

    das ist nur noch ein marginaler Preisunterschied, bei den etablierten Anbietern ist GF bestenfalls 5€ teurer, bietet dafür aber mehr Geschwindigkeit. Wer einen 50MBit/s Tarif sucht, zahlt bei GF nicht mehr drauf, oder so verschwindend wenig, dass der Preis nicht ernsthaft als Grund herhalten kann.

    du unterschätzt die Preise und die Tricks der Telekom..

    und ich könnte mir vorstellen das wenn einen Zwang zu Homes connected geben sollte, die Preise um bei Glasfaser angeschlossen werden, nochmal ordentlich angezogen werden

  • Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

    • BlackMage2
    • 3. Juli 2026 um 14:39
    Zitat von HubeBube

    Na ja, was wird wohl passieren? Deutschland verpasst die EU Ziele und hat die Wahl nichts weiter zu unternehmen, Strafzahlungen zu leisten und die Bundesregierung (welche auch immer) sieht sich dem politischen Druck der abgehängten 20% ausgesetzt. Alternativ dazu wird der Geldhahn aufgedreht (Steuergelder!) und die abgehängten 20% mittels eines neuen Förderprogrammes (durch die Telekom) erschlossen.

    Wieso sollte ausgerechnet die Telekom die abgehängten 20% erschließen?


    Zitat von Schnurz

    Das ist das wirkliche Hemmniss. Gleicher Preis wie DSL würde die Bereitschaft umzusteigen, imho, schon erhöhen.

    Ist nicht immer das Problem: Wo soll das Geld dafür herkommen?

  • FritzBox 5590 und htp

    • BlackMage2
    • 1. Juli 2026 um 17:40

    Der altmodische Deutsche pflegt ja zu sagen: "Ein bisschen Schwund gibts immer."

    also gut also "Downstream 9.95328 Gbit/s" und "Upstream 9.95328 Gbit/s"


    die 10Gbit Ethernet Verbindung lässt hält nur so viel durch wie auch 10 Gbit Ethernet hergeben kann(effektive Datenrate liegt bei 9.400 bis 9.900 Mbit/s)

    und was XGS-PON kann wissen wir ja jetzt auch, durch protokoll-overhead(TC-Framing & GEM(bzw, XGEM) durch GPON(bzw. XGS-PON) sowie TDMA & Burst-Overhead im Upload) und Fehlerkorrektur ist die nutzbare Rate dann etwa auf etwa 8,8 Gbit/s netto gesunken

  • FritzBox 5590 und htp

    • BlackMage2
    • 1. Juli 2026 um 13:12

    als ob es dich nicht auch interessieren würde..

    ich meinte ja nur, es findet sich bestimmt bald jemand der mal die Geschwindigkeit testen kann. vllt. auch nur jemand der dieses Forum durch einen Zufall findet

  • FritzBox 5590 und htp

    • BlackMage2
    • 1. Juli 2026 um 12:29

    dann kann das sicher jemand hier testen und mit geschwindigkeitstests nachweisen

  • FritzBox 5590 und htp

    • BlackMage2
    • 1. Juli 2026 um 09:14

    htp hat XGS-PON Gebiete?

    das es momentan keinen Sinn macht in AON Gebieten mehr als 1000 anzubieten ist mir auch klar, obwohl es wahrscheinlich technisch einfach machbar wäre

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