Beiträge von DLMttH

    Dann mach doch rasch eine Verfügbarkeitsprüfung bei Maingau und o2, dann weißt du falls positiv, dass es definitiv ein Telekom-Anschluss ist.

    Bei Vodafone würde ich dann nicht Internetkunde bleiben, da gibt's Besseres. Router und Glasfaser Modem 2 kosten dann ab 60 Euro aufwärts, im Falle des Telekom-Anschlusses würde ich auf keinen Fall eine 5690 Pro kaufen, da die mit der nächsten Anschlusstechnik XGS-PON nicht kompatibel sein wird.

    Ich kenne hierzulande keine Buchbarkeitssituation, wo sich so eine Dreierkette draus ergeben würde. Die einzige Scheinalternative sind diese Reseller oder Discount-Produkte wie congstar bei Telekom bzw. Drillisch/Maingau für 1&1, Stand heute gibt's die auf dem GFNW-Netz aber nicht.

    Gab es denn überhaupt schon einen Fall, wo ein 1&1-Kunde auf dem DG-Netz aufgefordert wurde, die Aktivierungsseite für das ONT-Onboarding zu nutzen?

    Für mich hört sich das jetzt eher danach an, als ob auch die sich einmietenden Provider keine vernünftige Kommunikation mit der DG erreichen und die Antwort der internen DG-KI, die der Endkunde eigentlich kriegen soll, an die Technik-Abteilung von 1&1 weitergegeben wurde.

    Oder das läuft jetzt tatsächlich so, aber nicht mit dem Glasfaser Modem 2 und du bist das erste Versuchskaninchen, an dem sich die DG jetzt austoben kann, da du ja keinen Vertrag mit ihnen hast und sie keine Konsequenzen fürchten müssen.

    Letzte Aussage vom Telekom-Support als ich Störung melden musste: "Da läuft kein Vectoring, weil der Vorleister das nicht mehr anbietet" - "Aber Sie sind doch da der Netzbetreiber, Sie sind dort nicht abhängig von einem Vorleister! In der ganzen Gemeinde nicht!" - "Oh, ok?!? hören wir nochmal nach"...

    Gibt solche und solche Fälle.

    Moin,

    NetCologne Glasfaser auf Telekom-Vorleistung hatte ich noch nicht, aber NetCologne DSL mit und ohne Telekom-Vorleistung. Der Weg der Daten ist der Gleiche, es fallen einfach nur die knapp 3 ms Verzögerung durch DSL weg. Nachprüfen kannst du das NetCologne-Routing samt Latenzen selbst:

    AS8422 - Public Looking Glass

    Auf die Ergebnisse von dort rechnest du dann einfach 1-2 ms für die Übergabe aus dem Telekom-Netz ins NetCologne-Netz drauf und dann hast du Werte, die du am Internetanschluss zu Hause auch erreichen kannst.

    Zu den Datenraten weiß ich nichts, ich würde damit rechnen, dass die gleich hoch wie bei der Telekom überprovisioniert sind, so ist es zumindest bei VDSL 250, wo man 270 netto rausbekommt, weil kein BNG-Shaping stattfindet. Nur falls DS Lite geschaltet wird, dies per Hotline umstellen lassen, DS Lite von NetCologne knabbert etwas von der Datenrate bei IPv4 weg.

    Meine persönliche Meinung: Besser als NetCologne geht nicht, kann man blind bestellen.

    Derzeit würde ich nichts Neues kaufen, sondern halt eine gebrauchte Zwischenlösung, die gut genug ist.

    Wenn XGS-PON und 6 GHz in einem Gehäuse zu kriegen sind, optimalerweise natürlich mit Wifi 8, wäre ich vielleicht auch bei einem Neugerät dabei. Aber ob Fritz! das hinbekommt? Nicht dass die beim nächsten Topmodell Telefonie oder LAN-Ports oder die GUI weglassen...

    aber das wären halt auch wieder 1-2 Tageskarten für die Therme

    Im Sinne der Therme solltest du wissen, dass man weder 200, noch 300 Euro ausgeben muss. Eine Fritz!Box ist prinzipiell aber nicht verkehrt, so hat man später die Möglichkeit, zu jedem Provider zu wechseln, wie man will und stets das bestmögliche aus dem Anschluss herauszuholen.

    Welchen Tarif hast du überhaupt ausgewählt? Bis 600 Mbit/s würde ich da höchstens eine gebrauchte Fritz!Box 7530 AX für 60 Euro einsetzen, mit dem Glasfaser Modem 2 zusammen kommst du dann auf rund 100 Euro.

    Zukunftsfähige Glasfaser-Fritz!Boxen gibt es mangels Unterstützung für XGS-PON und 6 GHz WLAN derzeit nicht. Sogesehen sind deswegen alle Modelle überteuert und keine Kaufempfehlung wert.

    Würdest du mitteilen, welchen Bestellweg du gehen musstest, welchen Tarif du bestellt hast und was er kostet? Ich kenne Leute, die dringend dort hin wechseln müssten, wenn es denn möglich ist.

    Plusnet hat ja eine lange Geschichte als Vorleister für MZ Regio, da waren die Erfahrungen wohl durchwachsen, wenn auch nicht immer erkennbar war, ob nicht eher die Übergabe oder DSL an Problemen schuld war.

    Ist bestimmt nur als freundliche Warnung gemeint. Wenn man zwei Glasfaseranschlüsse im selben Segment hat und der 1&1-Anschluss trotz schlechterem Router bessere Werte als der Telekom-Anschluss liefert, auch absolut gerechtfertigt. Den Aufpreis für's angebliche Telekom "Premium" kann man sich definitiv sparen.

    Du siehst nur die Faser, aber die endet ja auch irgendwo und irgendjemand muss sein Licht drauflegen und dafür weitere Infrastruktur und Geschäftsprozesse vorhalten. Das ist in deinem Fall 1&1 Versatel, das Lichtsignal endet irgendwo direkt bei 1&1 Versatel und berührt so gar nicht die Netzwerkknoten und Teile der Infrastruktur, welche dir die Anbieter- und Tarifauswahl ermöglichen würden, die du bzw. dein Kunde gerne hätte. Um das zu kriegen, was gewünscht ist, müsste es sich zum Beispiel um ein Zugangsnetz der Telekom handeln, welches privatkundenähnlich Gewerbegebiete versorgt. Dann hättest du die Möglichkeit, aus den üblichen Businesstarifen einen auszuwählen, da die Infrastruktur an den Telekom BNG bzw. Backbone angeschlossen ist, worüber wiederum die Verbindung zu anderen Providernetzen möglich ist.

    Es sind einfach komplett unterschiedliche Infrastrukturen. Wir haben zum Beispiel eine Telekom Standleitung liegen, wo ein teurer symmetrischer Tarif drüber buchbar wäre, über die wiederum kein 1&1 Versatel möglich ist, da das Gebiet nicht entsprechend erschlossen ist. Ein paar hundert Meter entfernt liegt dann wieder PON, ebenfalls von der Telekom, dementsprechend andere Provider zur Auswahl, aber halt nicht die teuren symmetrschen Tarife, sondern Privatkundentarife und die etwas teureren Businesstarife, die technisch das Gleiche sind. Es herrscht dort einfach eine strikte Trennung zwischen zwei Produktwelten und was die Faser theoretisch kann, spielt an der Stelle keine Rolle.