Beiträge von alpha_zulu

    Weil erkennbar das billigere GPON fuer die tatsaechlich gebuchten Tarife undi dee erzeugte Last auszureichen scheint... ISPs sind ja nicht die Heilsarmee, die ueberlegen sich halt ob/wann sich eine Investition in aktive Technik rechnet und wann nicht.

    Für die allermeisten Nutzer sind selbst mittlere GPON Bandbreiten für fast alles überdimensioniert. Wann hat man tatsächlich mal riesige Downloads, die zudem noch zeitkritisch sind?

    Die Hauptvorteile von GF sehe ich in stabilen, zuverlässigen Verbindungen, geringer Latenz und voll verfügbarer Bandbreite, auch in Spitzenlastzeiten. Alles ist bei meinem DG 400/200 GPON Anschluss gegeben.

    So lange du bei der Telekom eine stabile Leitung und trotzdem schlechtes Internet haben kannst, ist die Diskussion sinnlos.

    Wenn du mal arge Probleme mit dem Telekom-Peering gehabt hättest, würdest du das Bashing auch nicht übertrieben, sondern absolut gerechtfertigt und dringend notwendig finden.

    Das trifft grundsätzlich auf viele Themen zu, seinen es Automarken, Banken, Versandhändler ... Solange eventuell auftretende Probleme nicht zu häufig sind und schnell behoben werden, passt es. Wenn nein, dann wächst recht schnell eine begründete Aversion.

    Bin auch im PLZ 648xx angeschlossen, konkret 64839.

    Da ich dieses IPv6 Thema nicht so richtig verstehe als ganz normler User, mache ich immer mal wieder diesen Happy Eyballs Test (http://he.test-ipv6.com). Dabei stelle ich (laienhaft) fest, dass IPv6 zwar funktioniert (auch heute), aber anscheinend nachrangig behandelt wird. Meist liegt die Trefferquote bei 75 % IPv4 zu 25% IPv6. Sollte das das randomly nicht irgendwo bei 50:50 einpendeln?

    Ich finde das Telekom-Bashing schon etwas übertrieben. Als ich noch Kunde dort war (vor Glasfaser, noch mit VDSL), gab es öfters mal Probleme mit Leitungsabbrüchen (Sync), weil VDSL je nach Leitungslänge und - beschaffenheit halt eher ein empfindliches Pflänzchen sein kann.

    Wenn ich auf dem direkten Service-Weg mal nicht schnell genug weitergekommen bin, konnte mir das "Telekom Hilft Forum" tatsächlich immer sehr kooperativ weiterhelfen! Die MA dort haben Zugang zu ziemlich vielen Auswertungen im Hintergrund und auch die Möglichkeiten, höhere Servcelevels anzustoßen. Wenn bei meinem jetzigen Anbieter (DG) mal was wackelt, kann man nur hoffen, dass es von alleine wieder heilt. Hilfe über die Servicehotline (außer Standard Textbausteine) sollte man nicht erwarten. Zum Glück läuft mein GF-Anschluss deutlichst stabiler als damals mein VDSL. Möge dies immer so bleiben!

    Seit einigen Monaten kündigt die Deutsche Glasfaser fast alle zwei Wochen nächtliche Wartungsaktionen an. Diese Nacht ist es bei uns wieder soweit:

    Auch die nächste Wartungsaktion ist bereits für den 18.11. angekündigt.

    Nach diesen "Nächten" mache ich meist ein paar Speedtest, es ist mit bisher (zum Glück) nichts Negatives aufgefallen.

    Meine Fragen sind eher technischer Neugier geschuldet: Was genau machen die da? Werden Hardwarekomponenten ausgetauscht? Oder irgendwelche Server neu gebootet? Oder was kann ich mir als Laie sonst noch darunter vorstellen? Ist das normaler Standard bei allen DG-Nutzern oder liegt in unserem Netzbereich evt. was im Argen?

    Ich muss mal was zu folgender Situation fragen:

    Deutsche Glasfaser Tarif 400 Classic, Speedtest ca. 350 Mbit/s kommen. gemessen über Lan an der FB 7590 an.

    Eine WLAN Bandbreitenmessung mit Fritz App ergibt ca. 200 Mbit/s.

    Wenn ich an gleicher Stelle den Speedtest über WLAN mache komme ich auf max. 80 Mbit/s.

    Das ist für mich nicht ganz verständlich.

    Habe den gleichen Tarif bei der DG und bekomme vollen Durchsatz über WLAN. Meine Fritzbox 4060 ist ca. 6 m Luftlinie vom mir entfernt. Testgerät ist ein iPad Air. Es liegt also nicht per se am Medium WLAN, sondern vermutlich an deinen individuellen Einstellungen.

    ah ok. und jemand ne idee warum die das ding von aktiv zu passiv umgebaut haben?

    Wie gesagt, die gleiche Installation hängt seit über 2 Jahren bei mir und läuft bisher problemlos mit Fullspeed (Tarif 400/200). Mach dir keine Gedanken, freu dich einfach, dass nun alles zu funktionieren scheint!

    Die zwei wichtigen Lampen (Power und PON) leuchten bei deinem ONT bereits grün, LAN kommt noch dazu, sobald du deinen Router (so er denn eintrifft) angeschlossen hast. Und dann kanns losgehen ...

    Zufällig heute früh mal wieder einen Speedtest gemacht, weil für vergangene Nacht Wartungsarbeiten im Netz angekündigt waren. Test mit iPad über WLAN, trotzdem mehr als die volle Bandbreite und gute Pingwerte. Passt!


    Meine Installation ist zu deiner jetzigen identisch. Das ist ein passiver FiberTwist, Vorher hattest du vermutlich einen aktiven, in dem das GF-Modem integriert war. Jetzt ist der kleine schwarze Nokia-Kasten dein GF-Modem. Von dort aus gehst du mit einem Patchkabel an den WAN-Anschluss deines Routers.

    Außer du möchtest einen GF-Router anschließen, dieser käme natürlich direkt an den FiberTwist, da er ja sein eigenes Modem mitbrächte.

    wenn du den Anbieterwechsel bei der Bestellung von Deutsche Glasfaser beauftragt hast, wird das genau so passieren.
    Der alte Anbieter schaltet an dem Tag ab, an dem Deutsche Glasfaser übernimmt.

    Das stimmt m. W. so nicht. Die DG kündigt deinen Altvertrag am Tag der Aktivierung. Allerdings hast du dort in der Regel eine Kündigungsfrist, normalerweise einen Monat zum Ende des Monats, hier also zum 30. November 25., außer du befindest dich dort noch innerhalb einer Mindestvertragslaufzeit. Ab diesem Datum berechnet dir die DG erstmals ihren eigenen Tarif.

    Bedeutet „kundeneigener Router“ bei der DG, dass man einen Glasfaser-Router direkt per Glas anschließen kann oder einen Router via Netzwerkkabel an den ONT der Glasfaser?

    Kann beides sein. Kundeneigen bedeutet nur, dass du keinen Mietrouter von DG nimmst und somit für die Einrichtung selbst verantwortlich bist.

    Wenn man einen Mietrouter gebucht hat, kann man nicht einfach einen anderen Router anklemmen, man muss dies vorher bei der DG umstellen lassen.

    Solche Informationen gibt es häufig nicht. Was hilft es dir, wenn da steht, im Nachbar-Ort muss die Anbindung ans Back-Bone erfolgen, aber keinerlei Informationen darüber, wann die Tiefbau-Mannschaft und wann die Techniker da Zeit für haben? Und genau das wird häufig nur recht kurzfristig geplant, da ggf. an anderer Stelle Dinge noch nicht fertig sind oder aus was für Gründen auch immer, kommt dann recht spontan ein Team vorbei. Genauso kann es woanders Störungen geben, und das geplante Team ist wieder weg. Bevor sie da alle drei tage reinschreiben "Machen wir nächste Woche, ach nee, doch nicht, dafür übernächste Woche schon mal was anderes, ach nee, wird auch nix, jetzt doch wieder das erste, ..." steht da halt Netzausbau, und wenn es fertig ist, ist es fertig.

    Aber grundsätzlich könnte man eine gewisse Systematik erwarten. Bei uns wurden die Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft alle zu vollkommen abweichenden Daten angeschlossen. Nach außen sah das sehr unkoordiniert aus. Einfach random.

    Bei uns sehr unterschiedlich. Mein Anschluss in einem 3-Familien-Haus wurde zusammen mit dem Durchbruch aktiviert, da lag die orangene Speedpipe aber schon viele Monate vor unserer Hauswand.

    Mein Obendrübernachbar, der den Vorvertrag ziemlich gleichzeitig mit uns abgeschlossen hatte, wurde an diesem Tag leider nicht angeklemmt, obwohl die vollständige Inhouse-Verkabelung auch für ihn vorhanden war. Man hätte nur noch eine weitere Faser anspleißen müssen, hatte aber dafür keinen Auftrag und sich somit geweigert, dies zu tun.

    Sein Anschluss wurde dann fast ein Jahr später aktiviert, obwohl wir alles Menschenmögliche versucht haben, dies zu beschleunigen. Laut DG waren die Tiefbaumaßnahmen in seiner Straße noch nicht abgeschlossen.

    Ergo, es kann dir keiner sagen, wann bei dir das Licht angeht. Das liegt alleine in des Glasfasergottes Hand 😉