Beiträge von gponner
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Da liegst du ein bisschen falsch:
Zitat G.984.3: "
"To avoid collisions with the regular upstream bursts during serial number acquisition and ranging of
the newly joining ONUs, the OLT must temporarily suppress upstream transmission by the
in-service ONUs for the duration of the time interval when an arrival of upstream burst from a new
ONU can be expected. Such a time interval is referred to as a quiet window."
Und da es von diesen Quiet Windows natürlich nicht zu viele geben darf, muß das ONU auf ein solches Fenster warten.
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AON ist simples Ethernet via Licht. Da wird nichts "trainiert".
Die sogenannte Trainingsphase bei GPON beinhaltet das Warten auf ein Zeitfenster, in dem der OLT bei allen angeschlossenen ONUs am Port den Upstream unterbricht, damit sich neu angeschlossenen/eingeschaltete ONUs "melden" können (das sog. Quiet Window), das Aushandeln von Parametern, die Zuordnung der Seriennummer zur ONU-Id sowie das sogenannte Ranging. Beim Ranging wird das exakte Round-Trip-Delay zwischen OLT und ONU ermittelt. Das ist unabdingbar für das Funktionieren des TDM im Upstream.
AON benötigt diesen ganzen Sermon nicht.
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Im EWE-Netz habe ich z.B. beobachtet, dass das Routing tageszeitenabhängig ist.
Peering zur Telekom von Oldenburg aus läuft mal über FRA und mal über HH.
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Die Latenzen hängen natürlich stark vom Peering des Providers ab. Wenn es dann von Puse nach Muckel via DECIX Fra geht, kommt schon einiges zusammen.
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Wenn ihr ein Unternehmen seid und Internet so wichtig ist, dann müsst ihr euch auch einen Unternehmensanschluss mit entsprechenden Entstörzeiten legen lassen ! Und keinen Privat/0815-Anschluss!
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Du hast aber eine kurze Zündschnur

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Ich habe mal bei mir mit iperf3 gemessen. Der Jitter liegt bei voller Bandbreite (75MBit/s) in Senderichtung bei 0,16 ms. GFNW hat 1/32 Splitter.
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Da kommt bei GFNW-Gpon Anschlüssen nichts rein!
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Dann vergleicht doch mal eure Routen!
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Ich habe nicht von WLAN gesprochen! Da reicht eine vollgefressene Mücke vor der Antenne, um Einbrüche zu verursachen.
Optimierung von RWIN, Congestion Control etc. sind für die letzten Paar % und nicht für die Optimierung einer Roundtripzeit von 150ms auf 8ms! Und die Roundtripzeit ist die stärkste Bremse beim TCP-Protokoll!
Wenn, wie bein uns passiert, die 145ms beim 5. Hop aufaddiert werden, liegt es definitiv nicht an den eigenen TCP-Parametern, sondern an einem fetten Provider-Problem. Entweder Bandbreite gespart oder Router kaputt!
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Schau dir auch mal mit traceroute das Routing zu den guten und schlechten Zeiten an. Die Antwortzeiten des Traces liefern auch Hinweise darauf, ab welchem Hop es langsamer wird. Wie schon gesagt, hatten wir vor ca. einem Jahr mit ähnlichen Problemen bei Business-Anschlüssen zu kämpfen. Die Traces zeigten Performanceprobleme bei den Übergängen zu den Backbonenetzen (jeweils so ab ca 17:00 bis 23:00). Da hat DGF am falschen Ende gespart. Nachdem das Problem behoben war, konnte man an den Traces sehen, dass ein komplett anderes Routing über andere Provider lief. Hat aber elend lange Diskussionen mit inkompetenten Hotlinern gebraucht (Router zurücksetzten, Windows neu installieren etc.)
Falls du keine Rückwärtsauflösung der Hop-Adressen bekommst, hilft eine Recherche mit whois. Da bekommst dann die Hinweise auf die Netzwerkprovider der Backbones.
Und zum Thema liegt es am Router oder am Netz: Performanceprobleme, die mit immer wiederkehrender zeitlicher Regelmäßigkeit, zu den gleichen Uhrzeiten auftauchen, liegen mit großer Wahrscheinlichkeit im externen Netz. Mir ist noch niemals ein Fehlerbild bei Netzwerkgeräten selbst untergekommen, dass täglich von 18-21 Uhr auftritt!
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Da bleibt dir nichts anderes übrig, als die Messung mit der App durchzuführen! Mittlerweile müssen die Provider ja ihre Geschwindigkeitsangaben in relativ engen Grenzen einhalten. Und da hilft auch kein lamentieren bzgl. des Aufwands! Als ITler sollte dir ja klar sein, das Momentaufnahmen bei der Analyse von Netzwerkproblemen nix bringen!
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Die DGF hatte am Anfang massive Probleme mit ihren Backbonebandbreiten. Selbst unsere GK-Anschlüsse waren vor 1-1,5 Jahren ab ca. 17:00 nicht mehr zu gebrauchen. Die Pingzeiten lagen bei über 100 ms! Da hatte man wohl am falschen Ende gespart. Hat sich mittlerweile aber normalisiert.
Ob du an einem 1:32 Splitter oder am 1:64 hängst, merkst du im Tagesbetrieb sowieso nicht.
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Das ist die Glasfaser-ID, bei der Telekom auch Home-ID genannt. Das ist nichts weiter, als die Identifikation deines Glasfaserendpunktes in den System des Anbieters. Im Endeffekt muß für die Inbetriebnahme eines GPON-Anschlusses diese Glasfaser-ID mit der Modem-ID verheiratet werden. Bei der Telekom kannst du das Online über den Aktivierungslink selbst machen, bei EWETEL/OSNATEL muß das, wie oben schon erwähnt, über einen Anruf bei der Hotline geschehen.
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Es gibt nun mal eine große Schere zwischen den Säuen, die in der Presse bzgl. Anforderungen an scheinbar dringend notwendigen Gbit/s-Bedarfen durchs Dorf getrieben werden und den tatsächlichen Ansprüchen der Mehrheit der Kunden!. Die Presse wird quasi durch die Nerds gefüttert, denen 1 GBit/s noch zu wenig ist, die Mehrzahl der Anwender kommt mit ihren 16,20,30 etc. MBit/s gut zurecht! Daher auch wenig Nachfrage (Die Takeup-Rate bei schon verlegten Glasfasernetzen dümpelt irgendwo zwischen 20 und 30 %).
M.E. sollte sich der Fokus auf die Schließung der weißen Flecken richten und das unabhängig von "Nachfragebündelungen", da dann aber gleich richtig mit Glasfaser!
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Du wirst (eventuell) nur Probleme mit Hotline haben, da die meisten dort keine Ahnung haben. Es ist definitv so, dass du ohne Probleme eigene Geräte, damit auch die 5590, nutzen kannst.
Bei EWETEL/Osnatel existiert leider keine automatisierte Registrierung der Modem-ID. Daher mußt du die Modem-ID per Telefon an der Glasfaser-Hotline registrieren lassen. Die Modem-ID steht hnten auf den Geräten drauf.
Ach ja - Die Registrierung kannst du erst vornehmen lassen, wenn der GF-Anschluß auf Seiten der EWETEL aktiviert wurde. Mir wurde gesagt, das passiert am Aktivierungstag um 17:00! Der DSL (bei Produktwechsel) soll am Aktivierungs leider schon um 0 Uhr deaktiviert werden (War bei mir allerdings nicht der Fall). Warum es da so ein Delay geben muß, wissen nur die Götter. Der für Support und Kundenservice zuständige Vorstand bei EWE wurde nicht umsonst geschasst!
Stell dich also auf mindestens einen Tag ohne Internet ein!
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Das Elend der proportionalen Schriftarten

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War bei uns ähnlich, Erst wurde das Verteilnetz verbuddelt. Dann war einige Wochen Pause und danach kamen die Jungs, die die Netzverteiler installiert haben. Dann hat es nochmal 3 Monate bis zum Hausanschluß gedauert.
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Bei uns hat es von der ersten Ankündigung in der Zeitung bis zur Schaltung meines Anschlusses 1 Jahr und 5 Monate gedauert.