Beiträge von Isch83

    Guten Morgen Zusammen,

    ich schließe mich mit meinen Wechselerfahrungen von der Deutschen Glasfaser zu 1&1 mal an.

    Der Grund warum ich gewechselt bin war der etwas attraktivere Gesamtpreis auf 24 Monate gerechnet mit mehr Leistung.
    Der Wechsel erfolgte von einem alten DG Classic 400/200 für 49,99€ oft rabattiert auf 39,99€ zu einem 1&1 1000/500 Tarif im Angebotspreis für rechnerische 44,58€ per Monat.

    Die Umstellung hat am 21.05. stattgefunden. Dabei ist im Zeitfenster von 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr der Anschluss von DG deaktiviert worden.
    Die Fritzbox hat dabei angezeigt, dass die Glasfaserverbindung noch vorhanden war. Ich habe allerdings kein IP mehr bekommen.

    Die so gegen 07:30 Uhr hab ich mich dann an die Fritzbox gesetzt. Ich wollte meine Box nicht auf Werkseinstellungen zurücksetzen sondern erstmal schauen wo ich bei der Umstellung lande. Aus dem Forum habe ich mich daran orientiert nicht den Startcode oder auch nicht das vorgefertigte 1&1-Profile zu verwenden. Somit habe ich meinen Internetanbieter manuell angelegt und die Zugangsdaten eingetragen.

    Die Übertragungsgeschwindigkeit hatte ich mit 1000/500 eingetragen. Die Fritzbox hat die Einstellung allerdings selbstständig auf 1110/575 angepasst. Eine Erklärung dazu konnte ich bisher nicht finden. Die VLAN-ID musste ich nicht verwenden.

    Wie im Screenshot zu sehen verwende ich ein Fritzbox 5590 Fiber, welche mit SFP-Modul direkt an die Glasfaser angeschlossen ist. Die Modem-ID hab ich damals bereits bei DG im Portal hinterlegt und beim Wechsel hat dies keine Probleme bereitet.

    Ab ca. 08:30 Uhr war der Wechsel zu 1&1 abgeschlossen und meine Internetverbindung mit voller Leistung hergestellt.

    Was mir aufgefallen ist, ist der etwas besser Ping. Bei Speedtest hatte ich vorher meistens einen Ping von ca. 6ms nun liegt er stabil bei 2ms. Die Down- und Upload-Bandbereit liegt voll im erwarteten Bereich bzw. bei dem was technisch über Gigabit-Ethernet möglich ist.

    Achja Festnetz Telefonie lies sich auch ohne Probleme umstellen.

    Nun kommen wir zu einem Bereich, in welchem ich mich nicht so gut auskenne. Was für eine IP-Anschluss-Art habe ich denn nun?
    Bei DG hatte ich CGNAT. IPv6-Netz mit privater IPv4-Adresse. Von außen nur über IPv6 erreichbar.

    Aber was habe ich jetzt? Ich hab im Internet/hier im Forum von DualStack bis DSLite verschiedene Aussagen gefunden.
    Fakt ist ich bekomme nun eine öffentliche IPv4-Adresse und ein IPv6-Präfix. Einmal am Tag erhalte ich eine neue IPv4-Adresse (oft identisch mit der vorherigen) und eine neue IPv6-Adresse bzw. Präfix.
    Von Außen kann ich die IPv4-Adresse anpingen und z.B. ein Wireguard-Verbindung wird über die IPv4-Adresse aufgebaut.

    So ich kann das beschriebene Verhalten nachvollziehen.

    Gerade läuft das zweite Deutschlandspiel. Waipu ist mein Standard TV Anbieter.

    Mein Aufbau ist Waipu Tv auf Apple TV 4K mit 1Gbit per Kabel an Switch und FRITZ!Box 5590 angebunden. Dort DG400/200 an GPON Anschluss.

    Zur gelben Karten für Rüdiger habe ich dann von Waipu auf Magenta TV App Generation 1 am gleichen Gerät und Aufbau gewechselt. Damit habe ich keine Probleme mehr mit der Bildqualität.


    Denke damit kann ich für mich sagen es liegt nicht an meinem Anschluss bei DG. Sondern irgendwo bei Waipu oder der Kombination Waipu und der Auslieferung an DG.


    Eine Idee habe ich noch eventuell ist Magenta ein paar Sekunden mehr zurück als Waipu und kann daher besser puffern??? Versuche das mal zu testen

    Vielen Dank für Eure Ideen und Anregungen.

    Ich hab heute eine Sicherung der Einstellung gezogen und dann einfach mal auf WAN umgestellt. Nach einer kurzen Gedenksekunde der Box lief alles ohne Problem. Auch der Rückweg zurück auf Glasfaser hat ohne Probleme inkl. Der Gedenksekunde geklappt.

    Parallel hab ich auch mal AVM dazu gefragt hier die anonymisierte Antwort:

    vielen Dank für Ihre E-Mail, gern bin ich für Sie da,

    Sie schreiben, dass Sie für den Ausfall Ihrer Glasfaserverbindung noch einen 5g-Router haben und fragen, ob Sie beliebig oft hin und her wechseln können und ob anderer Einstellungen dadurch betroffen sind.

    Ja Sie können gern wechseln, wenn Ihr Glasfaseranschluss ausfällt und wieder zurück, wenn er wieder da ist. Die Einstellungen in Ihrem Heimnetz werden dadurch nicht geändert.

    Hallo liebes Forum,

    ich beschäftige mich gerade mit ein kleinen Konzept für den Ausfall der Glasfaser hier bei uns im Haus.

    Grundsätzlich ist mein Aufbau so:

    Hausanschluss DG --> Fritzbox 5590 mit direkt angeschlossener Glasfaser --> Netzwerk mit Switchen, Repeatern und Endgeräten

    Nun zu meiner Idee:

    Ich habe für Reisen einen 5G-Router (TP-Link Deco x50 5G) mit einem Telekom unlimited Vertrag. Beim Ausfall möchte ich den Deco an die Fritz!Box anschliessen und die Daten über 5g abwickeln. Zum Anschluss möchte ich den WAN-Port verwenden. Sodass die FritzBox eigentlich nur einen anderen Weg ins Internet mit etwas anderen Leistungsdaten nutzen soll. Für die Gerät im Netzwerk bleibt aber mehr oder weniger alles gleich. Eine mir bewusste Ausnahme vermutlich der direkte IPv6-Zugriff von Aussen, da hier der Präfix der DG konfiguriert ist. Aber damit kann ich ganz gut leben ich möchte schließlich nur die Ausnahme abbilden.

    Nun zu meinem Problem wenn ganz simple den 5g-Router an den WAN-Port anschließe passiert erstmal nicht. Das liegt vermutlich an dieser Einstellung in der Fritzbox:

    Ich lese das so das die Fritzbox damit festlegt über welchen Port Glasfaser-Anschluss oder WAN-Port der Zugang zum Internet hergestellt ist.

    Bedeutet ich müsste neben dem anstecken des Kabels auch in der Fritzbox die Zugangsart umstellen.

    Jetzt stellt sich die Frage was passiert in der Fritzbox alles wenn ich die Einstellung verändere? Verliere ich alle Glasfasereinstellungen und muss die beim zurück wechseln komplett wieder setzen oder kann ich nach belieben hin und her schalten?

    Grundsätzlich bin ich auch für andere Umsetzungsidee offen.

    Falls sich jemand fragt warum ich diesen Aufwand überhaupt treibe. Hier ein paar Stichworte: Home Office mit zwei Personen, Smart Home, Familien-Entertainment und noch vieles mehr.

    Vorab vielen Dank und viele Grüße

    Isch83

    Guten Abend Zusammen,

    ich verstehe den Frust total! Ich kann auch die Sorgen absolut verstehen.

    Ich stelle mir aber auch die Frage hab ich als ich Eigentümer nicht auch noch mehr Verantwortung als nur zu sagen:“ Naja das war anders angesprochen „?

    Hier bei uns wurde durch einen anderen Anbieter ausgebaut aber der Ablauf war in etwa so:

    1. Vertrag abgeschlossen

    2. Dann kam irgendwann eine Holländer mit mittleren Deutschkenntnissen. Mit diesem habe ich angesprochen das die Faser bei uns durch die Mehrsparte eingeführt werden sollte. Der hat ein Foto gemacht wo die Einführung ungefähr liegt. Das rote Makierungskreuz auf dem Foto könnte aber auch die Hauswand meinen.

    3. dann sollte irgendwann der Ausbau stattfinden.

    4. lange lange passierte nichts…

    5. dann war Krach draußen auf der Straße und ich zufällig im Homeoffice. Draußen wurde die Glasfaser gelegt. Ich also raus und Kontakt mit dem Bautrupp aufgenommen hier sprach niemand mehr Deutsch oder Holländisch sondern irgendwas osteuropäisches. Mit Händen und Füßen und einem Foto der Mehrsparte konnte ich ihm erklären was ich wollte.

    6. dann haben die Jungs losgelegt

    Am langen Ende haben die gut gearbeitet und mir ein Stück weit leid getan. Die haben hier die Straße und Rekordzeit bearbeitet mit wenigen Pausen. Bekommen dafür bestimmt nicht viel Geld. Haben wenig Informationen außer Foto und Hausnummer vom Tiefbauer und sollen trotzdem alles zur vollsten Zufriedenheit der deutschen Eigenheimbesitzer erledigen!

    Bei mir gab es keinen Termin und ich hatte Glück das ich da war.

    Wenn ich aber einen Termin zum Ausbau gehabt hätten und es mir wichtig gewesen wäre dabei zu sein dann hätte ich in regelmäßigen Abständen aus dem Fenster geguckt. Ein gewisse Zeit vorher die Rhythmus zum rausschauen verkürzt oder wäre vielleicht einfach schon raus gegangen. Hätte allen in meiner Familie gesagt wenn ihr jemanden seht der nach Glasfaserausbauer aussieht sofort melden.

    Ironie an!

    Am langen Ende sind das keine gut bezahlten und sich immer an Absprachen und Termine haltenden deutschen Handwerker

    Ironie aus!


    sondern schon arme Handwerker die weniger Zeit für den einzelnen Anschluss haben und Masse machen müssen. Da kann man nicht warten bis jeder Eigentümer da ist. Da wird im Zweifel einfach losgearbeitet. In 80% der Fälle passt alles in 10 % der Fälle muss nachgebessert werden und 10% gehen schief und das nennt man dann einfach Pech.

    Ich weiß dieser Post war jetzt nicht sehr sachlich und viel Meinung soll aber auch nur zum nachdenken anregen.

    Für deinen persönlichen Fall drücke ich Dir Daumen dann man alles mit überschaubaren Aufwand nach deinen Wünschen korrigieren kann.

    Guten Morgen,

    aus meiner Sicht musst Du als erstes mal deinen Vermieter ins Boot holen ganz unabhängig davon wer später irgendwelche Kabel legt.

    Für die Einführung ins Haus brauchst Du die Zustimmung des Vermieters/Eigentümers.

    Für die Kabelführung bis in die Wohnung brauchst Du die Zustimmung des Vermieters/Eigentümers.

    Als Schritt 1 ist sich darüber freuen das jemand Glasfaser ausbauen möchte. Schritt 2 ist Kontakt mit dem Vermieter/Eigentümer aufnehmen und Fragen ob Du es bestellen darfst und er Arbeiten an seinem Haus möchte und auch die dann vom Anbieter bereitgestellten und zu unterschreibenden Dokumente unterschreibt.

    Viele Grüße und viel Erfolg

    Ich sehe das genauso für mich war klar als die DG ausbauen wollte sofort zuzuschlagen. Was besseres konnte hier nicht passieren…wobei es bei uns auch schwierig war.

    Wir hatten eine 1000 Leitung dann hat DG angekündigt wir bauen aus. Dann wurde die Telekom hektisch und im Schweinsgalopp VDSL ausgerollt. Natürlich habe ich das parallel auch erstmal genommen…mich aber wie Bolle auf DG gefreut.

    Alle meine Nachbarn die ich überzeugen konnte sind heute sehr zufriedenen Glasfaser-Nutzer.

    PS: falls die Telekom hier irgendwann DG überbauen würde wäre ich auch da ich wieder dabei einfach um zwei zukunftsweisend Leitungen zu haben. (Wobei ich überbauen für ein schlechtes Konzept halte)

    Hi,

    bei mir ist die Mehrsparte genutzt worden. Der Bautrupp hat das Kabel durch ein neues leeres Rohr gelegt. Die Distanz von der Einführung bis zum Ausgang sind ca. 8-9 Meter. Einmal musste ca. 90 Grad überwunden werden.

    Aufpassen musste man allerdings beim verbauen. Den der Bautrupp wusste nichts von der Aufgabe die Mehrsparte zu benutzen. Nach dem die sprachliche Hürde überwunden wurde war es aber kein Problem.

    Vielleicht noch 2,5 Erfahrungen aus der Nachbarschaft wenn man nicht von Anfang an mit dabei ist.

    1. nicht bei der Nachfragebündung 2015/2016 mit gemacht. Später nachgebucht. Heute immer noch keinen Anschluss und das Haus ist aus dem Anschluss gibt geflogen.

    2. der Nachbar von gegenüber ebenfalls nicht mitgemacht. Später nachgebucht heute immer noch keinen Anschluss.

    0,5. Eine Straße weiter ist das Haus nur teilunterkellert. Direkt von Anfang an mit dabei gewesen. Hätte aber eine Bohrung von ca. 4-6 Metern unter dem Haus erfordert. War zu kompliziert für den Bautrupp sollte später erfolgen. Aber bis heute nichts mehr geschehen.

    Fazit für mich: Wenn DG in Frage kommt dann von Anfang an mitmachen und nicht auf später setzen. Die DG kommt nie mehr und schließt was an 😉

    Hi,

    also ich sehe keinen Vorteil darin mit den GF-TA ins Wohnzimmer zu legen.
    Bei mir sind HÜP und NT direkt nebeneinander im Hauswirtschaftsraum an der Wand.

    Ich denke das ist eigentlich fürs Mehrfamilien Haus gedacht. Dort kommt im Keller der HÜP an und in den Wohnungen der GF-TA als passiver Netzabschluss. Danach wäre dann ein NT oder z.B. eine Glasfaser Fritz!Box dran.

    Die Frage mit dem öffentlichen Netz verstehe ich nicht. Das ist doch ein Problem das Du heute auch schon hast. Sobald die Daten deinen Router verlassen haben sind sie im Netz eines anderen (Telekom, VF, DG oder wer auch immer) wenn dann Daten unverschlüsselt durch das Netz gehen kann man diese mit einfachsten Mitteln mitlesen.

    Ich vermute Du fragst das weil man bei GPON sich mit mehreren Kunden einen Port teilt???

    Hi und guten Morgen,

    ich würde mich mal anders an das Thema ran tasten :)

    Also mein Anschluss ist schon ein paar Jahre alt daher ist mein Aufbau so:
    Kabel kommt durch ein Multifunktionsschacht ins Haus.

    Geht dann in den HÜP

    Vor dort mit ca. 30cm Fiberkabel in den NT

    Vom NT mit einem CAT5 Kabel an den WAN Port meiner FritzBox 7590

    Vor dort gehts an ein Switch für den Rest des Netzwerkes

    Würde ich die Verteilung heute anders bauen? Nein!

    Warum?

    Es liegt an der erreichbaren Datenraten und dem damit verbundenen Aufwand. Das bedeutet ich habe heute eine 400/200er Leitung. Damit ist es vollkommen unnötig mit Glas näher an meine Endgeräte heranzurücken. Selbst mit dem Maximum einer 1000er Leitung der DG wäre ich mit meiner CAT5/CAT6/CAT7 Verkabelung auf der sicheren Seite.

    Was wäre wenn?

    Falls die DG mal höhere und bezahlbare Datenraten z.B. 2500/5000/10000 anbieten würde und ich in einen solchen Tarif wechseln würde dann wäre ich immer noch mit meiner CAT7-Hausverkabelung auf der sicheren Seite. Somit müsste das Glas immer noch nicht näher an meine Endgeräte heran.

    Falls es dann nochmal schneller wird...müsste ich das ganze Haus auseinander reißen und schauen wie ich bessere Kupferkabel oder was auch immer näher an die Endgerät bringen kann.

    Ich denke die beiden beschriebenen Varianten dauern mindestens noch 15 Jahre wenn nicht noch länger :)

    Ach ja meine Endgeräte müssten das dann auch erstmal alle oder teilweise Unterstützen. (Bis jetzt ist 2,5Gbit noch nicht mal ansatzweise in Consumer-Endgeräten angekommen.)

    Zu deiner Frage warum man bei DG keine Fritz!Box 55xx bekommt sondern nur 7590xx würde ich folgendes sagen:

    1. sind beide Boxen relativ neu und die Angebote der DG werden bestimmt auf einige Jahre geschnürt.

    2. Müssen die Boxen für das DG-Netz konfiguriert werden. Das scheint einen erheblichen Aufwand bei DG zu machen. Gibt hier im Forum einen unendlichen langen Eintrag wo Mitglieder versuchen die "ganz" neue 5590 ans laufen zu bringen.

    Zur letzten Frage warum kann man an den NT keinen Switch hängen bzw. wieso funktioniert das nicht mehr sobald mehr als ein Gerät dran hängt.

    Ich denke das liegt in der Logik der Vernetzung. Das Gerät bekommt vom DHCP-Server der DG eine IP-Adresse diese ist eindeutig. Wenn jetzt zwei Gerät dran hängen dann bekommen beide diese Adresse. Somit können die Datenpakete nicht mehr zugeordnet werden. Ein Switch ist dann der Stelle nicht klug genug um die Verteilung zu übernehmen. Da bedarf es Routingfunktionalitäten. Hier sorgt der Router dafür das öffentliche Netz der DG von dem privaten Netz zu trennen und die Datenpakete dazwischen zu verteilen. (Am langen Ende kann man das genauer mit den Layern des OSI-Modells erklären aber das ist zu lange her...als das ich mich erinnern könnte)

    LG

    Isch83

    Hi,

    ja genau das ist jetzt die Aussage die aus meiner Sicht getroffen werden kann und die meine These aus dem ersten Post widerlegt.

    Die Deutsche Glasfaser drosselt die VPN-Verbindung über Wireguard nicht!

    Meine Einschränkungen in der Geschwindigkeit lagen an einer nicht korrekten MTU-Size auf meiner Seite (DG) des Wireguard-Tunnels.

    Die MTU-Size war bei mir mit MTU=1420 eingestellt. Damit habe ich nur eine Übertragungskapazität von ca. 40 MBits erreicht.

    Nach einigen Tests habe ich die MTU-Size auf 1412 eingestellt. Ab dieser Einstellung kann ich die volle Downloadkapazität von 100 MBits meiner Telekom-Gegenstelle nutzen.

    Hilfreich waren diese beiden Webseite:

    [QuickTipp] Wireguard langsam? MTU einstellen! - LALBER.ORG
    Das korrekte Einstellen der MTU kann Wireguard dazu bewegen, die vielversprechenden Geschwindigkeiten auch wirklich zu erreichen.
    www.lalber.org
    WireGuard MTU Size 1412 - Best Practices IPv4/IPv6 - MTU Berechnen
    Wie berechnet man die WireGuard MTU Größe richtig. Hier erkläre ich die Berechnung der richtigen MTU Größe für WirdGuard.
    schroederdennis.de

    Am Ende möchte ich noch bei allen die mitgeholfen haben mein Problem zu finden und zu lösen bedanken!

    frank_m : Ich verneige mich vor Dir! :)

    Die MTU-Size ist die richtige Richtung gewesen in welche ich forschen musste. Ich testet zwar noch was die richtige MTU-Size für meine DG-Seite ist. Aber die ersten Test sehen viel versprechend aus.

    Ich kann aus meinem beruflichen Umfeld (SAP-Basis) bereits ein besonders Augenmerk auf die MTU-Size allerdings habe ich bisher nie erlebt das man einen merklichen Unterschied erzeugen konnte. Somit habe ich mal wieder etwas gelernt :)

    Hallo Zusammen, vielen Dank für die vielen Antworten.

    Ich hatte gestern leider nur noch wenig Zeit zu testen.

    Die Verbindung zwischen den bei PI's kann von beiden Seite aus geöffnet werden. Auf der Seite der Telekom habe ich IPv6 aktiviert und kann meinen PI über die statische IPv6 Adresse erreichen. Genauso mache ich das auch mit mobilen Geräten.

    Der erste Test mit dem Anschluss meiner Nachbarn konnte ich nur über WLAN und mittels iPhone durchführen. Dabei habe ich die APP iperf aus dem IOS-App-Store geladen.

    Damit konnte ich schonmal zeigen das mein lokaler Raps im Netz der DG mit einem Client der DG über Wireguard mehr als 40 MBits Upload leisten kann.

    Ich wollte heute Abend nochmal testen. Allerdings muss ich schauen mit welchen Geräten und welchem Aufwand ich das vertretbar hinbekomme.

    Der PI als limitierender Faktor scheidet damit aus meiner Sicht aus.

    DG zu DG über Wireguard ist ebenfalls schneller als 40 MBits

    Ich vergleich jetzt die Konfiguration der beiden Wireguard-Schnittstellen in meinem Raspi um zusehen ob es da Unterschiede gibt.

    Für die Mobilen Geräte habe ich die Verbindung mittels PiVPN eingerichtet. Für die SitetoSite-Verbindung habe ich das ganze über eine manuelle Konfiguration gemacht.

    Die große Unbekannte ist dann noch die Verbindung zur Telekom. Da habe ich noch keine Idee wie ich da weiter testen kann.

    Guten Morgen Zusammen,

    erst einmal vielen Dank für die Antworten und Ideen.

    Ich Versuche gleiche die Fragen bzw. Themen aufzuteilen und zu beantworten. Ich hoffe es gelingt mir ;)

    Wechsel des Ports auf Port 22 oder einen anderen Port

    Der Wechsel des von ipferf auf Port 22 funktioniert leider nicht so wirklich, da ich einen SSH-Verbindung nutze. Dafür müsste ich erstmal den Port für SSH ändern um dann dort einen Port frei zu haben.

    Wenn ich allerdings einen anderen Port in meinem Testfall 1214 nutze komme ich zu einem identischen Verhalten über Wireguard.

    Allerdings glaube ich ist der Test in dieser Konfiguration etwas sinnfrei denn ich gehe eben über VPN und dort wird mein iperf Datenstrom im VPN Tunnel verpackt. Damit einer der Anbieter auf Portbasis drosseln könnte müsste dieser erstmal den Wireguard-Tunnel aufbrechen. Das halte ich erstmal für nicht möglich. (ja ich weiß Geheimdienste oder ähnliches können das vielleicht oder bestimmt)

    Über die Nacht bin ich dann auf die Idee gekommen die beiden Raspi's einfach mal nicht über die VPN-Strecke miteinander sprechen zu lassen sondern direkt über das Internet in dem ich den entsprechenden Port freigebe. (hatte ich auch schon mit einem anderen Rechner gemacht)

    Siehe da:

    Das zeigt für mich nun folgendes:

    1. Es gibt kein Kapazitätsproblem zwischen den DG und DTAG. Nackter Traffic ohne Wireguard läuft fix über das Internet.

    2. Das immer noch laufende Fernsehprogramm(priorisierte Echtzeitdaten) hat keine Auswirkung darauf das die maximal genutzt Leitungskapazität genutzt wird.

    3. Außerdem denke ich den UDP Test auch mit angepasster MTU-Size kann ich mir ohne VPN sparen, da hier aufgezeigt wurde das eine höhere Datenrate als 40Mbits möglich ist.

    4. Optisch ist die Darstellung in der Fritzbox keine gerade Linie sondern eine weitest gehende maximal Auslastung mit kleinen Zacken drin.

    @alfalfa: Wieso belastet das Traffic Shaping die CPU einer der beiden Fritzbox? In meinem Verständnis müsste das in irgendeiner Infrastruktur eines der beiden Anbieter stattfinden.

    Im weiteren Schritt werde ich heute noch von DG nach DG messen. Hier muss ich mir allerdings noch einen Testaufbau einfallen lassen den ich bei den Nachbarn durchführen kann.

    Mein Ziel wäre zu testen welche maximale Kapazität zwischen den beiden DG Anschlüssen mit und ohne VPN möglich ist.

    Falls ohne VPN ca. 200 Mbits Upload möglich wäre und mit Wireguard nur noch 40 Mbits würde das aus meiner Sicht dafür sprechen das es ein Traffic Shaping gibt.

    Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche und einen schönen Tag!

    Also ich stelle in den Raum das die Deutsche Glasfaser VPN oder SSH Verbindungen drosselt. Beweisen kann ich es nicht aber es gibt aus meiner Sicht Indizien.

    Ich hab natürlich noch mehr gemessen. Aber um den Eintrag nicht noch komplexer zu machen darauf verzichtet diese zu zeigen.

    Die Leitung meiner Eltern und meine Leitung liefert zu Belieben Zeiten in den gängigen Speedtest inkl. der Breitband Messung der Bundesnetzagentur die versprochene Leistung.

    Wie komme ich nun auf die Drosselung:

    1. mein Upload wird ziemlich sauber bei 40MBits Upload angeschnitten. Selbst bei einer längeren iperf3 Messung gibt es keine Ausreißer nach oben oder unten von diesen 40MBits. Aus meiner Sicht müsste es Schwankungen geben wenn die Kapazität zwischen irgendwelchen Netzteilen existieren würde.

    2. Im letzten Screenshot sieht man das wenn ich ohne VPN/SSH direkt einen iperf-Test durchführe mehr Upload möglich ist auf nur 40MBits.

    Zwischen allen meinen Messungen haben nur wenige Sekunden oder Minuten beim erstellen meines Eröffnungspost gelegen.

    Ich werde aber auch noch weiter testen. Um die Theorie der Netzverbindung zwischen DG und DTAG zu überprüfen werde ich in den nächsten Tagen mal meine Nachbarn besuchen. Die sind auch bei DG und haben wie wir 400/200Mbits. Somit müsste ich dort dann von DG zu DG prüfen könne wie sich das verhält.

    Hallo Zusammen,

    ich bin bisher immer stiller Mitleser gewesen und schreibe heute meinen ersten Betrag. Ich hoffe ich habe die richtige Kategorie ausgewählt. ;)

    Mein Thema ist recht speziell und ich bin mit nicht sicher ob ich eine abschließende Antwort erhalte. Ich würde mich allerdings freue wenn ich ein paar Hinweis zu meinen bisherigen Tests bzw. eine Einschätzung von Euch bekomme.

    Als erste ich habe einen Anschluss der Deutschen Glasfaser mit 400 MBits Download und 200 MBits Upload.

    Wenn ich mir die gängigen Speedtests anschaue bekomme ich die versprochene Leistung auch!

    Soweit alles super!

    Nun zum meinem Problem bzw. meinem Fehlerbild.

    Ich habe eine VPN Verbindung zu meinen Eltern aufgebaut. Diese Verbindung benutzte ich um z.B. ein extern gelagertes Backup auf einem NAS aktuell zu halten.

    Die Verbindung wird über zwei Raspberry PI 4 mittels Wireguard aufgebaut und besteht permanent. Das ganze Konstrukt läuft sehr stabil und ich habe auch keine Probleme mit meinem IPv6-Anschluss und dem IPv4-Anschluss meiner Eltern.

    Somit sieht der gesamte Aufbau so aus:

    Die Theorie sagt nun:

    Schicken meine Eltern Daten dann gehen die mit 40 MBits auf die Reise und nutzen von meinen 400 MBits Downloadrate ca. 10%.

    Schicke ich Daten auf die Reise werden 50% meines Uploads genutzt und bei meinen Eltern 100% der Downloadrate.

    Nun aber zu den Fakten:

    Schicken meine Eltern Daten ist es wie in der Theorie beschrieben:


    Drehe ich die Senderichtung nun um und schicke Daten dann bekomme ich bei meinem Upload nur ca. 40 MBits was nicht dem entspricht was ich erwartet habe.

    Einer meiner ersten Gedanken war die Raspi's sind nicht schnell genug. Aber die Auslastung der beiden Geräte liegt zwischen 10 und 15 % der CPU und unter 1GB beim Speicher. Wenn ich mein NAS Daten über Wireguard oder SSH Daten schicken lasse sehe ich ein identischen Upload verhalten.

    Um nun zu Testen ob es an meinem Anschluss oder meinem Testaufbau liegt habe ich den Port auf dem iperf3 lauscht in der Fritzbox bei meinen Eltern freigegeben und von einem Rechner den iperf-Test wiederholt. Dann erhalte ich den maximalen und erwarteten Upload von 100 MBits!

    Das wäre das Verhalten mit welchem ich über auch über die VPN-Verbindung gerechnet hätte. Das auf der Seite meine Eltern im Download etwas Luft ist liegt daran das dort gerade Fernsehen geschaut wird.

    Nun Frage ich mich ist so etwas bekannt? Drosselt die Deutsche Glasfaser Daten über SSH bzw. VPN um bestimmt Dienste zu limitieren?

    Steht sowas in den AGB's (meiner Meinung nach nicht)? Verstößt das nicht gegen die Netzneutralität?

    So mehr kann ich erstmal nicht berichten. Ich hoffe mit den riesigen Screenshot verschrecke ich niemanden. Ich habe mir aber große Mühe gegeben möglichst alle Informationen in möglichst wenigen Bilder zu zeigen.

    Vorab vielen Dank und viele Grüße

    Isch83