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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Sowieso

  • Deutsche Telekom - Planung bis Start

    • Sowieso
    • 13. Juli 2025 um 22:54
    Zitat von pufferueberlauf

    Wirklich? Ich meine im alten FTTH1.7 System gab es keine Reseller, erst mit der Einfuehrung des GGS Systems erlaubt die Telekom Reseller bei FTTH, damit waren weder 1&1, O2, noch Vodafone von Anfang an dabei...

    Ich schätze er meinte "von Anfang an" als FTTH beim ihm buchbar wurde. Erster Anbieter auf Telekom Netz war 1&1 (ab Februar 2022). Ab Ende November 2022 kam Telefonica dazu. Vodafone dann irgendwann im Laufe 2023.

  • Deutsche Telekom - Planung bis Start

    • Sowieso
    • 13. Juli 2025 um 16:10
    Zitat von shidemo

    Danke! Noch eine Frage: Ist man dann an die Telekom gebunden? o2 und Vodafone z.B. sind ja Partner und nutzen die Telekom Leitungen für Ihren Zugang. Könnte man theoretisch auch direkt dort einen Tarif buchen oder geht das erst später?

    Es kommt vor allem darauf an wer bei dir ausbaut. Wenn der Ausbau durch GlasfaserPlus durchgeführt wird, dann sind 1&1, o2 und Vodafone bisher nicht verfügbar. Da gibt es bisher Plusnet als Kooperationspartner (wobei ich nicht weiß inwieweit die mittlerweile wirklich etwas anbieten), ausserdem gibt ein paar regionale Kooperationen wie z.B. mit SachsenEnergie.

    Wenn die Telekom direkt ausbaut sollte zumindest 1&1 von Anfang an verfügbar sein, eventuell auch o2 und Vodafone. 1&1 bewirbt z.B. die Starts der Vorvermarktung in Telekom-Ausbaugebieten manchmal mit eigenen Pressemitteilungen.

  • Deutsche Telekom - Planung bis Start

    • Sowieso
    • 13. Juli 2025 um 15:27

    Das bedeutet letztlich dass ab 02.08. die Vorvermarktung für dein Ausbaugebiet startet. D.h. du wirst den Anschluss bestellen und Tarife buchen können. Dabei wird es sicher auch eine Zeitangabe geben bis wann der Bau des Anschlusses dann geplant ist - nach aktuellen Zeitplan. Das kann sich dann natürlich trotzdem noch ändern.

  • Eigenwirtschaftlicher Ausbau durch Muenet: Knappe Quote

    • Sowieso
    • 28. Mai 2025 um 17:02
    Zitat von xrandr

    Könnte ich denn auch mit einem reinen GPON-Modem (bpsw. FB 5590) an einen XGS-PON-fähigen Anschluss gehen und es gibt einen Fallback? Bisher war ich im Begriff dass das nicht funktioniert, auch wenn die Passivtechnik dieselbe ist.

    Es ist nicht wirklich ein "Fallback", es können schlicht beide Standards parallel im gleichen PON-Segment betrieben werden falls der Anbieter das unterstützt. Auf Anbieterseite müssen beide Wellenlängenpaare "gesendet/empfangen" werden. Auf Kundenseite kommuniziert dann ein GPON-Modem über die GPON-Wellenlängen, ein XGS-PON-Modem über die XGS-PON-Wellenlängen. Die Modems "wissen" überhaupt nichts vom anderen Standard, da sie die anderen Wellenlängen nicht verwenden.

    Das ist auch das praktische beim Umstieg auf XGS-PON: Anbieter können XGS-PON irgendwann zusätzlich anbieten. Kunden müssen nicht zu einem Stichtag migriert werden.

    Ein neuer Anbieter der direkt nur XGS-PON verwenden will muss natürlich nicht unbedingt GPON aktivieren. In so einem Fall könnte sich ein GPON-Modem des Kunden nicht verbinden.

  • Warscheinlichkeit, Glaubwürdigkeit des Doppelausbaus durch Glasfaser Plus?

    • Sowieso
    • 25. Mai 2025 um 21:05
    Zitat von pufferueberlauf

    Das ist sehr optimistisch... was gerade passiert ist, dass die selben Unternehmen die sich ueber die Foederung echauffieren, gleichzeitig angekuendigte/geplante Ausbauten wieder absagen, d.h. der Anteil der Anschluesse die auf eigenwirtschaftlichen Ausbau hoffen duerfen sinkt aktuell...

    Das wird man sehen. Aktuell schieben wir in Deutschland alleine beim geförderten Ausbau einen Berg an Projekten mit >10 Mrd Euro Fördermitteln vor uns her, die gerade verbaut werden oder verbaut werden müssen. Dazu kommt nach wie vor eigenwirtschaftlicher Ausbau. Aktuell gibt es keinen Leerlauf. Wenn die Gefahr eines Leerlaufs absehbar wäre, könnte man ja die Förderung auch wieder ausweiten und mehr Gebiete fördern. Stattdessen hat man das eben zu einer Zeit gemacht in der der Markt sowieso schon überhitzt war und z.B. die Tiefbaupreise auch wegen Kapazitätsengpässen gestiegen sind. Förderung ausweiten wenn und falls der Markt abflaut wäre da sinnvoller gewesen.

    Zitat von pufferueberlauf

    Ja haette man machen koennen, und wie gesagt, as Sicht eines Anteilseigners der ausbauenden ISPs klingt das sicher auch ganz ueberzeugend/attraktiv.

    Ich hätte es gerade als Steuerzahler attraktiv gefunden.

    Zitat von pufferueberlauf

    Fast die Schwellen sind in der aktuellen Richtlinie 300/150, aber ich habe nicht nachgesehen, ab wann diese Werte gelten.

    Stimmt, 150 Mbit/s im Upload. Tippfehler beim Abschreiben. Aber ändert jetzt nichts wesentliches...

    Gilt in dieser Variante seit April 2024, davor waren es (seit März 2023) "500 Mbit/s im Download oder 200 Mbit/s symmetrisch".

    Zitat von pufferueberlauf

    Haengt davon ab ob Starlink hier als "Netz" gilt, oder nicht... und was fuer FWA/5G/LTE gilt.

    Die Versorgung richtet sich nach dem Breitbandatlas, mit den dort erfassten Technologien. Da geht es um kabelgebundene Technologien (HFC, FTTB/H, DSL in seinen verschiedenen Varianten). Früher (vor 2020) wurde z.B. auch LTE bei der Breitbandversorgung mit berücksichtigt. Da galt Versorgung mit LTE per Definition als Versorgung <30 Mbit/s, d.h. auch "weiße Flecken" blieben nach LTE-Ausbau "weiß" und waren schon bei der ganz alten Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s förderfähig. War also für die Förderung schon immer irrelevant.

    Zitat von pufferueberlauf

    IMHO vollkommen zu recht. Die Ausruester stellen gerade/haben gerade die Produktion von VDSL2/FTTC Linecards ein/eingestellt (

    Dass DSL abgelöst werden muss ist ja auch völlig unstrittig.

    Zitat von pufferueberlauf

    Das ist IMHO zu optimistisch nur zu hoffen, dass die unsichtbare Hand des Marktes das schon hinbekommen wird,

    Wird sie nicht. Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Förderung ist nötig bzw. wird auch nötig sein. Die Frage ist eben nur, wann man die Gießkanne auspackt. Solange noch viel Investorengeld im Markt ist wäre es meiner Meinung nach eben sinnvoller gewesen Fördergeld gezielter einzusetzen. Aber gut, da kann man offensichtlich unterschiedlicher Meinung sein.

    Und klar: man kann sich auch ein völlig anderes System vorstellen, z.B. mit einer staatlichen Netzgesellschaft die alles ausbaut. Das ist für die Frage ob unter den gegebenen Umständen die Ausweitung der letzten Jahre sinnvoll war oder nicht aber auch nur mäßig relevant.

  • Warscheinlichkeit, Glaubwürdigkeit des Doppelausbaus durch Glasfaser Plus?

    • Sowieso
    • 25. Mai 2025 um 18:25
    Zitat von pufferueberlauf

    Aber als Bewohner ist mir das Allgemeinwohl wichtiger als die maximale Profitabilitaet der ISPs.

    Sehe ich auch so. Aber zum Allgemeinwohl zählt für mich auch der sinnvolle Umgang mit Steuergeldern. Und da ist die starke Ausweitung der Fördermöglichkeiten mMn nicht effizient.

    Die Ausweitung der Fördermöglichkeiten führte dazu, dass auch viele Gebiete als unterversorgt gelten die realistischerweise in den nächsten Jahren auch eigenwirtschaftlich ausgebaut werden können. Klar gibt es erstmal eine Markterkundung, aber wenn es noch sehr viele unterversorgte Gebiete gibt ist die Gefahr groß dass kein Anbieter für manche abgefragte Gebiete eine konkrete Ausbauankündigung abgibt - damit werden sie förderfähig und können ausgeschrieben werden. Man hätte die Fördergrenze auch noch für ein paar Jahre auf einer niedriger Schwelle belassen können, so dass wirklich nur schlecht versorgte und damit oft auch besonders aufwendig auszubauende Adressen in die Förderung kommen. In ein paar Jahren, wenn die "Restmenge" übersichtlicher wird hätte man für die verbliebenden Gebiete die Markterkundungen starten können um zu sehen wo noch Förderung nötig ist.

    Dazu kommt eben der bürokratische Aufwand für unnötig viele Förderverfahren, inklusive der Markterkundungen und der Planungen für abgegebene Angebote (bei denen per Definition alle Planungen bis auf eine umsonst waren). Klar, das ist erstmal ein Problem für die ISP, aber ich sehe da auch keinen Vorteil für das Allgemeinwohl. Mehr Aufwand beschleunigt den Ausbau sicher nicht.

    Zitat von pufferueberlauf

    Das ist Dein gutes Recht das so zu bewerten. Ebenso ist es mein gutes Recht das anders zu bewerten. Allerdings sind die Regel der Gigabit-Richtline 2.0 nicht gar so lax wie Du anzudeuten scheinst:

    Ich kenne die Richtlinie, und genau diese meinte ich mit meiner Aussage.

    Ausgeschlossen von der Förderung sind also Adressen bei denen mindesten einer der Punkte zutrifft (oder bald zutreffen wird, was ja dann in der Markterkundung festgestellt wird):

    1. Verfügbarkeit von gigabitfähigen Netzen
    2. Verfügbarkeit DOCSIS 3.1
    3. Verfügbarkeit von 300/100 Mbit/s (Down/Up)
    4. Verfügbarkeit von mindestens zwei Netzen mit 100 Mbit/s (Down)

    Und das bedeutet praktisch die Förderfähigkeit von Adressen ohne Kabel- oder FTTB/H-Versorgung.

    Nur FTTC-Versorgung, und sei es Supervectoring in bestmöglicher Qualität, erfüllt z.B. keine der Anforderungen.

    Ja, es gibt noch die Möglichkeit "Kabelnetz < DOCSIS3.1, aber kein FTTC oder FTTB mit zumindest 100 Mbit/s". Laut Breitbandatlas gibt es 1,2% der Haushalte, die Internet über HFC bekommen können, aber keinen Gigabitanschluss über HFC. Der Anteil dieser 1,2% der zusätzlich auch keine 100 Mbit/s über FTTC oder FTTB bekommen kann wäre also auch noch förderfähig.

    Und Haushalte die FTTB bekommen können, aber darüber nur weniger als 300/150, und ansonsten auch keine Kabelversorgung und kein FTTC mit 100 Mbit/s käme auch noch dazu.

    Aber das dürfte beides eher exotische Fälle sein, die die Zahl der förderfähigen Adressen nicht wesentlich verändert. Und abgesehen davon: diese Sonderfälle bedeuten, dass sogar bei vorhandener Kabel- oder FTTB-Versorgung eine Förderfähigkeit im Prinzip gegeben sein kann. Das macht die Regelung eher noch "laxer".

  • Warscheinlichkeit, Glaubwürdigkeit des Doppelausbaus durch Glasfaser Plus?

    • Sowieso
    • 25. Mai 2025 um 12:13
    Zitat von pufferueberlauf

    Weil die halt keine Zeit und Ressourcen mit dem Ausbau nicht/wenig lukrativer Anschluesse binden wollen... ich bin sicher, dass sich das aendert sobald die lukrativen Anschluesse umgebaut sind. Dann heisst es bestimmt "Foerderung oder es wird nichts passieren"...

    Besonders unlukrativ sind eben diejenigen Haushalte, die besonders abgelegen sind. Die hätte man auch weiter über Förderung erreicht wenn man die Förderschwelle bei 30 Mbit/s oder 100 Mbit/s belassen hätte. Dass es Förderung braucht für die Vollversorgung ist ja unstrittig, die Diskussion geht eher darum wie weit und wie schnell man die Förderungen ausweiten muss. Dass effektiv alle Adressen ohne Kabel- oder FTTB/H-Verfügbarkeit förderfähig sind ist zu diesem Zeitpunkt eben übertrieben. Da hätte man die Förderung weiter auf schwierig zu versorgende Adressen begrenzen sollen und z.B. bei >100 Mbit/s erstmal dem eigenwirtschaftlichen Ausbau den Vortritt lassen können.

  • Warscheinlichkeit, Glaubwürdigkeit des Doppelausbaus durch Glasfaser Plus?

    • Sowieso
    • 25. Mai 2025 um 11:42
    Zitat von Schnurz

    Der Gesetzgeber will möglichst kein Geld in dieses Art der Infrastruktur stecken => eigenwirtschaftlicher Ausbau vor Förderung! Begründung: Die Netzeigentüer wollen ja damit Geld verdienen. Also sollen sie es auch selber bezahlen.
    Gleichzeitig wünscht der Gesetzgeber (wir alle!) aber einen flächendeckenden Ausbau ohne Ausnahmen um annähernd gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen.

    Wobei wir im Breitbandmarkt die etwas kuriose Situation haben dass praktisch alle Anbieter (Telekom-Konkurrenten über deren Verbände wie VATM, Breko, als auch die Telekom selbst) schon seit längerem vom Staat fordern dass dieser sich bei der Förderung mehr zurück hält.

    Für einen flächendeckenden Ausbau ohne Ausnahmen braucht man natürlich Förderung. Aber dafür hätte es auch gereicht die Grenze für eine förderfähige Unterversorgung erstmal bei maximal 30 Mbit/s zu belassen. Oder notfalls auch 100 Mbit/s. Der Staat hat aber nach 2020 die Grenzen immer weiter angehoben, so dass immer mehr Haushalte förderfähig wurden. Das hat in der Branche niemand gefordert.

    Es ist also mMn durchaus der Staat der hier einen etwas übertriebenen Aktionismus an den Tag legt.

  • Warscheinlichkeit, Glaubwürdigkeit des Doppelausbaus durch Glasfaser Plus?

    • Sowieso
    • 24. Mai 2025 um 12:29
    Zitat von HubeBube

    Glasfasernetze sind bisher explizit von der Regulierung ausgenommen.

    Seit 2022 gibt es eine Regulierung für die Telekom-FTTH-Netze, nach denen die Telekom ein (von der Bundesnetzagentur zu genehmigendes) Standardangebot für Vorleistungen vorlegen musste zu dessen Konditionen jeder Anbieter FTTH-Tarife über Telekom-Netz anbieten kann. Mitte 2024 wurde das auf Glasfaser Nordwest und GlasfaserPlus ausgeweitet:

    "Die Bundesnetzagentur hat in vier Regulierungsverfügungen die Regulierung für die Glasfaser NordWest GmbH und die Glasfaser Plus GmbH festgelegt. Damit wird der Rahmen, der bereits für die Glasfaserinfrastruktur der Telekom Deutschland GmbH (Telekom) gilt, auf deren Glasfaserbeteiligungen erstreckt."

  • Warscheinlichkeit, Glaubwürdigkeit des Doppelausbaus durch Glasfaser Plus?

    • Sowieso
    • 24. Mai 2025 um 12:21
    Zitat von Luft1997

    Früher hat Telekom immer behauptet sie selbst sei Netzbetreiber von hoher Qualität und stolz darauf manwürde sich niemals auf Netze privater Netzbetreiber wie Vodafone, o2 etc. einkaufen, da man auf die Qualität des Netzes der Deutschen Telekom bei den Mitbewerber nicht gewährleisten kann.

    Wann und wo hat sie das so pauschal behauptet? Bei FTTC mietet sich die Telekom seit etwa 10 Jahren bei anderen Netzbetreibern ein und bietet ihre VDSL-Tarife dort an wo diese Anderen FTTC und Vectoring ausgebaut haben. Dort nutzt sie auch deren Technik. Und bei FTTH ist die älteste mir bekannte Kooperation aus dem Jahr 2012, in diesem Fall allerdings wohl nur passive Netzinfrastruktur (also die Fasern selbst). Ähnliches gibt es mittlerweile mit über einem Dutzend Stadtwerken.

    Bei GlasfaserPlus ist der Sonderfall dass diese Firma der Telekom zu 50% gehört. GF+ ist ein Joint Venture der Telekom mit einem australischen Pensionsfonds, der hier nur Geld anlegt. Auch wenn es formal eine andere Firma ist, die technische Umsetzung geschieht sicher so wie die Telekom es haben will. Über GF+ kann die Telekom einfach noch ein paar Mrd Euro mehr in den Glasfaserausbau investieren, ohne selbst zusätzliche Schulden machen zu können die in der Bilanz auftauchen würden. Ähnliches gibt es ja schon seit Jahren bei Glasfaser Nordwest, einem Joint Venture mit EWE. Wobei EWE sicher eine stärkere eigene Meinung dazu hatte wie die Netze gebaut werden sollen als ein australischer Pensionsfonds.

    Ob die GF+ den Ausbau jetzt noch durchzieht lässt sich so einfach nicht beantworten. GF+ hat auch schon Ausbaugebiete wieder abgesagt nachdem anderen ausgebaut hatten. Sind denn noch laut Verfügbarkeitsprüfung Glasfaser-Tarife verfügbar?

  • Baut die UGG eigentlich noch neue Gemeinden aus?

    • Sowieso
    • 23. Mai 2025 um 12:03
    Zitat von alex_k

    Ich habe den Eindruck, dass bei der Allianz das Geld nicht mehr so locker sitzt. - Und wenn es stimmt, was man so hört, dann hat die UGG 10 Mrd Kosten für 2 Mio Anschlüsse. -

    Früher zumindest war von 5 Mrd Euro für 2 Millionen Haushalte die Rede.

    Wenn ich bei Google "UGG 5 mrd 2 millionen haushalte" eingebe finde ich z.B. noch als Text:

    Unsere Mission: Bis 2026 wollen wir über 2 Millionen Haushalte anschließen. Seien Sie dabei, wenn wir bis 2026 rund 5 Mrd. Euro investieren, um mehr als 2 Millionen Haushalte mit modernstem Glasfaser-Internet zu versorgen.

    Wobei dieser Text auf der dazu verlinkten Seite nicht mehr zu finden ist. Jetzt ist die Mission nur noch "Sie zu verbinden – mit Familie
    und Freunden, mit gestochen scharfer Unterhaltung, mit all den Möglichkeiten der digitalen Welt." Konkrete Zahlen werden da nicht mehr genannt, soweit ich sehe.

  • Breitband MKK 63xxx

    • Sowieso
    • 1. Mai 2025 um 14:59
    Zitat von pufferueberlauf

    *) Hat die Telekom mal pilotiert, hat man nach der urspruenglichen Ankuendigung nichts mehr von gehoehrt.

    Es gab vor Jahren mal eine - zumindest vorläufige - Absage: "Wir haben Fixed Wireless Access ausführlich getestet, aber von einer Markteinführung vorerst abgesehen.".

    T-Mobile US verfolgt nach eigenen Angaben die Politik dass man überschüssige Netzkapazitäten für FWA nutzt. Aber wenn das Netz in einem Gebiet zu voll wird ist FWA eben "ausverkauft". Weswegen je nach Region wohl auch nicht alle Interessenten bedient werden können. T-Mobile baut also kein spezielles FWA-Netz an jeden Laternenmast, sondern nutzt freie Kapazitäten des Mobilfunknetzes.

    Dabei hilft dass T-Mobile US im Vergleich zu deutschen Anbietern eine recht luxuriöse Frequenzausstattung hat. In vielen Gebieten der USA haben sie an die 200 MHz Bandbreite im 2,5 GHz-Band. Zum Vergleich: in Deutschland hat die Telekom im 3,6 GHz-Band (dem Band für "Gigabit-5G") 90 Mhz, die anderen Anbieter weniger.

    In Deutschland lief der Test glaube ich im 60GHz-Band. Da gibt's viel Bandbreite, aber die Datenübertragung ist natürlich extrem sensibel bei jedem Hindernis. Dafür braucht man dann auch ein spezielles Netz an Antennen z.B. an den Laternen in den Strassen.

  • Neues zur DSL Abschaltung von der BNetzA

    • Sowieso
    • 30. April 2025 um 15:05
    Zitat von wandler

    Wenn z. B. Glasfaseranbieter von "Homes Passed" sprechen, dann meinen sie damit im Rest der Welt, dass ein Glasfaserkabel vor dem Haus auf einem Mast hängt. Ein solches Haus kann dann unkompliziert und kostengünstig angeschlossen werden. Nur in Deutschland bedeutet es, dass ein Glasfaserkabelkanal (ohne eine Glasfaser selbst) unterirdisch im Bürgersteig vorbeiläuft, was eben etwas völlig anderes heißt.

    "Homes Passed" bedeutet nicht nur dass ein Glasfaserkabelkanal am Bürgersteig vorbei läuft, sondern dass "an deren Grundstücksgrenzen in unmittelbarer Nähe auf derselben Straßenseite ein Leerrohrverband vorhanden ist, der ein für den FTTB/FTTH-Ausbau dieses Grundstücks vorgesehenes Speedpipe-Leerrohr bzw. Glasfaserkabel enthält". (Quelle)

    Klar, bei unterirdischem Ausbau ist der Aufwand für einen nachträglichen Anschluss höher wie bei einem oberirdischen Ausbau (wie auch schon der eigentliche Ausbau selbst). Aber auch im "Rest der Welt" gibt es durchaus Gegenden in denen Kabel unterirdisch verlegt werden. Und auch dort gibt es "Homes Passed".

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Sowieso
    • 11. April 2025 um 11:24
    Zitat von Erzknolle

    Das wusste ich noch garnicht und würde erklären warum man sonst so ein Schneckentempo damit hinlegt. Es zeigt aber auch das die Politik mit den Förderprogrammen mitgestalten kann/könnte.

    Ist zugegebenermaßen eine Vermutung von mir. Aber zumindest setzt die Telekom XGS-PON nicht nur in Pilotgebieten wie in Berlin und Gunzenhausen ein, sondern laut eigener Aussage auch in einigen Fördergebieten. Oder sogar "vor allem" in Fördergebieten:

    "Teilweise setzen wir auch XGS-PON ein, vor allem in geförderten Gebieten."

    Ich schätze dass letzteres daran liegt dass dies Fördergebiete sind in denen bereits die aktuellsten Anforderungen gelten, also insbesondere mindestens 1 Gbit/s im Upload.

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Sowieso
    • 10. April 2025 um 22:04
    Zitat von pufferueberlauf

    So wie ich das sehe muss der Gefoerderte mindestens 300/150 oder bei einem 1000er mindestens 1000/150 versprechen... 1000/1 ist nicht foerderfaehig, und ich bezweifle dass es das jemals war...

    Die Aufgreifschwelle legt fest unterhalb welcher Schwelle Adressen förderfähig sind.

    Die Mindestanforderung bei Ausschreibungen unter Verwendung von Bundesfördermitteln ist seit ein paar Jahren 1Gbit/s symmetrisch (Quelle).

    "5.3 Mit der Förderung nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 dieser Richtlinie sind allen förderfähigen Adressen bzw. Endnutzer im Projektgebiet Bandbreiten von 1 Gbit/s symmetrisch zu Spitzenlastzeitbedingungen (Zielbandbreite) zu gewährleisten."

    Das war wohl auch ein Grund warum z.B. die Telekom ihren XGS-PON-Tarif mit 2 Gbit/s im Download und 1 Gbit/s im Upload ein paar Monate vor den restlichen neuen Glasfasertarifen vorgestellt hat: sie brauchte den Tarif um Mindestanforderungen im geförderten Ausbau erfüllen zu können.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • Sowieso
    • 24. März 2025 um 20:01

    Es gibt anscheinend erste regionale FTTC-Anbieter, die ihre FTTC-Netze abschalten dort wo sie FTTH ausgebaut haben. Zumindest einen konkreten Fall mit Stiegeler in Hartheim am Rhein. Gesehen auf Reddit.

  • Mehrfamilienhaus NE4 Ausbau Telekom Treppenhaus

    • Sowieso
    • 20. März 2025 um 19:45
    Zitat von spueli99

    Die Idee war :

    wir einigen uns alle auf Glasfaser, bereiten die gewünschten Wege vor ggfs sogar incl Glasfaserkabel, Telekom kommt ins Haus, legt auf und fertig. Keine Kanäle, keine Splitter oder Etagenverteiler.

    Es gibt von der Telekom einen Ratgeber "Glasfasernetze in Gebäuden", der insbesondere für Neubauten und Gebäudesanierungen gedacht ist und diesbezüglich Tipps für eine Vorbereitung auf Glasfaser geben soll.

    Vielleicht findest du da ja Ideen.

    Zum Thema Etagenverteiler heißt es da: "Glasfaserkabel können direkt in die Wohnungen oder über sogenannte Glasfasersammelpunkte (Etagenverteiler) geführt werden." Siehe auch Abb. 6. Die Variante 1 (direkte Verlegung von Kabeln ohne Etagenverteiler) wird bei "kleinen und mittleren Gebäuden bis ca. 12 Wohneinheiten" empfohlen. Einen Zwang gibt es da also nicht. Die Telekom wird das machen wenn sie auf eigene Kosten das Gebäudenetz baut und für sie praktischer ist. Wenn aber z.B. Leerrohre vom Keller bis in die einzelnen Wohnungen bereits vorbereitet sind wird ihr das ziemlich egal sein.

  • Das zum Thema geförderter Ausbau - Gigabitförderung ist ein Witz

    • Sowieso
    • 11. März 2025 um 23:25
    Zitat von Phino

    Die beiden Anbieter DNS:NET und OpenInfra sind mit Abstand am stärksten vertreten in den ländlichen Gemeinden rund um Berlin.

    DNS:NET hat in Berlin selbst und in Cottbus mal zwei Ausschreibungen für geförderten Ausbau gewonnen. Außerdem sind sie Netzbetreiber von geförderten Netzen die Landkreise und Zweckverbände gebaut haben, die sie pachten, z.B. in der Altmark.

    Aber generell ist Förderung auch nicht dazu da um den Großteil der Haushalte auszubauen, sondern primär besonders aufwendig zu versorgende. Da scheinen DNS:NET und OpenInfra in der Tat rund um Berlin nicht besonders aktiv. Ob das mangelndes Interesse ist (weil Förderprojekte zu bürokratisch, oder ländliche Haushalte zuviel Aufwand sind) oder ob sie einfach die Ausschreibungen nicht gewonnen haben weiß ich nicht.

  • Das zum Thema geförderter Ausbau - Gigabitförderung ist ein Witz

    • Sowieso
    • 11. März 2025 um 19:38
    Zitat von Phino

    Wenn ich mir da die abgeflossenen Mittel in Brandenburg anschauen und dann sehe, wie viele hier schon Glasfaseranschlüsse haben, dann waren die Fördermaßnahmen wohl eher ein Witz bei ihrer Umsetzung.

    Wie es im Artikel schon steht: das ist keine Überraschung, denn es geht hier um Fördergelder die seit 2021 bewilligt wurden. Ausgezahlt/abgerufen werden diese Gelder erst am Ende des Projektes. Und da diese im Schnitt sieben Jahre dauern sind Projekte die in den letzten vier Jahren überhaupt erst gestartet wurden ganz überwiegend noch nicht fertig.

    Das bedeutet natürlich nicht dass überhaupt so wenig Fördergelder ausgezahlt und Förderprojekte fertig gestellt wurden. Denn Breitbandförderung gibt es schon länger. Die Bundesförderung in immer wieder leicht abgeänderter Form seit 2015.

    So wurden für Brandenburg 2022 z.B. 127 Mio Euro ausgezahlt, 2023 waren es 126 Mio Euro (Seite 3). Das waren eben Mittel die schon vor 2021 bewilligt wurden, deswegen sind die in den 50.000 Euro nicht enthalten. D.h. 2022/23 wurden in Brandenburg Breitbandausbauprojekte fertig gestellt die vom Bund mit insgesamt 250 Mio Euro gefördert wurden.

  • Deutsche Telekom - Übersicht PoP Glasfaser

    • Sowieso
    • 25. Januar 2025 um 16:49
    Zitat von NCC

    Ausbau durch Glasfaser Nordwest, aber hat das Einfluss auf die PoP?

    Ja. Glasfaser Nordwest ist ein Joint Venture mit EWE. Auch die bauen eigene Technikstandorte in den Ausbaugebieten.

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