Beiträge von ConiKost

    Ja das ist mir schon klar😉. Deshalb fragte ich nach dem Link von ConiKosts Beitrag #20. Ookla via Browser zeigt mir nämlich nicht die Uploadrate an und ist mit Werbung überfrachtet.

    Vielleicht missstehe ich grad was völlig. Ich meinte im Vergleich das "Original" https://www.speedtest.net. Was genau meinst du mit Uploadrate? Upload inkl. Verlauf ist doch zu sehen? Ich sehe da inhaltlich kein Unterschied (bis auf die Werbung) zu dem von dir verlinkten Speedtest?

    Leider ist bei https://speedtest.de/ (meter.net) die Wahl des Zieles nicht möglich.

    Den Server kannst du doch auswählen? Jedenfalls geht das hier auf speedmeter.de? (Wie auch bei speedtest.net)

    Was ich noch nicht ganz verstehe und hoffe, ihr könnt mir das beantworten ist, stehen bei der Telekom dann über FTTB nur zwei Tarife zur Verfügung? Der 600 und 1000 Tarif? Weniger Bandbreite ist über FTTB nicht buchbar?

    Ja, du kannst auch kleinere Tarife buchen. Ein 300er und 150er Tarif gibt es auch.

    Bieten andere Anbieter wie o2 dann über die von der Telekom aufgebaute FTTB Infrastruktur auch Tarife an oder ist das nur bei FTTH der Fall?

    Ist mir nicht bekannt. Ich gehe davon aus, dass das erstmal nicht der Fall ist.

    Eine weitere Frage wäre, kann

    Und die Frage wäre? ;)

    Soweit ich gelesen habe bietet die Telekom über FTTB die gleichen (Download)Geschwindigkeitsstufen an die sie auch bei FTTH anbietet (gemäß der neuen Tarifstruktur seit Juli). Also 150/300/600/1000.

    Der Unterschied liegt darin dass der Upload auf 200 Mbit/s gedeckelt ist. Die beiden höheren Tarife sind also 600/200 und 1000/200 statt 600/300 bzw. 1000/500.

    Korrekt.

    Genau da liegt das Problem: Wo ist der Mehrwert von GF für einen ganz normalen Standarduser? Solange es teurer ist und (gefühlt) dasselbe bietet, ist es das schlechtere Produkt.

    Ja, das ist tatächlich das Problem. Klar kann man mit Technik und allem argumentieren, aber das will der Normalo gar nicht verstehen. Der hat da sein VDSL250 / Kabel1000 Tarif und schaut nur auf die Kosten. Ich kanns auch nachvollziehen, ist halt schwer zu argumentieren, wenn GF im Preis teurer ist.

    Das Problem dabei ist, mann kann das so machen, darf aber nicht dazu gezwungen werden. Der Provider hat dem Kunden ALLE Daten zu nennen, die zur Inbetriebnahme der gebuchten Dienste notwendig sind.

    Das tut HTP. Im Kundencenter ist alles abrufbar. Und per Schreiben kommen die Zugangsdaten auch.


    Ohne htp Profil kann man sogar eine PPPoE Verbindung ohne Zugangsdaten aufbauen, wo man das Kundencenter von HTP aufrufen kann, um alle Zugangsdaten zu holen, falls man den Brief nicht mehr hat. Ist eine Art Notfallzugang, nur das Kundencenter ist abrufbar.

    Bedeutet das , Telekom und HTP werden zusammen keinen Wechsel anbieten können?

    Ja, so ist es. Du bist aktuell auf htp angewiesen. Es gibt keine alternativen Anbieter aktuell im htp Glasfaser Netz.

    HTP ist ein wenig "dröge"" auch mit seiner Nichthilfe bei der Konfiguration!

    Die geben eben halt nur Support für im Vertrag mitgegebene Geräte. Aber die Einrichtung einer 5590 mit AON ist doch Kindergeburtstag.. im htp Kundencenter stehen alle relevanten Daten. (DS-Lite oder Dual Stack, PPPoE, VLAN22, Zugangsdaten für PPPoE und SIP),.

    Dem ist nicht so, sie bringen viel mit, aber du kannst alle DHCP Befehle umsetzen. Hier nur kurz die App Ansicht, Webinterface zeigt mehr.

    Das UnifiOS basiert auf Debian. Man kann problemlos Software zusätzlich installieren. Bei mir schon Pflicht ist der MC.

    Ich kann das leider auf meinem "Wifi-only" Controller nicht öffnen. Sicher, dass man da Arch-Spezifische Optionen setzen kann? Also nicht globale Optionen.


    DS-Lite geht bei Unifi auch. Sie haben aber immer noch ein Problem mit mehreren VLAN auf der WAN Seite. Mach ISP trennen ja gerne ihre Dienste auf.

    Das scheint sehr neu zu sein, dass war ende letzten Jahres definitiv noch nicht drin.


    Jetzt habe ich gerade gesehen, dass ich im aktuellen Image "Hardware flow offloading nicht aktiviert" hatte.

    Jetzt sieht es unter "Last" so aus:

    Das sieht recht gut aus.

    Und auf der Kiste läuft ein pppd?

    Ich denke nicht. Ich habe noch einen Fujitsu S920 mit OpenWRT "in der Ecke". Da ist neben dem Onboard-NIC noch einen LP-Dual-Port-Karte verbaut. Der braucht im Betrieb 9-10W.

    Wenn laut Google die CPU AMD GX-222GC ist, reicht es nicht aus mit PPPoE und Gigabit. Dazu bitte bedenken, dass nicht nur "Internet" läuft, sondern auch im Zweifel VPN, erweiterte Firewallregeln und co. Mein Atom C2758 scheint in einer sehr ähnlichen Leistungsklasse zu liegen, aber 95% bei Auslastung nur für PPPoE drauf geht..


    [EDIT]

    Der AMD GX-424CC scheint in der Tat mehr Reserven zu haben, da könnte es klappen.

    Wie sieht es für dich mit OpenWRT aus? Da hast du eine breite Auswahl von handelsüblichen Routern bis hin zu generischer x86-Hardware.

    Ansich bin ich nicht so der Fan von OpenWRT. Nachteilig wäre aber, dass ich tatsächlich dann starke X86 Hardware wegen PPPoE kaufen müsste. Oder kriegt man da was günstiges, leises und schnelles? Wäre das dumme PPPoE nicht, wäre jede Hardware kein Problem mit Gigabit..


    Schön wäre es zu wissen, wer dein TK-Provider ist und ob das Glasfasernetz in AON- oder GPON-Topologie gebaut wird.

    Öh. Steht doch im Text. ;) Ist htp. Topologie ist AON mt VLAN22.


    DS-Lite oder nicht könnte auch eine Rolle spielen. Da haben auch so einige Router Betriebssysteme ihre Schwierigkeiten. Die Kombination aus VLAN, PPPOE und DS-Lite ist eine Herausforderung, die nur wenige Router beherrschen.

    DS-Lite ist zwar Standard bei htp, aber man kann ohne Probleme auf Dual Stack wechseln, was ich gemacht habe. MikroTik kann aber auch DS Lite. UniFi, soweit ich weiß, nicht.

    Aktuell stelle ich mir die Frage, was ich als neue "Hardwareplattform" einsetzen könnte. Historisch ist es so, dass ich bisher meinen Server mit Gentoo Linux im Einsatz hatte. Dort lief entsprechend alles per SSH ohne GUI. Die üblichen Dienste, iptables, nftables, pppd, dnsmasq und co. habe ich selbst händisch eingerichtet und betrieben. Skripte sind alle selbst geschrieben. Aufgrund dessen, dass ich seit dem Umzug nun Gigabit Glasfaser statt VDSL250 habe, ist der Server für Internet still gelegt, weil einfach zu langsam. Kernproblem ist das PPPoE, welches ca. 95% CPU Last auf einem Kern bei Gigabit-Durchsatz frisst. Daher habe ich derzeit - rein Übergangsweise - eine Fritz!Box 5590 im Einsatz. Zusätzlich betreibe ich zum Server noch einen UniFi Controller, welcher als Software auf dem Server installiert ist. Angeschlossen sind 3 alte UniFi APs mit WiFi5 Standard, welche auch ein Upgrade vertragen könnten.

    Eigentlich ist es schon länger mein Wunsch, endlich "Internet" vom Server zu trennen und dediziert auf eigener Hardware zu haben. Jetzt stellt sich mir die große Frage, was man eigentlich will? Wenn ich mir den Markt so anschaue, gäbe es einmal die beiden üblichen Verdächtigen: UniFi und MikroTik.

    UniFi scheint aber eher das Problem zu sein, wenn man etwas außerdem dem Standard umsetzen will, wird es kompliziert. Dazu scheint UniFi keine Möglichkeit zu bieten, dass man per DHCP Option 67 Archspezifisch (BIOS, EFI32, EFI64) ausrollen kann. Das wäre für mich Pflicht, da ich einen TFTP-Server betreibe, welche für "BIOS" und "EFI" verschiedene Images bereitstellen inkl. Menüauswahl.

    Auf der anderen Seite scheint MikroTik sehr interessant zu sein, da ein Haufen Optionen möglich sind inkl. der Archspezifischen Optionen für DHCP 67. Man ließt davon, dass es eine steile Lernkurve da wohl gibt. Aber ist das so kompliziert, wenn man selbst die Dienste auf CLI unter Linux schon betrieben hat? Ich hatte bisher sonst keine Berührungspunkte mit RouterOS. Dazu kommt für mich die Frage: Hat z.B. das RB5009 genug CPU-Leistung für PPPoE mit Gigabit? Im Internet lese ich da sehr unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen, dass es kein Problem ist, die anderen sagen es reicht nicht. Kann bei MikroTik das SFP-Modul von fs.com für AON verendet werden, welches hier gerne empfohlen wird?

    Ebenso bleibt die Frage für mich: Sollte ich bei Unifi mit WLAN bleiben und auf WiFi6 oder WiFi7 aufrüsten? Der Controller könnte ohne Probleme auf dem Server ja weiter laufen.. Oder wäre MikroTik mit WiFi6 APs interessant? Soweit ich verstehe, kann mit WiFi6 MikroTik und CAPSMan offenbar auch das ganze Programm mit Roaming, was mit WiFi5 und dem "alten" CapsMan nicht ging und daher lange Zeit UniFi dem entsprechend überlegen war. Hätte hier jemand eine Meinung?

    Gibt es Alternativ was ganz anderes, was in Richtung Router oder WLAN überlegenswert wäre? Bei OPNSense/pfSense bin ich etwas unsicher, weil es BSD ist und da die Problematik mit PPPoE noch schlimmer sein soll, als unter Linux. Teilweise liest man, dass man Hardware mit sehr starker Single Core Leistung im Unterbau benötigt, was ich eigentlich vermeiden möchte. Für mich ist wichtig, dass die Hardware leise sein muss. Lüfter sind Ok, solange leise regelbar. Da ich keinen Keller oder HWR habe, kann ich laute Hardware nicht gut verstecken.