Beiträge von hetti72

    Ich kenne die Bauweise bei der DG genau anders herum. Verteiler-Speedpipe auf öffentlichem Grund an den Gebäuden vorbei zuerst und später dann die Abzweige in bzw. an die Gebäude mit dem orangenen 7 x 1,5 gelegt.

    Es könnte sein das die "geänderte" Reihenfolge einer Auflage der Kommune geschuldet ist.
    Wenn zuerst die Hauseinführung und die Verlegung auf privatem Grund erfolgt und danach die Hautptrasse verlegt wird, kann das Anbinden der Hauszuführung in einem Rutsch gemacht werden. So muss der Bürgersteig oder die Strasse nur einmal geöffnet werden und die Wahrscheinlichkeit von Baumängeln ist geringer.

    Ich habe aus mehreren Umliegenden Kommunen gehört, das die Verwaltung da mittlerweile entsprechende Vorgaben macht.

    Die Tiefbauer, die aktuell bei uns tätig sind, machen grundsätzlich einen guten Job, aber zum Thema Baustellen- und Verkehrsabsicherung könnten die mal eine gute Schulung gebrauchen. Unsere Gehwege sehen zum Teil besser aus, als vorher.

    Das ist halt das Problem mit dem FTTH Bauboom, es gibt zu wenig Fachkundiges Personal in allen Bereichen rund um den Tiefbau. Egal ob das bei den Bautrupps, bei den Generalunternehmern oder bei den Providern ist.
    Ich kann mir z.b. nicht vorstellen das bei den ganzen neuen Playern am FTTH Markt (DGN, Goetel, Teranet, usw.) überall Fachkundiges Personal mit Jahrelanger Erfahrung im Tiefbau in den Bauleitungen sitzt.
    Und wenn dann noch eine Baufirma beauftragt wird, die es mit Vorschriften nicht so genau nimmt, ist der Ärger mit den Kommunalverwaltungen und den Anwohnern vorprogrammiert.

    Dann wird da wohl meist etwas falsch gelaufen sein, falsche oder keine neuen Anmeldedaten eingegeben etc. Ich kann aus meiner erfahrung nur sagen dass die Updatefunktion bestens funktioniert

    Ich kann das auch nur bestätigen. Der Backup und Restore der Einstellungen zwischen verschiedenen Fritzbox Modellen funktioniert in aller Regel. Ich habe das in den letzten Jahren einige male im Bekanntenkreis gemacht und es hat immer funktioniert.
    Ich hatte vor langer Zeit mal Probleme mit dem Wechsel von einer 7270(?) auf eine 7490, nach dem Restore hat sich die 7490 sehr merkwürdig verhalten. Also Werksreset und alles manuell einklimpern, danach war alles gut.

    Ich finde es im negativen Sinne bemerkenswert, wie hier jeder der es sich wagt zu posten das er den Umstieg auf eine neue Fritzbox per Backup/Restore gemacht hat, direkt von bestimmten Personen angegangen wird und man ihn versucht eines besseren zu belehren.
    Dieses Gebetsmühlenartige "Wurde das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, ansonsten können wir ihnen nicht helfen" erinnert mich irgendwie an die ein oder andere Herstellerhotline.
    Es wird ja hier im Forum auch immer darauf hingewiesen das es hier und in anderen Foren ja genug Beispiele geben würde in denen eine Migration der Einstellungen von einer Fritzbox auf eine andere die schlimmsten Effekte (von Stromausfällen bis zur sauren Milch ist alles möglich;)) hervorgerufen hat.
    Das mag alles richtig sein, aber man kann auch davon ausgehen das noch eine viel größere Anzahl von Fritzboxen jeden Tag per Backup/Restore in Betrieb genommen werden ohne das es irgendwelche Problem gab.

    Waiputv, das über die DG eingespeist wird

    Ich glaube du denkst hier etwas zu weit. Die DG ist lediglich Wiederverkäufer der normalen Waipu Abonnements. Da wird nichts speziell eingespeist.

    Fernseher: TCL 835, 55"

    Bislang konnte ich immer auf TCL-Fernbedienung die Taste mit den 3 kleinen Strichen drücken und gelangte in die Programm und Aufnahmeübersicht, Waiputhek und Aufnahmen

    Die Nutzung von Waipu TV auf deinem Fernseher hat ja nichts mit der DG zu tun.

    Waipu bietet Apps für alle möglichen Endgeräte (Smartphone, Tablets) und auch SmartTV (Samsung, LG, Panasonic, usw.)
    Wenn es nun für deinen TCL TV ein Update der App gab wurde das bestimmt nicht von der DG initiiert.

    Ich denke du solltest dich mit deinem Anliegen an den support von Waipu wenden, die sollten ihre Apps kennen und können dir am ehesten sagen wie du die Funktionen wieder den Tasten zuordnen kannst.

    Hab gelesen das es wohl nicht zwingend einen vorgelagerten VLAN Switch braucht, weil die Master Geräte das wohl selbst können? Keine Ahnung ob das so stimmt.

    Hab die Doku von dem G4200-4T Master Teil mal überflogen. Das könnte mit 2 Anschlüssen wirklich funktionieren, da das teil auch 2 RJ45 WAN Ports hat.

    Die konfig ist aber auf keinen Fall trivial, das kriegt der Elektriker auf gar keinen Fall hin. Wenn man das Ding nicht kennt muss sich auch ein erfahrener IT´ler da erstmal reindenken.

    Ich wundere mich einfach, dass eine bestehende Cat7-Verkabelung von den ONTs im Keller nicht einfach verwendet wurde, wie hier schon mehrfach erwähnt.

    Es gibt wohl nur ein neu verlegtes Cat7 Kabel vom Technikraum in die Wohnung von Ladenburger. Die anderen Wohnungen sollten über Telefonkabel mit g.hn Konvertern angebunden werden.
    Das Cat7 Kabel direkt an den ONT anzuschließen wurde vom Elektriker verweigert, weil die Leitungslänge für Ethernet zu gross wäre. Darum wurden da auch die g.Hn Konverter drangebastelt.

    Cat7-Ethernet-Hausverkabelung ab dem ONT, bzw. den ONTs im Technikraum zu der/den Wohnung(en) sind auch heute noch Standard bei meinem GF-Netzbetreiber (Infrafibre/ BBV Toni). Das ist nun nicht repräsentativ, aber ich kenne hier z.B. keinen im Wohngebiet der GF bis zum Router im Wohnraum hat, weder bei den Ein- noch den Mehrfamilienhäusern.

    Cat7 Kabel als Inhouse Verkabelung sind in Neubauten seit vielen Jahren quasi Standard, da hast du recht. Wenn in einem MFH eine solche Verkabelung vorhanden ist, ist die Variante alle ONT´s in den Technikraum zu setzen, natürlich die einfachste.
    Rechtlich sauber ist das aber nicht, da jeder Netzbetreiber die Rechtliche Verpflichtung hat, im Rahmen seiner möglichkeiten, die Leitungen seiner Kunden vor Fremdzugriff zu schützen.

    Wenn die ONT´s nun aber alle zusammen in einem Raum sitzen und die Anschlüsse alle einfach über die RJ45 Stecker der ONT´s zugänglich sind, ist der Schutz vor Fremdzugriff nicht gegeben.

    Hast du evtl. Irgendwo im Umkreis von der FRITZ!Box Stecker Netzteile eingesteckt? Oder irgendwelche anderen elektrischen Geräte die in der Nähe von der Fritz sind?

    yfain :
    Vielleicht sind auf dem Stromkreis an dem deine Fritzbox steckt irgendwelche Störungen. Kannst du die Fritzbox in einem anderen Raum betreiben oder den Strom für die Fritzbox evtl. mal woanders herholen (Verlängerungskabel)?

    Evtl. kommen die Störungen auch aus dem Netzteil der Fritzbox selbst. Hast du da die möglichkeit ein anderes zu testen?

    den höchsten Preis für meinen Anschluss verlange, kann ich nicht gleichzeitig der einzige Anbieter sein, bei dem man mit solchen Problemen rechnen muss.

    Ähm, und warum nicht? Ein Provider der mit die höchsten Preise am Markt hat, darf bestimmte Dinge also nicht tun? Das ist vielleicht deine Erwartungshaltung, aber mehr nicht.

    Aber wenn ich aktiv andere Unternehmen am Ausbau hindere

    Wo genau hindert die Telekom denn andere aktiv am Ausbau? Sabotieren die die Bagger von DG?
    Zugegeben, die Telekom lanciert ihre FTTH Ausbaupläne natürlich sehr geschickt und verschreckt dadurch immer wieder potentielle andere Anbieter mit Ausbauplänen.
    Aber andere grössere FTTH Player machen das aber auch. Mir ist z.B. ein konkreter Fall aus dem Main-Kinzig-Kreis mit Vodafone und Yplay bekannt.

    Da ich keinen Telekom-Anschluss unterhalte und auch nicht zocke, kann ich dir keinen konkreten Engpass nennen, da es nur weitererzählt wäre. Google mal im Zusammenhang mit EA/Apex/Origin...

    Und spätestens jetzt kann ich dein Telekom Bashing irgendwie gar nicht mehr nachvollziehen. Du wirfst hier im Forum der Telekom immer wieder Probleme vor von denen du selber aber gar nicht nicht betroffen bist (und wohl auch nie warst) ?(

    Selbst wenn deine Aussagen so stimmen würden und die Telekom aufgrund ihres schlechten Peerings ein ungeeigneter Provider für Onlinegamer wäre,
    warum wechseln dann nicht tausende von Gamern deswegen einfach von der Telekom zu einem der anderen Provider (mit besserem Peering) die über einen Telekom Hausanschluss verfügbar sind?

    Wenn ich die Marketingabteilung von 1und1 wäre, würde ich dieses Thema so maximal ausschlachten wie es nur ginge. Aber scheinbar gibt es da nix auszuschlachten...

    Auch wenn du es zum vierten Mal erwähnst, hat Connect keinen Peering-Test durchgeführt. Wenn beim Netztest auch nur ein überlaufener Übergabepunkt "erwischt" worden wäre, hätte die Telekom den letzten Platz geholt

    Ok, wir haben jetzt verstanden das du die Telekom nicht magst und machst das scheinbar an ihrem Peering verhalten fest.
    Fakt ist aber das du damit zu einer verschwindend kleinen Minderheit gehörst, die scheinbar so spezielle use cases haben, das die Telekom für sie als ISP nicht geeignet ist.

    Für Millionen andere Telekom Festnetz und Mobilfunk Kunden scheint das aber keine Rolle zu spielen, denn sie können ihre Anschlüsse so wie erwartet nutzen und Streamen fröhlich Videos und Musik und sind nicht in ständiger Angst vom "underpeering" getroffen zu werden.

    Das Peering Verhalten der Telekom muss man nicht gut finden, es widerspricht sehr stark dem Gedanken des Datenaustauschs von (gleichberechtigten) ISP´s an zentralen Punkten.
    Die Telekom hat es halt sehr früh verstanden ihre Marktmacht in diesem Bereich auszunutzen bzw. es gab genügend Anbieter (Google, Facebook, Meta Co.) die sich auf die Forderungen der Telekom eingelassen haben. Das hätte auch anders herum ausgehen können.

    DLMttH Kannst du mal einen ganz konkreten use case nennen der im Telekom Netz aufgrund des "schlechten" Peerings nicht funktioniert?

    Wie schon frank_m geschrieben hat, ist es quasi unmöglich einen generellen Zeitraum vom setzen des HÜP bis zur Aktivierung des Anschlusses zu nennen.

    In einer Nachbarkommune (63654) baut die DGN ebenfalls seit Herbst 2022 FTTH. Verteilt über die einzelnen Stadtteile findet man wohl alle überhaupt möglichen Baustufen:

    • HÜP und ONT installiert
    • HÜP gesetzt, aber keine Faser eingeblasen
    • Bauarbeiten abgeschlossen, Hauseinführung aber nicht gebohrt (orange Speedpipe Ringe vor den Gebäuden)
    • Trassen auf den Strassen verlegt, aber bisher kein Tiefbau auf den Grundstücken
    • und wohl noch einige weitere

    Gleichzeitig sieht man zwischen den Ortschaften hier und da Speedpipe Rohrverbünde aus dem Boden schauen, was dafür spricht das der Backbone noch nicht fertig ist.
    Aktiviert ist wohl noch kein einziger Anschluss (das wäre in der Lokalpresse breitgetreten worden)

    Dieses durcheinander an Baustufen hängt sehr wahrscheinlich mit dem beauftragten Bauunternehmen zusammen, deutet aber für mich aber ganz klar auf eine mangelnde Bauleitung seitens DGN hin.

    Stellt sich nur die Frage, ob der Haushersteller die DIN18015 anwendet.

    Genau da liegt der Hase nämlich im Pfeffer. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten das Fertighaushersteller sich bei diesem punkt nicht daran halten möchten.


    Netzwerkverkabelung mit entsprechenden Dosen ist kein Problem, die Kabel in ein Leerrohr einzuziehen hingegen schon.
    Von Glasfaser wollte man gar nix wissen (man baue ja keine Rechenzentren) und ein leeres Leerrohr ginge aus Gewährleistungsgründen nicht.

    Google ich jetzt mal ein bisschen, steht überall FFTH = 1000 MBit, während FFTB = geringer.

    Ich denke auch in diesem Punkt gibt es noch ein Missverständnis.

    • FTTB = Fiber to the Building = Glasfaser bis ins Haus (Keller) und von dort weiter über Kupferkabel. Es sind aber auch damit Bandbreiten bis 1000MBit (und merh) möglich.
    • FTTH = Fiber to the Home = Glasfaser bis in die Wohnung, d.h. bei Mehrfamilienhäusern wird auch im Haus Glasfaser bis in die einzelnen Wohnungen verlegt

    Bei einem Einfamilienhaus ist FTTH prinzipiell das selbe wie FTTB.
    Auf der Seite der SVO ist zu lesen, das sie im Keller einen ONT setzen und der Eigentümer von dort mit Cat7 Netzwerkkabel die Verbindung zu seinem Router herstellen muss.


    Also ist es wohl das beste wie schon von frank_m geschrieben im Haus von einem Zentralen Punkt (Hausanschlussraum) Cat7 Kabel im Haus zu verlegen. Wenn möglich dann noch in Leerrohren, dann kann man in Zukunft wenn es sein muss das Kupfer rausziehen und Glasfaser einziehen.

    ggf. findet man die aber in der genehmigenden Baubehörde vorliegend.

    Das wäre eher ungewöhnlich. In den Akten der Bauämter sind üblicherweise nur die Rohbaupläne des Gebäudes zu finden. Die Info ob Leerrohre vorhanden sind oder nicht, würde ich eher in einer Elektroplanung verorten.

    Außerdem sind Akteneinsichten beim Bauamt in der Regel kostenpflichtig. Mich hat z.B. ein schnelles Handyfoto vom Wärmeschutznachweis meines Hauses 50 Euro gekostet.

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn man nur für den Anschluss und die Telefonie unkritische Einstellungen wiederherstellt, wie z.B. das interne IP-Netz, WLAN, DynDns, VPN, Portfreigaben, u.s.w

    Das kann ich so bestätigen. Ich habe so auch schon mehrfach Konfigurationen z.b. von einer 7490 auf eine 7590 mit neuem Anbieter umgestellt.
    Ich hatte einen Fall bei dem sich die Box danach merkwürdig verhalten hat. Da habe ich dann einen Reset gemacht und alles manuell eingeklimpert.

    Wenn die Übertragung der Einstellungen von einer Box zur anderen wirklich so Buggy wäre wie das hier immer dargestellt wird, würde AVM das ja an einem erhöhten Supportaufkommen zu spüren bekommen und sie hätten die Funktion IMHO schon längst entfernt oder angepasst

    Eher sehe ich, das MFH vermehrt angeschlossen werden. Dort erreicht man mit einem Graben deutlich mehr zahlende Kunden, als bei einem EFH.

    Da hast zwar Grundsätzlich recht, aber es gibt ja auch hier im Forum einige Beiträge über die Schwierigkeiten in einem MFH einen GF Anschluss zu bekommen.

    Angefangen mit Hausbesitzern die kein Interesse haben oder sogar Blockieren, über uneinige Eigentümergemeinschaften (Thema hässliche Kabelkanäle im Treppenhaus) oder auch einfach geringes Interesse bei den Mietern, sodas es für den Anbieter uninteressant ist das Haus anzuschließen.

    Es gab doch auch schon Berichte das ein Anbieter größere MFH beim Erstausbau nicht berücksichtigt, weil man die Aufwändige Inhouseverkabelung nicht machen wollte?

    Also kann ich nur kündigen oder den scheiß billigmüll aus fernost weiter dran lassen.

    Was genau ist denn für dich Billigmüll aus Fernost? Der ONT?

    Da ich mal davon ausgehe das die Kombination aus Huawei ONT - LAN - Fritzbox doch problemlos funktioniert, hast du ja eigentlich keine Nachteile dadurch.

    Klar ist es irgendwie cooler die Fritzbox direkt an der Faser zu haben, aber dadurch verbessert sich ja nix für dich, der Anschluss wird dadurch nicht schneller (den Stromverbrauch des ONT lasse ich mal ausser acht)

    Wenn du das durchziehen willst, mach eine Beschwerde bei der BNetzA und erinnere deinen Provider mit schöner Regelmäßigkeit an seine Verpflichtung zur Einhaltung der Endgerätefreiheit und warte ab was passiert.