Wie sieht es rechtlich aus, wenn sich der Anbieter zurückzieht und "erstmal nicht" ausbaut? Ohne der 24-Monate Klausel schwebt es im ungefähren, ob und wann man als Kunde zurücktreten darf. Und der Anbieter? Darf der einfach sagen: "Sie haben 2,5 Jahre umsonst gewartet, sorry"? Oder ist dieser zu Ausbau verpflichtet nach dem Prinzip, dass Verträge einzuhalten sind? Und falls der Anbieter offiziell nicht kündigt, wie lange darf man weiter hingehalten werden? Feste Zeitfenster würden hier für beide Parteien viel Klarheit schaffen.
Beiträge von belegdol
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Oder evtl. doch lieber auf bewährten SAT-Empfang zu setzen anstatt auf diesen "neumodischen Schnickschnack". Sorry. Aber Multicast ist für so etwas immer noch die bessere Lösung.
Und das gibt es auch, welch Erstaunen, für IP-V6.
Haben wir tatsächlich überlegt. Leider lassen bauliche Gegebenheiten nicht zu den Schlüssel im blitzgeschützten Bereich installieren. Zusätzlichen Erder einzubauen würde es teurer als 10 Jahre Vodafone Abo machen. Signal richtig einpegeln müsste man auch.
Wäre aber auch meine Präferenz. Nur schade dass man 1080p nicht kriegt.
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Jetzt das beste: angeblich werden die Ortsteile erstmals nicht ausgebaut und wird auf Förderung gewartet. Also: Telekom Rosinenpickerei schlecht, eigene Rosinenpickerei gut. Und dann darf Steuerzahler das alles bezahlen. Einem fehlen echt die Worte.
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Die alte AGBs habe ich gespeichert, sonst hätte ich den Absatz nicht zitieren können 😉.
Harte Kündigung nach 24 Monaten ist vielleicht etwas extrem. Zu einer Neuverhandlung und einen neuen Frist animiert zu werden, besonders wenn die Bauarbeiten angefangen wurden, würde den Kunden die Rücken stärken und den Anbietern den nötigen Feuer unter die Füßen legen: trödeln die zu lang, sind die Kunden weg, und mit denen die Profitabilität.
Zu den örtlichen Gegebenheiten: es ist in der Tat ziemlich fraglich. Erbach, Oberselters und Würges Ortsteile wurden bereits von Deutschen Glasfaser ausgebaut. DGN hatte vor Dombach, Schwickershausen und Kernstadt zu erschließen. Die zwei Ortsteile sind ziemlich abgelegen, klein und wurden meines Wissens bisher eher schlecht versorgt. Im Kernstadt geht dagegen bis 1 GBit/s über Kabel. Die Kleine Ortsteile alleine hatten vermutlich nicht genug Anschlüsse um das ganze wirtschaftlich zu betreiben. Das Beste daran: Bekannte aus Dombach hatten nicht mal die Hausbegehung während Kernstadt mehr oder weniger fertig ausgebaut ist. Bautrupps sind nur noch ab und zu in dem Industriegebiet zu sehen.
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Vermutlich nicht, sonst lässt DGN Geld auf dem Tisch liegen.
Es ist aber im Endeffekt egal Problem der DGN, wieso die ihren ursprünglichen Vertrag nicht einhalten können. Die AGBs zu ändern sodass die keine Konsequenzen tragen müssen ist einfach nur frech.
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Das dümmste daran ist, dass seit November auf unserem Grundstück alles gebaut ist. ONT leuchtet grün wenn man den anschließt. Nur Aktivierung lässt auf sich warten.
Kündigen werde ich wenn Vodafone wieder die Preise erhöhen.
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Vertragsfreiheit gilt in beide Richtungen. Solange die Kündigungsfristen eingehalten wurden, sehe ich kein Problem damit.
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Feuchte Traum der Glasfaserbauer wäre dann Kunden 5 Jahre lang am Vorvertrag zu halten ohne jegliche Kündigungsmöglichkeit? Oder am besten soll der Kunde noch Bereitstellungsentgelt zahlen?
Morgen werden es bei uns 2,5 Jahre seit Bestellung. Wann wir online gehen steht immer noch in den Sternen. Deutsche GigaNetz - beste Firma der Welt.
Falls sich jemand immer noch wundert, was mein Problem ist:
1. In den zum Vertragsabschluss geltenden AGBs stand folgendes: Wenn die DGN den Adresspunkt des Kunden nicht 24 Monate nach Annahme des Angebotes an das Glasfasernetz angeschlossen und nicht mit der Zurverfügungstellung der Dienste begonnen hat, erlischt der Vertrag automatisch.
2. 30:49 hier:
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[1]
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Das stimmt, ich habe deswegen standardmäßig geschrieben. Besonders als Anfänger sucht man aber zuerst die Standardlängen durch, denke ich zumindest.
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Ich bin auch selbst nicht viel mehr als Anfänger. Das LogiLink Kabel sieht gut aus. Was wichtig ist:
- Stecker: SC (groß) oder LC (klein)
- Schliff: APC (meistens grüne Stecker) und PC (meistens blaue Stecker).
- Kabel: single- (OS2) oder multimode (OMx). Bei Glasfaser Internet kommt meistens OS2 zum Einsatz
Was man auch im Kopf behalten muss ist: Signalübertragung erfolgt über Licht. Somit ist das Achten auf Biegeradien wichtig - da ist G.657.A2 besser als A1 [1]. Man soll auch die verbindungen nicht mit Staub oder Fingerfett verunreinigen. Ist auch der Grund, wieso Kabel und Stecker immer mit den Staubkappen geliefert werden.
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Hier wird oft Material von FS empfohlen. Leider werden die Patchkabel Standardmäßig in PVC Mantel angeboten, was für drinnen suboptimal ist. Ich habe mir deswegen eins von LogiLink mit LSZH Ummantelung geholt.
Viel kann bei solchen Entfernungen nicht schief gehen.
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Der Ausfall diese Woche war hat aber nur die Neukunden bzw. die in eigene Netz umgezoge Kunden betroffen. Ist aber egal. Wenn die neue Anbieter echte Konkurrenz zu den Platzhirschen sein möchten, reicht Glasfaser alleine nicht. Mir zumindest nicht. Wenn ich nochmals so eine Ausrede seitens DGN höre, bin ich raus und die können gucken, wie die deren teure Bau bezahlt bekommen.
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Naja wenn die beim Entstören so gut wie 1und1 letzte Woche sind, bringen mir niedrige Latenzen auch nichts.
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Laut einer Aussage vom Kundendienst ist bei uns der POP noch nicht endgültig freigegeben. Das war zumindest der Stand Ende April.
Mittlerweile ist mir egal ob und wann die Leitung online geht. An Enthusiasmus für neue Technik ist nichts mehr übrig. Mit DGN will ich eigentlich auch nichts zu tun haben nachdem ich die fragwürdige Ehre hatte angerufen zu werden und regelrecht zurecht zugewiesen zu sein weil ich so frech war zu fragen, was nach 28 Monaten mit der Leitung eigentlich los sei. Ausreden wie "es gibt ein Krieg in Europa" und "wir sind ein Startup und können nicht alle am laufenden halten" gewinnen leider kein Vertrauen :(.
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Wir warten seit November. Brief mit Zugangsdaten ist auch seit Monaten da.
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Warum soll FTTH nicht in dem Überschrift stehen wenn die Razzia in diesem Bereich stattfand?