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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von belegdol

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • belegdol
    • 6. September 2024 um 12:40
    Zitat von ConiKost

    Leider kommt das öfters vor. Meine beiden Nachbarn, um die ca. 70 Jahre alt, haben den Glasfaserausbau im EFH vor paar Jahren abgelehnt, weil man es nicht bräuchte in das Internet mit 6 Mbit eh reichen würde.. Glasfaser wäre teurer.

    Ich habe eher an Vermieter gedacht, eine Wohnung mit max. 16 Mbit/s in einer Glasfasergegend zu vermieten kann in der tat schwierig werden.

    Was die EFH betrifft - weiß man ob die Erben haben bzw. wie das Verhältnis aussieht? Vielleicht denken die der Nachbesitzer soll sich kümmern. Ist auch nicht komplett verkehrt.

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • belegdol
    • 6. September 2024 um 12:25
    Zitat von Phino

    2. Der Eigentümer vermietet, dies erfolgt ja mit Gewinnerzielungsabsicht. Somit kann er, wenn es ihm für seine Wohnung wichtig ist, auch den Anschluss legen lassen. Kann nachher bei der Steuererklärung »Gewinne aus Vermietung und Verpachtung« abgesetzt werden und da es eine »Wohnwertsteigerung« ist, auch die Miete angepasst werden.

    Wenn der Mieter selbst den Anschluss nicht möchte, wird der sich über die Wertsteigerung und Mieterhöhung bedanken.

    Zitat von kingpin42

    Weils nachher niemals günstiger wird. Man kann ja auch meist nur einen 12-Monatsvertrag abschließen oder nimmt halt einfach den Günstigsten. Was tun, wenn der Mieter kündigt, nachdem das Kupfernetz abgeschaltet wurde ? Ein neuer Mieter wird sich da nur schwer finden lassen, wenn kein Glasfaseranschluss vorhanden ist. Auf 5G only werden sich nicht alle einlassen, insbesondere wenn man auf eine stabile Verbindung für Homeoffice oä. angewiesen ist.


    Eigentum verpflichtet, das vergessen leider immer viele.

    Weil die Wohnungsmarkt so vom Angebot überwältigt wird, dass man nicht in die Wohnung einzieht, wo beispielhaft nur 1 Gbit/s über Kabel zur Verfügung steht. Oder 250 Mbit/s über DSL. Ich glaube bzw. hoffe nicht, dass sich in Gegenden mit max. verfügbaren 16 Mbit/s jemand mit gesundem Verstand gegen Glasfaser entscheidet.

    Und der Konzept von verpflichtenden Eigentum wird oft m.M.n. bis zum unmögliche aufgeblasen. Eigentümer muss das, Eigentümer muss jenes, darf aber nichts an die armen Mieter umlegen der Dagobert Duck. Wenn es so weiter geht, bleiben als Vermieter nur die tollen Vonovia und Co, weil sich kein Normalo mehr in diese Schieflage begeben möchte.

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • belegdol
    • 6. September 2024 um 08:27

    Wieso soll jemand das als Eigentümer machen? Entgegen vielen Vorstellungen sind nicht alle Eigentümer Millionäre mit endlosen Reserven. Wenn derjenige, der drin wohnt, kein Glasfaser will, wieso soll man Geld aus dem Fenster werfen?

  • Internet Störung

    • belegdol
    • 6. September 2024 um 08:07
    Zitat von frank_m

    Dann: Warum wir die WAN Verbindung als nicht verbunden angezeigt? Die LEDs haben ja funktioniert, also hat der ONT Strom. Auf dem Foto sieht man, dass das Netzteil eingesteckt ist. Dort sollte eine Verbindung angezeigt werden. Ist da vielleicht die Ethernetverbindung defekt? Oder falsch gesteckt?

    Bei uns ist der POP noch nicht an Backbone angeschlossen, sonst ist das Netz betriebsbereit. Die LEDs auf dem ONT leuchten Grün, Fritzbox zeigt keine WAN Verbindung. Also genau wie beim TE. Angeschlossen ist alles nach meinem Kenntnisstand richtig.

  • Internet Störung

    • belegdol
    • 5. September 2024 um 19:32

    Du kannst Rückerstattung einfordern:

    Internetanschluss zu langsam oder ausgefallen? Was Betroffene tun können | Verbraucherzentrale.de
    Werbeversprechen und tatsächliche Geschwindigkeiten liegen beim Internetanschluss oft weit auseinander. In bestimmten Fällen können Sie Ihren monatlichen…
    www.verbraucherzentrale.de

    Über zwei Wochen kann für den Betreiber ziemlich teuer werden.

  • FB 7530 des Glasfaseranbieters als DSL Router nutzen?

    • belegdol
    • 3. September 2024 um 14:11

    Hallo zusammen,

    bei uns zieht sich die Aktivierung des Glasfaseranschlusses ins Unendliche. Das zur Verfügung gestellte FB 7530 vergammelt im Schrank. Ich liebäugele einfach auf DSL Tarif umzusteigen, da es deutlich billiger als unsere aktuelle Kabeltarif ist. Für DSL bräuchte ich aber einen DSL Router. Kann ich dafür das Box des GF Anbieters nutzen? Darf ich es vermutlich nicht, aber kann der Anbieter das überhaupt herausfinden? Sonst steht kauf eines gebrauchten 7520 als Alternative im Raum.

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • belegdol
    • 1. September 2024 um 19:53

    Egal wie man die nennt, es fehlen Tarife (bzw. Preise) für wenignutzer. Kleinste Tarif bei DGN kostet 30 Euro für die ersten 6 Monate, danach 40 Euro. Für ein wenignutzer teuer wenn man mit DSL Angeboten vergleicht. Da muss man sich nicht wundern wenn die Begeisterung entsprechend niedrig ausfällt.

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • belegdol
    • 1. September 2024 um 13:59

    Gibt es Daten, wie viele Kunden nach 24 Monaten zurück zu DSL bzw. HFC wechseln? Wir haben ein 300/150 Tarif gebucht, momentan haben wir 250/25 über Kabel für 40€/Monat. Mit DSL wären 250/40 möglich.

    Angenommen die GF Netz überhaupt aktiv wird, schließe ich Rückkehr zu Kupfer nicht aus. Höhere Upload ist schön zu haben, aber nicht wenn es deutlich mehr kostet. Maingau Energie bietet z.B. momentan DSL 250/40 für 13 €/Monat in dem ersten Jahr und 43 €/Monat in dem 2. Jahr. Mit Stromvertrag noch billiger.

    DGN Vertrag aus 2021 kostet 30 €/Monat im ersten Jahr und 45 €/Monat im zweiten. Heutzutage noch mehr.

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • belegdol
    • 1. September 2024 um 12:55

    Es muss nicht an aktiven Verweigerung der neuen Technik liegen. Umstieg auf Glasfaser ist selbst in einem Einfamilienhaus und selbst wenn Anschluss kostenfrei gelegt wird, alles andere als aufwandfrei:

    • Vorgarten wird umgegraben. Bei uns war zum Glück ohnehin alles platt gemacht, da die Stadtwerke Wasserleitung erneuert haben. Man muss es neu bepflanzen.
    • HFC sowie Telefonleitung wurden bisher ins Wohnzimmer bzw. in eine andere zentrale Stelle im Haus verlegt. Glasfaser kriegt man umsonst nur bis ins Keller, und wir wissen alle, wie gut der WLAN Empfang aus dem Keller ist. Ich habe Glasfaser bis ins WZ selbst gelegt, und nachträglich sogar eine GF-Dose gesetzt. Aufwandfrei war es nicht, und wenn man es nicht kann, muss man jemanden anderen finden, der es macht, oder dem GF-Anbieter bezahlen. Oder sich mit G.hn Lösungen herumschlagen
    • Die Drückerkolonnen arbeiten mit fragwürdigen Argumenten wie Wertsteigerung der Immobilie und jubeln besonders weniger informierten Menschen gerne viel zu überdimensionierte Verträge unter
    • Man kriegt es mit, wie unprofessionell die Anbieter agieren, sei es bzgl. Kommunikation oder generell Ablauf der Bauarbeiten. Darüber habe ich hier in dem Forum auch öfter berichtet.

    Mehrfamilienhäuser sind dann noch ein Nummer komplizierter. Insgesamt, wenn man mit aktuellen Zustand zufrieden ist, wieso soll man sich ein Projekt "Glasfaseranschluss" ans Bein binden?

    Was die Abschaltung der Kupfernetze angeht: solange die Take-Up rate so gering bleibt, werden die aktuellen Anbieter selbst den Kunden neue Anschlüsse legen - wie die Stadtwerke es auch tun. Ich glaube nicht, dass die sich es leisten können, die Hälfte der Kunden - oder mehr - zu verlieren.

  • DSL über gesplittete Cat. 6A Kabel

    • belegdol
    • 27. August 2024 um 13:33

    Die Splitter sind angekommen. 100 Mbit/s läuft wie am Schnürchen, Telefon kann ich noch nicht testen. Hoffentlich bleibt es so. Besser haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben.

  • DSL über gesplittete Cat. 6A Kabel

    • belegdol
    • 25. August 2024 um 19:44
    Zitat von HubeBube

    Nun ja, wir haben jedoch Glasfaser und brauchen uns daher nicht mehr über Gebühr mit Kupfertechnologie zu beschäftigen.

    "Haben" Glasfaser tue ich auch. Seit November 2023 ist ONT angeschlossen und es liegt LTE Signal an, was auch immer es heißen soll. Nur fertig wird es nicht. Auf Anfragen und sogar auf Drohungen nach §323 BGB vom Vertrag zurückzutreten reagiert Kundendienst mit inhaltslosen Textbausteinen. Und seit Auftragsannahme sind mittlerweile 32 Monate vergangen. Bei so einer Verzögerung könnte man schon mit Kunden Tacheles reden.

    Mein ursprünglicher Plan war Glasfaser als Hauptanschluss und HFC als Alternative zu behalten, um den Preismonopol nicht ausgeliefert zu sein. Wenn es so weiter geht, wird HFC Anschluss zum Hauptleitung und DSL zur Alternative. Ich möchte auf diese traurige Eventualität zumindest so gut wie möglich vorbereitet sein. Wer weiß, wie lange die Splitter noch angeboten werden. Bald muss man auf die Suche nach Telefon bzw. Fast Ethernet Komponenten ins Museum ;(;)

  • DSL über gesplittete Cat. 6A Kabel

    • belegdol
    • 25. August 2024 um 17:02
    Zitat von HubeBube

    Wenn das Kabel bereits ein FTP-Kabel ist, sollten meine Einlassungen keine große Rolle spielen, ist es noch ein UTP-Kabel, dann ist meine beschriebene Vorgehensweise eine Überlegung wert. Telefonlitze ist übrigens immer UTP.

    Es ist ein Cat 6A S/FTP Kabel - zumindest zwischen den zwei Dosen.

  • DSL über gesplittete Cat. 6A Kabel

    • belegdol
    • 25. August 2024 um 14:43

    Mehr als 15 Meter sind es nicht, es müsste also funktionieren wenn es dazu kommt.

  • DSL über gesplittete Cat. 6A Kabel

    • belegdol
    • 25. August 2024 um 14:33

    Solange die mittlere Adernpaar benutzt wird, würde sich dieser Adapter sogar noch besser anbieten: https://amzn.to/3XignvK [Anzeige]. Habe mir ein Paar davon bestellt für den Fall, falls es mit Glasfaser komplett in die Hose geht.

    So muss mir in der Theorie Telekom nur eine Dose im Keller legen und weiter kann es über die bestehende Cat Leitung gehen.

  • DSL über gesplittete Cat. 6A Kabel

    • belegdol
    • 25. August 2024 um 10:07

    Hallo zusammen,

    ich verliere langsam die Hoffnung, dass die Deutsche GigaNetz GbmH unsere Glasfaserleitung jemals fertig bekommt. Nach dem Prinzip "Hope for the best and plan for the worst" habe ich mir überlegt, die DSL Option in unserem Haus zu ertüchtigen.

    Der Vorbesitzer hat das Telefonkabel abgeschnitten. Im Wohnzimmer habe ich zwar kein Platz für eine weitere Dose. Es gibt aber eine Cat. 6A dose, die bis ins Keller geht, an welcher ein RPi 1B hängt. Dieser unterstützt nur 100 Mbit/s, was eigentlich nur 2 Adernpaare braucht. Wäre es denkbar, die Ethernetleitung zu splitten (z.B. mit https://amzn.to/4dRygYl [Anzeige]) und dann zwei Adernpaare für Fast Ethernet und zwei für DSL zu Nutzen? Oder wird das wegen zu vielen Steckern nichts? Ich habe mit DSL null Erfahrung, bisher war ich immer mit DOCSIS unterwegs.

  • Vorvertrag mit Deutsche Giganetz 1. Teil

    • belegdol
    • 22. August 2024 um 21:32

    OK, das habe ich nicht erwartet. Auf Fristsetzung nach §323 BGB kam Wort für Wort die gleiche inhaltslose Antwort, wie auf die vorherige E-Mail. Gmail hat diese sogar lila markiert 🤦‍♂️. Na gut, Mal sehen wie die auf Rücktritt reagieren.

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • belegdol
    • 22. August 2024 um 21:29

    Router testen die nicht verfügbar sind 👍

  • Vorvertrag mit Deutsche Giganetz 1. Teil

    • belegdol
    • 21. August 2024 um 21:40

    Ich habe mich bisschen rumgeschaut. Offenbar stecken alle Ausbauprojekte im Landkreis Limburg-Weilburg in der Bauphase, in Limburg selbst sogar in der Planung. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn die Anfragen an Kundendienst nicht mit inhaltslosen Textbausteinen, vagen Infos über dem Nichtbetriebsbereitsein des POPs und endlosen bitten um Verständnis beantwortet würden.

    Noch in 2023 habe ich waipu.tv Vertrag unterschrieben. Es gab 50% Rabatt, ich dachte mir, in 6 Monate schaffen DGN die Aktivierung. Wie naiv von mir.

    Dazu kommt noch die offene Glasfaser Dose im Wohnzimmer, die mir jeden Tag an der Misere erinnert. Blende kann ich nicht montieren, da der schwarze Blindstopfen zu breit ist.

    Was denkt ihr, bring die Fristsetzung nach §323 BGB etwas?

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • belegdol
    • 20. August 2024 um 13:18

    Das macht irgendwie alles kein Sinn:

    • die Geräte, die nur ein 2,5 Gbit/s Port haben: wie oft wollen mehrere Nutzer gleichzeitig 1 Gbit/s über WAN oder aus einem lokalen NAS ziehen? 2.5 Gbit/s Verbindung zwischen einem Desktop PC und einem NAS scheint mir deutlich plausibler.
    • wenn DGN nur den 2,5 Gbit/s Port braucht, wieso dann 5590 und nicht 4060? Es ist sogar billiger.
    • als Standard und Premium werden DSL boxen wie 7530, 7590 (ohne ax) oder TPLink Archer angeboten. Steht DGN auf überflüssige Modems in ihren Routers oder was? Es gibt sicher reine Router Geräte, die dann noch preiswerter wären.
  • Vorvertrag mit Deutsche Giganetz 1. Teil

    • belegdol
    • 18. August 2024 um 21:07

    Der 33. Monat seit Bestellung ist vorbei. Kundendienst antwortet immer noch mit Textbausteinen und vagen Infos über nicht betriebsbereiten Verteilerkasten. §323 BGB gewinnt jeden Tag an Attraktivität. Aus technologischer Sicht wäre Wechsel zu Maingau Energie DSL ein Rückschritt ins Mittelalter, der Preis wäre aber deutlich niedriger.

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