Im Umkehrschluss dazu sollte jeder, der Dienste aus dem Internet zugänglich machen möchte, Geräte (NAS,...) verwenden, die auch für diesen Zweck herstellerseitig vorgesehen wurden.
Allerdings ist das kein IPv6-Problem, sondern mangelndes Bewusstsein für IPv6 auf der Seite der Hardwarehersteller.
Dem kann ich voll und ganz zustimmen.
Beispiel:
Ich besitze ein NAS des Herstellers QNAP (TS-231P). Das letzte Firmware-Update auf "QTS 5.2.5.3145" enthielt bezüglich IPv6 die folgende wirklich grandiose Verschlimmbesserung:
Das Gerät generiert bei IPv6-Konfiguration per SLAAC pro Präfix (ULA, GUA) keine festen/permanenten IIDs mehr, sondern nur noch temporäre gemäß IPv6 privacy extensions. Da ich das Gerät per Zeitsteuerung nachts herunterfahren lasse, weist es nach morgentlichem Aufwachen nun stets auch geänderte IIDs auf. Für ein vor allem als "Server" genutztes Gerät ist das wirklich sehr sinnig.
Unmittelbar nach dem Update der Firmware poppte in dem NAS-GUI auch ein Hinweisfenster auf, dass man (sinngemäß) IPv6 als unsicher betrachte und man es deaktivieren möge.
Für den IPv6-Zugriff aus dem LAN habe ich das NAS-Interface nun statisch mit einer ULA-Adresse versehen.