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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von ::1

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 6. Juni 2025 um 15:49
    Zitat von pufferueberlauf

    Besser waere tokenized interface identifier

    Was verstehst du darunter?

    Ich kenne als aktuellstes Verfahren zur Generierung einer stable IID das in RFC7217 beschriebene. Das scheint auch im MAC-Book schon implementiert zu sein (genaues weiß man nicht). Dieses Verfahren hat aber eben leider das "Problem", dass in den Algorithmus zur Generierung der stable IID das LAN-Präfix einfließt, für das die stable IID generiert werden soll. Das ist in dem Fall, dass DG bzw. der ISP einen neuen PD-Block zuweist, leider kontraproduktiv, weil sich damit eben auch die stable IID mit ändert - mit entsprechendem manuellen Anpassungs-Aufwand für die FB-Freigabe und DynDNS. Das ist so gar nicht im Sinne des Erfinders. Deshalb mein Vorschlag, sofern möglich, als stable IID die modified EUI64 zu verwenden - die ist garantiert konstant, auch nach Zuweisung eines neuen PD-Blocks. Unter Windows kann man modified EUI64 mit dem Kommando netsh int ipv6 set glob rand=dis erzwingen - ob es ein Pendant unter MAC-OS gibt, weiß ich leider nicht.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 6. Juni 2025 um 15:04
    Zitat von pufferueberlauf

    Selbst dann ist es sub-optimal die MAC oeffentlich bekannt zu machen... weil man anhand der MAC den Hersteller des NIC erkennen kann.

    Tja, einen Tod muss man halt sterben, wenn man meint, an einem per SLAAC konfiguierten End-User-Device (MAC-Book) einen Service in die Welt exponieren zu müssen. Ich finde die Idee ja auch nicht sonderlich gut.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 6. Juni 2025 um 14:46
    Zitat von pufferueberlauf

    Besser waere tokenized interface identifier, weil die MAC Adresse ins Internet zu leaken sub-optimal ist (damit kann man die Endpunkt Identitaet einfach tracken, egal welches Praefix gerade genutzt wird)... Ja stabiler IPv6 Interface Identifier ist nuetzlich, aber noch nuetzlicher wenn man diesen vorsaetzlich aendern kann

    Veto: Diese Adresse würde ja nur für Inbound-Service-Zugriffe verwendet. Für outbound initiierten Traffic (der Internet konsumierende User am PC) würde ja die zusätzliche temporäre Adresse genutzt, sofern man die privacy extensions nicht deaktiviert hat. Deshalb sollte man die auch aktiv lassen, wenn einem die Privacy wichtig ist.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 6. Juni 2025 um 08:11

    Wenn ich es richtig verstehe, führt das Skript einfach eine statische IPv6-Adresszuweisung durch. Bei einem Präfix-Wechsel durch die DG fällst du damit auf die Nase. Das Skript sollte doch dazu dienen, die Privacy-Extensions abzuschalten. Ist aus meiner Sicht zwar nicht nötig, schadet aber auch nicht. Viel nützlicher wäre es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Interface-ID nach der Ur-Methode "modified EUI64" setzen zu lassen (mit dem ff:fe in der Mitte).

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 5. Juni 2025 um 13:16
    Zitat von ZimmerZoltan

    Alternativ könnte ich noch eine feste IPv6 und Interface ID manuelle vergeben. Dann wäre ich erreichbar bis zum Adresswechsel durch den Provider. Am besten wäre es wenn die Fritzbox für die Portfreigabe automatisch die Interface ID vom Mac bekäme...

    Also wenn die permanente Interface-ID tatsächlich stets konstant wäre (ist sie ggf. leider nicht, siehe nächster Absatz), dann musst du nur sicherstellen, dass diese Interface-ID in der FB (Heimnetz | Netzwerk) für das Gerät (Details für Gerät | Register Heimnetz) auch als "IPv6-Interface-ID" vermerkt ist. Wenn du bei der Freigabe dann dein Gerät auswählst, wird genau diese "IPv6-Interface-ID" für die Freigabe verwendet.

    Der Punkt ist nur: Sofern im MAC-Book bereits RFC7217 implementiert ist, hängt die permanente "IPv6-Interface-ID" leider auch vom LAN-Präfix ab, für den sie generiert/verwendet wird. Bei einem Präfix-Wechsel durch den Provider (ist bei DG allerdings sehr selten - bei mir in 4 Jahren erst einmal nach einem DG-Wartungstermin vorgekommen) wird sich also leider auch die permanente "IPv6-Interface-ID" ändern, weil in deren Generierungs-Algorithmus das LAN-Präfix mit einfließt. Falls die Fritzbox diese Änderung der permanenten "IPv6-Interface-ID" nicht dynamisch aktualisiert (und dies auch für die bestehende Freigabe berücksichtigt), wirst du sie dort manuell anpassen müssen.

    Auch für eine DynDNS-Lösung (sofern der DynDNS-Client nicht direkt auf deinem MAC-Book läuft) hat das Implikationen, denn üblicherweise aktualisiert diese nur den sich ändernden LAN-Präfix, während du auf der Website des DynDNS-Anbieters die Liste der permanenten "IPv6-Interface-ID", denen das LAN-Präfix voranzustellen ist, manuell einpflegen musst.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 5. Juni 2025 um 12:51
    Zitat von HubeBube

    Ich sehe bei aktivierten PE auch keine wesentliche Verbesserung beim Datenschutz, das ist jedoch nur meine persönliche Meinung.

    Sehe ich auch so. Und das System kann bei deaktiverten PE dann nicht umhin, bei einer SLAAC-Konfiguration eine permanente IPv6-Adresse zu generieren. Dies sollte nach den aktuellen Empfehlungen gemäß RFC8064 bzw. RFC7217 erfolgen.

    Aber nochmal:

    Solange auf einem System eine stabile/permanente IPv6-Adresse für die Inbound-Adressierung von Services zur Verfügung steht, stört es nicht, wenn auf dem System zusätzlich noch eine temporäre IPv6-Adresse wegen aktivierten "Privacy Extensions" vorhanden ist - letztere müssen dann auch nicht deaktiviert werden, um einen Zugriff auf Services über die stabile/permanente IPv6-Adresse zu ermöglichen.

    Kritisch wird es erst, wenn das System bei einer SLAAC-Konfiguration nur noch temporäre, jedoch keine stabile/permanente Adresse mehr generiert. Dies soll laut RFC8981-Chapter 5 möglich (aber wohl konfigurierbar) sein - Zitat:

    Allows hosts to employ only temporary addresses. [RFC4941] assumed that temporary addresses were configured in addition to stable addresses. This document does not imply or require the configuration of stable addresses; thus, implementations can now configure both stable and temporary addresses or temporary addresses only.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 5. Juni 2025 um 11:27
    Zitat

    Er muss seinem Mac beibringen, wie er Privacy Extensions im OS aktiviert. Andernfalls taucht das Zugriffsproblem erneut auf.

    ? Meintest du "deaktiviert" ? Aber wieso sollte er sich um Aktivierung/Deaktivierung bemühen? Aktuell sind sie wohl aktiviert. Er muss lediglich herausfinden, welche seiner Interface-Adressen die permanente ist: Er hat pro globalem Präfix eine permanente und bei aktiven privacy extensions zusätzlich eine temporäre Adresse - die temporäre ersetzt m.W. nicht die permanente (obwohl ich irgendwo im Hinterkopf habe, dass sich das künftig ändern soll - muss noch mal in den neuesten RFC dazu recherchieren - falls ja, und in MACOS schon so implementiert, hast du recht).

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 5. Juni 2025 um 09:43
    Zitat von HubeBube

    Erreicht man bei MacOS das Deaktivieren der IPv6 Privacy Extension durch Änderungen der WiFi Einstellungen?

    "IPv6-Privacy Extensions" und "Apple Private WLAN-Adressen" haben nicht miteinander zu tun. Letzteres ist ein proprietäres Apple-Feature (Infos siehe hier). Ich kannte das bisher auch nicht - ich hatte mich nur gewundert, dass das iPad meiner Frau in der Fritzbox alle paar Wochen verschwindet und als neues unbekanntes Gerät mit anderer MAC-Adresse wieder erscheint - bin dem seinerzeit nachgegangen und auf dieses Feature als Folge rollierender MAC-Adressen gestoßen.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 4. Juni 2025 um 22:12

    Wenn du "private WLAN-Adressen" abgeschaltet hast, dann sollte dein MAC-Book nur eine einzige, dauerhafte MAC-Adresse aufweisen.

    Aus der generiert das System pro zugewiesenem IPv6-Präfix (fe80::/64, 2a00:6020:4798:b100::/64, evtl. fd00::/64) nach einem Algorithmus auch eine feste/dauerhafte IPv6-Interface-ID. Die für 2a00:6020:4798:b100::/64 zugewiesene feste IPv6-Interface-ID ist für die Freigabe zu verwenden. Sie muss auch nach jedem Neustart dieselbe sein.

    Daneben kann es bei aktivierten "IPv6 privacy extensions" für die globalen Präfixe (2a00:6020:4798:b100::/64 + evtl. fd00::/64) zusätzliche IPv6-Adressen geben, die temporäre Interface-IDs verwenden. Diese ändern sich von Zeit zu Zeit und dürfen nicht für Freigaben verwendet werden. Die Adresse, die du z.B. bei https://test-ipv6.com/ im Webbrowser am MAC-Book angezeigt bekommst, ist dessen temporäre Adresse.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 4. Juni 2025 um 20:57

    Btw.: Du hättest 2a00:xxxx:4798:b100:: besser so maskiert: 2a00:6020:47YY:YY00::

    Die YYYY sind individuell für deinen DG-Anschluss, xxxx=6020 ist hingegen allgemein bekannt für DG-Anschlüsse.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 4. Juni 2025 um 20:47
    Zitat von ZimmerZoltan

    Jetzt die Frage. Da das Rotieren der Adresse am Mac deaktiviert ist, sollte die Interface ID immer gleich bleiben. Wenn ich jetzt DynDNS verwende, sollte ich mir doch einen permanenten Link aufbauen können oder

    Ja, dann hast du mit der dritten von den Vieren offenbar die permanente erwischt. Deine Frage ist mit "Ja" zu beantworten, sofern deine DynDNS-Lösung auch wirklich diese Adresse deines MAC-Books (und nicht etwa die IPv6-Adresse vom WAN-Port des Routers) beim DnyDNS-Provider registriert.

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 4. Juni 2025 um 20:32
    Zitat von ZimmerZoltan

    Am Mac ist die Option Private WLAN-Adresse deaktiviert.

    Das ist gut. Es ist aber was anderes (Link), als die von mit erwähnten "privacy extensions" für IPv6. Die sind vermutlich immer noch aktiv, was du daran sehen kannst, dass du 2 IPv6-Adresse aus 2a00:xxxx:4798:b100::/64 hast. Das oben von mir Gesagte gilt also weiterhin (von den beiden ist die permanente Adresse zu bestimmen und für die Freigabe in der Fritzbox zu verwenden).

  • Deutsche Glasfaser IPv6 mit FritzBox 7590 und Erreichbarkeit des internen Servers über Port 30000

    • ::1
    • 4. Juni 2025 um 19:15

    Ich nehme an, dass auf deinem MAC-Book die sog. "privacy extension" für IPv6 aktiviert ist? In diesem Fall hat das MAC-Book dann neben einer permanenten IPv6-Adresse aus 2a00:xxxx:yyyy:b101::/64 auch eine temporäre IPv6-Adresse aus 2a00:xxxx:yyyy:b101::/64 - beide unterscheiden sich in den hinteren 64-Bits, der sog. "IPv6 Interface ID". Du musst herausfinden, welche von den beiden die permanente "IPv6 Interface ID" ist. Diese muss in der Fritzbox für dein MAC-Book ebenfalls als "IPv6 Interface ID" vermerkt sein (andernfalls dort manuell überschreiben), und bei der Auswahl des MAC-Books in der Freigabe muss ebenfalls diese permanente IPv6 Interface ID angezeigt werden.

    Sodann ist mir aufgefallen, dass du für das WAN das erste /64-Präfix 2a00:xxx:yyyy:b100::/64 aus deinem /56-PD-Block verwendest. Das entspricht nicht einer mustergültigen Einstellung für einen DG-Anschluss, denn an dem wird die WAN-Adresse normalerweise von der DG zugewiesen und stammt nicht aus dem /56-PD-Block. Vermutlich hast du in der Fritzbox die Option "Native IPv6-Anbindung verwenden" gewählt und dann zusätzlich die Option "Globale Adresse aus dem zugewiesenen Präfix ableiten" - so wie's der Herr Ingenieur aus dem Video gezeigt hat - nunja.

    Du solltest stattdessen nur die Option "Native IPv4-Anbindung verwenden" wählen.

  • Deutsche Glasfaser: Keine IPv6-Adresse

    • ::1
    • 26. Mai 2025 um 13:26
    Zitat von UschiM

    Leider sind auch die "Experten" bei der Dt. Glasfaser nicht wirklich gewillt oder fähig, das Problem zu analysieren.

    Ich würde auf die AGB verweisen, in denen die Bereitstellung von IPv6 integraler Bestandteil des Leistungsumfangs ist. Da DG dies derzeit nicht leistet (und du kannst es technisch nachweisen - nicht dein Problem, wenn sich die Gegenseite hier dumm stellt), hilft nur die Androhung einer Halbierung der "Monatsgebühren" - das ist in solchen Fällen die einzige Sprache, die dort verstanden wird.

  • FTTH 1und1 IPv4 Ipv6 CGNAT

    • ::1
    • 22. Mai 2025 um 12:38
    Zitat von bigdaddy76

    eigentlich wollte ich nur wissen, ob ich auch dual stackk habe.

    Ja, hast du - mit öffentlicher IPv4-Adresse aus 87.0.0.0/8. Vermutlich genauer aus 87.122.0.0/15. Siehe auch hier.

  • FTTH 1und1 IPv4 Ipv6 CGNAT

    • ::1
    • 21. Mai 2025 um 21:52
    Zitat von bigdaddy76

    weil in der fritzbox unter internet-online monitor verbindungs details sehe ich IPv4 und 6 in grün.

    Zitat von DLMttH

    Dann ist es Dual Stack. Es würde ansonsten ein DS-Lite-Tunnel im Online-Monitor auftauchen.

    Beides richtig. Wenn die WAN-IP-Adresse allerdings im Bereich 100.64.0.0 - 100.127.255.255 liegt, dann ist dies keine öffentliche IPv4-Adresse. Sie muss beim Provider per CGNAT nochmals auf eine öffentliche IPv4-Adresse übersetzt werden.

    "Dual Stack" allein ist also nicht hinreichend - wichtig ist: Dual Stack mit öffentlicher IPv4-Adresse am WAN-Port des Routers.

  • Deutsche Glasfaser: Keine IPv6-Adresse

    • ::1
    • 15. Mai 2025 um 18:55

    Vielleicht noch folgender Hinweis:

    Falls du aus der ursprünglichen Mitschnitt-Datei nur die durch den Filter icmpv6 || dhcp || dhcpv6 generierte Ansicht in einer separaten Datei speichern möchtest:

    1. Wähle in der Filteransicht das Menü "Datei | Ausgewählte Pakete exportieren...".
    2. In dem folgenden Dialogfenster belasse die Voreinstellungen ("Alle Pakete" + "Angezeigt" + "unkomprimiert") und speichere am besten auch in eine Datei mit dem voreingestellten Suffix ".pcap".

    Das ergibt eine schön kleine Datei, die du neben dem Screenshot ggf. auch an das Ticket bei DG anhängen kannst.

  • Deutsche Glasfaser: Keine IPv6-Adresse

    • ::1
    • 15. Mai 2025 um 18:09
    Zitat von UschiM

    Verstehe ich das korrekt ( Interpretation zum neuen Mitschnitt unten): In Zeile 284 sendet der ISP, ab Zeile 305 sendet meine Fritzbox?

    Nein: Es sendet (bzgl. IPv6) immer nur deine Fritzbox! Paket 284 ist die sog. DAA (Duplicate Address Detection): Hier hat das WAN-Interface noch keine (linklokale) IPv6-Adresse, was durch die Quelladresse "::" (= alles Nullen) zum Ausdruck kommt. Gesendet wird ein Multicast an die eigene SNMA (Solicited Node Multicast Address = ff02::1:fff4:b68b). Diese leitet sich aus der Kandidaten-Adresse fe80::3681:c4ff:fef4:b68b ab, die sich das WAN-Interface selbst zuordnen möchte. Es wird damit getestet, ob die Kandidaten-Adresse in dem Netz, in das der Multicast gesendet wird, schon durch ein anderes Gerät genutzt wird, was einen Adresskonflikt darstellen würde (in diesem Fall würde jenes Gerät den Multicast beantworten). Ab dem nächsten Paket 305 weiß die Fritzbox, dass kein Adresskonflikt vorliegt und verwendet sie als ihre eigene Adresse.

    Das ist aber nur eine linklokale Adresse - mit der kann die Box nicht ins Internet kommunizieren. Dazu müsste die DG der Box eine globale IPv6-Adresse für den WAN-Port und ein globales (/56)-Präfix für das LAN hinter der Box zuweisen, was sie per DHCPv6 tun müsste.

    Die Box bemüht sich nun um zweierlei:

    • Sie sendet fortlaufend (an ff02::2) "Router Solicitations", die Gegenstelle sollte mit sog. "Router Advertisements" antworten - sie sollte dies alle paar Minuten auch unaufgefordert (unsolicited) tun. Router-Advertisements sind wichtig, durch sie lernt die Fritzbox u.a. ihre IPv6-Standardgateway-Adresse, ohne die kann kein IPv6-Paket ins Internet geroutet werden.
    • Sie sendet fortlaufend (an ff02::1:2) sog. DHCPv6-Solitcits, um globale IPv6-Adressen anzufordern. Die DG-Gegenstelle beantwortet diese aber nicht (das führt dann in der FB zu dem von dir eingangs erwähnten DHCPv6-SOL-Fehler).

    Ich würde sagen: Die DG-Gegenstelle ist bzgl. IPv6 mausetot!

    Zitat von UschiM

    Sollte ich den gefilterten Mitschnitt an die Deutsche Glasfaser schicken?

    Es würde reichen, wenn du den Screenshot schickst - der ist absolut aussagekräftig.

    Aber sei gewarnt: Im 1st-Level-Support versteht das keiner - für die ist alles ein Glasfaser-Problem mit den immer gleichen unnützen Maßnahmen, mit denen man den Kunden sinnlos beschäftigt.

    Es gilt das, was oben schon gesagt wurde: Solange Tickets aufmachen, bis irgendwann dort mal jemand Erbarmen zeigt.

  • Deutsche Glasfaser: Keine IPv6-Adresse

    • ::1
    • 15. Mai 2025 um 14:26

    ... na, da hat sich was überschnitten :lol:

    Mach doch bitte nochmal einen Mitschnitt, wie von mir beschrieben.

    Poste dann mal die Ansicht des Ergebnisses unter dem Ansichts-Filter icmpv6 || dhcpv6.

  • Deutsche Glasfaser: Keine IPv6-Adresse

    • ::1
    • 15. Mai 2025 um 14:25
    Zitat

    Wireshark am WAN-Port einrichten überfordert mich derzeit noch.

    Das ist vermutlich ein Missverständnis: Wireshark würdest du an einem Windows-PC installieren, um die Mitschnitt-Datei auszuwerten, die die Fritzbox völlig unabhängig von Wireshark erstellt (das ist eine Datei mit der Endung ".eth") - das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Die Vorgehensweise wäre wie folgt:

    An einem beliebigen Windows-PC in deinem LAN:

    • Installiere dort Wireshark (Download - "Windows x64 Installer"), um damit später den Paketmitschnitt auszuwerten.
    • Öffne im Webbrowser deiner Wahl einen TAB (TAB1) und melde dich dort an der Fritzbox an.
    • Öffne im Webbrowser einen zweiten TAB (TAB2) und melde dich dort ein zweites Mal an der Fritzbox an.
    • Navigiere auf TAB2 zu "Hilfe und Info (dort ganz nach unten scrollen) | FRITZ!Box Support | Paketmitschnitte". Wähle dort neben "1. Internetverbindung" den Knopf "Start" - damit löst du den Paketmitschnitt aus: Es poppt ein Fenster auf, in dem die Fritzbox dich fragt, wo auf deinem Windows-PC die Mitschnitt-Datei (fritzbox-vcc0_[Datum]_[Nummer].eth) gespeichert werden soll - wähle einen Ordner deiner Wahl und bestätige mit "Speichern".
    • Wechsele zu TAB1: Navigiere dort zu "Internet | Online-Monitor | Verbindungsdetails" und klicke dort am Ende der Seite auf "Neu verbinden"
    • Warte eine hinreichend Zeit, z.B. 15 Minuten - in dieser Zeit sollte die Box eine neue IPv4-Verbindung aufgebaut haben, während die IPv6-Verbindung scheitern wird.
    • Wechsel wieder auf TAB2: Falls die Fritzbox dich dort wieder abgemeldet haben sollte, melde dich dort wieder an und navigiere erneut zu "Hilfe und Info (dort ganz nach unten scrollen) | FRITZ!Box Support | Paketmitschnitte": Drücke dort neben "1. Internetverbindung" auf den Knopf "Stopp", um den Paketmitschnitt zu beenden.
    • Auf deinem Windows-PC liegt in dem von dir gewählten Ordner nun die Mitschitt-Datei fritzbox-vcc0_[Datum]_[Nummer].eth, die du nun mit Wireshark zwecks Analyse öffnen kannst.

    Um dort "den Wald vor lauter Bäumen" zu finden, solltet du in der oberen Zeile "Anzeigefilter anwenden" die folgenden Ansichtsfilter eingeben: icmpv6 || dhcpv6 || icmp || arp || dhcp. Das sollte reichen, um zum einen den IPv4-Reconnect und zum anderen die Versuche des IPv6-Verbindungsaufbaus anzuzeigen. Für IPv6 alleine wäre der Filter icmpv6 || dhcpv6 ausreichend (entsprechend für IPv4 der Filter icmp || arp || dhcp). Wahrscheinlich wirst du da nur die ausgehenden DHCPv6-Solicits sehen, die von der Gegenstelle nicht beantwortet werden. Und zusätzlich evtl. sog. ICMPv6-Router Advertisements (RA), die von der Gegenstelle gesendet werden (das wäre zumindest ein IPv6-Lebenszeichen von der Gegenstelle).

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