Beiträge von DrBo

    Moin!

    Und hier die zugesagte Rückmeldung...

    Lange Zeit tat sich hier nichts, bis Mitte letzten Jahres dann plötzlich der Bautrupp durch die Straßen rollte und mir auch flugs die Faser anstandslos durch das vorhandene Leerrohr in den HTR gelegt hat. Ein paar Tage später wurde noch die Hardware installiert und dann tat sich bis Mitte letzter Woche wieder nichts. Ich hatte zwar zwischendurch mal gefragt, wann der Anschluss ungefähr genutzt werden könnte, aber es blieb vage (mal Frühjahr 2024, mal Q3 2024 etc.).

    In der letzten Woche erhielt ich ein dann völlig unerwartet ein kurzes Schreiben der DG: Nehmen Sie bitte den Anschluss in Betrieb, damit die Fernaktivierung erfolgen kann. Gesagt, getan (eigene FB 5590 angeschlossen) und nach ein paar Minuten lief es dann auch direkt:

    Sehr stabile Leitung mit sehr hohen Geschwindigkeiten (1Gbit/s down schaffe ich nicht ganz, Upload ist liegt leicht über 500Mbit/s und war anfänglich bei >800Mbit/s). Die Glasfaser Info der FB gibt "Empfangen: 2,50 Gbit/s - Senden: 1,25 Gbit/s" aus. Aber das ist wohl der Standardwert des technisch maximal möglichen? Ist auch völlig egal, denn ich komme von 30/10 DSL.

    Wie auch immer: Schönen Sonntag!

    Moin!

    In Stadt (und Kreis) Celle muddeln sowohl die DG als auch der örtliche Versorger (SVO).

    Die SVO legt bei der Verwandtschaft die Glasfaser. Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass das Produkt mit einer Fritzbox 7590 vertrieben wird (hinter einem Glasfaser-Modem, klar). Ich rätsel zwar, warum zu einer Glasfaser eine DSL-Fritzbox verkauft wird, aber gut. EInfach mal nachgefragt!

    Also auf Nachfrage, was mit einer 5530 bzw. 5590 wäre, schrieb man mir folgendes:

    Zitat

    Alle von Ihnen genannten Varianten zur Fritzbox sind bei uns möglich.

    Wir bieten eine voreingerichtete Fritzbox 7590 zum Einmalpreis von 179,95€, oder selbstverständlich können Sie auch eine eigene Fritzbox nutzen.

    Wenn Sie eine Fritzbox mit direktem Glasfaseranschluss (5530/5590) nutzen möchten stellen wir Ihnen auf Anfrage einen passiven Netzanschluss anstatt des regulären aktiven Anschlusses zur Verfügung.

    Warum muss man hier den Anschluss "umstellen"? Beide Fritzen können doch sowohl mit aktiven als auch mit passiven Anschlüssen umgehen? Mit der 7590 habe ich echt ein Störgefühl. Was soll so ein Murks?

    Das Ziel ist jedoch FTTH, deshalb würde ich mich vorrangig damit beschäftigen, wie DG das Glasfaserkabel in das Haus bekommt.

    Ja, genau. Und mir geht es auch nicht darum, zu streiten. Der Sachverhalt zeigt mal wieder deutlich, warum wird hier seit Jahrzenten am Kupfer nuckeln. Der Versorger könnte einfach sagen: Das Teil liegt, nutzen wir nicht, viel Spaß. Aber nö.

    Sie es drum. Ich warte mal auf die Rückmeldung der DG zum Lageplan und halte Euch zum Fortschritt informiert. Den Spaten halte ich griffbereit... ;)

    Dank Euch allen für die zahlreichen Antworten!

    Das LWL-Schutzrohr gehört dir nicht und die DG wird das nicht verwenden. Das Rohr der Mehrspartenhauseinführung, in dem das LWL-Schutzrohr liegt, gehöhrt wahrscheinlich dir, und wenn das so ist, dann kann die DG ihr eigenes LWL-Schutzrohr zu dem anderen in dieses Spartenrohr legen.

    Bitte kläre die Eigentumsverhältnisse der Mehrspartenhauseinführung, sonst bekommst du den Anschluss durch ein frisch gebohrtes Loch in deinem Haus oder gar nicht. Wenn du der DG die Erlaubnis erteilst, ein Rohr zu nutzen, obwohl du dazu nicht das Recht hast, handelst du dir Ärger und möglicherweise hohe Kosten ein.

    Die Mehrspartenhauseinführung ist unser Eigentum. Es hat doch niemand die Eigentumsverhältnisse des LWL-Schutzrohrs in Abrede gestellt.

    Ich habe der DG nichts erteilt, sondern nur auf die Lage verwiesen, weil danach gefragt wurde. Das Rohr scheint den Anforderungen zu entsprechen, denn die Hausbegehung war ja schon.

    Also ich verstehe es, richtig? Es ist dein Eigenheim auf deinem Grund und Boden.
    Da frage ich mich was ein LWL-Schutzrohr von einem Anbieter gelegt, den ich nicht beauftragt habe und der kein LWL anbieten auf meinem Grundstück zu suchen hat?
    Und dass du es jetzt abkaufen soll?
    Willst du uns sagen, welcher Versorger dies ist?

    Sollte dies während des Legens der Telefonleitung oder Stromleitung passiert sein, hätte sie maximal 30 Min Mehraufwand plus Materialkosten. Ich kenne nicht genau den Preis von LWL-Leerrohr, aber 1000 € finde ist schon als Wucher (§ 138 BGB) oder waren es 500 m auf deinem Grund? ;)

    Du verstehst alles richtig. Es sind keine 500m sondern max. 20m.

    Genau das ist der Springende Punkt warum das so teuer ist. Denn, was ist denn wenn der Netzbetreiber der das Rohr damals mitverlegt hat, die Immobilie Zukünftig doch an sein eigenes Netz anschließen möchte? Richtig, da ja das Rohr verkauft wurde, hat er wieder die kompletten Tiefbaukosten an der Backe. Und genau diese Kosten sind in den 1000€ enthalten. Die Materialkosten der Speedpipe selber sind Pfenningskram.

    Das ist arg konstruiert. Der lokale Versorger hat eine Ausschreibung verloren und wird hier nicht Glasfaser verteilen lt. eigener Aussage. Und das LWL-Schutzrohr wurde dazugeworfen mit dem Hinweis, dass wenn einmal Glasfaser von $IrgendeinAnbieter kommt, dieses Rohr genutzt werden kann. Und der Wasser- und Stromanschluss wurde nicht verschenkt. Es sind also effektiv tatsächlich nur das Material des Schuitzrohrs als Kosten angefallen.

    Tipp an alle Mitlesenden Häuslebauer:

    Legt vorausschauend mindestens ein leeres KG-Rohr von der Hauswand bis zur Grundstücksgrenze/Gehweg und lasst die vom Architekten auch einzeichnen damit man die wiederfindet. Dann ist man relativ Safe was zukünftige Netzanbindungen-/Sanierungen angeht.

    Völlig richtiger Hinweis. Nur: Wenn der Versorger schon direkt von Anbeginn sagt, das wird alles schon direkt mit berücksichtigt, denkt man natürlich: Cool, da denkt mal jemand mit. Von daher kümmert man sich darum einfach nicht mehr.

    "Spielregeln" zu diesem Schutzrohr oder irgendwas vertragliches gibt es *nicht*.

    D.h. die Leitung der Telekom kommt nicht aus der Mehrspartenhauseinführung?

    Hast Du dem Versorger explizit und schriftlich eine Genehmigung für die Verlegung des LWL-Schutzrohres auf deinem Grund und Boden erteilt?

    Doch, die Telekomleitung kommt aus der Mehrsparte. Das Schutzrohr wurde einfach so mitverlegt. So nach dem Motto: Guck mal, machen wir proaktiv und alles ist hübsch.

    Also eine Mehrsparteneinführung hat üblicherweise 4 Rohre. Je eins für Wasser, Gas und Strom ins Haus. Und dann gibt es noch das Rohr für weiteres. Hier ist üblicherweise die Telekommunikation/Kabelfernsehen etc. drin. Es können hier eine Vielzahl von Leitungen eingeführt werden. Wenn ihr kein Gas habt, kann man diese auch noch nutzen, ich habe bei mir darin 3x Strom für Outdoor gepackt.

    Die Mehrsparteneinführung ist fester Bestandteil des Hauses. Wem gehört denn das Haus?

    Ja, 4 Rohre ist korrekt. Wir haben kein Gas. Allerdings gehen durch ein Rohr die Außenkabel zurück, also ähnlich wie bei Dir. Das Haus gehört uns.

    Letztlich ist die große Frage auch - nutzt der DG diese Speedpipe (so nennen sich diese LWL-Röhrchen) überhaupt etwas... Selbst wenn die Nutzung kostenlos wäre oder der Versorger der DG 1000 Euro zahlen würde, weil er sich so über die nachhaltige Nutzung freut... Es gibt einige Glasfaseranbieter die nutzen wie die Telekom dicke Speedpipe (10mm?), solche kommen bei der DG nur bei Transitstrecken vor oder um die DPs mit einem vorkonfektionierten 96-Faser Kabel zu versorgen... Für die Hausanschlüsse werden deutlich dünnere Pipes genutzt... Das liegt daran das die DG auch nur dünne Glasfaserzuleitungen nimmt, mit minimalem Mantel, während die Telekom fast schon starre Kabel verwendet mit dickem Mantel... Ich könnte mir vorstellen, dass das das selbst mit passender Kupplung an der Straße zu erheblichen Problemen führen könnte, wenn die Faser nicht zielgerichtet eingeblasen wird und zu viel Spiel um sich zu bewegen, rollen hat etc....

    Tja gute Frage. Bei der Hausbegehung hat der Techniker jedenfalls nicht gezuckt. Ich habe der DG jetzt ersteinmal die Lage des LWL-Schutzrohrs aufgegeben.

    Moin zusammen!

    Kurze Vorgeschichte: Wir hatten 2019 ein EFH neu errichtet. Im Zuge der Herstellung der Hausanschlüsse hatte der lokale Versorger gleich direkt ein LWL-Schutzrohr für eine zukünftige Glasfaser bis in den HTR durch die Mehrspartenhauseinführung mitverlegt. Soweit, so gut.

    Nun ist es so, dass der lokale Versorger bei uns keine Glasfaser anbieten wird, da die Ausschreibung dafür die DG gewonnen hat. In unserem Ortsteil fanden sich dann auch ausreichend Haushalte und ein Vertrag wurde auch direkt abgeschlossen. Die Hausbegehung fand vor ein paar Tagen statt, die Bauarbeiten starten im November.

    Bei der Hausbegehung fragte mich dann der Servicemitarbeiter des von der DG beauftragen Generalunternehmens (Volker Wessels Telecom), wo dieses Leerrohr denn an der Straße wieder herauskommt, damit es dann gezielt freigebuddelt werden kann. Das konnte ich nur ungefähr sagen und hatte dann direkt beim Versorger nach einem Plan gefragt.

    Diesen bekam ich dann auch einen Tag später, was mich ersteinmal positiv überraschte. Auf meine Rückfrage, welchen Plan denn konkret das Leerrohr zeigen würde (es waren mehrere), stellte sich heraus, dass die DG das LWL-Schutzrohr dem lokalen Versorger quasi abkaufen müsse, um es nutzen zu dürfen.

    Da sah ich natürlich sofort den ersten Stolperstein und fragte konkret nach, von welcher Höhe denn da auszugehen sei und warum nochmals Kosten anfallen. Denn die eigentlichen Hausanschlüssel haben wir natürlich teuer bezahlt. Und wir sprechen von über den dicken Daumen geschätzen 10 Meter Leerrohr. Und dann bin ich kurz vom Stuhl gerrutscht:

    Es sind ca. 1.000,00 EUR (in Worten: eintausend) von der DG für die Übernahme zu entrichten. Außerdem noch der obligatorische Hinweis, alle Zuleitungen bis zum Zähler sind weiterhin EIgentum des Versorgers (nie in Abrede gestellt). Eine Übernahme durch privat ist natürlich nicht möglich (bei dem Preis käme es für mich auch sowieso überhaupt nicht in Betracht).

    Natürlich ist jetzt anzunehmen, dass die DG dieses Leerrohr verständlicherweise nicht nutzen wird und alles aufmachen will bzw. aufgemacht haben möchte. Das wäre dann die halbe Auffahrt und Zuwegung am Haus.

    Ich habe ein erhebliches Störgefühl, wie der Versorger hier agiert und möchte den Sachverhalt fast schon prophylaktisch an die Bundesnetzagentur melden. Gibt es bei Euch ähnliche Erfahrungswerte dazu? Wie ist Eure Einschätzung?

    Ich bin gespannt.

    Viele Grüße,

    Bo