Beiträge von fnord

    Schade, dass die EWE hier so intransparent handelt und versucht, den Kunden in eine neue Vertragslaufzeit zu drücken.

    Der Hintergrund, rechtskonforme Anschlüsse auf einfache Weise herzustellen, ist ja zunächst einmal lobenswert.

    Ist hier schon jemand der Aufforderung der EWE gefolgt?

    Also: ich habe den XON1200 inmernoch im Schrank - wer sollte mich davon abhalten, ihn bei einem AON-Abschluss wieder anzuschließen?


    Ich habe übrigens noch kein solches Schreiben erhalten. Den XON1300.p hatte ich vor einem guten Jahr selbst beantragt und problemlos zugeschickt bekommen.

    Ein tarifwechsel würde sich für mich nur erklären, wenn EWE dem Kunden direkt eine subventionierte Fiber FRITZ!Box mitverkauft.

    Du könntest auch einfach bei der Glasfaser-Hotline der EWE nach dem passiven Einschub für deinen jetzigen XON30W fragen, ihn dir zuschicken lassen und in den Schrank stellen.

    Die EWE hat dir dann alles für einen passiven Abschluss bereit gestellt. Vielleicht reicht das ja schon.

    Mir wurde mal erzählt, für eine neue und preisermäßigte FRITZ!Box wäre der Wechsel in einen neuen Tarif notwendig. Eine Verlängerung des bestehenden wäre nicht möglich. Aber wir wissen ja alle, welchen Running Gag die EWE als First-Level-Support ins Rennen schickt.

    Ja, die EWE scheint auf passiven Netzanschluss umrüsten zu wollen und versucht dabei, die Kunden in aktuelle Tarife zu bringen. Hoffentlich gibts dann zumindest auch den Rabatt auf die neue Fiber-FRITZ!Box, denn eine neue 24-monatige Vertragslaufzeit wird ja bestimmt ebenfalls starten.

    Interessant wäre, ob die EWE selbst noch einen Medienwandler anbietet und welches Modell dies dann wäre.

    Ich habe ebenfalls noch einen alten Vertrag mit vergleichsweise hohem Upload, aber habe selbst die Umstellung auf einen passiven Netzanschluss getriggert und eine selbstgekaufte Fiber-FRITZ!Box angeschlossen. Mal sehen, ob mich dann überhaupt so ein Brief erreichen.


    Die Umrüstung ist ja denkbar einfach und sogar durch ein Video von der EWE erklärt. Das würde alles auch viel einfacher gehen, ohne beim Kunden Angst vor einem nicht zukunftssicherem Anschluss zu erzeugen.

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    I… und kein PPPoE Murks :)

    Klar, PPPoE bräuchte man nicht mehr und behalten die eingesessenen ISPs halt gerne, weil sie es eh alle haben.

    Aber was entsteht die im Alltag für ein Nachteil neben einmaliger Konfiguration? Ist es im Wesentlichen die (nächtliche) Zwangstrennung?

    Mich stört da die Reise eines jeden Datenpaketes aus Norddeutschland ins Saarland mehr, so schön es da auch sein mag 😀

    Ich finde es verwunderlich, dass wir hier im Forum so wenig zu Teranet / GVG lesen. Zumindest bei uns in der Region sind sie recht aktiv, auch gerade im geförderten Glasfaserausbau. Die Projekte sind allerdings erst projektiert und, soweit mir bekannt, noch keines abgeschlossen.

    Nur als Anregung: was spricht dagegen die Rufnummer bei Vertragsende auf einen SIP Provider wie easybell oder Dus.Net zu portieren? Damit ist man unabhängig vom Anbieter des Internetaccess. und dementsprechend ist die nomadischen Nutzung möglich.

    Tolle Unabhängigkeit. Ich würde aber nicht einsehen, dadurch für die Telefonie quasi doppelt zu zahlen (eine Telefonie-Flat bringen viele Anbieter ja mit, zumindest im Festnetz).

    Irgendwie irritiert mich dein 1&1-Preis: Ich sehe bei 1&1 für den 250er einen Preis von 45 EUR/Monat dauerhaft.

    Zu bedenken: Bei EON hättest du etwas mehr Upstream (100 statt 50 Mbps). Aus meiner Sicht ist zudem vorteilhaft, dass du quasi beim Infrastrukturanbieter bist und technische Problem (hoffentlich) schneller ohne Zwischenschritt mit stiller Post gelöst werden können. Leider habe ich vor kurzem nicht so überzeugende Erfahrungen mit dem EON-Support gemacht, zumindest im First-Level-Bereich.

    Bei 1&1 hast du dir bekannten Support und vermutlich stets die etwas besseren Preise.

    Bei einem mir bekannten Anschluss lief die Vertragslaufzeit übrigens mit dem Datum der Telefonnummernportierung los.

    Technisch sind alle Freiheiten gegeben, es wird ein passiver Netzabschluss installiert - sowohl bei GFNW als auch bei den AON-Anschlüssen der EWE. Zugangsdaten werden unaufgefordert bereit gestellt. Mit rabattierten Glasfaser-FRITZ!Boxen trifft der Anbieter wohl den Wunsch vieler Kunden.

    Der Wunsch anderer nach einem direkt von der EWE angebotenen Ethernet-ONT ist verständlich, aber verschmerzbar, da für technisch versierte Nutzer leicht umsetzbar.


    An der durch Tim Höttges eingeführten Serviceoffensive der Telekom beißen sich immernoch viele Alternativanbieter die Zähne aus. Gerade die EWE hat in der Vergangenheit deutliche Schwächen gezeigt. Und den Service der Telekom empfinde ich persönlich lange nicht als perfekt. Internetzugänge sind im Privatkundenbereich ein Massengeschäft, in der die spezifischen Anfragen einzelner stören.