Beiträge von fnord

    fnord : Hat sich mittlerweile etwas getan?

    Wie man's nimmt ;)

    Die Empfangsstärke ist weiterhin außerhalb des AVM-Definitionsbereichs. Wie im Screenshort ersichtlich, schwanke sie ungefähr im Bereich zwischen -23 und -30 dBm. Bandbreite kommt vollständig an, ebenso ist die Verbindung stabil.

    Bei der EWE interessiert die optische Leistung allerdings niemanden. Ein weiterer Anruf an der Technik-Hotline endete mit einem (kostenpflichtigem) Rückruf aus der "Technikabteilung" - in beiden Fällen waren die Fachkenntnisse, IMHO, ausbaufähig.

    Und hier der Bericht bei Golem mit einer Stellungnahme der Telekom: https://www.golem.de/news/peering-v…192195.amp.html

    Finde ich nett aufbereitet. Insbesondere das Video, auch für technisch wenig versierte Durchschnittsnutzer verständlich. Wäre zu hoffen, dass hier eine entsprechende Resonanz generiert wird.

    Mir scheint das Thema allerdings deutlich weniger griffig als der frühere Versuch der Telekom, die Breitband-Flatrate abzuschaffen (Stichwort „Drosselkom“).

    Hier nun ein Foto vom Verteilerkasten der osnatel/Stadtwerke am Rande des Neubaugebiets. Im Neubaugebiet selbst gibt es keine Cuda-Infrastruktur, nur AON-Glasfaser über osnatel/EWE. Der Kasten daneben sieht mir nach einem KVZ aus, ein Firmenaufdruck fehlt. Ungefähr 100 m weiter steht ein Verteiler der Telekom, möglicherweise für den angrenzenden, noch nicht mit Glasfaser erschlossenen Hausbestand.

    Crash Override Danke für das Bild. Darauf ist ja links ein Schrank der Glasfaser-Nordwest zu sehen, wie du auch schreibst. Bei denen würde ich genau sowas (stromloses) erwarten, schließlich bauen sie GPON aus.

    Die Nachbarn wissen vielfach nichts von Ihren Empfangswerten: Die Umstellung auf einen passiven Netzabschluss ist noch im Gange, vielfach sitzt noch ein Medienkonverter vom Typ XON1200 in den Gebäuden.

    Ich reiche gerne ein Bild nach - danke schonmal für die Mühen.

    Wie bereits geschrieben: im Technikraum schwankt die Temperatur nur minimal - und ist mit ca. 25° C weit entfernt von der derzeitigen Außentemperatur. Das SFP-Modul liegt bei ca. 47/48° C.

    Wen man sich aber dein 2 Bild anschaut, sind die Schwankungen aber nicht nur minimal. Der AON Verteil Schrank an der Straßenecke, brauch aber kein Strom.

    Wie auch immer der korrekte Terminus lauten mag: Der Kasten hat Strom. Es ist eine separat schließbare Tür für den Zähler vorhanden (nach Art einer Zähleranschlusssäule).

    In einem Distribution Point/Street Cabinet sind keinerlei aktive Komponenten enthalten, lediglich Spleißkassetten. Da spielen Temperaturschwankungen keine Rolle.

    Hm, eine gut hörbare Lüftung und "blinkendes" Netzwerkequipment deutet aber nicht gerade auf passive Technik hin. Vielleicht ist mein Begriff "AON-Verteilschrank" unglücklich/falsch.

    ... dass sie die alten OLTs bei sich hinausschmeißen wollen. Sonst müssen sie ja Technik doppelt betreiben. Wird zu einem Platzproblem in den PoP.

    Verstehe ich überhaupt nicht - es ist und bleibt AON nach IEEE 802.3 1000Base-BX10 bei der EWE.

    Ich stimme Phino aber zu: in den gelieferten Infos steht nichts von einer Tarifänderung oder neuer Vertragslaufzeit. Oder stehen dazu im Schreiben noch weitere Infos, Goubilas ? Ein Scan des Schreibens wäre hilfreich...

    Mal ein kurzes Update:

    Es scheint eine Korrelation zwischen niedrigen Temperaturen (Bereich ab Gefrierpunkt) und der Empfangsleistung zu geben. Nächtlich ist eine Abschwächung der Leistung zu beobachten, die sich am Folgetag wieder relativ zügig erholt.

    Pasolini In dem Fall kommt es ja sicher nicht auf jeden Cent an, oder? Vielleicht direkt eine von htp angebotene Lösung? Ist heute nicht unbedingt mehr nur einfach TV einschalten mit einer Fernbedienung und fertig - durchaus problematisch für ältere Mitmenschen.

    Manche kennen es vielleicht noch von früher, als man noch zusätzliche DVB-S-Receiver beim Satellitenempfang zum Fernsehen benötigte...

    Eine weitere Meinung bedingt aus persönlichen Erfahrungen:

    Auf dem Land war Satellitenempfang lange Zeit alternativlos. Erst mit dem geförderten Glasfaserausbau 2020 bestand im konkreten Fall (kein Kabel-TV, schwaches DVB-T-Signal, DSL mit 2,5 Mbps im Risikoprofil) durch IP-TV überhaupt erst eine Alternative. Warum sollte die bestehende Satellitennutzung umgestellt werden, wenn sie weiterhin zum Nutzungsverhalten (Fernsehen über Geräte mit DVB-S-Receiver, private Kanäle in SD / ggf. mit Upscaling) passt?

    Andere Situation: Neubau, Bauträger, Glasfaseranschluss und Ethernetverkabelung im Haus. Nur ein "traditionelles" TV-Gerät mit DVB-S-Receiver vorhanden, weitere Nutzung über IP-fähige Devices. Warum hier zusätzlich eine DVB-S-Infrastruktur im Haus aufbauen, die dann auch noch alle Zimmer umfasst (für den Fall, was wäre wenn)?

    Die von Schnurz dargelegte Rechnung für die DVB-S-Infrastruktur finde ich problematisch: Schön, wenn die Gelegenheit bestand und die Infrastruktur selbst verlegt/installiert/ausgerichtet wurde (ist ja auch kein Hexenwerk). Dazu bestehen aber nicht eben nicht immer die Möglichkeiten sowie die zeitlichen Ressourcen. Eine Umrüsting vom in den 90ern gebräuchlichem analogen auf digitales Satellitenfernsehen war anscheinend nicht erforderlich, und Geräteschäden hat es wohl auch nicht gegeben. In meinem Fall würde ich auch nicht ohne eine DVB-S to IPTV-Wandlung auskommen, weil eben nicht nur DVB-S-fähige Geräte im Einsatz sind. Und die Inflation hat auch noch zugeschlagen.

    Nunja, und irgendwie scheinen die privaten ja doch noch wichtig zu sein - wenn die Bereitschaft zur Zahlung des HD+ Betrages hauptsächlich durch die technischen Einschränkungen begrenzt wird. Und wem HD-Qualität wichtig ist? Der zahlt dann für HD+ nicht nur einmal...

    Ich hol' mir schon mal Popkorn, nimmt ja hier fast religiöse Züge an ^^