Beiträge von murphaph

    -----> Für welche Anwendungen bräuchte ich ein PoE bzw. managed Switch?

    Ein managed Switch ermöglicht VLANs. Ich halte VLANs für fast unentbehrlich auch in einem Heimnetz ehrlich gesagt. Warum? Du kannst als Beispiel sehr schwer Gast-WLANs auf Access-Points einrichten, ohne VLANs. Vielleicht gibt es APs, die 2 Ethernet-Ports haben aber das wars dann. Ich habe 5 VLANs im Haus:

    -Privat

    -Kind (Kinder nutzen dann Google-SafeSearch + Kind-freundliches DNS)

    -Gast

    -IoT (wie z.B. meine Saugroboter mit dubiosem Firmware aus China)

    -Smart DNS Netz (für Geounblocking des FireSticks).

    Diese VLANs haben ihre eigene SSIDs in den APs, bzw ihre eigene Ports am Switch.

    Alle Netze sind voneinander getrennt (Firewall Regeln im Router beachten!). Sie habe alle Internet-Zugang aber nur Geräte im Heimnetz kann Verbindungen zu Geräten in den anderen Netzen aufbauen. Anderherum geht es nicht. Sowas kann man mit mehreren Routern, Switches und vor allem viel Kabel realisieren aber mit einem Managed Switch und einen VLAN-fähigen Router + APs ist es viel sauberer.

    Für die Nutzung des Glasfaseranschlusses muss also ein Kabel vom Hausanschlussraum in die Wohnung. Wir werden höchstwahrscheinlich ca. 30 Meter Kabel benötigen, das wir dann durch irgendwelche Leerrohre und Schächte in die Wohnung bekommen müssen, um das Kabel dann in die FB7490 zu stecken.

    Ich habe in meinem Neubau viele Kabel gezogen. Das wird absolut nichts mit einem vorkonfektioniertem Kabel. Es MUSS ein Verlegekabel ohne Stecker sein um überhaupt eine Chance zu haben das Kabel durch solche Leerrohre schieben/ziehen zu können. Selbst dann wird's möglicherweise schwierig sein. Bei 30m sollte man nicht sparen, also CAT7 Verlegekabel wäre meine Empfehlung.

    Danman wohnt auch in der Nähe, soweit ich weiß. Das scheint tatsächlich eine größere Fläche zu betreffen. Fast die ganze Länge der Karl-Marx-Str. schon krass, dass keiner was davon schreibt in der Facebook-Gruppe.

    Und ja, das Problem mit dem Breitbandtool haben wir auch im Süd aber das normale Nutzen des Internets wird bei uns nicht beeinträchtigt wie bei euch. Das sind wirklich 2 unterschiedliche Problemen aus meiner Sicht.

    Ja ich konnte es auch nicht erklären warum keiner von uns zum Box per WLAN + default Passwort Zugriff hatten. Die Kiste streikte einfach. Nur mit dem Kabel gings und danach auch per WLAN wieder. War schon seltsam.

    Du machst alles erstmal per Kabel, oder? Mein Nachbar rufte DNS:Net an um die blinkende LED dauerhaft leuchten zu lassen und dann fing die Dame an ihm zu "helfen" mit der Einrichtung des Fritzboxes. Die erste Schritt war "Fritzbox auf die Werkseinstellungen zurücksetzten" aber danach kam er nicht mehr auf den Fritzbox (trotz alles was am Telefon ging auszuprobieren) und sein laptop hat kein Ethernet-Port also die Dame meinte am Ende des Gesprächs mit ihm er sollte einen Nachbar mit einem PC mit Ethernet-Port finden und so wieder Zugang zum Fritzbox schaffen. ich war der Nachbar lol. Mit nem Kabel ging es auf Anhieb und dann gings auch mit den Settings wie oben beschreieben, also diese Heinweise habe ich zweimal verwendet mit Erfolg.

    Ich habe diese Hinweise gefolgt mit einem uralten 1&1 7362 und es hat geklappt. Eigentlich nutze ich einen Edgerouter und da hatte ich mehr Schwierigkeiten und habe nur deswegen den alten Fritzbox rausgeholt um zu prüfen ob die Leitung wirklich funktionierte. Merkwürdig, dass nichts läuft. Ich würde es nochmal probieren ohne VLAN in dem Fall.

    Hier die Hinweise von DNS:Net selbst:

    Kann jemand mir das Problem bitte erklären? DNS:Net hat eine gute Anbindung ans "Internet" in Berlin mit diesen 100gbps wie es aussieht. Wenn 100gbps Cloudflare in Berlin reichen, dann reichen sie bestimmt einem regionalen ISP auch, oder? Ich merke überhaupt keine Probleme mit dem Internet bei DNS:Net, auch abends nicht. Ist sogar spürbar besser als die Telekom beim Zattoo-Streamen (Zattoo CH). Dass die Anbindung in Frankfurt überlastet ist, bedeutet eigentlich nicht, dass man eine schlechte Erfahrung im Internet haben muss, wenn man über CIX-BE ins Internet gelingt, oder? Es macht sicherlich viel mehr Sinn für DNS:Net eine bessere Anbindung in Berlin zu schaffen als Frankfurt, wo sie 0 Kunden hat, oder sehe ich das falsch?

    Viel Glück wünsche ich euch! Ist schon sehr unseriös für mich, dass DNS:Net diese Rechnungen/Abbuchungen nicht einfach stoppen kann wenn eine Störung/nicht Aktivierung ihrerseits schon bestätigt ist. Es kommt doch bestimt regelmäßig vor, dass aus einem technischen Grund der Kunde nicht aktiviert werden kann. Trotzdem kriegen die nach Schema F diese blöde Rechnungen. Aber da ist das Kernproblem der Firma: Unterirdische Kommunikation, sowohl intern als auch extern.

    Sagen wir mal so, die Aussagen sind bis jetzt zumindest deckungsgleich, was den neuen Zeitraum der Fertigstellung angeht. Ende Juni frage ich dann also freundlich nach. Und ich gehe davon aus, dass die Nachbarn dies dann ebenso machen werden ...

    Ja ich würde auch nicht soooo lange warten. Wenn bis Ende Juni nichts passiert ist müsste man aktiv werden. Ich bin aber ein gebranntes Kind was Versorgungsfirmen und "in Vorkasse gehen" betrifft. GF-Firmen gehen auch pleite.....vor allem wenn sie ihre Investoren verlieren und DNS:Net hat ein großen Investor aus den Kanalinseln.

    Willkommen in Deutschland - Dem Land mit dem Fachkräftemangel.
    Bei dem gesamten Ausbau und Anschluss (Buddeln, Verlegen, Einblasen, Spleißen) war bei uns nicht eine Person tätig, die ihren festen Wohnsitz in Deutschland hat.

    Jetzt sind sie vor 2 Monaten weiter gezogen. Hier sind aber noch Baugruben und keiner macht sie zu.

    Gestern nachmittag war GeoDuct bei mir um einen Plan der Leitungswege zu erstellen. Vielleicht siehst du die heute bei dir und kannste nachfragen wann es fertiggestellt wird. Ist das vorne bei euch wo die Poller stehen? Bei uns ist noch ein Haus von 3 nicht fertig. Die sind also immer noch im Ort unterwegs aber nur eine kleine Truppe würde ich sagen. Die buddeln jetzt in Dallgow. Wilder West das ganze.

    Ich bin der Meinung, dass die Störung maximal 32 Teilnehmer betrifft, die an deinem Splitter. Wenn ganz Brieselang Nord "langsames Internet" hätte (auch ohne irgendwelche Messungen durchzuführen würde man eure Symptome auch merken, oder?) hätten wir das schon mitbekommen. Da der Ausbau noch läuft und viele Häuser noch nicht angeschlossen sind, kann es gut sein, dass deutlich weniger als 32 Teilnehmer an eurem Splitter hängen. Wohnt ihr in unmittelbarer Nähe zu einander fujitsu2000 & chrislu? Karl-Marx-Str. ist ja keine kurze Straße. Der Straße entlang sind bestimmt mehrere NvT verbaut.

    Meine Vermuting: Entweder direkt am Splitter ist was faul oder (wahrschinlicher, da ein Physisches Problem am Splitter würde dazu führen, dass man gar keine gute Werte erreicht, auch nicht tagsüber) im PoP wo euer Splitter ins restlichen Netz angebunden wird stimmt was nicht. Es kann aus meiner Sicht nicht tiefer im DNS:Net Netz liegen als der PoP in Brieselang, da wir sonst hier im Forum gute Werte und keinerlei Latenz/Buffering/usw. erfahren.

    Das hängt m.M.n stark davon ab, wie viele davon betroffen sind und wie laut sie sind. Aus eigener Erfahrung (Rechnungen bekommen trotz scheiterte Aktivierung) sage ich nur dass, wenn man alleine mit dem Problem da steht, muss man etwas "kreativ" werden um DNS:Net zu zwingen tätig zu sein. Die Firma hat so viele Baustellen parallel am Laufen, dass ohne eine höhere Priorität zu bekommen, dauert eine Reparatur einfach ewig. Manche warten Monate lang darauf.

    Wenn man Glück hat, klappt's auf Anhieb bei DNS:Net oder das Problem ist trivial und kann aus der Ferne behoben werden. Wenn nicht, steht man quasi in einem Kampf mit den anderen Unglücklichen um die erforderliche Aufmerksamkeit zu gewinnen damit sein Problem gelöst wird. DNS:Net hat einfach viel zu wenig Technikern für so viele Baustellen. Mir habe sie sogar einen VDSL-Techniker am Anfang geschickt, der nicht viel Ahnung von GF hatte (seine eigene Worte hießen: "ich bin nicht vom Fach").