Beiträge von murphaph

    Leider macht OI / Hr. Salman dies nur direkt. Eine offizielle Aussage fehlt bedauerlicherweise. So haben wir hier in der Straße jetzt ein einzelnes Haus, welches kein GF hat, weil sie auf OI gesetzt haben. Alle anderen sind bei DNS:NET gelandet.

    Das stimmt, man muss schon bei ihm direkt nachfragen, aber wenigstens erzählt er keinem, dass man nur geduldig sein muss wenn er die Wahrheit kennt und sie nicht gut aussieht. Ich wette, dass die große Mehrheit der Vertriebler erzählen einem nie sowas. Wenn er wirklich nicht weiß ob es weiter geht, kann er natürlich nicht sagen ob es weitergeht oder nicht.

    Da fällt mir ein, ich wollte dies nochmal fragen: Der Hausanschluss wurde damals gebohrt, die Speedpipe gelegt und dann alles wieder verschlossen. Ich habe aber nicht mitbekommen wie das Loch außen versiegelt wurde. Kann ich da von Innen noch etwas um die Pipe herum einfüllen?

    Ich habe einen Keller mit weißer Wanne also vermutlich anders als bei dir. Ich war mit der Versiegelung außen nicht zufrieden, weil die Dichtung eigentlich an der Stelle gar nichts gebracht hätte (außerhalb der Aussendämmung!). Aus diesem Grund habe ich das zweite Team gebeten auch an der innenwand diese Harzversiegelung einzuspritzen, was NICHT standardmäßig gemacht wird. Bei einer weißen Wanne funktioniert das sehr gut (bei undichte Stellen in weißen Wannen wird immer von innen mittels Harzspritzen diese dicht gemacht).

    Außen wird standardmäßig mit genau diesem Harz Zeug versiegelt (bei mir sieht das Platikteil aber anders aus, das das Speedpipe rechtwinklig durch die Aussenwand geht und nicht mit diesem 90° Winkel nach oben gelegt wurde):

    Was heißt "besteht"? Es lässt sich ja nicht vermeiden. Durch dein Vorpreschen hast du ja dafür gesorgt, dass die Vorgänge streng nach Vorschrift ablaufen müssen und jeder Schritt sauber gerichtsfest dokumentiert wird. Das sorgt nun mal für Verzögerungen. Wenn das Infrastrukturelemente betrifft, dann dauert es für alle länger, die davon betroffen sind.

    Wir werden sehen wie es abläuft. Ich werde berichten. Du hast oben geschrieben, dass manche GF-Firmen gerne Tickets "vergessen" um "böse" Kunden zu ärgern. Lieber eine strengere Dokumentierung als sowas bitte! Auch wenn es etwas länger dauert. Ob am Montag oder in einem Monat oder zwei wäre mir egal.

    Ich glaube auch nicht, dass DNS:Net mit Absicht Kunden ärgern will und, dass Tickets mit Absicht vergessen werden, aber dafür braucht man bessere Prozesse, die verhinderen dass Rechnungen geschickt werden, ohne dass die Leitungen tatsächlich funktionieren.

    Naja, die DNS:Net Leute hier im Forum versuchen jetzt die Fehlerbehebung zu beschleunigen. Von einem Key Account Manager habe ich auch vor kurzem eine E-Mail erhalten. Er hat sich entschuldigt und strebt eine Lösung an.

    Ja, wie ich schon sagte, man kann auf den Paragraphen herumreiten, oder man kann gesunden Menschenverstand walten lassen. Wie sollen die angegebenen Zeitpläne möglich sein? Das ist einfach hanebüchen. Wann habt ihr das letzte Mal mit einem Handwerker gesprochen? Wie sahen da die Zeitpläne aus? Unter Berücksichtigung Fachkräftemangel und all den Randbedingungen?

    DNS:Net baut ein Netz hier auf, mit Projekleiter die die Anschlüsse geplannt haben. Mit Zeitplänen. Zeitpläne gehören zur Kernarbeit eines Projektleiters. Der GeoDuct-Techniker meinte mir, dass laut dem Zeitplan seines Chefes, das Splicen für unsere Privatstraßen folgt aber er wusste nicht wann genau. Also diesem Mitarbeiter ist der Zeitplan grob bekannt. Sein Chef wird auf jeden Fall einen genauen Zeitplan dafür haben. Ist kein Hexenwerk diesen Zeitplan nach außen zu kommunizieren.

    So, DNS:NET Service GmbH hat bis jetzt mich leider nicht über die geschätzte Dauer der Störung informiert:

    Zitat

    (2) Der Anbieter hat den Eingang einer Störungsmeldung sowie die Vereinbarung von Kundendienst- und

    Installationsterminen jeweils unverzüglich gegenüber dem Verbraucher zu dokumentieren. Wenn der Anbieter die Störung nicht innerhalb eines Kalendertages nach Eingang der Störungsmeldung beseitigen kann, ist er verpflichtet, den Verbraucher spätestens innerhalb des Folgetages darüber zu informieren, welche Maßnahmen er eingeleitet hat und wann die Störung voraussichtlich behoben sein wird.

    Ich habe die Störung per Web-Chat am 01.05 gemeldet. Dann telefonisch am 02.05 (kurz nach 8). Seitdem habe ich nichts von DNS:Net gehört bezüglich der Behebung der Störung.

    Ich habe heute morgen erneut per E-Mail die Sachlage geschildert und auch die Gesetzeslage. DNS:Net handelt zurzeit gesetzeswiedrig.

    Das ist richtig, richtig unseriös.

    Update: Ich habe einen netten GeoDuct-Techniker beim Nachbarn gesehen und ihn gefragt ob er meine Leitung prüfen könnte. Dies hat er freundlicherweise gemacht und dabei festgestellt, dass im NVT die Leitung unterbrochen ist. Von mir zum NVT ist alles bestens, 232m entfernt, kommt hin. Er hat sowohl die Haupt- als auch die Reservefaser geprüft. Dann fiel es ihm ein, dass die Privatstraßen die zum Schluss gemacht worden sind, sind noch nicht fertig, also keine von unseren Leitungen ist schon im NVT gespliced. Er hatte auch null Verständis dafür, warum DNS:Net mir schon Rechnungen schickt. Die Leitung ist nicht defekt, sondern gar nicht fertig und das war so geplannt :(

    DNS:NET Service GmbH könnt ihr diese Infos bitte weiterleiten. Ich bin bestimmt nicht der einzige, den dieses Problem betrifft! Ich bekomme null Feedback außer wenn ich anrufe und dort heißt es nur "wir geben es weiter".

    Ich werde die ertste Zahlung nicht zurückbuchen aber wenn in einem Monat die Leitung noch tot ist werde ich den Lastschriftmandat widerholen bevor DNS:Net erneut 45€ von meinem Konto nimmt.

    So viel Risiko gehe ich ein aber mehr nicht. Bittere Erfahrungen machen Klug. Die erste Frist läft heute abend ab. Bis dann müsste DNS:Net mich darüber informiert haben, was sie bis jetzt unternommen haben um die Störung zu beheben und wie lange die Störung noch andauert (geschätzt).

    Mein lieber Frank,

    ich wette du hast einen Insolvenz von einem Versorgungsunternehmen nicht erlebt. Sonst könnte man so viel Vertrauen in solchen Firmen nicht haben. Ich habe ca. 700€ nie wieder gesehen, als BEV Energie Insolvent gegangen ist. Vielleicht verstehst du jetzt warum ich nie wieder in Vorkasse sein möchte bei einem Versorgungsunternehmen. Das ist mir persönlich viel zu gefährlich. Ich bin seitdem immer extrem skeptisch wenn eine Firma zu viel in Rechung stellt und die Rede von "es wird alles abgerechnet" ist. Wenn das hier so andauert, werden aus 45€ schnell ein paar hundert oder mehr. Deswegen am besten gleich die Notbremse ziehen. Deutschland ist eine Servicewüste weil die Kunden zu oft sich alles gefallen lassen.

    Und siehe da: Noch ein Glasfaserversorger (diesmal mit einem Britischen Investor) ist vor kurzem pleite gegangen:

    Glasfaser Direkt: Wieder ein Glasfaserbetreiber im Insolvenzverfahren - Golem.de
    Glasfaser Direkt hat seinen britischen Investor verloren und ist zahlungsunfähig. In zwei Fällen stand das Unternehmen im direkten Wettbewerb mit der Telekom.
    www.golem.de

    Hättest du auch Kunden dieser Firma geraten brav ihre zu hohe Rechnungen für ihre nicht angeschlossene Leitungen zu bezahlen? Ich hoffe nicht!

    Übrigens, DNS:Net wird gehört ebenfalls zu 60 % einer Britischen Investor!

    3i Infrastructure plc agrees to acquire DNS:NET
    3i Infrastructure plc agrees to acquire DNS:NET
    www.3i-infrastructure.com

    Apropos Fristen:

    Zitat

    (2) Der Anbieter hat den Eingang einer Störungsmeldung sowie die Vereinbarung von Kundendienst- und

    Installationsterminen jeweils unverzüglich gegenüber dem Verbraucher zu dokumentieren. Wenn der Anbieter die Störung nicht innerhalb eines Kalendertages nach Eingang der Störungsmeldung beseitigen kann, ist er verpflichtet, den Verbraucher spätestens innerhalb des Folgetages darüber zu informieren, welche Maßnahmen er eingeleitet hat und wann die Störung voraussichtlich behoben sein wird.

    Ich habe die Störung schon um 08:00 am Montag dem DNS:Net per chat support mitgeteilt. Heute morgen kurz nach 8 kam eine E-Mail zurück indem es stand ich sollte anrufen und mit einem Techniker reden. Dies habe ich gemacht und die Störung wurde telefonisch bestätigt. Ich bin gespannt ob sich DNS:Net bei mir meldet und obiges mitteilt. Ich werde berichten.

    Und apropos die Buchhaltung....haste das Teil mit der Rechnungssumme nicht gelesen oder einfach ignoriert? In den ersten 6 Monaten sind nur 19,90 € fällig, nicht 45,90 € wie in der Rechnung von heute. Also, ist das auch mein Schuld irgendwie?

    Sorry, das ist doch Unsinn. Natürlich wird dir im Rahmen des geltenden Vertrags ein Nachlass gewährt, wenn sich herausstellt, dass DNS:Net für die Störung verantwortlich ist.

    Das sagst du so einfach aber es gibt Leute, die von DNS:Net Mahnungen bekommen haben, obwohl nicht mal die Tiefbauarbeiten bei denen fertig sind ;) Du kennst nicht alle Details hier. Du kennst die Firma auch nicht.

    Niemand verlangt von dir, Leistungen zu bezahlen, die du nicht erhalten hast.

    Doch. DNS:Net verlangt genau das. Ich habe eine Rechnung heute erhalten (in der falschen Höhe) für eine tote Leitung.

    Bei chrislu hat die Reperatur 4 Wochen gedauert. Auf Facebook lese ich auch von 14 Tagen. Mein Kumpel in der Hölderlinstr. musste 6 Wochen warten um seine Reperatur. Übrigens, die eigene Subunternehmen sagen, dass alles richtig chaotisch läuft, vor allem bei der Vergabe von Terminen. Also ich erzähle es nur weiter ;)

    Zum Thema Gelassenheit....ich habe andere Erfahrungen im Leben gemacht. Die, die nichts sagen werden vertröstet und verarscht. The squeaky wheel gets the grease ;)

    Ich denke wir haben unsere sehr unterschiedliche Meinungen jetzt ausführlich ausgetauscht. Ich werde hier und auf der Brieselanger Facebook-Seite weiter berichten wie es abläuft mit der Fehlerbehebung.