Beiträge von Phino

    Man muss unterscheiden. Hast du 2 Anbieter, die beiden Glasfaser eigenständig bauen. Dann wird mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit einer den Rückzieher machen.
    Sollte nur der Örtliche bauen und der andere seine Zugangsdienste darauf anbieten, wärst du eindeutig mit dem Netzbetreiber/örtlichen Ausbauer besser bedient, weil ja beim Bau in Vorleistung geht und du dies mit dem Vertrag förderst. Der andere Anbieter wird frühstens dann verfügbar sein, wenn das gesamte Gf-Netz schon störungsfrei funktioniert. Und wenn du dann erst den Anschluss mit diesem Vertrag beauftragst, kann dies schnell mal 6 oder 12 Monate später sein.

    Also ich würde sofort wieder beim Örtlichen unterschreiben. Ein paar "Mark" mehr für einen früheren Anschluss.;)

    Was einfach daran liegt, dass die Kundenanzahl größer ist. Im Verhältnis ist das nicht häufiger, als bei anderen Anbietern.

    Also solche Aussetzer lese ich bei Vodafone und Telekom nicht, dass Leitungen tagelang nicht funktionieren, nur weil jemand nicht richtig stecken kann. :P
    Gut, das Peering bei der Telekom soll bescheiden sein. Für die beiden Anschlüsse (Gf mit 500 und SVDL 250) kann ich da von keinen Problemen berichten.

    Sorry, aber das ist doch einfach unmotiviertes Gebashe. Jeder kennt die Probleme mit Fachkräftemangel, und derartige Diffamierungen finde ich den Mitarbeitern gegenüber unangemessen. Ja, es ist nicht alles Gold, aber wäre es auch nur annähernd so schlimm, wie ihr es macht, dann dürfte kein DG Anschluss in Deutschland funktionieren.

    Das würde ich schon deutlich anders sehen, dazu tauchen die Probleme mit DG zu häufig hier auf. Und in die Rubrik "Vorsicht, Kunde" bei der c´t hat es die DG auch schon wiederholt geschafft.

    Das heiß natürlich nicht, dass andere so viel besser sind. Nur ist das Problem, gerade beim Erstanschluss von Glasfaser: "Friss oder stirb" man hat keine Wahl beim Netzbetreiber.
    Und gerade bei kleinen, örtlichen Anbieter ist Open Access Augenwischerei.

    Das Problem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass die Klingel nicht mit den Sicherheitsmechanismen des Router umgehen kann. Diese Art von IoT Geräte sind da meist sehr bescheiden aufgestellt und können, wenn überhaupt, nur WPA 2. Wenn der Router fix auf WPA3 eingestellt wurde, wird es nichts.

    Ohne jetzt: "Habe ja gesagt", aber ein Router auf dem man kein Zugriff hat, geht gar nicht. Abgesehen von den gesetzlichen Vorgaben.

    Aber generell ist Förderung auch nicht dazu da um den Großteil der Haushalte auszubauen, sondern primär besonders aufwendig zu versorgende. Da scheinen DNS:NET und OpenInfra in der Tat rund um Berlin nicht besonders aktiv.

    Sie sind hier sehr aktiv, auch die abgelegene und kleinen Orte vollflächig anzubinden.
    Dadurch gibt es nicht solche, aus meiner Sicht, unmögliche Situation, wie hier immer wieder beschrieben, dass in der Straße Glasfaser liegt, aber nur eine Seite oder einzelne Gebäude Anschlüsse bekommt und die andere nicht, weil sie irgendwann mal vor 5 oder 7 Jahren nur 5 MBit/s zu viel hatten. ;)

    Die beiden Anbieter DNS:NET und OpenInfra sind mit Abstand am stärksten vertreten in den ländlichen Gemeinden rund um Berlin. Beide sagen aber, dass sie nur eigenwirtschaftlich ausbauen. Sie sind personell gar nicht in der Lage in ihren Verwaltungen diesen Förder-"Kram" abzuwickeln, dies ist viel zu aufwendig bei zu wenig tatsächlichen Anschlüssen, die anderen Liegenschaften in der Nähe können damit nicht verbunden werden.
    Effekt in unseren Ort. Alle haben GF-Anschlüsse von DNS:NET, mit ca. einem Jahr Verspätung haben einige wenige zusätzlich von der Telekom einen zweiten Anschluss bekommen.

    Wir haben keinen geförderten Ausbau bekommen. Bis heute gibt es unsere Straße nicht bei der Telekom. Unsere Straße wurde 2001 durch die Gemeinde gewidmet. Das einzige Haus von 26 war die Nr. 1 mit einem DSL-Anschluss über die Adresse der Vorholzstr. mit 16 MBit/s, tatsächlich keine 6 MBit/s im Jahr 2018.
    Zum Glück kam 2019 DNS:NET, nutze die in der Straße vorhandenen Leitung und schloss diese am eigenen Straßenverteiler mit SVDSL an, 2023 gab es dann sogar Gf für alle.

    Hellblau, Rilkestr., Brieselang. 15 min bis zur Stadtgrenze Berlin.

    In meinen Augen kann sich da keiner beschweren über unnötigen Überbauung mittels Fördermittel bei den extrem geringen Mittel.

    Wenn ich mir da die abgeflossenen Mittel in Brandenburg anschauen und dann sehe, wie viele hier schon Glasfaseranschlüsse haben, dann waren die Fördermaßnahmen wohl eher ein Witz bei ihrer Umsetzung.

    Heise-Artikel

    Von den 8,3 Milliarden Euro, die zur Förderung des Glasfaser-Ausbaus bewilligt wurden, sind für die Förderjahre 2021 bis 2024 gerade einmal 91 Millionen Euro tatsächlich kassenwirksam geworden, also von den Antragstellern auch wirklich abgerechnet worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion hervor.

    Besonders auffällig ist der Unterschied bei den bewilligten und abgeflossenen Mitteln bei vier Bundesländern: Für Mecklenburg-Vorpommern wurden über die Jahre zwar fast 500 Millionen Euro zugesagt – tatsächlich genutzt und abgerechnet wurden aber gerade einmal 28.146 Euro. Auch Brandenburg schafft es offenkundig nicht, seine Breitbandprojekte umzusetzen: von gut 500 Millionen Euro sind hier erst 50.000 Euro tatsächlich abgerufen. Doch auch in den anderen Bundesländern ist die Diskrepanz zwischen bewilligt und bezahlt enorm: rechnerisch am besten stehen Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg da, die immerhin jeden 55. beziehungsweise jeden 66. Förder-Euro abgerufen haben. Doch im Fall von Baden-Württemberg ist das keineswegs Ausweis eines gut voranschreitenden Breitbandausbaus.

    Für die Branche ist das keine Überraschung: "Die Umsetzung von Förderprojekten dauert durchschnittlich sieben Jahre und ist sehr komplex", sagt Sven Knapp, Leiter des Hauptstadtbüros des Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko). Die Idee, dass die staatliche Ausbauhilfe den Gigabit-Ausbau beschleunigen würde, sei falsch, meint er – sie sei aber für sonst unwirtschaftliche Gebiete die einzige Möglichkeit, die aber nach wie vor zu kompliziert sei. "Die nächste Bundesregierung sollte die Vorgaben für die Gigabitförderung vereinfachen und an die Ausbaupraxis anpassen und ausschließlich und zielgerichtet in Gebieten fortsetzen, in denen die Internetversorgung besonders schlecht und ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unwirtschaftlich ist", fordert Knapp.

    Man könnte ja theoretisch dann den Anschluss weiterhin in der mittleren Etage betreiben und dann entsprechend per LAN-Kabel in die weiteren Geschosse verteilen, oder? Ich gehe mal davon aus, dass nicht alle Glasfaserdosen im Gebäude über einen Anschluss / Tarif laufen können, oder?

    Grundsätzlich sollte man bei der Ersterstellung alle Wohnungen anschließen. Nach meinen Erfahrungen schließt Telekom aber nur die Wohnung in einem MFH an, die auch einen Vertrag macht. Ihr seit mit 3 Wohnung an der Grenze zu MFH.

    Also der Hausanschluss (HüP) kommt kostenfrei, die Gf-TA in den Wohnungen erst nach Vertragsabschluss. Die Telekom baut nur noch passive TA. Wenn du alle Leistungswege vorbereitet hast und nett bist zum Techniker könnte es sein, dass du es für jede Wohnung bekommst.

    Bei der Hausbegehung (Protokoll) wirst du es nicht durch bekommen ohne 3 Verträge. ;)

    Jetzt zum weiterverteilen:

    Es bleibt alles beim Alten ;) also fasst. Du benötigst ein Gf-Modem. Danach kannst du den alten Router weiter betreiben. Sollte es eine Fritz!Box sein geht dies problemlos. Aber es wäre sinnvoll auf eine FB 55XX umzusteigen, diese hat dann das notwendige Gf-Modem integriert.

    Da die Telekom nur noch passiv baut, spart man sich mit einer eigener Gf-Fritzbox die Miete.

    Zur Lösung dieses Problems gäbes es sogar einen Independent RFC: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc8805

    Google macht das zB (wir auch schon):

    https://gstatic.com/geofeed/corp_external

    Da frage ich mich nur, wer die Listen pflegt. Wenn ich schon sehe, wie bescheiden die Datenpflege der offiziellen Datenbanken von RIPE und Co. sind.
    Ich geb dieser Liste von Google 5 Jahre und die Hälfte passt nicht mehr.
    Ich weis jedenfalls, dass die Deutschen Provider dies ganz bestimmt nicht bis auf PLZ runter machen werden, noch nicht mal auf Regionen. Das ist bei denen teil des Betriebsgeheimnisses wann sie wo wie viel IP-Adressen sie für die Nutzer benötigen.
    Oder sie setzen CGNAT ein, dann ist man ganz raus. Die öffentliche IP bei CGNAT ist meistens am Firmensitz oder einem großen Rechencenter verortet.

    Ich habe mal ping für 24h laufen lassen und das Ergebnis mittels pyplot visualisiert.

    Dort ist schön zu sehen wie ab ca 18 Uhr langsam der Ping steigt und dann Nachts wieder runter geht:

    DAs kenne ich. Wir hatten diese Situation in Brieselang nach ca. 3 Monaten Aktivierung des Gf-Netz. Es wurde schnell klar, dass es den ganzen örtlichen Bereich traf(passierte nie am Wochenende). Also per Facebook die Gemeindebürger eingeschärft zu schauen und Ticket aufzumachen. Hat 3 Wochen gedauert, bis sie es im Griff hatten.

    Du bist jetzt glaube ich schon der 2. der dieses Argument bringt? Arbeitet ihr im Einkauf bei einem solchen GF-Provider, glaube ich nämlich nicht. Bei den xDSL-FB-en muß man einen LAN-Port als WAN-Eingang opfern, da liegt schon der 1. Stolperpunkt für Laien

    Da es eigentlich alle Gf-ISP so anbieten und es dazu sehr ausführlich Anleitung bei allen ISP und AVM gibt, scheinen 10.000en Nutzer hin zu bekommen. Selbst Techniklaien in meinem Umfeld haben es geschafft. ;)

    JodelFred hast du eine WLAN-Phobie? ;)
    So bietet AVM als einer der wenigen Anbieter ein extrem effektiv WLAN-Mesh.
    Im Gegensatz zu anderen Hersteller verbaut AVM in den AP 3000 und 6000 2x 5 GHz Module, damit erfolgt keine Halbierung der Datenrate pro AP bei Funkanbindung.
    Wobei die professionellen Anbieter alle auf fest angeschlossenen AP setzen, nicht unbedingt im privaten Umfeld üblich, wenn man nicht so etwas schon beim Bau des Hauses geplant hat.

    Ich persönlich mag 1&1 so gar nicht, hatte immer wieder geschäftlich mit denen zu tun, und wir reden da von Zeiten ab 2000. Als sie dann begannen Web.de, GMX aufzukaufen oder diverse Webseiten-Serverbetreiber wie Schlund & Partner etc.. Ihr Geschäftsgebaren waren schon zu DSL-Zeiten hinterfragenswert, was sich mit Mobilfunkbereich (Drillich) nicht gebessert hat.
    Ralph Dommermuth hat die Firma zu einem knallharten, nicht verbraucherorientierten Unternehmen aufgebaut, mit systematisierten Marketingdienstleistungen. E. Musk in klein.

    1&1/Versatel betreibt ein eigenes Glasfasernetz (wenn wir noch ueber 1&1 sprechen) also sowohl ein eigenes Backbone, als auch Erschliessung von BNG Standorten der Telekom fuer L2-BSA...

    Das ist aber aus Sicht des Endkunden uninteressant, es geht ja darum, baut 1&1 bis in meine Wohnung? Ich habe davon noch nichts gehört. Da kommt dann immer Telekom, EWE und CO.
    Versatel war früher eigenständig und hat schon vor langer Zeit Gf erstellt. Wir hatten in Berlin schon vor ü 10 Jahren von den 10 GB Glasfaser, war ein satter 4-stelliger Betrag.