Wo ist PPPoE denn Gefrickel und fehlerträchtig ? In der Realität hab ich das eher andersherum erlebt.
Beiträge von kingpin42
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Ja, Authentifizierung ist tatsächlich ein gewichtiges Argument, das für PPP bzw. PPPoE spricht.
Allerdings erinnere ich mich an die letzte "Innovation" seitens der Telekom bezüglich meines vormaligen VDSL-Anschlusses, in deren Folge keine Authentifizierung mehr erforderlich war. Es scheint also andere, auf der Infrastruktur beruhende Mechanismen zu geben, die hinreichend gut sicherstellen, dass der Internetzugang nur durch den berechtigten/zahlenden Anschlussinhaber genutzt werden kann.
Den BNGs ist das egal, wie sie den User authentifizieren, und auch, über welches Zugangsverfahren (IPoE/PPPoE) der User rein läuft. In beiden Fällen kommt RADIUS und die LineID als Zutrittsberechtigung zum Einsatz.
PPPoE wird meistens bei größeren WLP Providern dazu genutzt, durch verschiedene Realme, die Endkunden zu den korrekten Vorleistungsbeziehern zu routen. Daher vielleicht der PPPoE Unterbau bei Purtel. -
Bis zum PoP hat jeder Teilnehmer eine eigene Faser, es ist also quasi eine AON-Topologie über die GPON realisiert wird.
Die präzisiere Nomenklatur wäre: es wird eine PtP Infrastruktur gebaut, die im PoP per PON beschaltet/betrieben wird.
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Das könnte noch eine alte Providerkonfig von uns sein, Telsakom hat vor 2? Jahren den Inhaber gewechselt und gehört seitdem zu Stiegeler. Evtl. den Support darauf mal ansprechen.
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Persönlich habe ich mittlerweile den GL.inet Flint2 mit Vanilla OpenWRT im Einsatz. Der Nachfolger Flint 3 ist seit geraumer Zeit auf dem Markt und klingt auch sehr interessant. Dazu den Provider ONT oder das Glasfasermodem 2 von der Telekom wäre meine Wahl.
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Das dürfte trotzdem weiterhin Purtel sein, der WLP ändert sich nicht einfach so.
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ich wuerde ja die Server von Init7 probieren, die sollten fuer deren 10 und 25 Gbps Produkte ausgelegt sein:
Hab ich auch getestet, da bricht der speedtest-cli Client öfter ab und auch via iperf3 komme ich nicht in die Nähe von 10G.
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Also Breitbandmessung hat bei mir ca. 20% schlechtere Werte als mein Router selber oder Speedtest hat. Und bei Speedtest hängt es auch noch stark von den Servern in Berlin ab.
Habe eine 1000er Vertrag und sitze in Brandenburg.
https://www.speedtest.net/de/result/c/c8133e9e-d7e2-43ca-a5c8-010e61426d9d.png
Gerade getestet von einem Host von uns, der via 2x 10G angebunden ist. Offenbar ist der Ookla Server von RETN nur mit 10G angebunden. Klappt aber problemlos. -
Ich würde Mal anders testen. Mache Mal ein Download per Filesharing von großen OS.
Alles über 1000 MBit/s ist bei vielen Testserver ein Problem. Die Testdateien sind meistens zu klein, um ein zuverlässigen Wert anzuzeigen. Es sollte schon etwas sein mit 5 besser 10 GB Größe.
speedtest.net und die Breitbandmessung kommen problemlos mit Geschwindigkeiten bis 10 Gigabit zurecht.
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Wenn man sich selbst Steine in den Weg legen möchte, kann man das natürlich so machen.
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Warum lassen Anbieter wie Vodafone und o2 zu Ihre Kunden in Sachen eigenes Glasfasermodem oder Routerfreiheit so ungerecht behandeln zu lassen.
Routerfreiheit hat man ja mit Provider-ONT. Man kann nur keine Glasfaserkombirouter direkt an der Faser betreiben. Ist natürlich in manchen Fällen unschön.
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Müsstest du ausprobieren, kann dir bei der Provisionierung aber nicht behilflich sein. Access macht, bis auf wenige Ausnahmen, die Vitroconnect.
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Habe bei den Eltern im Ort auch seit letztem Jahr Juli nichts mehr gehört. Ich hau mal den BM an ob der was weiß.
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Frage, taucht FFM da in traceroutes zu Zielen in HH auf, oder wird das alles so getunnelt, dass der "Umweg" ueber FFM auf L3 gar nicht sichtbar wird?
Nein, das ist ein anderes VLAN.
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Kannst du aus deiner Sicht mal die Differenzierung bzw. den Vorteil benennen? Das klingt für mich so, als ob das Netzwerk physikalisch nur in z.B. FFM angeschlossen ist und man via VLAN im Backbone von DE-CIX auch in HH peeren kann.
Exakt so ist es.
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Netservices hat folgende Provider:
AS37468 (Angola-Cables) (nur )
Die kannst du streichen, die stehen, wenn man unser AS bei qrator eingibt auch als angeblicher Upstreamprovider drin. Haben wir aber nicht.
und peert am DE-CIX (wohl nur IPv6) (100G in FFM, 40G in HH)
HH wird via GlobePeer Remote angebunden sein, machen wir auch so mit DUS, HH und MUC.
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Ja, die dynamischen Prefixe kann man sehr easy über den BNG per DHCPv6 über einen bestehenden v4 PPP-Tunnel verteilen. Habe so ein Konstrukt auch schnell im Lab konfiguriert. Nur mit statischen Prefixen und IP6CP wird es da schwieriger. Wie sie das bei den kleinen SoHo GK Verträgen lösen ?
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Mei, klar ist das noch besser, aber z.B. Reseller auf L2/Ethernetebene koennten der DG zeigen wie man IPv4 und vor allem IPv6 robust und zuverlaessig provisioniert... das geht auch mit Bitstromzugang.
Sind dann leider oft die, die sowieso dafür auf PPPoE setzen. Gibt auch hier im Forum leider genügend Beispiele, welche die Schattenseiten der Adressvergabe via DHCP sehr schön aufzeigen.
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Ok, magst Du mich aufklären? Mein aktuelles Verständnis ist, wie oben geschrieben, dass 32 Haushalte sich 2.5/1.25 GBit teilen. Nun ist das nicht meine Welt und mein Empfinden ist, das es sehr schnell eng werden kann - vor allem wenn sich mehr Leute die großen (1000/500) Leitungen holen.
Wenn ich unsere Verteilung der gebuchten Tarife in einem Gebiet so anschaue, sind alleine schon mindestens 2 Gigabit-Tarife an einem PON-Port mit 1:32 Splitting eine Seltenheit. Weniger als 3 % haben bei einem unserer WLP-Partner den Gigabit-Tarif gebucht. Ich würde behaupten, die PON-Segmentbandbreite stellt selbst bei einem 1:64 Splitting nicht das Nadelöhr dar.
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Weil sonst der Businesscase bei vielen selbst ausbauenden ISP nicht mehr auf geht.