Beiträge von kingpin42
-
-
-
Interessant ist, dass die IPv4-Adresse unverändert blieb, obwohl für fast 3 Stunden keine Verbindung zum DHCP-Server bestand. Warum sich allerdings die v6-Adresse bei jedem Router-Neustart ändert, obwohl gerade daran kein Mangel herrschen sollte, ist mir allerdings nach wie vor ein Rätsel.
Die DHCPv4 Leases waren beim alten AG relativ lange, ich meine 6 oder 12 Stunden. Die v6 Adressen und Prefixe hat der BNG direkt aus einem Pool vergeben mit entsprechend kürzeren Leasetimes.
-
die könnten das sicherlich günstiger anbieten als sie es momentan tun
Das könnte an der privaten Marktwirtschaft, die sich an Gewinnmaximierung misst, liegen.
-
Dankw! Frage was kostet denn ein Netzteil fuer den beschriebenen OLT? (Ich vermute das Chassis erlaubt zwei Netzteile wegen Redundanz)?
Das ist in den Kosten der Chassis mit drin, das sind aber eigentlich keine Netzteile im herkömmlichen Sinne, sondern eher Stromverteiler für Linecards. Zumindest die Nokia ISAM Serie laufen alle nur mit 48VDC.
-
Warum teurere Technik verwenden als notwendig? Die wenigsten GPON Segmente duerften tatsaechlich ausgelastet sein und ich bezweifle, dass der 2/1 Gbps Tarif oft genug gebucht wird um einen schnellen XGSPON Ausbau aller PON-Baeume zu rechtfertigen.
Ich könnte mir vorstellen, die Telekom hat damals gute Rahmenverträge mit den Zulieferern aufgrund der schieren Bestellmenge machen können, allerdings nur, wenn sie die Aktivtechnik direkt bestellt. Deshalb wurden bis dahin projektierte Ausbaugebiete noch mit GPON Technik geplant und ausgebaut werden.
-
Wieso veraltet? Wenn 2.4/1.2 Gbps Segmentkapazitaet ausreicht sprechen die Kosten klar fuer GPON und gegen XGSPON. kingpin42 hatte hier mal (jaehrliche?) Lizenzkosten fuer XGSPON gepostet... da wird schnell klar warum "einfach ueberall XGS ausbauen" kein Selbstlaeufer ist.
Waren zum Glück keine jährlichen Lizenzkosten, das sind Einmalkosten. Trotzdem nicht ganz unerheblich, auf die Masse der Anschlüsse gemünzt. Auch wenn natürlich eine Telekom da bessere Rabatte im Einkauf erzielen können wird.
-
Nicht ganz zum Thema passend, aber auch nicht uninteressant: https://www.linkedin.com/feed/update/ur…87050219229185/
War ja klar, dass sich da direkt Herr Künzler einmischt. Das Unternehmen, das nicht einen einzigen Meter Glasfaser unter die Erde gebracht, sondern sich in das regulierte Nest gesetzt und nur seine aktive Technik überall einbauen musste.
-
Das waren auch teuer vermarktete SDSL Anschlüsse, die das System die letzten Jahre zuvor noch künstlich am Leben gehalten haben. Sonst wäre da schon viel früher Schicht gewesen.
Die Telekom hatte damals immer, wenn man einen L2BSA Profil 17a Anschluss mit nur 25/5 Mbits bestellt hatte, trotzdem den vollen Sync (100/40), den die Leitung hergab, geschaltet. Vielleicht wäre das ja für euch Bandbreitenjunkies ein gangbarer Weg, wenn die Telekom das bei ihren xPON L2BSA Vorleistungen ebenfalls wieder so machen würde. Der Vorleistungseinkäufer ist dann jedoch für das korrekte Shaping an seinem BNG verantwortlich, aktiv von der Telekom kontrolliert wurde das jedoch nie

-
48€ günstig? ich weiß ja nicht..
Natürlich erscheinen 48 € für diese Leistung teuer. Ich ziehe mir das ja aber nicht aus der Nase, das beruht alles auf Erfahrungen meines alten AG, der zum Schluss sämtliche Technik aus allen HVT-Standorten der Telekom gebaut hat, weil es einfach rentabler war, das L2BSA Vorleistungsprodukt einzukaufen. Und das, obwohl die Technik dort längst abbezahlt, und die LWL-Zuleitung vor fast 2 Jahrzehnten selbst bezahlt und gelegt worden ist. Wenn du einen 96-Port xDSL DSLAM nur noch wegen 2 Kunden am Leben halten sollst, rechnet sich das halt nicht.
-
MMn. unklar. Gerade wenn ich mir die Vorleistungspreise im Telekom-Standardvertrag ansehe... 48 Euro fuer einen FTTH1000 Anschluss ist schon eine Ansage...
Es bleibt in großen, verteilten Ortsnetzen uninteressant, eigene aktive Zugangstechnik zu betreiben. Der personelle Aufwand dafür lassen selbst die 48 € plötzlich günstig wirken. Von der Wirtschaftlichkeit der geringen Auslastung ganz zu Schweigen. Der durchschnittliche, deutsche Kunde ist zu wechselunwillig.
-
Würde sich in Deutschland imho auf absehbare Zeit auch nichts dran ändern, dass die meisten ISP trotzdem nur BSA Vorleistungen einkaufen würden.
-
Das rechnet sich fuer Zweit-ISPs quasi nie... aus gutem Grund legt der franzoesische Regulierer fest, dass ein Mitbewerber immer Zugang zu einer ausreichend grossen Zahl an Anschluessen beikommen soll.
Was die Größe der Gf-NVts bestimmt. Fast keine Kommune und Gemeinde will jedoch fast Garagengroße PoPs an vielen Orten stehen sehen. Dafür bekommt man also schon mal vom örtlichen Bauamt keine Genehmigung.
-
"Überbau" ist doch so böse ? Wie die Telekom dafür immer geschollten wird wenn sie das tut

"Überbau" wird sich schwer umsetzen lassen da kaum ein Kunde sich ein 2tes mal den Vorgarten aufbuddeln und die Hausmauer anbohren lassen will. Mit sowas kommt höchstens die Telekom durch.
Die Homes-Connected rate wäre daher viel zu niedrig, solch ein Modell wäre wirtschaftlich wirklich nicht tragbar.Die BNetzA hat die Telekom doch zu einem Standardangebot verdonnert. Meines Wissens sind da auch entbündelte LWL-TAL Vorleistungspreise festgelegt. Also, Schaufel in die Hand nehmen und buddeln. Sehe irgendwie keine Versatel/1&1 oder Vodafone großartig Gf-NVts oder PoPs physisch erschließen, hat vielleicht Gründe ?
-
hatte nicht mal irgendwer schon die Kosten eines ISP erläutert? da gibt es Transit, kosten für vorleister usw.
die regulieren halt einfach mit einem komplett falschen Ansatz
Ja, ich hab für Einen gearbeitet, ich kenne einen großen Teil der Kosten.
-
Wenn alle so teuer sind und viel zu viel verlangen wäre die Antwort doch eher einen ISP zu gründen, FTTH ausbauen, alles zum halben Preis anbieten und trotzdem reich werden?
Ja, dann sehen sie auch mal die wirklichen Kosten, und dürfen potentiellen Kapitalgebern erklären, warum der Businesscase immer negativ ausfällt.
-
Dann liegt doch die Antwort für euch auf der Hand, Umzug ins Ausland.
-
Ziehen hier ernsthaft Menschen in Erwägung, ihren Wohnort aufgrund eines besseren privaten Internetanschlusses zu wechseln, damit die Backups in die Cloud schneller hochgeladen werden ?
-
Westconnect ist sowohl Infrastruktur- als auch Internetanbieter, gleichwohl sie das als Whitelabelprodukte bei anderen Dienstleistern einkaufen.
-