Beiträge von kingpin42

    Letztlich egal, wer die CPU dichtmacht, ohne dezidierte Network-Chips in der PPPoE ausgelagert wird, ist es bei 1000er und mehr schwierig.
    Ich habe 1000er. Wenn ich einen FTP-Download einer großen Datei anschiebe, gibt es keine Probleme, auf die Performance zu kommen. Wenn ich aber bei Netflix zehn Serien einer Staffel gleichzeitig downloade, komme ich nicht über 500, bei einer einzelnen sind es aber 700–800.
    Es kann natürlich ein Algorithmus bei Netflix sein, aber wenn ich nebenher surfe, ist es auch sehr zäh.
    Ich glaube, da ist dann meine UDM SE von vor 5 Jahren überfordert. ;) Wobei ich auch CyberSecure und Webblocker am Laufen habe.

    Scheinbar kein Problem für Einstiegsrouter von Mikrotik (60 €) . Auch ein Cisco 1101-4P (der kleinste Ciscorouter) schafft symmetrisches Gigabit über eine PPPoE Verbindung. Und die gängigsten Heimrouter hierzulande, Fritzboxen, schaffen es seit einigen Jahren auch ohne Probleme. Würde die Probleme eher in deiner UDM suchen.

    Und von der CPU-Leistung des Devices. Manche Geräte verlagern das in dedizierte Hardware, andere wiederum bieten das nicht. Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, gibt es bei MikroTIK- und Ubiquiti-Routern keine "Hardwarebeschleunigung" für PPPoE, Produkte von AVM/FRITZ! hingegen schon. Da mag man mich gerne korrigieren, falls ich daneben liege.

    Nachtrag:

    UCG-Fiber besitzt eine PPPoE hardware acceleration / offloading: https://www.reddit.com/r/Ubiquiti/com…pppoe_hardware/

    MikroTIK bietet das Feature leider nicht: https://forum.mikrotik.com/t/pppoe-offloa…e-mode/264335/3

    Mag sein, dass bei Mikrotik eine Hardwarebeschleunigung fehlt, jedoch weiß ich aus eigenen Tests, dass ein hEX S Router ohne Probleme 1000M symmetrisch über einen PPPoE Tunnel NATten kann (kleines Regelwerk). Die Leistungseinbußen durch die Nutzung von PPPoE sind marginal, und wenn der Anbieter auch noch RFC4638 unterstützt, fällt der Nachteil des Overheads auch gänzlich weg.

    Mmh, also die Berichte im O2 Forum deuten an, das Resellerkunden schlechter behandelt werden... Reseller koennten besseren Service bekommen, aber den stellt die Telekom denen dann in Rechnung und da haben die Reseller (nachvollziehbar) nur wenig Lust drauf...

    Bei der Telekom gibt es für L2/L3BSA Vorleistungsprodukte auch die Möglichkeit einer Carrier Express Entstörung. Das kostet allerdings einmalig Geld und wird den Resellern wohl ihre Marge komplett verhageln, weshalb es oft nur bei Geschäftskundenanschlüssen beauftragt wird.

    Vielleicht wollte einer etwas Gutes tun und eigentlich 6000s eintragen. Das sind mitunter so die kleinen Fehler, die sich einschleichen. Das Problem: Man müsste diejenigen kontaktieren können, die die Konfig schreiben, die dann über das Netz ausgerollt wird.

    Das glaube ich nicht, dass das ein Versehen war.

    Jedenfalls machen solch kurze Zeiten keinen Sinn und nur eine unnötige Last im System.

    Doch, macht sogar viel Sinn. Wenn pro versorgtem Segment plötzlich mehrere BNG im Einsatz sind, und zur Wartung oder aus anderen Gründen ein anderer BNG die Sessions übernehmen muss, können geringere Leasetimes von großem Vorteil sein. Es könnte sich hier auch um eine temporäre Verkürzung der Leasetimes über den BNG handeln, dieser kann dort auch steuernd eingreifen, ohne das Veränderungen am DHCP-Server selbst (sofern der BNG nicht selbst sogar den DHCP-Service bereitstellt) notwendig wären. Wir hatten das regelmäßig vor Updates bzw. Schwenks auf andere BNGs vor Wartungsarbeiten runter gesetzt.

    Fragt sich nur wofuer? Vielleicht fuer Geschaeftskundenanschluesse. Aber ganz im ernst, die Unternehmen die tatsaechlich mehr als die 5-8 Gbps brauchen die mit XGS-PN realisierbar sind, sollte man vielleicht nicht per PON anbinden, wenn man nicht durech die Umsta<ende gezwungen wird.

    Wir haben damals sämtliche Anschlüsse >200M symmetrisch ausschließlich über CE mit direkter Faser in den PoP angebunden. Da ging es hauptsächlich um Einhaltung der SLAs zu Bandbreiten/Latenzen und Ausfallsicherheit, die auf eine PON nicht in derselben Weise garantiert werden konne.

    FWLT-C bei der FX-Serie bzw LWLT-C bei der MF-Serie.

    Bei der MF gibt es dann noch die neue LLLT-A die auf allen 16-ports 25GS kann.

    Die FWLT-C hatten letztes Jahr schon Lieferzeiten von über einem Jahr, und das war noch vor der Speicherkrise und auch nicht zugesichert. Noch dazu war die benötigte Software und die AMS Version highly beta, sodass der Nokia Keyaccount erstmal davon abgeraten hatte, die im breiten Feld einzusetzen. Und, wie bereits aus dem Datenblatt ersichtlich, kann die nur auf den geraden Portnummern 25GPON. Darüberhinaus gab es bei uns auch Bedenken bzgl der Endgerätefreiheit, da bei allen PON Speeds > XGSPON jeder Hersteller wieder sein eigenes Süppchen kocht. Das ist AFAIK nicht standardisiert.

    Landläufig dürfte mit PNI schon die kostenneutrale Zusammenschaltung zweier ASe gemeint sein, die ausschließlich Routen zu eigenen Netzen (bzw. Inkludierter AS-SETs) austauschen.

    Muss man eine Seite dafür bezahlen, ist es landläufig eher ein Paid Peering bzw Transit wenn man nur die Fulltable bekommt.

    Vielleicht dreht man sich hier auch zu sehr im Kreis. Es gibt ja offenbar auch viele Telekom-Kunden, die mit der Leistung vollumfänglich zufrieden sind. Wir hier in der Technikbubble wissen um das Problem, und es ist natürlich zu hoffen, dass die Telekom-Führungsriege hier vielleicht irgendwann einlenkt. Ich halte aber das mittlerweile omnipräsente Hinweisen auf die Peeringproblematik nicht für Zielführend.

    Was hat das jetzt mit "Technik" zu tun? Symmetrische Leitungen liefen selbst auf Kupfer (SDSL) über dieselben Drähte wie ADSL und VDSL. Das ist ja bei Glasfaser nicht anders, vermutlich noch simpler, denn früher wurde immerhin noch ein anderes Profil auf dem DSLAM dafür geschaltet. "Symmetrisch" ist für den Provider ein schlichtes Flag im Kundenprofil, welches er hochpreisig abrechnen kann.

    Trugschluss. Da können gänzlich unterschiedliche Techniken dahinter verbaut sein. Natürlich ist es für den Provider da ein Leichtes, von 100M auf 1000M umzuschalten, aber du vergisst hier auch entsprechende SLAs mit Bandbreitengarantien, die es in Privattarifen so gar nicht gibt.

    Es liegt eine handelsübliche Glasfaser im Haus auf der technisch gesehen jeder ISP Dienste anbieten kann. Ich verstehe nicht, worauf Du damit hinaus willst?

    Jain. Wenn dir Versatel eine Leitung legt, dann gehört diese Leitung exklusiv Versatel. Sie können diese natürlich weiter vermieten, müssen das aber nicht.

    Kann ich bestätigen, bei meinen Eltern im kleinen Hunsrück Örtchen (Rhein-Hunsrück Kreis, RLP) laufen die Bauarbeiten seit Dezember.

    Jetzt ist Vodafone als Provider sicher auch nicht der Brüller, aber leider absolut alternativlos da z.B. die Telekom kein Interesse am Ausbau hat. Es wundert mich allerdings das Westconnect mit Vodafone ausbaut, e.on als Provider wird gar nicht angeboten obwohl er ja zum Konzern gehört.

    EON Highspeed wird immer in Westconnect Gebieten angeboten, das ist ja die Westconnect selbst ;)