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Beiträge von kingpin42

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • kingpin42
    • 10. September 2026 um 19:26
    Zitat von pufferueberlauf

    *) Ich bin nicht ganz sicher wie viele Kunden ein BNG verkraften kann, aber bei 900 BNG Standorten und ca. 45 Millionen Wirtschaftseinheiten gibt es halt pro Standort im Mittel 45000000/900 = 50000 Anschluesse die versorgt werden wollen. Wobei die natuerlich nicht alle bei der Telekom aktiviert sind (es gibt ja nur noch ca. 22.7 Millionen DSL-Anschluesse, aber das sind dann immer noch 22700000/900 ~ 25222 Anschluesse pro BNG-Standort).

    Sehr viel mehr. Subscriber-Lizenzen werden in 10k-Paketen vertrieben. Hängt aber von den verbauten Linecards ab, wie viele Subscriber insgesamt unterstützt werden.

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • kingpin42
    • 10. September 2026 um 18:36

    Bei PPPoE könnte man es noch nach Services bzw. dem, was im Feld Access Concentrator steht, auswerten.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 23:40
    Zitat von Edding

    Was glaubst du den wie viele Kunden diese völlig überteuerten hochpreisigen Tarife buchen das die Einnahmen auch nur irgend einen subventionirungseffekt hätten ?
    Die Leute buchen ja nicht mal die "kleinen" Tarifstufen.
    Und 39-45€ sind alles andere als günstig.

    Bei meinen letzten Zahlen vom ex AG waren das immer 3-6 % der Kunden, die den höchsten Tarif buchten. Den kleinsten Tarif hatten etwa 30 % der Kunden, alle weiteren Kunden die Zwischentarife, meist der zweitkleinste Tarif.

    Tjoa, der Meter Tiefbau in asphaltiertem Gelände gibts leider nicht gratis.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 23:10
    Zitat von Edding

    Klar kann man das, die Mischkalkulation bleibt ja. Man weis ja dass das groß der Privatkunden ihr Bandbreitenmaximum im Burstverhalten nutzen.
    Der Netflix, Youtube und Whatsapp Katzenbildchen Gucker wird nicht teurer als auf nem 50 oder 100Mbit Rateshape.

    Du hast es nicht verstanden. Damit die günstigen Tarife überhaupt angeboten werden können, braucht es höherpreisige Varianten. Diese subventionieren dann die kleinste Tarifstufe. Wenn ich nur eine Tarifstufe habe, muss die meine Kosten decken und mir einen Gewinn ermöglichen. Das ist nicht für das Geld, für das ich meine kleinste Tarifstufe anbiete, machbar. Und genau diese Kunden, die einen großen Anteil ausmachen, ob ein Vorhaben überhaupt rentabel wird, wechseln dann auf längst abbezahlte Alternativnetze (DSL,Kabel), sofern das eigene Nutzungsverhalten damit auch befriedigt werden kann.

    Zitat von Edding

    Genauso machen die das in Frankreich oder auch der Schweiz.

    Andere Voraussetzungen ermöglichen andere Preisgestaltungen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 22:43
    Zitat von BlackMage2

    Aber da hat man dann wenigstens Qualität nicht so wie anderswo in der EU und bekommt wirklich die Bandbreite in Deutschland :P

    Mh, ja ? Oder kennst du andere europäische Länder, wo es ein einfaches, fertiges Tool mitsamt dokumentierter Messverfahren gibt, um eine Minderleistung beim Provider geltend machen zu können ?

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 22:38
    Zitat von Edding

    Wieso muss man in Deutschland für 25€ schon wieder künstlich auf 100mbit limitieren ? ?(

    Nennt sich Mischkalkulation. Bei Einheitstarifen ohne "Drossel" könnte man diesen nicht für 25 € anbieten, und noch mehr Leute würden bei DSL50 bleiben.

    Zitat von Edding

    Also Netzbetriebsmonopolist kann man immer gut schlafen, außer es gibt noch alte Kupfernetze dann muss ich über die Breko rumweinen. :D

    Nö das glaube ich nicht, die Breko bringt nicht sonderlich viel politische Macht mit. Anders als eine Deutsche Telekom.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 17:14

    Und das ordnest du als unrealistisch aufgrund welcher Datenlage oder Einsicht in ISP-Kosten ein ?

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 16:52

    Für dich ist nicht 1 Gbits zu langsam, denn schnelleres Internet könntest du jederzeit haben. Du bist nicht bereit, den dafür notwendigen Aufpreis zu bezahlen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 16:02
    Zitat von Funker

    Dann nutzt halt fast niemand Glasfaser in Deutschland, wenn der Preispunkt 20 € damit nicht erreichbar ist.

    Ist jetzt auch nicht sonderlich tragisch, außer für irgendwelche Investoren und die BREKO.

    Die Zahlen widersprechen einer angenommenen, hohen Preissensibilität. Sonst hätte die Telekom keine DSL Kunden, die wären allesamt bei Billig-Resellern wie 1&1 und Drillisch, wenn das die einzige Entscheidungsmetrik wäre.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 15:58
    Zitat von Edding

    Wenn es keinen besseren Nachfolge Standard gibt setzt man halt auf den.
    Bei v6 haste SLAAC um etwas von DHCP wegzukommen.

    Man kommt weder von SLAAC, noch von DHCPv6 weg, oder wie gestaltet sich die Verteilung von dynamischen Prefixen alternativ ?

    Zitat von Edding

    Bei GPON gibt es ihn XGS der deutlich Mehrwert bietet und dieser ist auch schon 10 Jahre alt mittlerweile.
    Im Wettbewerbsfeindlichen Land Deutschland kann man sich sowas aber leisten.

    Es gibt aber niemanden, der bereit wäre, den Aufpreis dafür in Kauf zu nehmen. Die Denkweise von 99 % der Kunden ist hier leider ausschlaggebend. Und die möchte keinen Einheitstarif ohne Abstufungen für, sagen wir, 50 € im Monat für 10 Gigabits haben, wenn man ihnen alternativ 100 Mbits für 25 € anbieten würde. Das hier ein paar Poweruser danach schreien, lässt keinen Produktmanager der ISP schlecht schlafen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 7. September 2026 um 14:03
    Zitat von BlackMage2

    Genau, das ist das Problem, nur "exklusiv" für Partner(d.h. die zahlen dürfen für den Zugang)

    Bei regulierten BSA oder TAL Leistungen muss man auch für deren Zugang bezahlen ? Wollt ihr das jetzt plötzlich kostenlos haben ?

    Zitat von BlackMage2

    und die Preise die die BNetzA vorgibt müssen weder realistisch noch für Reseller profitabel sein, weswegen das auch wiederum ein Problem ist.

    Doch, die sollten realistisch sein. Die geben dazu Gutachten in Auftrag mit Kostenschätzungen. In der Vergangenheit wurde der Incubent so reguliert, dass dritte Zuleistungseinkäufer ihn in jedem Fall unterbieten konnten. Zu nem riesen Wettbewerb hat das jetzt nicht geführt.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 6. September 2026 um 16:45
    Zitat von Edding

    Falls ADSL2+ noch in Betrieb sein sollte, ist es mit GPON das älteste.

    Ohnehin ein Armutszeugnis ein neues Netz mit 23 Jahre alter Technik zu betreiben und dann noch solche Preise zu verlangen.

    Die Technik ist nicht 23 Jahre alt, der Standard ist es. Nach der Logik dürftest du auch kein DHCP einsetzen, das ist aus den 80ern.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 6. September 2026 um 16:44
    Zitat von Funker

    Bitte nicht künstlich dummstellen, DOCSIS 1.0 und ADSL 1 sind nicht das, was in Betrieb ist!

    Ahh, so läuft der Hase. Na dann: die aktuell in Verwendung befindlichen GPON PHYs sind neuer als die derzeit verwendeten VDSL PHYs.

    Die Frage ist jetzt nur, wie das pufferueberlauf Aussage widerlegen sollte. Im Massenmarkt gab es zuerst Breitbandinternetzugangsnetze über DOCSIS und DSL. In Deutschland erst Recht.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 6. September 2026 um 16:16
    Zitat von Funker

    Falsch, GPON ist älter.

    ??

    G.984 ist von 2003, DOCSIS 1.0 von 1997 und DSL (ITU-T G.991.1) ist von 1998.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • kingpin42
    • 6. September 2026 um 11:43

    Deine Forderung kannst du noch 100x wiederholen, es wird die Situation mittelfristig in Deutschland nicht ändern. Der Netzerbauer muss seinen Investoren einen zeitnahen ROI nachweisen, sonst drehen die ihm den Geldhahn zu. Die Vorleistungseinkäufer können ja, wenn es Ihnen nicht passt, eigene Netze errichten. Die politische Weichenstellung für echten symmetrischen Ausbau nach französischem oder nordeuropäischem Vorbild hätte schon vor Jahrzehnten erfolgen müssen.

    Sollten wir nicht langsam anfangen, Diskussionen auf realistischer Augenhöhe zu starten ?

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • kingpin42
    • 5. September 2026 um 20:48
    Zitat von BlackMage2

    ich nehme an diese Providerrouter haben proprietäre ASIC-Chips um die pppoed Leistung bereitzustellen?

    Ja, denn es gibt keine Opensource Router mit der geforderten Leistungsfähigkeit.

    Zitat von BlackMage2

    das wofür sonst ein Intel N300 benötigt wird um einen einzigen Client bereitzustellen

    Ein N300 mit FRR/VyOS könnte - vielleicht - in einigen Punkten gerade mal mit einem Juniper MX5 Router mithalten, von größeren Modellen wie MX960/10008/16 gar nicht zu reden.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • kingpin42
    • 4. September 2026 um 01:18
    Zitat von BlackMage2

    wieso nicht? der pppoed daemon muss ja auch irgendwo laufen?

    Das sind eigene Implementierungen, die auf ASICs laufen. Deswegen sind Providerrouter auch so extrem teuer.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • kingpin42
    • 4. September 2026 um 00:20

    Providerseitig verschlingt das überhaupt keine Ressourcen. Und solange Standard CPEs wie Fritzboxen und Speedports HW Beschleunigungen anbieten, gibt es für ISPs auch überhaupt kein Grund, deswegen etwas grundlegend im Netz umzustellen.

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • kingpin42
    • 3. September 2026 um 16:26
    Zitat von BlackMage2

    Dann sollen die Provider doch auch mal mit ASICs arbeiten damit die auch mal wissen wie viel es kostet :D

    Jetzt schaust du dir nochmal meinen Text genau an und überlegst dir, ob deine Antwort darauf Sinn ergibt :)

  • Telekom - Sinn von PPPoE & Verlust bei GPON

    • kingpin42
    • 2. September 2026 um 13:16
    Zitat von Funker

    Das läuft auf der CPU.

    Das ist ja auch an sich kein Problem.

    Zitat von Funker

    Und auch die schaffen damit kein Wirespeed. Sieht man doch direkt in der Tabelle.

    Weil die CPU der Gegenstelle auf 100 % läuft. Die Provider BNGs terminieren PPPoE mit Wirespeed in den ASICs.

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