Glasfaser in Erftstadt: Netzausbau in Eigeninitiative

  • Manchmal kann man gar nicht glauben, dass es Regionen gibt (und das unweit von Köln), die bis dato noch schlechteres Internet hatten, als in manch anderen Regionen, die evtl sogar dünner besiedelt sind. So hatten die Erftstädter zuvor Internet via Richtfunk realisiert, welches leider auch im Datenvolumen begrenzt war. Eine ordentliche DSL-Leitung in alle Haushalte gab es wohl so nicht.


    Eine Bürgerinitiative in Erftstadt hat das Thema Breitband-Internet nun selbst in die Hand genommen und innerhalb weniger Jahre ein eigenes Glasfasernetz verlegt und ausgebaut. Glücklicherweise war der Großteil der Erftstädter für den Ausbau, so dass sie nicht nur Kosten in Höhe von über 1000 €, sondern auch Arbeitsstunden in die Verlegung des Glasfasernetzes investieren konnten. So hat ein Großteil der Bürger beim Ausbau richtig mit angepackt. Die vor Ort ansässigen Bauern halfen mit Traktoren und weitere benötigte Maschinen wurden ausgeliehen.


    Eine insgesamt schöne Geschichte, die hier in diesem ZDF Wiso Beitrag zusammengefasst wurde: https://www.zdf.de/verbraucher…breitband-ausbau-100.html

  • Das ist eine beeindruckende Eigenleistung. Schade finde ich aber, dass nach so viel Arbeit für die Installation eines FTTH-Netzes am Ende ein Fernsehkabelnetzbetreiber der Internet Provider ist und die meisten Vorteile des FTTH-Netzes gar nicht genutzt werden, weil auf dem letzten Meter noch auf ein Koax-Kabel umgesetzt und DOCSIS genutzt wird.

  • Lazze

    Hat den Titel des Themas von „Glasfaser in Erfstadt: Netzausbau in Eigeninitiative“ zu „Glasfaser in Erftstadt: Netzausbau in Eigeninitiative“ geändert.