Bringt denn PPP dem Provider Vorteile im Management?
Ich weiß jetzt nur von der verfügbaren Bandbreite, die via PPP übermittelt wird.
Setzt man PPP im GPON ein, dann reicht zur Provisionierung die GPON-Serial als Gerätekennung für die Verschlüsselung völlig aus, alle anderen Zuordnungsmetkmale erhält man aus dem PPP. Bei DHCP/IPoE im GPON fragen manche OLTs (meiner Meinung nach) unnötige Daten ab. Originär nur zum Sicherstellen, dass ein Nokia OLT nur mit einem Nokia ONT zusammen funktioniert. Man kann Nokia an dieser Stelle durch z.B. Ubuquiti, ZTE, Huawei und weitere ersetzen. Leider oder zum Glück widerspricht dies der Endgerätewahlfreiheit und Verortung des Netzabschlusspunktes in D.
Die Telekom kann schon seit 2019 den Paulus spielen, in dem sie jeden Glasfaserrouter/ONT/SFP-Modul im GPON einbuchen kann, weil sie, na ihr erratet es schon, auf PPPoE setzt und nicht DHCP/IPoE verwendet. Das letzteres das schlankere Verfahren ist, steht außer Frage. Durch das beabsichtigte Vendor Lockin jedoch leider auch das unflexiblere im aktuellen Grad der Implementierung.