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Beiträge von HubeBube

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • HubeBube
    • 1. Februar 2025 um 17:48
    Zitat von mbo77

    Bringt denn PPP dem Provider Vorteile im Management?

    Ich weiß jetzt nur von der verfügbaren Bandbreite, die via PPP übermittelt wird.

    Setzt man PPP im GPON ein, dann reicht zur Provisionierung die GPON-Serial als Gerätekennung für die Verschlüsselung völlig aus, alle anderen Zuordnungsmetkmale erhält man aus dem PPP. Bei DHCP/IPoE im GPON fragen manche OLTs (meiner Meinung nach) unnötige Daten ab. Originär nur zum Sicherstellen, dass ein Nokia OLT nur mit einem Nokia ONT zusammen funktioniert. Man kann Nokia an dieser Stelle durch z.B. Ubuquiti, ZTE, Huawei und weitere ersetzen. Leider oder zum Glück widerspricht dies der Endgerätewahlfreiheit und Verortung des Netzabschlusspunktes in D.

    Die Telekom kann schon seit 2019 den Paulus spielen, in dem sie jeden Glasfaserrouter/ONT/SFP-Modul im GPON einbuchen kann, weil sie, na ihr erratet es schon, auf PPPoE setzt und nicht DHCP/IPoE verwendet. Das letzteres das schlankere Verfahren ist, steht außer Frage. Durch das beabsichtigte Vendor Lockin jedoch leider auch das unflexiblere im aktuellen Grad der Implementierung.

    Freie Routerwahl auch bei Glasfaseranschluss
    Für Anschlüsse der Deutschen Telekom gibt es eine freie Routerwahl. Das gilt auch für die neuen Glasfaseranschlüsse.
    www.telekom.com
    Freie Router-Wahl bleibt!
    In den vergangenen Tagen wurde in der Presse berichtet, dass die Deutsche Telekom den so genannten Routerzwang wieder einführen wolle.
    www.telekom.com
  • Switch statt ONT nutzen.

    • HubeBube
    • 1. Februar 2025 um 17:21

    Der Bericht "Deutsche Glasfaser verlangt 60 Euro für die Routerfreiheit" hat folgendes Erstellungsdatum: 19. Januar 2021, 18:57 Uhr, Achim Sawall

  • Switch statt ONT nutzen.

    • HubeBube
    • 1. Februar 2025 um 13:37

    Der HÜP ist Bestandteil des Providernetzes, daher ist unbefugtes öffnen ein Eingriff in das öffentliche Telekommunikationsnetz. Unter diesem Hintergrund ist der passive Netzabschluss im TKG definiert. Bei einem HÜP ohne frei zugängliche Buchsen ist das zwingend ein Gf-TA, sind die Buchsen frei zugänglich kann man (oder die Juristen) diskutieren, ob dies als Netzabschluss angesehen werden darf.

    Der ONT ist ein aktives Endgerät, der Netzabschlusspunkt, an dem das öffentliche TK-Netz endet, ist passiv definiert. Daher ist auch ein Zwangs-ONT das erste aktive Gerät in deinem Heimnetz.

    P.S. saubere Arbeit hast Du da verrichtet!

  • Switch statt ONT nutzen.

    • HubeBube
    • 1. Februar 2025 um 10:10

    Dazu muss man jedoch auch erwähnen, das dieser Bericht von Golem bereits aus dem Jahr 2021 stammt. Die erwähne Deutsche Glasfaser verbaut mittlerweile einen Gf-TA als Standard! Deren HÜP hat im Regelfall übrigens frei zugängliche LC/APC Buchsen.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • HubeBube
    • 1. Februar 2025 um 10:04

    Stetes Wasser höhlt den Stein, die nächsten 5 Jahre wird man sicher noch für die Durchsetzung der Endgerätewahlfreiheit kämpfen müssen.

    Durch die Konsolidierung bei den Glasfaserprovidern, die kommen wird, müssen verschiedene Infrastrukturen kooperieren. Da wird das Endgerätemanagement so kompliziert, dass sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt werden muss und das ist im GPON die Provisionierung der GPON-Serial und nicht mehr. Darüber hinaus gibt es bei vielen OLTs einen Kompatibilitätsmodus, der in Folge zum Standard wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, das DHCP/IPoE verschwindet und durch PPPoE ersetzt wird.

    Das Gute daran ist, das Bewusstsein der Vorteile der Endgerätewahlfreiheit ist paneuropäisch. Man muss als Kunde jedoch dafür eintreten, hier ein Link zu einem anderen Thread: RE: Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    Langfristig kommt der Widerstand gegen den Zwangs-ONT allen zu Gute.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • HubeBube
    • 31. Januar 2025 um 20:51

    Nun, ich bin gespannt, ob die BNetzA die Durchsetzung verfolgt und ggf. bei Zuwiderhandlungen eingreift: https://www.golem.de/news/ftth-bund…192956.amp.html

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • HubeBube
    • 29. Januar 2025 um 19:06
    Zitat von SvnHffm

    Ja, aber wir wohnen im selben Ortsteil und hängen am selben POP. Warum sollte die 5690 ausgrechnet bei mir laufen, aber nicht im Rest vom Ort 🤷🏼‍♂️

    Ja, dass hat dann in der Tat weniger mit der wellenförmigen Freischaltung zu tun, sondern mit einem Fail des Kundensupportes. Traurig!

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • HubeBube
    • 29. Januar 2025 um 16:01

    Es ist bekannt, das DG Hardware erst in Wellen regional frei gibt. Das war bei 5530 und 5590 ebenfalls so.

    Die Frage ist allerdings, ob diese Vorgehensweise konform mit der gesetzlichen Anforderung der Endgerätewahlfreiheit ist. Ich denke eher nicht.

    Ich würde einfach abwarten und nach angemessener Wartezeit erneut ein Ticket öffnen, ggf. auch mehrfach. Spätestens nach 4 Wochen (belegbar) allerdings Beschwerde bei der BNetzA einlegen.

    Nicht der Provider hat in D die Aufgabe die Konformität eines Endgeräötes zu prüfen, sondern es dürfen Kraft Gesetzes nur kompatible Geräte ans Netz. Wer zuwider handelt wird bestraft (also der Teilnehmer). Das war schon zu Zeiten der Bundespost so. Die Endgerätehersteller sind verpflichtet eine Konformitätsbescheinigung dem Gerät beizulegen. Damit ist der Provider grundsätzlich außen vor.

    Im konkreten Falle AVM empfinde ich es als lächerliche Ausrede von dem DG Support. Die Berliner sind stets bemüht vor Einführung auf maximale Kompatibilität zu testen.

    Da wir wissen, dass die 5690 Pro bereits erfolgreich im Netz von DG provisioniert wurde, darf das mittlerweile nicht mehr lange dauern, bis dies in allen Regionen möglich ist.

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 29. Januar 2025 um 10:01
    Zitat von Glasnost

    Gibt es eigentlich HÜP an denen man ein Glasfaserkabel direkt anstecken kann? Wäre das dann,zumindest im Einfamilienhaus, nicht ein Weg um den GF-TA wegzulassen?

    Die gibt es: https://www.sental.de/sental-fttx/hausuebergabepunkte/

    Es hängt jedoch vom Anbieter ab, ob er die Anschlüsse/Buchsen zugänglich macht. Falls nicht, dann muss eine Glasfaser-Dose/Gf-TA installiert werden!

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 29. Januar 2025 um 09:00
    Zitat von jon269

    Version=07.57
    Build=107834

    Danke für diese Info!

    Ich habe das Skript entsprechend aktualisiert.

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 22:00

    Ich gehe davon aus, dass mit dem Eintreten der Konsolidierung der Provider die erwähnten Problematiken:

    Zitat

    eine Mischung aus nicht wollen, nicht können und Fachkräftemangel

    nach und nach verschwinden werden.

    Ganz abgesehen davon ist der europäische Wirtschaftsraum einer der größten und es wird Zeit, dass sich die Europäer dieses auch bewusst machen.

    Es gibt in Europa Potential auch im Endgerätemarkt mitzumischen, man muss nur europäisch denken und nicht national. Das gilt für viele Dinge.

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 20:16

    Mehr als hier geschrieben steht, ist eigentlich nicht mehr dazu zu sagen: https://fsfe.org/news/2025/news-20250124-01.de.html

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 19:59

    AVM hat die Vorgehensweise gut beschrieben: https://avm.de/service/freie-…uss-einrichten/

    Langer hat völlig korrekt auf die mindestens 60 Minuten Wartezeit hingewiesen an der kein Gerät an die Glasfaser angeschlossen sein darf.

    Bist Du exakt so und nicht nur ungefähr vorgegangen?

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 17:26

    Nein, den Code aus dem Kundenportal von/bei Deutsche Glasfaser!

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 13:38

    Genauer gesagt geht es um den Netzabschlusspunkt bzw. wo dieser verortet ist.

    Zitat

    The network termination point (NTP) represents a boundary for regulatory purposes between end-users' ISPs' networks. According to Recital 19 of the European Electronic Communications Code (Directive (EU) 2018/1972), the National Regulatory Agencies (NRAs) should define the NTP in accordance with BEREC Guidelines. The NTP can be defined on three positions (Point A, B and C), which directly affects Router Freedom.

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 13:03

    In der Tat es bewegt sich etwas, nicht zuletzt Dank der FSF.

    Ich schrieb ja bereits in einem anderen Thread: Ich kämpfe nicht allein.

    Router Freedom - FSFE
    It should go without saying that in our society we should be able to freely choose technical devices for use in our homes like we are free to choose what m...
    fsfe.org
    Router Freedom Tracker dark
    This map is part of the ** [[https://fsfe.org/activities/routers/routers.html | FSFE's Router Freedom initiative]]**. It contains the monitoring data of…
    umap.openstreetmap.fr
  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • HubeBube
    • 28. Januar 2025 um 12:16

    Ein Gesetz verursacht hier keine Mehrkosten. Die Entscheidung der BNetzA das Begehren der Provider abzulehnen einen Zwangs-ONT einzuführen, hat damit das seit 2016 geltende TKG zementiert. Es wurde ja nichts neues Kraft des Gesetzes gefordert.

    Allerdings sehe ich ebenfalls den GF-Routermarkt erst noch im Entstehen. AVM hat als Platzhirsch im (V)DSL und auch Cable-Bereich sehr geschickt agiert und sich eine gute Position in dem aufkommenden Gf-Routermarkt gesichert. Werden in den kommenden Jahren die Anschlusszahlen bei der CuDA rückläufig werden, dann kommen durchaus die Hersteller wie D-Link, TP-Link, uvm. mit ihren Produkten auch auf den Markt in D.

    Allerdings wären mir mehrjährige Updategarantien lieber als eine größere Produktpalette. Gerade die weiter oben genannten Hersteller überzeugen nicht gerade durch Updates oder Beseitigung ihrer sicherheitsrelevanten Fehler.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • HubeBube
    • 27. Januar 2025 um 18:49

    Wie in #9 schon vermutet, es geht nun in die nächste Instanz: https://www.golem.de/news/glasfaser…501-192782.html

    Dennoch vermute ich, dass es für Deutsche Giganetz nach hinten losgehen wird.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass in Zukunft eine Vertragseingangsbestätigung/Vorvertrag verschickt wird, da auch die zweite Instanz diese Klausel in den AGB einkassieren wird. Die Vertragsbestätigung wird dann sehr zeitnah zu der Anschlussaktivierung zugestellt.

    Leider wird auch hier nicht geklärt werden, wie lange der Kunde an den Vorvertrag gebunden ist.

  • Switch statt ONT nutzen.

    • HubeBube
    • 27. Januar 2025 um 18:02

    Yep. Das war die gute alte VDo oder SvDo: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verbinderdose

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • HubeBube
    • 27. Januar 2025 um 17:47

    Du hast die 5690 Pro gemäß der Anleitung via Aktivierungscode über die Website provisioniert?

    Und vor dem Anschluss der Fritze an die Faser mindestens 65 Minuten kein anderes Gerät an die Glasfaser angeschlossen?

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