natürlich erkläre ich mein Setup gerne. Es ist allerdings deutlich kompliziertes als die Einrichtung eines simplen Portmappers.
An meinem Glasfaser-Anschluss verwende ich anstelle eines normalen "Heimrouters" eine Sophos UTM Firewall. Sophos stellt diese Privatpersonen kostenfrei als Software- Appliance (bis max. 50 internen IP-Adressen) zur Verfügung.
Hallo Alfy,
ich habe deine Lösung gesehen wie du deinen DG Anschluss von Außen erreichbar gemacht hast - sehr schön umgesetzt.
Auch wir haben mittlerweile unseren DG Anschluss geschaltet bekommen, jedoch haben wir parallel dazu noch einen vDSL Anschluss im Betrieb (als Backup) wo auch noch SIP Rufnummern drüber laufen. Die Kündigung ist jedoch geplant.
Der Aufbau mit der virtuellen RED ist tatsählich auch ein gangbarer Weg für uns, ich würde dir gerne aber mal unser Szenario erklären.
eine mittelständische Firma mit 2 Standorten (lediglich 5km voneinander getrennt).
Standort A: DG 400Mbit/s + vDSL 50 (DynIP)
Standort B: DG 400Mbit/s + vDSL 100 (DynIP)
Nun ist es so, dass die Standorte (vorher zwei getrennte Firmen) miteinander fusioniert werden, an Standort B die IT minimiert wird, und die jeweiligen Benutzer über ein Site to Site VPN Arbeiten sollen. Die grundlegende IT Infrastruktur wird an Standort A verfügbar sein. Daher Standort B = Remote Standort, und Standort A = Haupt Standort.
Wir wollen den vDSL Anschluss an Standort B gerne einsparen zukünftig. Da Standort A wichtig ist, kann der vDSL Anschluss hier jedoch als Failover erhalten bleiben. Soweit der Gedanke.
Verfügbar nach Extern am Standort A: Exchange OWA, Sophos XG
Sowie eine SSL Site to Site zu Standort B.
Soweit so gut, nun zur ersten Frage.
Du hast geschrieben, dass Sophos eine direkte Kabelverbindung emuliert. Funktioniert dies auch zwischen zwei XG Appliances innerhalb des DG Netzes? Wir haben an beiden Standorten eine Sophos XG hinter dem Glasfaser Anschluss, ich konnte es leider noch nicht ausprobieren, aber beudetet das, dass sich eine S2S verbindung zwischen den beiden Standorten (und DG Anschlüssen) realisieren lässt, ohne Portmapper?
Der vDSL Anschluss an Standort A (welcher als Backup fungieren soll) kann dann für die Port-Forwards dienen. Ggf. wäre dieser auch kündbar und man könnte die Lösung mit der virtuellen RED bei netcup in Betracht ziehen.